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  1. Das Schäferhund Forum
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  3. Überlegungen vor dem Kauf

Es soll kein Welpe einziehen ;)

  • DaWuff
  • 8. August 2021 um 22:31
  • Luna
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    • 10. August 2021 um 09:59
    • #46

    meinungen gehen halt auch auseinander und erfahrungen erst recht. Aber hut ab vor all diejenigen die sich schwierigere rassen aus dem ts holen und ihnen eine tolle chance geben und dann sowas wie bei HSH erleben dürfen und dann auch glücklich werden können.

    So schliesse ich mich auch der meinung von hsh an und hoffe, dass alles göTt geht und es nicht nur ein versuch ist, sondern dass ihr alle ein glückliches miteinander werden wird.

    Und DaWuff, für das, dass du noch keinen hund hattest, hast du dich schon echt gut belesen und hast eine gute vorstellungskraft, was alles kommen könnte und was du vor hast mit der hündin :)

  • FlatSnow1639
    Gast
    • 10. August 2021 um 12:19
    • #47

    DaWuff

    Warum Erfahrungen und Meinungen wie überall so sehr auseinander gehen, ist ja eigentlich klar: ganz unterschiedliche Menschen haben ganz unterschiedliche Hunde. :)

    Das ist genau so, wie wenn man einen neuen Menschen kennenlernt, die Chemie kann stimmen, mit den Eigenarten kann man sehr gut klar kommen - oder halt nicht. Gut, dem Menschen kann man „lebe wohl“ sagen, wenn es nach einem halben Jahr nicht mehr passt, bei einem Haustier ist das ganze nicht so einfach, wenn man es bei sich wohnen hat.

    Gibt es denn die Möglichkeit, mal einen (halben) Tag bei einem Schäfihalter zu verbringen? Dann könnt ihr euch das live ansehen, auch den Dreck, vllt mal mit auf den Sportplatz. Vielleicht gibts wen hier, der aus der Nähe von euch ist oder die Züchterin(?), von der ihr die Hündin nehmen wollt, bietet euch das an?

  • Cinja
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    • 10. August 2021 um 12:26
    • #48

    Schade, dass das Fragestellen als "Auseinanderpflücken" interpretiert wird.

    Einige habe schon die Erfahrung gemacht, dass sich mit den besten Vorsätzen ein Leistungshund angeschafft wurde, dem dann doch nicht gerecht werden konnte und der Hund dann doch wieder ausziehen musste.

    Wenn die Entscheidung für diese Hündin gefallen ist, würde ich versuchen, bei der derzeitigen Halterin einige Zeit mit dem Hund zu verbringen. Auch um zu gucken, wie es mit den Kinder funktioniert, die sind ja doch noch recht klein. Wenn der Hund stark auf Beute anspricht, kann es z. B. sein, dass Ballspielen mit den Kindern eher unentspannt ist und der Hund dann nicht mehr dabei sein kann. Bei manchen Hunden reicht schon das Geräusch von Ballspielen, dass er hochdreht.

    Crazy vom Special Highlight *03.05.2018

    Phaja von der Ellerbachbrücke *15.04.2006 - † 08.02.2018

  • FlatSnow1639
    Gast
    • 10. August 2021 um 15:06
    • #49

    Also ich hätte Brummi damals nach 6 Wochen (also mit 3,5 Monaten) nicht 4h oder länger alleine lassen können. Einfach, weil der zu der Zeit grade mal 3-3,5h sicher(!) einhalten konnte und selbst das nicht jeden Tag. Mit 4 Monaten gingen dann grade so 4h, mit 5 Monaten dann 5h.

    Zitat von Cinja

    Wenn der Hund stark auf Beute anspricht, kann es z. B. sein, dass Ballspielen mit den Kindern eher unentspannt ist und der Hund dann nicht mehr dabei sein kann. Bei manchen Hunden reicht schon das Geräusch von Ballspielen, dass er hochdreht.

