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  1. Das Schäferhund Forum
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Pubertät? Oder doch ein Problem?

  • Julia
  • 23. September 2025 um 22:05
  • Kathy
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    • 10. März 2026 um 10:29
    • #241
    Zitat von Axman

    Ich habe nicht alles gelesen bin aber generell der Meinung, dass normalerweise Schäferhunde des Kalibers unserer Hunde, die nicht von klein auf vernünftig mit Kindern aufgewachsen sind, sollten ÜBERHAUPT NICHT freien Kontakt mit Kindern haben. Zumindest nicht, wenn sie noch so jung und dödelig sind wie deiner und meiner etc. Die kriegen das nicht auf den Schirm und sind einfach nicht kompatibel mit uneinschätzbaren Kindern.

    Uneinschätzbare Kinder + uneinschätzbare Hunde = NO GO

    Also ganz einfach: Hund wegsperren oder Kind wegsperren

    Ich glaube das trifft auf viele Hunde zu. Ich kenne die Problematik Hund und Kinder vom Collie meiner Schwägerin. Das war Anfangs mühsam, meine Kinder sind aber groß genug auch selbst den Hund zurecht zu weisen und so haben wir das ganz gut hin bekommen. Der ist aber Marke "ich bin schön, das reicht!" Aber das liegt dem Hütehund halt in den Genen, auch wenn nicht mehr viel Arbeitsgen vorhanden ist.

    Kiara wäre in den ersten Jahren einfach zu stürmisch für kleine Kinder gewesen, aber sie hatte an sich null Interesse an Kindern, hat aber ihre Kraft und Körper nicht einschätzen können. Spielen mit kleinen Kindern war also ein No Go, bzw nur unter meiner strengen Aufsicht. Kinder durften halt dann in ihrer Gegenwart keine Ball oder anders Hundespielzeug haben, dann wars egal. Laufende, schreiende oder sonst wie spielende Kinder waren nicht interessant.

    Mal gucken wie es dann mit dem Zwerg wird. Gestern hat sie einem Kind im Kinderwagen ihren Ball hin gehalten, nachdem die Erwachsenen rund herum nur gequatscht und nicht auf den armen Hund reagiert haben, der doch bloß mit irgendjemanden Ball spielen wollte!!! Sie hatte dann wohl die Hoffnung, dass das kleine Menschenkind da, dass ja auch nur herum saß und offensichtlich nicht beachtet wurde, vielleicht Lust aufs Ballspielen hätte. Aber leider auch nicht, war zu klein dazu. ^^

    Im konkreten Fall würde ich den Hund nicht gänzlich aus der Situation nehmen, sondern versuchen beide aneinander zu gewöhnen. Man soll ja schließlich dann miteinander leben können.

    Auf alle Fälle Leine dran, sobald beide zusammen im Garten sind.

    Dem Hund klar machen, das Kind ist nicht seine Aufgabe. Situationen in denen der Hund zwicken könnte absolut vermeiden.

    Will der Hund aber trotz allen Bemühungen nicht kapieren, dass er im Bezug auf Kinder nichts zu melden hat, bleibt nur trennen.

  • Axman
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    • 10. März 2026 um 11:56
    • #242
    Zitat von Tay
    Zitat von Axman

    Und der Hund sollte das auch nicht beobachten können.

    Warum das? Mein Hund hat sehr gezielt gelernt, das zu beobachten und sich nicht zuständig zu fühlen. Was wir an Zeit neben Spielplätzen und Grundschulen verbracht haben... Und die kann völlig entspannen jetzt. Außer die Kinder spielen Federball. Das ist hart für den Hund wenn er müde ist :D

    Das kann man tun wenn man den Hund gut lesen kann. Dann kann man entscheiden ob das Zuschauen dürfen für den Hund ein Vorteil oder ein Nachteil ist. Man muss dafür auch die Mögllichkeit haben die Distanz etc. variieren zu können und vieles mehr. Es kann ja sein, dass dein Hund vom Grundgerüst her schon ruhig genug ist und nicht so reizempfänglich.

    Man muss endlich davon wegkommen, zu glauben, dass die beste Art Gewöhnung zu erreichen, ist, den Hund der Situation auszusetzen. Das ist eben nicht so, bzw. nicht immer so und kommt sehr auf den einzelnen Hund an und halt auch darauf was man dem Hund vermittelt in der Situation.

    Mein gedachtes Szenario ist: Hund irgendwo angebunden und Kind und Familie hüpfen im Garten herum. Mit dem Eindruck, den ich habe, hat das ein gutes Potential zum schiefgehen, jedenfalls kann ich es zu wenig von der Ferne einschätzen als dass ich das empfehlen würde.

