Moin, meiner Erfahrung nach sagt überträgt der Schäferhund die Arbeit an der futterhand verhältnismäßig wenig auf die spätere Übung. Eine schöne Übung um die Stimmung und kleine Bewegungsabläufe zu Schulen, aber die Weichen für die Position und Kopfhaltung kommen später
Fußlaufen - Freifolge IGP - Alles zu Aufbau und Verbesserung
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Hm... Zum Futtertreiben kann ich nicht wirklich was sagen.
Ich würde unabhängige von Futtertreiben und Positionsarbeit einfach generell an der Motorik arbeiten.
Dafür nutzt man ja sehr oft Targets, da hat man gleich zwei Fliegen mit einer Klappe, der Hund lernt Targets kennen und lieben und man tut noch was für die körperliche Entwicklung.
Da findet man ja total viel, was man für Muskulatur und Motorik machen kann. Was ich auch als riesen Vorteil sehe, der Hund lernt am target komplett unabhängig von der UO bereits bestimmte Bewegungsabläufe in einem entspannten und spielerischen Rahmen. Ich würde denken, das auch das eine super Grundlage sein kann um später Kehrtwenden und Winkel aufzubauen.
Ich verlinke mal ein Video von Susan Garrett, weil ich ja schon so ein kleines fangirl bin, aber da gibt es sicher noch ganz viele verschiedene coole Ansätze auf YouTube.
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Moin, meiner Erfahrung nach sagt überträgt der Schäferhund die Arbeit an der futterhand verhältnismäßig wenig auf die spätere Übung. Eine schöne Übung um die Stimmung und kleine Bewegungsabläufe zu Schulen, aber die Weichen für die Position und Kopfhaltung kommen später
Ich arbeite nicht an DER Kopfhaltung
Ich hab mal wieder meine Gedankengänge aufwändig ausgedrückt, wie es meine Natur ist (
).Ioshy übt gerades Laufen und dazu hilft hoffentlich, wenn ich ihn beim Führen ein bisschen nach links schauen lasse.
Er lernt Bewegungsabläufe und Fokus auf die Futterhand dann direkt im Anschluss
Danke maike, ja sowas machen wir natürlich
quasi Gymnastizierung -
Bist du Rechtshänderin?
Mein erster Gedanke war auch, dass es an dir liegt (sorry
)Jeder hat eine bessere und schlechtere Seite, mit rechts wirst du den Hund (unbewusst) einfach besser führen und steuern können.
Für den Hund macht es ja keinen Unterschied ob er an der linken oder rechten Hand läuft, aus seiner Sicht läuft er ja einfach nur geradeaus. Er spiegelt nur deine Handhaltung in all ihren Feinheiten wieder.
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Ich arbeite nicht an DER Kopfhaltung
Ich hab mal wieder meine Gedankengänge aufwändig ausgedrückt, wie es meine Natur ist (
).
Ioshy übt gerades Laufen und dazu hilft hoffentlich, wenn ich ihn beim Führen ein bisschen nach links schauen lasse.Genau so würde ich es dann machen, eben weil sich die Kopfhaltung jetzt noch nicht entscheidet. Hauptsache er läuft schön ordentlich im Takt, wenn er sehr zum ausdrehen neigt könnte euch noch helfen Linkszirkel zu machen.
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Jap, Ruebchen auf jeden Fall liegt es daran! Wohl auch daran, wo in der hohlen Hand das Futter platziert ist, wenn die Finger links andersherum angeordnet sind als rechts und der Hund ein "Lieblingsgefühl" in der Hand sucht.
Bei mir ist das Futter in der Mulde die die Finger mit dem Daumen bilden. D.h. in der echten Hand ist die Mulde links vom Hund aus gesehen, in der linken Hand rechts vom Hund aus. Der Unterschied ist minimal aber auf die Kopfhaltung wirkt es sich aus.
Um mit der linken Hand genauso zu führen wie mit der rechten muss ich die linke Hand auswärts drehen.
Also es würde mich jetzt echt interessieren, ob ich die einzige bin, die sich da so Gedanken drüber macht. So viele Leute haben früher oder später ein kleineres oder grösseres Problem mit dem hinten ausdrehen ihrer Hunde.