    Ich würde Brummi zb NIEMALS mit Kindern und Objekten zeitgleich spielen lassen. Streicheln dürfen sie ihn, wenn ein erwachsener dabei ist. Spielen auf keinen Fall. Die Kraft, die hinter diesem Hundekörper steckt, ist immens, der würde alles, was weniger wiegt als 60kg vermutlich einfach so plattwalzen und niederzerren. :D Auch ist er auf Beute total scharf und wenn der einen nicht ernst nimmt, springt er einen auch an, um sein Spielzeug wieder zu bekommen. Das stelle ich mir bei einem Kind absolut unlustig vor. Grundsätzlich ist für Brummi alles Spielzeug, was man in den Händen hält und womit man rumwackelt, weswegen ich den auch nicht ohne meine(!) Aufsicht mit Kindern in einem Raum lassen würde, weil er dann nur von mir(!) ein Nein sicher und bedingungslos akzeptieren würde und dennoch bleibt er da IMMER an der Leine, wenn Kinder im gleichen Raum spielen. Bei meinem Freund sähe das ganze auch schon wieder völlig anders aus - denn der wird auch "attackiert", wenn Brummi meint, dass er das Spielzeug jetzt aber wieder haben will und findet, dass das Spiel jetzt noch nicht vorbei ist. Mit viel Arbeit wird das nun allmählich besser, aber zufriedenstellend oder gar sicher, wenn Kinder im Spiel sind, ist das auf gar keinen Fall.

  • FlatHeart1256
    Gast
    • 10. August 2021 um 15:52
    • #50

    bringt ja jetzt nichts immer die möglichen worst case Momente aufzuschreiben. Damit befasst man sich dann eh erst wenn es soweit ist.

    Alles andere wie Zeitmanagement/ Urlaub/Arbeit/ Hundetraining und Kinderbespaßung haben wir hier formuliert.

    Bezüglich der Linie gibt es hier kompetente Ansprechpartner die ich hier nicht noch mal wiederhole.

  • HSH
    Beiträge
    951
    • 10. August 2021 um 20:30
    • #51
    Zitat von Azemba

    Ich würde Brummi zb NIEMALS mit Kindern und Objekten zeitgleich spielen lassen.

    Das wäre, bzw. ist mit der beutegeilen Conny überhaupt kein Problem. Die richtet das Ausleben ihres Beutetriebs sehr nach ihrem Gegenüber. Einem Kind wird der Stock/Ball vor die Füße geworfen, während mit Erwachsenen schon mal massiv darum gezergelt wird.

    Ebenso das mit dem Hund/den Hunden allein lassen, das ist hier überhaupt kein Problem. Der Sack steht eh über den Dingen, und Conny nervt höchsten das Kind weil SIE spielen will. ^^

  • FlatSnow1639
    Gast
    • 10. August 2021 um 22:19
    • #52

    HSH

    So unterschiedlich sind Hunde, deswegen finde ich es ja so schwierig zu pauschalisieren, was einen Hund oder Schäferhund angeht, man muss sich den einzelnen, individuell geformten Hund ansehen :)

  • DaWuff
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    11
    • 11. August 2021 um 16:43
    • #53

    Also die Hündin ist nun in ein anderes Zuhause gezogen. Wir konnten einfach nicht 100% zum jetzigen Zeitpunkt zusagen. Auch wenn ich denke, dass sie super zu uns gepasst hätte, stand mein Mann nicht komplett hinter der Entscheidung und dann hätte es nicht funktioniert.

    Ich werde den SV bei uns in der Nähe noch Besuchen und war auch schon ein paar Ortschaften weiter bei der Unterordnung zuschauen. Ich hatte auch eine Züchterin bei uns in der Nähe schon Besucht um mich zu Informieren. Wir werden die Zeit jetzt nutzen und uns mehr die Praxis anschauen.

    Eventuell tut sich ja nochmal die Chance für einen passenden älteren Hund auf oder es wird doch das Abenteuer Welpe. Das wird die Zeit zeigen :)

  • Micha369
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    • 11. August 2021 um 17:00
    • #54

    Sehr gute Entscheidung! Der Mann muss mitziehen.

    Holt Euch, schon Eurer Kinder wegen, einen Welpen, das wäre mein Tipp für den Tag an dem Ihr Euch alle Euren DSH ins Haus holen wollt. :)

  • FlatSnow1639
    Gast
    • 11. August 2021 um 17:03
    • #55

    Ich wiederhole es gerne noch mal: es gibt derzeit und vermutlich auch die nächsten Wochen/Monate ganz viele Coronarückläufer, die wenige Monate alt sind und diese wenigen Monate aber in wunderbaren Zuhausen verbracht haben, die sie nun aber wieder abschieben müssen, weil Homeoffice rum ist...

