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  1. Das Schäferhund Forum
  2. Themen rund um den Hund
  3. Überlegungen vor dem Kauf

DSH Welpen während der Ausbildung?

  • WitheredTruth2095
  • 13. Dezember 2024 um 13:48
  • WitheredTruth2095
    Gast
    • 15. Dezember 2024 um 17:42
    • #31
    Zitat von Luna

    Einen Welpen alleine in einem Zwinger halten, das finde ich echt nicht schön.

    Können die Großeltern bei der Betreuung nicht großzügiger sein?

    Naja der Zwinger würde an die zweite Terrassentür gebaut werden also wäre er nicht ganz alleine, sondern immer in Sichtweite wenn was sein sollte und Homeoffice kann er jetzt wohl auch bekommen 3 Tage die Woche, also müsste der Hund als Welpe 2 Tage die Woche im Zwinger sein. Das ist meiner Meinung nach nicht die A Lösung, aber ich kenne auch Hundesportler wo die Hunde ab dem Welpenalter an die Teilzwingerhaltung gewöhnt werden und durchaus auch schon mit 12 Wochen dann den ganzen Arbeitstag im Zwinger(mit Auslauf) bleiben müssen. Ich selbst mache das nicht so, hatte aber auch immer die Komfortable Situation dass meine Mutter im Homeoffice arbeitet und bis 16 Uhr auf den Hund aufgepasst hat.

    Zitat von GeierWally

    Na ob der während der Arbeitszeit nun im Zwinger oder in der Wohnung alleine ist, ist ja auch wurscht. Aber ich finde das am Anfang auch zu lang am Tag.

    Der Zwinger hat ja immerhin noch Auslauf Fläche auf der sich der Hund lösen kann ohne dass da ihn jemand rausholen muss.

  • WitheredTruth2095
    Gast
    • 15. Dezember 2024 um 17:45
    • #32
    Zitat von Bass23

    So lange allein in dem Alter, egal, ob Wohnung oder Zwinger ist definitiv nicht tiergerecht und keine anständige Hundefachperson mit Erfahrung käme auf die Idee, so etwas zu tun.

    Hier müsste zwingend entweder ein sozialer Althund dazu oder die menschliche Betreuung müsste in der Anfangszeit engmaschiger erfolgen. Alles andere ist in meinen Augen tierschutzwidrig

    Vielleicht kauft er sich ja doch noch einen Erwachsenen Hund und keinen Welpen, die 1A Lösung ist das für einen Welpen nicht aber Tierschutzwidrig auch nicht gleich. Wobei die Großeltern wohl auch schon zugesagt haben 1 mal pro Stunde für 5-10 Minuten nach dem Hund zu gucken.

  • Bass23
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    1
    • 15. Dezember 2024 um 18:06
    • #33

    Der Artikel ist vielleicht noch hilfreich:

    Alleinsein
    Alleinsein ist grundsätzlich artwidrig, und zwar bis zum 6.Lebensmonat! Im Instinktwissen des Welpen ist verankert, dass er schutzlos ist, wenn er vor…
    www.tierschutz-ohne-grenzen.de
  • WitheredTruth2095
    Gast
    • 15. Dezember 2024 um 18:13
    • #34
    Zitat von Bass23

    Der Artikel ist vielleicht noch hilfreich:

    https://www.tierschutz-ohne-grenzen.de/site.php?site=8

    Muss ja jeder selbst wissen, aber bei den Hunden von Hundesportkollegen die ihre Welpen im Zwinger mit Auslauf alleine gelassen haben nach 4 Wochen Urlaub (mit Ausnahme der Mittagspause) hatte ich nicht den Eindruck dass es denen an was fehlt weder Privat noch im Sport. Wobei einer mir auch mal erzählt er würde um den Welpen daran zu gewöhnen, mit dem Welpen im Zwinger schlafen. Einen Hund bis zum 6 Monat betreuen können wohl die allerwenigsten und die Hunde sind deswegen ja auch nicht gestört oder extrem Ängstlich.

    Einmal editiert, zuletzt von WitheredTruth2095 (15. Dezember 2024 um 18:40)

  • Fiasko
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    • 15. Dezember 2024 um 19:21
    • #35
    Zitat von gsdcanine

    Einen Hund bis zum 6 Monat betreuen können wohl die allerwenigsten

    mmmmh.... sehe ich nicht so. Meist wird ja ein Hund unter günstigeren Umständen angeschafft, d.h. da ist immer jemand zu Hause. Kann man das nicht gewährleisten, hole ich mir keinen Welpen.