Ich bin auf der Suche danach, wie man das so gut wie möglich vermeiden kann indem man dem so früh wie möglich entgegenwirkt.
Ich kenne HF, die haben 3 Hunde von Welpen auf im Fusslaufen angelernt und bei allen dreien die gleiche Methode verwendet. 1 der Hunde läuft perfekt gerade ohne Zusatzhilfen, 1 läuft stark ausgedreht und einer hat mit viel Zusatzhilfen gelernt gerade zu laufen.
Es muss ja irgendwo dran liegen und offenbar nicht nur am HF oder ja doch, schon am HF aber in anderer Weise......
Es ist ja bei Pferden nicht anders. Unter dem selben Reiter hat ein Jungpferd überhaupt kein Problem im Rechtsgalopp anzuspringen, ein anderes lernt es nach etwas Übung und ein drittes tut sich auch nach langer Zeit immer wieder schwer und muss für das gleiche Resultat deutlich mehr gymnastiziert werden...........
Secans Du schriebst am Anfang des Fadens ja, dass du die Mia Skogster Methode verwenden möchtest. Wie lief das bei dir und Hund? Hast du gute Erfahrungen gemacht? Was würdest du anders machen und bist du auf Probleme gestossen?
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Also es würde mich jetzt echt interessieren, ob ich die einzige bin, die sich da so Gedanken drüber macht. So viele Leute haben früher oder später ein kleineres oder grösseres Problem mit dem hinten ausdrehen ihrer Hunde.
Hier wäre ich wieder bei meiner Argumentation, dass das maßgeblich durch die Kopfposition bestimmt wird (Geraderichten - Versammlung). Auch wenn du ihn jetzt schnurrgerade an der Futterhand führst, kann es trotzdem sein dass er ausdreht weil er dir in die Augen schauen will und dafür vorne bedrängt. Sternegucken geht beim DSH aber auch nicht, dann wird das Gegangwerk zu unnatürlich. Vieles liegt dann auch am Ende daran wie der Hund umsetzt und wo seine Talente liegen.
Das ganz ist momentan super schwierig, wir haben ja gehofft auf der BFCI mal eine Fußarbeit im V sehen zu dürfen, aber nö, gabs einfach nicht.
Du schriebst am Anfang des Fadens ja, dass du die Mia Skogster Methode verwenden möchtest. Wie lief das bei dir und Hund? Hast du gute Erfahrungen gemacht? Was würdest du anders machen und bist du auf Probleme gestossen?
Die Methode ist super, aber nichts für mich weil ich nicht dazu fähig bin mich so vernünftig einzudrehen dass es passt und ich mich wohlfühle. Ich bin aber auch sehr groß mit breiten Schultern. Die Linke Hand liegt mir besser, ich bleibe also links. Ich mag auch keinen Sternegucker haben am Ende.
Es ist ja bei Pferden nicht anders. Unter dem selben Reiter hat ein Jungpferd überhaupt kein Problem im Rechtsgalopp anzuspringen, ein anderes lernt es nach etwas Übung und ein drittes tut sich auch nach langer Zeit immer wieder schwer und muss für das gleiche Resultat deutlich mehr gymnastiziert werden...........
Dabei darfst du aber nicht vergessen, dass ihr da noch weit weit weg von seid. Das war ihr macht ist Kinderturnen und das wäre mir an der Stelle auch das wichtigste. Die ersten Keep-going Signale etablieren, Stimmungsaufbau und Takt - Losgelassenheit. Geraderichten kommt viel viel später. Vor allem im Hauptwachstum mit der natürlichen schiefe kann man da mMn noch gar nicht sinnvoll dran arbeiten. Bei ganz argen Phasen würde ich das Thema einfach pausieren.
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Mein erster Gedanke war auch, dass es an dir liegt (sorry
)War auch mein Gedanke (und meine Erfahrung).
An der rechten Handim Rückwärtsgang hat man den Hund im Blick und geht dadurch oftmals besser (teils auch unbewusst) auf ihn ein, was die eigene Körperhaltung und Gangart angeht.