    LG Angie

    Axel geb 2019

    Ioshy geb 2025

  • Axman
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    • 10. März 2026 um 11:58
    • #243
    Zitat von Kathy

    Will der Hund aber trotz allen Bemühungen nicht kapieren, dass er im Bezug auf Kinder nichts zu melden ha

    Ich dachte diese Situation wäre schon erreicht

    LG Angie

    Axel geb 2019

    Ioshy geb 2025

  • maike
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    • 10. März 2026 um 12:20
    • #244

    Ich erlebe immer wieder eine zusätzliche Schwierigkeit im Zusammenhang mit Kindern.

    Sie haben oft einen totalen Radar darauf, wenn man sich auf das Training des Hundes konzentriert und versuchen dann irgendwie mit zu machen oder die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken.

    Also da kommt es ganz sicher stark aufs Kind an wie sich das äußert, manche zeigen ganz charmant und höflich Interesse, andere versuchen mit allen Mitteln, die Aufmerksamkeit auf sich umzulenken.

    Ich habe es erst gestern am Hundeplatz wieder erlebt. Ich hole Mila aus der Box, meine Freundin will mir noch schnell was erzählen, ich lege mila ab... Ihr Sohn (3 Jahre) kommt richtig dicht auf Mila und mich drauf gelaufen und schreit mich an, um erschrecken zu spielen.

    Auch mit meinem Neffen erlebe ich es oft, dass es für ihn sehr schwer auszuhalten ist, wenn ich mich aus welchem Grund auch immer mal zu 100 % auf Mila konzentriere.

    Irgendwie ist das auch schon so eine Grundproblematik, dass je mehr man sich auf den Hund konzentriert, weil man sicher gehen will (oder halt trainiert) oft automatisch auch die Aufmerksamkeit der Kinder darauf gelenkt wird, wenn nicht gerade was anderes interessanter ist.

  • Julia
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    • 10. März 2026 um 12:37
    • #245
    Zitat von Axman

    Ich habe nicht alles gelesen bin aber generell der Meinung, dass normalerweise Schäferhunde des Kalibers unserer Hunde, die nicht von klein auf vernünftig mit Kindern aufgewachsen sind, sollten ÜBERHAUPT NICHT freien Kontakt mit Kindern haben. Zumindest nicht, wenn sie noch so jung und dödelig sind wie deiner und meiner etc. Die kriegen das nicht auf den Schirm und sind einfach nicht kompatibel mit uneinschätzbaren Kindern.

    Uneinschätzbare Kinder + uneinschätzbare Hunde = NO GO

    Also ganz einfach: Hund wegsperren oder Kind wegsperren

    Bei meinen Hunden war es so, dass sie jeweils als sie älter waren deutlich gelassener gegenüber Kindern sein konnten. Natürlich hat man das während der Zeit des Aufwachsens auch geübt.

    Wenn keine Möglichkeit des Wegsperrens/Trennens besteht, muss der Hund einen Maulkorb tragen UND and der Leine sein.

    Mit herumrennen bei Schneeballschlacht oder sonstigen dynamischen Ereignissen: NEIN! Und der Hund sollte das auch nicht beobachten können.

    Und das Kind muss ganz klar gesagt bekommen dass der Hund in Ruhe gelassen werden muss und auch nicht angestarrt werden darf. Überhaupt keinen Hund anstarren. Kann ja nicht so schwer sein für ein Kind, sich daran zu halten und kommt ja auch insgesamt der Erziehung des Kindes zugute, wie man sich generell mit (auch unbekannten) Tieren verhält.

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    Hallo danke auch für deine Meinung zu dem Thema :)

    Die beiden werden vorerst getrennt den Garten benutzen, bei wenig Aktivität wird er mit Leine draußen sein. Da Emma viel bei Freunden ist und wir auch öfter mal unterwegs sind wird das gut zu managen sein. Bei dem Kind anschauen dachte ich mir ehrlich gesagt anfangs nichts, alles was sich bewegt ist zurzeit interessant und einen Blick wert. Ich schrieb auch er fixiert und lauert nicht, diese Ausdrücke/ Haltungen kann ich schon unterscheiden. Bei Vögeln zB wird das hecheln unterbrochen, Gesicht eher ernst und starr und Augen fixiert richtung Vögelchen. Würde ich dieses schauen nicht unterbinden wäre sein nächster Schritt in windeseile richtung Vogel. Bei Emma hat er gehechelt war eher weich im Ausdruck und hat seinen Blick nach kurzer Zeit wieder abgewendet bei dem nächsten Geschrei oder Platzwechsel von Schaukel auf Rutsche zB jedoch wieder hingeschaut. Aber wie gesagt ich werde es unterbinden wenn es wieder zu so einer Situation kommen sollte. Da wir uns aber auf die abwechselnde Nutzung geeinigt haben wird es vermutlich nicht mehr auftreten.

