1. Forum
  2. Mediathek
    1. Alben
Suche
Dieses Thema
  • Alles
  • Dieses Thema
  • Dieses Forum
  • Forum
  • Videos
  • Seiten
  • Bilder
  • Erweiterte Suche
  • Anmelden
  • Registrieren
  1. Das Schäferhund Forum
  2. Ausbildung & Erziehung
  3. Verhalten & Erziehung

Was ist für euch Gewalt in der Hundeerziehung?

  • HSH
  • 29. Dezember 2021 um 17:02
  • Micha369
    Beiträge
    3.398
    Bilder
    2
    Videos
    27
    • 2. Februar 2022 um 20:29
    • #331
    Zitat von HSH

    Na dann macht mal. Irgendwann löst sich das Problem sicher, spätestens biologisch. ^^

    Und da gebe ich Dir recht. Es ist nicht sinnvoll alles über 100% positiver Verstärkung zu versuchen. Es sei denn man hat Spaß dran ein Leben lang mit seinem Hund zu kämpfen bzw. sich immer nach dem Hund zu richten, nachts spazieren zu gehen, unattraktive Routen zu nehmen, Umwege in Kauf zu nehmen.

    Es gibt eine Art ein Hundeleben lang an Problemen zu arbeiten aber doch nie in den Griff zu bekommen (Beispiel: Jagen).

    Oder man geht einen für den Hund klaren, kompromisslosen Weg und das Problem ist gelöst, Hund und HF haben von da an diesbezüglich keinen Stress mehr.

  • Luna
    Beiträge
    10.801
    Bilder
    15
    Videos
    26
    • 2. Februar 2022 um 20:57
    • #332

    gegen tunnelblick kann man nicht viel ausrichten @axmann und leckerlis waren von kleinauf keine option, weil er sie in so einem augenblick verweigert und das spiel auch.

    Aber du hast schon recht, zuviel darf man nicht lesen, sonst kommt man vollends durcheinander und das bauchgefühl leidet auch darunter.

  • HSH
    Beiträge
    951
    • 2. Februar 2022 um 21:45
    • #333
    Zitat

    Es ist manchmal wenniger zielführend als man sich wünscht, wenn man nach der Ursache forscht und sich den Kopf zerbricht über das Warum. Unter Umständen verunsichert es uns sogar noch weiter, weil wir das Gefühl haben könnten "Ja, aber er hat halt dies oder jenes schon erlebt, oder war es vielleicht doch was anderes"

    Ein Hund lebt vor allem in Hier und Jetzt. Natürlich spielen gemachte Erfahrungen eine Rolle, aber es ist wenig Zielführend darauf übermäßig Rücksicht zu nehmen. Denn der Hund muß bei MIR funktionieren. Also gelten vom Tag der Übernahme auch meine Regeln, vor allem auch und gerade bei einem Welpen. Und gerade wenn ich einen Welpen, also quasi ein unbeschriebenes Blatt, übernommen habe und dann später Probleme mit ihm bekomme, dann würde ich die Schuld mit Sicherheit nicht beim Hund suchen. Da trifft dann der schlaue Spruch: "Es ist immer das obere Ende der Leine!" voll zu.

    Das meine Ansichten zur Hundehaltung, -erziehung hier nicht auf ungeteilte Zustimmung stoßen ist mir wohl bewusst, aber ... meine Hunde "funktionieren". Von daher kann ich so falsch wohl nicht liegen. Einfach mal darüber nachdenken .... ;)

  • Luna
    Beiträge
    10.801
    Bilder
    15
    Videos
    26
    • 3. Februar 2022 um 07:16
    • #334

    also suche ich die schuld bei mir HSH. Ich lade ein bild nun hoch, wo du sam mit ca 5 wochen siehst, als er eben noch beim züchter war und da schon so auf unsere nelli reagierte. Es müsste also schon beim züchter irgendetwas gewesen sein, oder es sind auch gene vorhanden, die es selten gibt, aber es gibt sie:

    Bilder

    • 20190428_135600-1.webp
      • 195,68 kB
      • 861 × 800
  • FlatSnow1639
    Gast
    • 3. Februar 2022 um 07:22
    • #335

    Völlig Off-Topic aber: wie süüüüüß!! 😍 und wie klein der Sam damals noch war, sogar Nelli war größer 🥰

    Wieder zurück zum topic: selbst ein Welpe ist nicht unbeschrieben und wenn Probleme seit Tag 1 vorliegen, kann man ziemlich sicher sein, dass das aus den ersten 8 Lebenswochen stammt oder in der Veranlagung begründet liegt.