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Hier wäre ich wieder bei meiner Argumentation, dass das maßgeblich durch die Kopfposition bestimmt wird (Geraderichten - Versammlung). Auch wenn du ihn jetzt schnurrgerade an der Futterhand führst, kann es trotzdem sein dass er ausdreht weil er dir in die Augen schauen will und dafür vorne bedrängt. Sternegucken geht beim DSH aber auch nicht, dann wird das Gegangwerk zu unnatürlich. Vieles liegt dann auch am Ende daran wie der Hund umsetzt und wo seine Talente liegen.
Ich weiss nicht, ich kenne Hunde die kommen ziemlich mit dem Kopf rum, laufen aber hinten trotzdem gerade. Meine Absicht ist definitiv, ihn nicht dazu zu verleiten in mein Gesicht zu schauen
Aber so was von.Ioshy kann den Kopf ziemlich stark nach oben nehmen. Er wäre ein Kandidat für Sternegucken, da muss ich jetzt schon drauf achten.
Das ganz ist momentan super schwierig, wir haben ja gehofft auf der BFCI mal eine Fußarbeit im V sehen zu dürfen, aber nö, gabs einfach nicht.
Da sagst du was! Eigentlich ist das ein bisschen skandalös. Wie soll man an einer Übung vernünftig arbeiten, wenn es keine gemeingültigen Kriterien gibt. "Die gibt es doch bla bla......" Aha.
Die Methode ist super, aber nichts für mich weil ich nicht dazu fähig bin mich so vernünftig einzudrehen dass es passt und ich mich wohlfühle. Ich bin aber auch sehr groß mit breiten Schultern. Die Linke Hand liegt mir besser, ich bleibe also links. Ich mag auch keinen Sternegucker haben am Ende.
Mir geht es ähnlich. Bin auch gross, breite Schultern. Mia Skogsters Beine sind 1/2m kürzer als meine
Allerdings, vielleicht im nächsten Schritt, wenn die Futterhand nicht mehr direkt vor der Nase ist und einige Dinge schon recht rund laufen. Dann kann man gut zwischen Bein und linker Hand einspannen.Ich mag am Ende auch ein leichtes Reingucken zum Fixpunkt an meinem Schlüsselbein.
Dabei darfst du aber nicht vergessen, dass ihr da noch weit weit weg von seid. Das war ihr macht ist Kinderturnen und das wäre mir an der Stelle auch das wichtigste. Die ersten Keep-going Signale etablieren, Stimmungsaufbau und Takt - Losgelassenheit. Geraderichten kommt viel viel später. Vor allem im Hauptwachstum mit der natürlichen schiefe kann man da mMn noch gar nicht sinnvoll dran arbeiten. Bei ganz argen Phasen würde ich das Thema einfach pausieren.
Ich vergesse nicht, dass wir noch gaaaaanz am Anfang sind aber ich neige zum Vorausplanen.
Ich möchte natürlich meinen nächsten und übernächsten und überübernächsten Schritt möglichst jetzt schon klarhaben.Allerdings fängt man beim Pferd auch von Anfang an mit dem Geraderichten an. Ich weiss nicht wie es beim Englischreiten ist aber in der Westernreiterei machen wir von Anfang an Gymnastizierung zum Geraderichten. Sogar schon bei der Bodenarbeit.
Also hier bin ich ganz klar der Meinung, dass man gegen die Schiefe natürlich am besten schon beim jungen Tier arbeitet.
Ioshy macht mir im Moment einen guten Eindruck beim Fusslaufen. Er tritt schön schwungvoll, dynamisch, hebt die Pratzen und hopst nicht.
PS
War auch mein Gedanke (und meine Erfahrung).
An der rechten Handim Rückwärtsgang hat man den Hund im Blick und geht dadurch oftmals besser (teils auch unbewusst) auf ihn ein, was die eigene Körperhaltung und Gangart angeht.
Ich geh doch nicht rückwärts wenn ich mit der rechten Hand führe . Das mache ich höchstens, wenn ich später dann Positonen aus der Bewegung übe.