    Zitat von gsdcanine

    die Hunde sind deswegen ja auch nicht gestört oder extrem Ängstlich.

    aber vielleicht kreuzunglücklich. Muss jeder selbst wissen... mein Ding wäre es nicht.

  • Luna
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    • 15. Dezember 2024 um 19:22
    • #36

    naja, zwingerhaltung ist sowieso ansichtssache.

    Aber in diesem alter, so frisch von den geschwistern und mama weg, ist das egoistisch gedacht. Wenn ich die zeit für einen welpen bis mind zu seinem 4-5 lebensmonat nicht aufbringen kann, dann lass ich es lieber und erkundige mich bei züchtern, ob da ein junghund zurückgekommen ist (wie es bei Wuesti passiert ist).

    Ich laufe sonst auch noch gefahr, dass es zum rutenbeissen o unsicherheiten kommt.

    Muss das sein?

    Wollen die grosseltern ihrem enkel nur finanziell unter die arme greifen o wollen sie ihm wirklich helfen und wenigstens die ersten 2-3 monaten an den tagen wo er in der berufsschule o in der arbeit selbst ist, richtig helfen.

    Das ist ja tatsächlich eine zeitfrage.

  • WitheredTruth2095
    Gast
    • 15. Dezember 2024 um 19:35
    • #37
    Zitat von Luna

    naja, zwingerhaltung ist sowieso ansichtssache.

    Aber in diesem alter, so frisch von den geschwistern und mama weg, ist das egoistisch gedacht. Wenn ich die zeit für einen welpen bis mind zu seinem 4-5 lebensmonat nicht aufbringen kann, dann lass ich es lieber und erkundige mich bei züchtern, ob da ein junghund zurückgekommen ist (wie es bei Wuesti passiert ist).


    Ich laufe sonst auch noch gefahr, dass es zum rutenbeissen o unsicherheiten kommt.

    Muss das sein?

    Wollen die grosseltern ihrem enkel nur finanziell unter die arme greifen o wollen sie ihm wirklich helfen und wenigstens die ersten 2-3 monaten an den tagen wo er in der berufsschule o in der arbeit selbst ist, richtig helfen.

    Das ist ja tatsächlich eine zeitfrage.

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    Ist jetzt sowieso mehr oder weniger Egal, weil er entgegen meiner Erwartung mir gerade geschrieben hat das mit einem Welpen nicht verantworten zu wollen wenn das Schief geht, und sich jetzt nach jungen Erwachsenen umgucken will.

  • Luna
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    • 15. Dezember 2024 um 19:49
    • #38

    sehr vernünftige entscheidung von ihm.

    Hat er auch an die kosten (tierarzt, futter, versicherungen, verein) gedacht, die da auf ihn zukommen mit seinem lehrlingsgehalt? Egal wie alt der hund ist.

    Dann möchte er bestimmt auch den führerschein machen, sich ein eigenes auto anschaffen... alles in diesem alter.

    Ich möchte ja nicht schwarzmalern, aber ich habe auch 2 söhne, die zwar jetzt erwachsen sind. Ich denke grad an die zeit zurück und es war nie verkehrt, ihnen auch kosten unter die nase zu halten.

  • Argjira12.1
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    • 15. Dezember 2024 um 20:35
    • #39
    Zitat von Flummi

    Ich war 15 als ich meinen ersten eigenen Hund bekommen habe. Ich habe das Hundeln begonnen und war in meiner kompletten Freizeit auf dem Hundeplatz. Bis heute verbringe ich die allerbeste Freizeit mit dem Hund. Das zarte Alter von 17Jahren, für den ersten eigenen Hund, ist mich also kein KO Kriterium. Schon gar nicht, wenn der Wunsch schon so lange besteht...kann man davon ausgehen, dass das Interesse keine Eintagsfliege ist. Schon gar nicht, wenn in der Familie ein DSH wohl keine Seltenheit ist. ;)

    Als techn. Produktdesigner arbeit man meist in einer Branche, in der gleitende Arbeitszeiten, (auch schon in der Ausbildung), keine Seltenheit ist. "Unsere" Auszubildende techn. Produktdesigner*innen dürfen sogar im Home-Office arbeiten. Also auch keine schlechten Vorzeichen für Flexibilität. Der Welpe wäre ja auch keine 7 Stunden am Stück alleine...