    Brummis Geschwister sind ja auch so wie er zb, das liefert immerhin mal die Erklärung, ändert aber nichts an der Behebung an sich, zumindest nicht in unserem Falle. :D

  • Luna
    Beiträge
    10.801
    Bilder
    15
    Videos
    26
    • 3. Februar 2022 um 07:27
    • #336

    und das war dann immer so, sobald er einen anderen hund nur gesehen hat, ging die kläfferei los. Selbst in der welpenschule hatten sie damals gesagt, dass sie so etwas auch noch nie gesehen haben und in der og mit 5 monaten diesselbe aussage, dass das seltenheitswert hat :/

  • FlatSnow1639
    Gast
    • 3. Februar 2022 um 07:31
    • #337
    Zitat von Luna

    und das war dann immer so, sobald er einen anderen hund nur gesehen hat, ging die kläfferei los. Selbst in der welpenschule hatten sie damals gesagt, dass sie so etwas auch noch nie gesehen haben und in der og mit 5 monaten diesselbe aussage, dass das seltenheitswert hat :/

    Same problem here. Trainiert hab ich das ruhige Verhalten zwar immer, aber nur mit sehr mäßigem Erfolg und als die Hormone allmählich ins Spiel kamen war es dann halt aus mit Erfolg bzw. verschlimmerte sich drastisch und hatte seinen Höhepunkt dann kurz vor der Kastration. :(

  • Luna
    Beiträge
    10.801
    Bilder
    15
    Videos
    26
    • 3. Februar 2022 um 08:00
    • #338

    somit HSH lässt sich nicht immer alles auf den hh schieben, obwohl der ja selbst sich auch oft genug fragt, was lief/läuft verkehrt? Vielleicht solltest auch du nicht immer meinen, dass du alles auf die reihe bekommst?

    Sondern dir einfach mal darüber gedanken machen, können nicht doch schon fehler beim züchter (z.b. sehr frühe abtrennung von mutter und geschwister aus irgendeinem grund) der auslöser für so ein verhalten gewesen sein oder sich belesen, was es in den genen verankert sein könnte.

    Alles glaube ich nicht, dass du weisst ;)

  • Schafring
    Beiträge
    1.666
    Bilder
    2
    • 3. Februar 2022 um 08:26
    • #339

    war Sam früh abgetrennt, ich habe Erfahrung mit 2 Einzelkinder-Welpen und deren Prägung wurde anders als von Welpen in der Geschwistergruppe, nicht dem Menschen gegenüber, aber fremden Hunden gegenüber auf jaden Fall.

    Hera - gleicher Vater -gleiche Mutter, also gleiche Gene, allerdings mit Geschwistern bis zur 8. Woche beieinander ist ein relativ unkomplizierter Hund anderen gegenüber.

    Allerdings sehe ich auf Deinem Foto oben eigentlich nix ungewöhnliches wenn ein 5 Wochen alter Welpe einen fremden, in sein Revier "eindringenden" Hund verbellt, wahrscheinlich sogar aus Unsicherheit.

    „Wenn Du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Männer zusammen, um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre die Männer die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer. “

  • Axman
    Beiträge
    6.517
    Bilder
    20
    Videos
    18
    • 3. Februar 2022 um 09:06
    • #340

    Wenn alle Hunde immer gleich auf die gleichen Methoden von den gleichen Trainern ansprechen würden, dann wären immer die gleichen Hundesportler auf dem Treppchen in den Wettbewerben.😎

    Ich vertrete hier einfach mal die Meinung, dass es natürlich ganz klar AUCH die Zusammensetzung des Hund/Halter Teams ist. Des Umfeldes. Der Bedingungen. Der Erfahrungen.

    Axel war auch mein erster leinenreaktiver Hund und wie ich schrieb ist er mein 11ter Hund etc etc. Mittlerweile kann ich ihn überall mit hinnehmen, er hat ein vorzügliches Benehmen an der Leine etc, aber es war einiges an Arbeit nötig. In meinem Falle eine Mischung aus Gegenkonditionierung (die übrigens Klassische Konditionierung ist, nicht Positive Verstärkung) und meinen, dem Hund vermittelten Ansprüchen, dass ich es nicht toleriere wenn er sich an der Leine aufführt.

