Alles anzeigenAlles anzeigenTypmässig liegen mir wahrscheinlich kernigere, weniger sensible und tendenziell führerharte Hunde mehr.
Also, keine Ahnung wie du "sensibel" definierst, aber mein Schäferhudn war definitiv sehr sensibel, zumindest was mich und meine Einstellung und Gefühle anging.
Ich für mich meine damit Hunde, die sehr leicht die Stimmung des Halters aufnehmen und sich dann davon "aus der Bahn werfen lassen", die Stimmungen sofort auf sich beziehen und dann eventuell konfus werden.
Dass Hunde merken, wie man drauf ist, davon gehe ich aus.
Ich bin ein eher lauter Typ. Wenn ich mich mal aufrege, dann richtig. Ist selten an den Hund adressiert und es wär dann nicht so gut, wenn der Hund dann zusammenfällt.
Jacky war da sehr bei sich.
Der war meine Stimmung eher wurscht, solange sie diese nicht auf sich bezogen hat.
Kann aber auch sein, dass andere das "sensibel" anders verstehen. Aber so aus dem Bauch raus hätte ich Jacky nicht als besonders sensibel bezeichnet. Eher als hart im Nehmen und recht unerschütterlich.
Aber was mir, glaube ich, in diesem Thread bei der Entscheidung Pro oder Contra Dsh helfen würde, wäre wenn sich hier Dsh- Halter melden, die jetzt explizit keinen Hundesport machen (also mit 2 bis 3x pro Woche Hundeplatz und Prüfungen) und den Hund halt mit und im Alltag auslasten.
Ob sie eine HZ oder LZ haben und wie sie die Alltagstauglichkeit ihres Dsh einschätzen. Wo ihrer Ansicht nach bei der von mir angedachten Haltung die Probleme liegen.
Ich bedanke mich schon mal bei allen, die sich die Mühe machen, darauf zu antworten.
Ich kann jz nur von mir sprechen , habe ein dsh ohne papiere , dennoch scheinbar lz. Sie ist erst 9 monate und daher kann ich noch nicht allzu viel dazu sagen . Meine läuft nicht einfach nur mit , dies macht hier kein hund. Von anfang an gab es hier klare struckturen . Wir gehen hier spazieren , wobei wir beim spazieren viel mit dem dummy suchen , Grundsignale einüben etc. Ich fahre sie bewusst nicht hoch . [...]
Ich finde wachsamer bzw voraus schauend muss man beim dsh eher unterwegs sein als beim Retriever. Derzeit haben meine Retriever mehr Power und fordern eher mal die Beschäftigung.
Ich bin auch ein totaler Fan von Ruhe im Haus und klaren Strukturen. Den Hund sinnlos hochdrehen, mache ich auch nicht und halte ich für kontraproduktiv. Ich will keinen Hund in Hocherregung. Der Kopf muss an bleiben. Bei meiner jagdlich orientierten Retrieverhündin habe ich über Erregungskontrolle erst den Fuß so richtig in die Tür bekommen. Und bei den Flats heißt es ja auch, die neigen zum Hibbeln und hochdrehen. Da hab ich also auch auf Ruhe geachtet.
Vorausschauend musste ich bei ihr auch gehen, halt in Bezug auf Wild und dabei auch immer mental beim Hund bleiben, sonst war sie weg. Und sie hat ernst gemacht am Wild.
Daran bin ich eigentlich gewöhnt.
Ich denke, ich muss einfach mal ein paar Züchter anfragen, ob ich mal vorbeikommen kann und sehen, ob sich die Vorstellungen in Deckung bringen lassen.
Manche geben ja eh nur an Hundesportler oder DHF ab, glaube ich.