Sie riet mir dem Hund einen optischen Fixpunkt zu geben, und auf diesen dann die Erwartung zu lenken.
Bei Rica ist mein Problem, dass ich ihr einen optischen Fixpunkt gegeben habe. Meine Augen. Und das fällt mir leider immer wieder mehr oder weniger auf die Füße. Wir bauen grade ähnlich um die du es beschreibst und ich bin gespannt, ob es in Prüfungen hält. Außerdem baue ich grade noch einen Button auf um die Kopfhaltung noch nachhaltiger erkären zu können falls die Achsel alleine nicht langt.
Aber die Fußarbeit ist ja etwas, woran man Zeitlebens feilen muss...
Auf jeden Fall. Und dann muss es auf Prüfung auch noch alles halten, ohne dass eine Bestätigung kommt, inkl. Entwicklungen.
Wie setzt ihr das um? Leine um die Lenden und eine externe Person?
Ja genau und dann mit Gegenzugprinzip. Das klappt bei ihr generell sehr gut um Positonen zu verstärken/verbessern, auch im SD oder bei den technischen Übungen wenden wir das sehr gerne an im Feintuning. Wir nehmen ein sehr breites Lederhalsband um die Lende und dann eine Externe Person an die Leine. Immer wenn sie anfängt auszudrehen wir sie leicht nach außen gezogen, sodass sie aktiv gegendrücken und an ihren Hintern denken muss. Keine Leine die sich zuzieht oder sowas, sondern ähnlich wie bei Isometrischen Übungen soll sie einfach aktiv in die richtige Richtung drücken. Wir bauen also Zug nach außen ins ausdrehen auf, nicht nach innen ins reindrehen, damit würde man verstärken dass der Hund ausdreht.
Da bin ich auf deine weiteren Erfahrungen dann gespannt.
Ich habe eine Bekannte, die startet auch mit Futtertreiben aber stellt dann sehr fix (um den 5. Monat rum) auf die Methode um, und die Hunde laufen alle bombig (wenn auch böse Zungen rufen würden: Sternengucker). Aber Bedrängen wirklich Null, die Hunde laufen alle Schnurgerade und ziemlich klar im Takt.
Das ist natürlich infordern klug, dass die mit 5. Monaten schon etwas gewachsen sind und man sich nicht mehr so stark bücken und verrenken muss
Ich hab tatsächlich auch links angefangen und hab so mit 3 Monaten umgestellt. Das war besser für mich, ich bin einfach auch sehr groß, was mMn relavant ist bei den unterschiedlichen Methoden und auch was den Fixpunkt angeht.
Sternengucker, nun ja. Bringt ja auch nichts, wenn man keinen hat und dafür ständig die Fußarbeit kritisiert wird und richtig Punkte kostet. Viele Achsel-Guck-Hunde laufen ja auch gerne zu weit vorne, ich fand aber dass es nicht so gezogen wurde (oder überhaupt nicht) im letzten Jahr wie ein leichtes bedrängen. Und bedrängen nervt auch einfach für meinen Geschmack, es behindert ja schon im Laufstil, den Winkeln, usw.
Ich habe auch mal gehört, dass die Kehrwende manche Hunde ins bedrängen holt, wenn der Hund umläuft, weil der es dann kennt, dass es das gibt. Bei Hunden die Einspringen oder einlaufen liegt die Erwartung hingegen mehr auf die linke Seite, was ja aber nicht schlimm ist.
Ich hab das mal testweise bei nem' etwas Älteren Hund probiert, aber ich bin da irgendwie zu blöd für.
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Oder vielleicht bin ich nicht lang genug dran geblieben, um mich selber rein zu fuchsen... mein rechter Arm ist einfach zu kurz.
Es braucht Geduld, ich hab mich da anfangs auch schwer getan. Bin dann auch noch so groß, das ist da auch hinderlich. Aber es ist aktuell echt gut! Die wachsen ja auch schnell, man groovt sich ein und es hat schon seine Vorzüge, muss ich sagen.
DAS Problem haben wir auch.
Wenn er im Kopf hat, dass jetzt eine Position drankommt, dann läuft er auch schrägt und bedrängt gerne deutlich.
Jupp. Und ganz schlimm beim Voraus. Naja, gab dann auch lange keine Bestätigung, sie wird immer aktiver und drängt immer mehr in ihren Fokuspunkt - die Augen. Aber Entwicklungen sind echt nochmal ein Thema für sich. Wir arbeiten es ähnlich wie du beschreibst.