    Der Züchter (mit dem ich regelmässig Kontakt habe) hat mir erzählt, dass, als er die kleinen Welpen zum erstem Mal zum Tierarzt gebracht hat, Axel der einzige war, der sich auf die Käfigtür gestürzt hat und versucht hat sie aufzubeissen. Er auch der einzige des Wurfes war, der sein Futter nicht gefressen, sondern eingesaugt hat als gäbe es kein Morgen. Axels Bruder Odin, den ich auch kenne, war von Anfang an relaxed gegenüber anderen Hunden aber leider auch gegenüber den Erziehungsversuchen seiner Halter. Er trägt das Prädikat "Stur".😆

    Was wir oft vergessen, ist, dass die Methoden die man anwendet auch zum Halter passen müssen. Nicht alle Halter (HF) können mit allen Methoden umgehen. Einem "weichen" Menschen (ich meine das nicht bewertend) kann man keine harten Methoden aufbürden (ich meine nicht hart im Sinne von brutal, auch hier keine Wertung, nur Veranschaulichung). Viel zu wenig in der Hundeerziehung haben wir die Persönlichkeit der Person auf dem Plan.

    Also, Methode muss zu handhaben sein für das jeweilige Person/Hund Team.

    PS Ich möchte nochmal sagen, dass "können nicht umgehen" bitte nicht als bewertend angesehen werden soll. Ich meine es nicht als eine Fähigkeit in dem Sinne, sondern eine Charakter- bzw Temperamentseigenschaft.

    LG Angie

    Axel geb 2019

    Ioshy geb 2025

    2 Mal editiert, zuletzt von Axman (3. Februar 2022 um 09:14)

  • Luna
    Beiträge
    10.801
    Bilder
    15
    Videos
    26
    • 3. Februar 2022 um 09:47
    • #341

    Schafring, ich suche ja nach ursachen, das von anfang an. Ich hatte damals auch ziemlich bald mit dem züchter telefoniert, als wir nerkten, dass sam da echt ein problem hat. Selbst wenn wir ihn auf den arm genommen haben, liess er sich nicht beruhigen. Züchters tipp war damals, einfach umdrehen und das haben wir eine zeitlang auch gemacht. Aber das unbedingte hinstürzen und kläffen, liess er einfach nicht sein.

    Klar Axman, ist bestimmt nicht ein jeder in der lage, mit so einem problem richtig umzugehen, aber eben auch in der welpenschule, die wir genau aus diesem grund frühzeitig aufgesucht haben, waren überrascht. Es ging nur ums hin wollen. Dort angekommen, war er der glücklichste und spielerischste hund überhaupt. Ich habe bestimmt auch irgendwie versagt, weil ich so ein problem mit meinen vorherigen hunden noch nie hatte und vll auch alles falsch gemacht habe. Aber welpenschule und og wussten auch nicht, welchen tipp sie mir geben können. Auch später das training mit 2 verschiedenen trainer sahen dann so aus, dass man entweder mit leckerlis, die er aber verweigerte oder mit druck arbeiten müsste. Ruebchen hat dann mit ihrem tipp weitergeholfen, dass ich gar nicht darauf eingehen soll.

  • Luna
    Beiträge
    10.801
    Bilder
    15
    Videos
    26
    • 3. Februar 2022 um 09:50
    • #342

    Axman wie genau hast du das dann mit axel trainiert? Leckerlis kann ich selbst essen, da führt kein weg hin.

  • Axman
    Beiträge
    6.517
    Bilder
    20
    Videos
    18
    • 3. Februar 2022 um 11:25
    • #343

    Waaaa, Luna ich wollte ja genau NICHT, dass sich das was ich geschrieben habe so anhört als hätte der Halter, HF, versagt😲

    Ich wollte nur prinzipiell ausdrücken, dass es verschiedene Methoden und Wege gibt ans Ziel zu gelangen und welchen man wählt eben auch von den persönlichen Vorlieben, Einstellungen und Anlagen des Einzelnen abhängt.

    Mein Weg mit Axel war 1. der Null 8 15 Gegenkonditionierungs Weg. Guck mal ein Hund! -->Jippi, lecker Fressi oder Spielzeug aber Spielzeug war bei ihm nicht so gut, denn wenn er im Beutetrieb drin ist plus erhöhte Erregung durch spielen, dann existiert die Umwelt nicht mehr. Futter auf den Boden werfen ist auch eine gute Sache. Verlangen nach Futter kann erhöht werden, durch entweder ultraleckeres Zeug, wo man Zuhause schon drauf hin arbeiten kann und/oder für Futter arbeiten lassen.