    Das Backup für die Betreuung muss aber trotzdem gegeben sein. Ich sag nur Berufsschule, kranker Hund (zb. Durchfall, was im ersten Jahr öfter mal passiert) uvm.

    Dass das alles viel Verantwortungsbewusstsein erfordert ist mir bewusst. Ich kenn deinen @gsdcanine Cousin nicht, bin mir aber sicher, dass es Menschen gibt, die sehr früh Verantwortung vollumfänglich übernehmen können.

    Ich habe mit 14 meinen ersten eigenen LZ DSH Rüden bekommen. Er war 7 Monate alt. Fast zeitgleich hat mir meine Mutter ihre LZ DSH Hündin "übergeben". Dann hatte ich mit 14 2 Hunde. Ich war noch Schülerin als Argjira (während meiner Abiturzeit) verstarb. Koda hat mich durch meine Realschulzeit, das Abitur und Ausbildung begleitet. Ich hatte ihn also seit meinem 14 Lebensjahr bis zu meinem 23igsten. Neva habe ich kurz vor Beginn meiner Ausbildung gekauft. Also ich hatte dann wieder 2 LZ DSH. Wenn man das will dann geht alles. Ich sag aber mal so ich bin keine Standard Jugendliche gewesen. Für mich standen und stehen meine Hunde an erster Stelle. Wenn ich mich mit Freunden treffen will und es geht, dann nehme ich meine Hunde mit. Zu meiner Prüfungsvorbereitung für die Ausbildung (2x) habe ich die Hunde mit ins Hotel und den Konferenzraum mitgenommen. Auch zu Schulausflügen, gerade im Abitur. Ich habe die Lehrer gefragt und die waren sich immer unsicher dann habe ich sie halt einfach mitgebracht. War dann nie ein Problem. Aber meine Hunde haben sich halt auch immer vorbildlich verhalten. Die haben anderen Hunden vielleicht die Möglichkeit gegeben bei sowas auch mitgenommen werden zu können. Wenn deinem Neffen das wichtig ist findet er Wege. Er soll alle Möglichkeiten nutzen den Hund zu integrieren. Immer Nachfragen was geht. Die Leute überzeugen. Ich bin auch gerade dabei meine neuen Kollegen zu überzeugen das ich Neva einmal in der Woche mit ins Büro nehmen kann. Man muss es wollen und sich drum kümmern.

    Liebe Grüße von Argjira12.1:D

  • Argjira12.1
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    • 15. Dezember 2024 um 20:37
    • #40

    Was die Kosten angeht sind Versicherungen unumgänglich. Gerade mit Lehelingsgehalt.

    Liebe Grüße von Argjira12.1:D

  • Argjira12.1
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    • 15. Dezember 2024 um 20:41
    • #41

    Ich halte die LZ DSH Haltung bei deinem Neffen für möglich. Würde mir anstelle eines Welpen einen älteren Hund nehmen. Alle meine Hunde waren bisher nicht jünger als 7 Monate was ein enormer Vorteil war. Wobei Argjira nun wirklich eine absolute Katastrophe war und mit 7 Monaten mehr Welpe war als so mancher 8 Wochen alter😆

    In einem anderen Thema habe ich eine tolle 5 jährige graue Schäfi Maus vorgestellt die ein zu Hause sucht. Sowas finde ich würde für den Anfang wahrscheinlich besser passen. Die ist sogar schon in der UO vorgearbeitet.

    Liebe Grüße von Argjira12.1:D

  • Argjira12.1
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    • 15. Dezember 2024 um 20:44
    • #42
    Zitat von gsdcanine
    Zitat von Luna

    naja, zwingerhaltung ist sowieso ansichtssache.

    Aber in diesem alter, so frisch von den geschwistern und mama weg, ist das egoistisch gedacht. Wenn ich die zeit für einen welpen bis mind zu seinem 4-5 lebensmonat nicht aufbringen kann, dann lass ich es lieber und erkundige mich bei züchtern, ob da ein junghund zurückgekommen ist (wie es bei Wuesti passiert ist).


    Ich laufe sonst auch noch gefahr, dass es zum rutenbeissen o unsicherheiten kommt.

    Muss das sein?