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Die frage ist natürlich auch, wie du treibst. Ich lasse immer aktiv in die Hand treiben und nicht davon weg. Möchte auch dass der Hund die Winkel aktiv nimmt und ich ihn nicht wegdrücke mit der Hand.
Für den Fixpunkt werde ich dieses Mal mit Target arbeiten. Ich mag es auch am Schlüsselbein haben. Wenn der Hund artig treibt baue ich zwar schon Futter um aufs Handtarget, aber da pausieren wir grade und arbeiten erstmal Winkel, GS, Kehrt und Fixpunkttarget.
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Allerdings fängt man beim Pferd auch von Anfang an mit dem Geraderichten an.
Ja, natürlich. Aaaaaaber sie müssen sich ja auch erstmal im Takt finden und wenn er sich da grade schwer tut würde ich mal mit der Habdhaltung spielen und schauen dass er sich da gut findet. Wie ist leider schwer zu sagen, ich helfe gerne stimmlich, lasse stark nach oben treiben, Tempo variieren, geraden und bögen.
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Ich habe nochmal gelesen was ich geschrieben habe um zu finden ob ich geschrieben hatte, dass Ioshy sich mit dem Takt schwertut. Weil das ist nicht der Fall. Ioshy tut sich überhaupt nicht schwer mit dem Takt.
Ich habe herausgefunden was mein Problem war. Fürs Futtertreiben hatte ich das normale Welpenfutter leicht eingeweicht hergenommen. Die scheiss kleinen Kugeln sind aber halt wirklich nicht geeignet. Ich habe immer mehrere davon in die Handkuhle genommen und dann kann man natürlich nicht mehr vernünftig manövrieren, weil die blöden Dinger sonst runterfallen. Mit der rechten Hand kann ich das trotzdem recht gut aber mit der linken tu ich mir nicht so leicht bei Handbewegungen alle Kügelchen zusammenzuhalten.
Seit einigen Tagen nehme ich ein anderes Futter zum Trainieren, das ist eine schöne grosse Krokette und schwupps, alle Probleme wie weggeblasen!!!
Ich stelle mir immer wieder die Frage, warum produzieren die Hersteller Trockenfutter für grosse Hunde mit so verdammt kleinen Kügelchen?? Oder kleine flache Chips? Soll das für zahnlose Hunde sein?
Und nein, ich will kein anderes Futter, kein Würstchen, Käse oder Fährtenwurst hernehmen. Ich habe im Nachhinein immer noch Gewissensbisse, weil ich Axel im Wachstum so viel Würstchen gefüttert habe. (Man hat mich dazu genötigt) Dieser ganze Mist ist so extrem Phosphor verseucht, da braucht man dann auch kein Welpen oder Junghundfutter mehr zu füttern. Sogar Kartoffel und Karotte ist sehr phosphorlastig und man bringt damit das gute Calzium/Phosphorverhältnis im Welpenfutter durcheinander. Kann man MAL geben aber nicht wenn man täglich trainiert, mMn.
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Die Futtergröße ist super wichtig, das stimmt! Toll dass du das Problem erkannt hast.
Jupp, es ist super schwierig da was passendes zu finden. Ich nutze Kynovital Junior oder VetConcept Maxi für die UO, super schwierig da was passendes zu finden.
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Genau, übrigens für wen es interessiert:
Ich nehme Josera Large Breed nur fürs Training, die Krokette ist super gross und Ioshy findet es toll.
Meine nicht trainierenden Hunde kriegen Josera Fiesta, das ist übrigens ebenfalls eine schöne grosse Krokette.
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naja, zum Beispiel Bassam mag keine grossen Kroketten. Ist bei ihm auch kontraproduktiv bei der Arbeit, weil er da, wenn er es überhaupt nimmt, ewig drauf rum kaut..
Daher bin ich echt froh, gibt es auch Miniwürfel. So ist jeder Hund verschieden.
Karotten usw haben im Vergleich zu Fleisch sogar sehr wenig Phosphor. Da würd ich mir jetzt keine Gedanken machen. Eher ist ein Ca Überschuss beim Ca:Ph Verhältnis gefährlich.
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