    2. Hatte Axel nie Spielzeug zur freien Verfügung, nur Kauknochen (diese Nylondinger) und ich habe mit ihm von Anfang an ausgiebig an Impulskontrolle gearbeitet und naja halt seine sonstige Grundausbildung in Obedience. Wir hatten dabei die Methode A - B - C. Die besagt: Hund ist A und will C also muss er über B gehen, B bin ICH. Heisst also Hund lernt von Anfang an "nix geht ohne die Olle"

    Axel hat einen spektakulären Rückruf, das war eines der ersten Dinge die wir geübt haben und naja Impulskontrolle Impulskontrolle Impulskontrolle. Das war und ist ein sehr wichtiges Thema für ihn, denn er ist sehr Triebstark, relativ viele Nerven dabei, niedrige Frustrationstoleranz und seine rationale Gehirnhälfte ist nicht sooooo ausgeprägt😆

    Vielleicht wäre bei euch auch ein Hundesport hilfreich? Oft sind die Hunde mit persistierenden Problemen einfach nicht genug ausgelastet oder nicht in einer Weise wie sie es brauchen? Bitte, das ist keine Kritik oder so, ich kenne ja deine Situation nicht wirklich und sage allgemeine Dinge.

    Mantrailing, Obedience oder so etwas? Wo richtig ernsthaft gearbeitet wird. Naseneinsatz ist immer eine gute Sache für umweltsensible Hunde, aber nicht nur Schnüffelkissen oder Schnüffelspiele, sondern richtige Arbeit.

    Das IGP Training hat seeehr zu Axels Selbstbewusstsein beigetragen. Vorher die Obedience war gut für den Anfang aber dann stellte sich heraus, dass da doch noch ein paar Anlagen in Axel schlummerten die gerne was zu tun hätten.

    LG Angie

    Axel geb 2019

    Ioshy geb 2025

  • Pinguetta
    Moderator
    Beiträge
    10.420
    Bilder
    144
    Videos
    87
    • 3. Februar 2022 um 11:49
    • #344

    Ich lese hier gerade sehr interessiert mit. Harras ist auch so ein Hund, der gerne bellend gleich nach vorne geht. Da wir wegen des Bellens schon mehrfach Besuch vom Ordnungsamt bekommen hatten, bin ich immer angefasst, wenn Harras so bellt. ABER: meine Traierinnen meinen beide, dass das Bellen von Harras normal ist. Er bellt laut, wenn er sich freut (weil er merkt, jetzt gehts es auf die große Hundewiese z.B.) oder weil jemand zu nah an unserem Auto vorbeigeht (Unterschreitung der Individualdistanz). Aber mir ist das Bellen unangenehm weil laut und weil sich jemand aufregen könnte. Ich arbeite an mir und meiner Einstellung.

    Heute morgen bin ich im morgendlichen Tran mit Harras aus der Haustür raus, langsam die Eingangstreppe runter und dann zum bereits mit der Heckklappe offen dastehenden Auto. Als drei Häuser vor uns im Dunkeln der Nachbar sein Haus verließ und zu seinem Auto ging. Ich hatte ihn echt nicht bermerkt. Aber Harras hatte ihn sofort registriert, sprang mir in die Leine in die Richtung des Nachbarn und bellte laut. Ich konnte ihn halten, also kein Problem und er ließ sich dann auch von mir sofort umlenken und sprang ins Auto, inklusiven kurzen Morgengruß vom und zum Nachbarn und meiner verbalen Vericherung an Harras:"Alles gut, der darf hier sein." Dennoch sackte mir in dem Moment erst einmal mein Herz in die Hose, weil mein Kopfkino schon sah, dass Harras sich losreißt und zum Nachbarn rennt und wer weiß was macht. Ich weiß, das Problem bin ich mit meinem Kopfkino. Und wie schon mehrfach gesagt, ich arbeite dran und habe auch eine tolle Hundetrainerin, die eigenltich in meinem Fall eher eine Menschentrainerin ist.

    Harras *10.12.2015 / gest. 04.10.2024
    Mit einem kurzen Schwanzwedeln kann ein Hund mehr Gefühle ausdrücken, als mancher Mensch mit
    stundenlangem Gerede.”
    (Louis Armstrong)

  • Nordlicht
    Beiträge
    316
    Bilder
    6
    • 3. Februar 2022 um 13:45
    • #345

    Ich bin da auf jeden Fall auch bei Axman , dass die Methoden sowohl zum HUnd als auch zum Halter passen müssen und auch die bisherigen Erfahrungen und die Umfeldbedingungen mit rein spielen, und es deswegen natürlich auch nicht die EINE für alle passenden Methode für Hundebegegnungen geben kann.