    Wollen die grosseltern ihrem enkel nur finanziell unter die arme greifen o wollen sie ihm wirklich helfen und wenigstens die ersten 2-3 monaten an den tagen wo er in der berufsschule o in der arbeit selbst ist, richtig helfen.

    Das ist ja tatsächlich eine zeitfrage.

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    Ist jetzt sowieso mehr oder weniger Egal, weil er entgegen meiner Erwartung mir gerade geschrieben hat das mit einem Welpen nicht verantworten zu wollen wenn das Schief geht, und sich jetzt nach jungen Erwachsenen umgucken will.

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    Sehe ich jetzt erst, finde ich aber super. Gibt ganz viele tolle junge Schäfis mit viiiiel potenzial🙏

    Liebe Grüße von Argjira12.1:D

  • OldFrog2056
    Gast
    • 15. Dezember 2024 um 20:57
    • #43
    Zitat von Argjira12.1

    Was die Kosten angeht sind Versicherungen unumgänglich. Gerade mit Lehelingsgehalt.

    Du musst trotzdem erst mal in der Lage sein, die Behandlung bezahlen zu können.

  • Bass23
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    • 15. Dezember 2024 um 21:02
    • #44

    Ich habe meinen ersten Belgier mit 12 bekommen. Hab dem Hund jeden Tag viele Stunden gewidmet. Aber: wenn ich in der Schule war, waren stets entweder die Mama und immer der Opa im Haus. Mama war im Tierschutzverein, hatte schon immer Hunde. Opa und Mama haben zusätzlich den Hund betreut und bewegt.

    Mit 14 erster Schäferhundwelpe, selbe Konstellation. Diesen Hund hatte ich bis 21, danach Rotti,Schäferhund LZ 3Stück, jetzt Bassam. Jeder Welpe wurde nur angeschafft mit genug Zeit für seine Jugend. Ist bei mir arbeitstechnisch gut möglich, die ständig bei mir zu haben, mein Partner ist aber auch noch da und liebt die 4- Beiner abgöttisch.

    Habe leider genug verkorkste Junghunde erlebt, gerade, weil meine Mutter im Tierschutzverein war.

  • Secans
    Beiträge
    875
    • 16. Dezember 2024 um 10:00
    • #45
    Zitat von Luna

    naja, zwingerhaltung ist sowieso ansichtssache.

    Aber in diesem alter, so frisch von den geschwistern und mama weg, ist das egoistisch gedacht. Wenn ich die zeit für einen welpen bis mind zu seinem 4-5 lebensmonat nicht aufbringen kann, dann lass ich es lieber und erkundige mich bei züchtern, ob da ein junghund zurückgekommen ist (wie es bei Wuesti passiert ist).

    Ich laufe sonst auch noch gefahr, dass es zum rutenbeissen o unsicherheiten kommt.

    Muss das sein?

    Wollen die grosseltern ihrem enkel nur finanziell unter die arme greifen o wollen sie ihm wirklich helfen und wenigstens die ersten 2-3 monaten an den tagen wo er in der berufsschule o in der arbeit selbst ist, richtig helfen.

    Das ist ja tatsächlich eine zeitfrage.

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    Das kommt meiner Meinung nach total auf die Aufzucht drauf an. Meine Welpen wurden im Zwinger mit Auslauf und Gartenzugang groß und viele neuen Besitzer haben das direkt so weitergeführt. Völlig problemlos. Da ist auch niemand unsicher oder sowas, die Hunde sind da genetisch sehr gut aufgestellt und alle sind absolut zufrieden. Zumal das echte Terroristen sind, kaum zu vergleichen mit „normalen“ Hunden.

    Meine Eltern und Schwiegereltern würden mir nen Vogel zeigen einen DSH Welpen hüten zu müssen und der Frieden würde hier gewaltig schiefhängen. Die sind eine ganz andere Nummer als viele andere Rassen! Für viele Menschen sind die der absolute Horror.

    Ich würde mir die Erziehung bei dem Kaliber auch nicht von Oma und Opa versauen lassen wollen, der Welpe ist im Zwinger wesentlich besser aufgehoben. Er soll sich ja auch nicht auf Oma und Opa prägen, sondern auf den Neffen.

    Der Plan von dem Neffen klingt doch gut, ich würde mir halt einen ordentlich Zwinger mit Auslauf in den Garten bauen, dann passt das doch super. Die ersten 4 Wochen dann dran gewöhnen und drauf achten dass der Welpe das schon vom Züchter kennt.

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