  • HSH
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    • 11. August 2021 um 18:03
    • #56
    Zitat von Azemba

    ... und diese wenigen Monate aber in wunderbaren Zuhausen verbracht haben ....

    Darauf würde ich nicht unbedingt wetten wollen. Wenn allein Homeoffice der Grund für eine Hundeanschaffung ist/war, was wurde dann in der Zeit mit dem Hund gemacht, das er nach Homeoffice wieder weg muß?

    Ich weiß, ist kein DSH, aber ein toller Hund. Die Beschreibung hinsichtlich der "kleinen Kinder" nicht allzu ernst nehmen. Schlimmstenfalls rennt er die nur über den Haufen. ;)

    Balu

  • Luna
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    • 11. August 2021 um 18:31
    • #57

    ich finde es auch eine gute und wohl überlegte entscheidung, wenn nicht alle aus der familie 100 % dahinterstehen sich dagegen zu entscheiden. Dann kann es nie heissen: du wolltest ja unbedingt einen hund, also wirst du damit schon klar kommen.

    Und die "corona" hunde sind ja wirklich die ärmsten, nur als zeitvertreib o wg einsamkeitskoller gekauft und dann abgeschoben ins tierheim. Wenn die zeit reif ist, würde ich mich da schon mal nach einem junghund umsehen.

  • FlatSnow1639
    Gast
    • 11. August 2021 um 18:35
    • #58
    Zitat von HSH

    Darauf würde ich nicht unbedingt wetten wollen. Wenn allein Homeoffice der Grund für eine Hundeanschaffung ist/war, was wurde dann in der Zeit mit dem Hund gemacht, das er nach Homeoffice wieder weg muß?

    Da diese Hunde als Beschäftigung angeschafft wurden, wird da natürlich viel Zeit investiert. Wenn man die plötzlich nicht mehr hat und alle im Haus wieder Vollzeit aus dem Haus sind, der Welpe/Junghund mit 6-8 Monaten das aber nicht durchhält weil Pipi oder weil nicht gewohnt so lange… ja, dann kommen die direkt wieder weg. Zumal grade Schäfis in dem Alter ja alle Rassemerkmale entwickeln wie bellen, wachen, auch mal stänkern an der Leine, schutzinstinkt etc und schon ist es den Leuten wieder zu viel. Vllt muss es ja auch nicht zwingend der Schäfi werden am Ende.

    Den Balu würde ich allerdings nicht in eine Wohnung packen, aber der ist ein echt schöner Kerl! :love:

  • FlatSnow1639
    Gast
    • 11. August 2021 um 18:37
    • #59

    Ich sehe den Vorteil bei einem Welpen/Junghund von 6-8 Monaten eben darin, dass DaWuff und Familie den sehr gut formen können, er aber schon aus dem „gröbsten“ raus ist. Meist sind sie da schon stubenrein für mehrere Stunden und hauen auch nicht mehr die Zähne überall gnadenlos rein (grade Kindern macht das gerne mal Angst).

  • schwedenfan
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    • 12. August 2021 um 11:05
    • #60
    Zitat von HSH

    Das wäre, bzw. ist mit der beutegeilen Conny überhaupt kein Problem. Die richtet das Ausleben ihres Beutetriebs sehr nach ihrem Gegenüber. Einem Kind wird der Stock/Ball vor die Füße geworfen, während mit Erwachsenen schon mal massiv darum gezergelt wird.

    Das kenne ich von meinen Hunden auch so.

    Gerade Arik stellt sich sehr gut auf das Gegenüber ein. Mit einem Jahr hat er mit meiner damals 3 jährigen Enkelin (nur 1x im Jahr zu Besuch bei uns) super vorsichtig mit seinem Ball gespielt. Jedes Jahr konnte man beobachten, wie er entsprechend ihrer Kraft etwas fordernder gespielt hat, aber immer vorsichtig und angepasst. Bei mir zerrt und schüttelt er so stark, dass ich das Gefühl habe er kugelt meine Schulter aus.

    Viele Grüße aus Bayern
    Silvia mit Hank (DSH *2008)+ Arik (Herder *2015)
    (Jacky +29.12.2015, Cora 30.07.2001-04.08.2016, Rusty 2000-09.04.2019)
    Natürlich kann man ohne Hunde leben, aber es lohnt sich nicht (Zitat: Heinz Rühmann)

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