    Ich hatte neulich unterwegs Gelegenheit, 2 Methoden zu beobachten, die ich nicht nachmachen würde:

    Methode Nummer 1: Mann hatte seinen mittelgroßen HUnd auf der anderen Strassenseite neben sich, und immer wenn der vorpreschen wollte, hat er ihm mit seinem Schienbein quasi nahezu die Vorderbeine "weggebügelt", so dass der HUnd auf die Nase gefallen wäre, wenn nicht gebremst hätte oder ausgewichen wäre. Es sah so aus als ob der HUnd die Methode gut kannte...Der Halter hatte dabei auch einen sehr "unnetten"Gesichtsausdruck, als ob er einfach nur genervt wäre von seinem HUnd. Diese Methode fällt bei mir ganz klar unter "Gewalt in der HUndeerziehung"...

    Bei der 2. Methode handelte es sich um eine junge Frau mit einem HUnd, der aussah, wie ein weisser Schäferhund mit in klein, vielleicht nur so groß wie ein Münsterländer ( vielleicht eine Mischung mit Spitz). Sie wollte wohl offensichtlich 100 % positiv bleiben. Sie war mit ihrem HUnd an einer Wegkreuzung, auf die ich zuging, ihr HUnd hatte uns gesehen und legte sich auf den Boden. Ich blieb in für uns sicherer Entfernung stehen und wartete.

    Sie versuchte erst, mit Leckerchen zu locken, kein Erfolg. Sie zog vorsichtig an der Leine, keine Reaktion. Dann griff sie ins Geschirr und versuchte, den HUnd hochzuziehen, damit er weiterging. HUnd stellte sich stur. Da hob sie kurzerhand den ganzen HUnd hoch ( bestimmt über 20 Kilo) und ging mit ihm weiter.... :D

    Ich stellte mit vor , wie ich das mit unserem HUnd mache. =O ..ok, ich steig auf Dackel um, vielleicht klappt es dann endlich mit den HUndebegegnungen....


    Eine HUndetrainierin hat mal zu uns gesagt, dass für sie bei reaktiven HUnden wichtig ist, kontrollierte Rahmenbedindungen zu schaffen, damit eben ein Lernen überhaupt möglich ist, und der HUnd nicht in seinen "Tunnel" kommt, wo er nicht mehr ansprechbar ist. Für sie hat das auch bedeutet, jeden Tag irgendwo hin zu fahren, wo man günstige Trainingsbedingungen hat.

    Aber ich denke, dass genau da für viele von uns die Schwierigkeit ist , kontrollierte Rahmenbedingungen zu schaffen, bis der HUnd etwas gelernt hat, statt dessen machen dann andere unangeleinte HUnde, die ungebremst auf einen zu laufen, die Arbeit wieder zu nichte. Wenn uns der HUndetrainer vorschlägt, ein anderes Mensch-HUnd-Team dazu zu nehmen, dass einfach nur an einer Stelle bleibt, damit man in der richtigen Distanz üben kann, und das mindestens dreimal die Woche für eine unbestimmte Dauer, dann scheitert es bei uns schon allein daran, dass wir solche "Helfer" trotz intensives Suchens nicht gefunden haben.

    Wir haben unseren Weg da auch noch nicht so ganz gefunden, aber im Moment ist Distanz erstmal wieder das Mittel der Wahl, da wir auch grad ähnliche Rückschläge hatten wie Verbena oder Luna, nachdem wir immerhin schon "so weit" waren, dass "HUnd auf der anderen Strassenseite" für ihn ok war ohne Bellen und in die Leine springen....

Letzte Beiträge

  1. Foto des Monats November 2026 - Motto: Wanted - Fahndung Schäferhund

    tanja_and_pets
    3. November 2026 um 20:54
  2. Pepper "der Entspannte" unterwegs und hier und da...

    tanja_and_pets
    3. November 2026 um 18:29
  3. Hick´s und Boomer´s Fototagebuch

    tanja_and_pets
    3. November 2026 um 17:54
  4. Finn - nicht gesucht und doch gefunden!

    Boss
    3. November 2026 um 15:38
  5. Basko und Dina, ein Dreamteam

    Pepper
    2. November 2026 um 20:54

Kaffeekasse

WERBEFREI. MIT DEINER UNTERSTÜTZUNG.

Wenn du magst, unterstütze mit einem freiwilligen Beitrag den Betrieb. Danke!

Dein Beitrag 5,00 €
5 €100 €

Einmaliger, freiwilliger Beitrag

Partner

Survival Training in Deutschland
Dein Partner für Survival Training in Deutschland und Schweden.

Connect With Us

  • Instagram

Copyright © 2026. All Rights Reserved.

  • Datenschutzerklärung
  • Impressum
  • Stil von: ForoStyle
  • Community-Software: WoltLab Suite™