  • Julia
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    141
    • 10. März 2026 um 12:52
    • #246
    Zitat von maike

    Ich erlebe immer wieder eine zusätzliche Schwierigkeit im Zusammenhang mit Kindern.

    Sie haben oft einen totalen Radar darauf, wenn man sich auf das Training des Hundes konzentriert und versuchen dann irgendwie mit zu machen oder die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken.

    Also da kommt es ganz sicher stark aufs Kind an wie sich das äußert, manche zeigen ganz charmant und höflich Interesse, andere versuchen mit allen Mitteln, die Aufmerksamkeit auf sich umzulenken.

    Ich habe es erst gestern am Hundeplatz wieder erlebt. Ich hole Mila aus der Box, meine Freundin will mir noch schnell was erzählen, ich lege mila ab... Ihr Sohn (3 Jahre) kommt richtig dicht auf Mila und mich drauf gelaufen und schreit mich an, um erschrecken zu spielen.

    Auch mit meinem Neffen erlebe ich es oft, dass es für ihn sehr schwer auszuhalten ist, wenn ich mich aus welchem Grund auch immer mal zu 100 % auf Mila konzentriere.

    Irgendwie ist das auch schon so eine Grundproblematik, dass je mehr man sich auf den Hund konzentriert, weil man sicher gehen will (oder halt trainiert) oft automatisch auch die Aufmerksamkeit der Kinder darauf gelenkt wird, wenn nicht gerade was anderes interessanter ist.

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    Dem kann ich gänzlich zustimmen. Emma ist auch so eine Gattung.(nicht böse gemeint) Wenn ich mit Shiva spiele und ihr klar vermittle jetzt ist Shiva-Zeit sie möge bitte am Tisch sitzen bleiben oder in ihr Spielhaus gehen zum spielen werden provokant dann aber Situationen gesucht warum sie nicht doch wieder an uns vorbei laufen muss. Da gibt es einige solcher Vorfälle vom vorigen Jahr. Shiva beachtet Emma erst seit anfang des Jahres davor war sie eher wie Luft für ihn außer sie hat ihn angestarrt was sie des öfteren gemacht hat und teils noch immer macht :/ oder angesprochen dann war er schon interessiert.

    Vor ein paar Tagen ähnliche Situation, wir machten den Grünschnitt. Ich hab Shiva im Schatten angeleint da ich wusste Emma kommt dann raus. Als wir Pause machten saßen wir am Tisch und Emma kam raus, Shiva lag angeleint da und wedelte leicht mit dem Schweif. Gut soweit. Emma stellt sich zu uns und starrt Shiva an. Ich fragte warum sie ihn schon wieder anstarrt, dass wir das schon mehrmals besprochen hätten. Von der Seite mein Schwager „warum darfs ihn nicht anschauen, ist ja nicht schlimm.“ ich erklärte ihm warum ich es gerade in unserer Situation nicht sinnvoll finde. Dann kam nur „was du immer hast“. Es wurde natürlich trotzdem unterbunden.

  • maike
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    • 10. März 2026 um 13:15
    • #247

    Oje 😅

    Also mal abgesehen von der Grund Problematik Hund - Kind, ist hier unter den Erwachsenen wahrscheinlich auch einfach zu viel Uneinigkeit.

    Es haben ja hier auch schon einige geschrieben, wenn die Eltern kritisch sind bzw. misstrauisch, hat es keinen Sinn.

    Wenn ich das lese, haben sie glaube ich wirklich Recht.

    Diese Konflikte unter euch bekommt Shiva bestimmt auch mit, viele Hunde haben da richtig feine Antennen für.

    Ich glaube unter diesen Rahmenbedingungen hast du egal wie du es anstellst aktuell gar keine Chance irgendwas zu verbessern. Diese komische Stimmung wird langfristig wahrscheinlich noch unterschwellig öl ins Feuer gießen.

  • Secans
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    • 10. März 2026 um 13:42
    • #248
    Zitat von Julia

    Dem kann ich gänzlich zustimmen. Emma ist auch so eine Gattung.(nicht böse gemeint) Wenn ich mit Shiva spiele und ihr klar vermittle jetzt ist Shiva-Zeit sie möge bitte am Tisch sitzen bleiben oder in ihr Spielhaus gehen zum spielen werden provokant dann aber Situationen gesucht warum sie nicht doch wieder an uns vorbei laufen muss. Da gibt es einige solcher Vorfälle vom vorigen Jahr. Shiva beachtet Emma erst seit anfang des Jahres davor war sie eher wie Luft für ihn außer sie hat ihn angestarrt was sie des öfteren gemacht hat und teils noch immer macht :/ oder angesprochen dann war er schon interessiert.

    Vor ein paar Tagen ähnliche Situation, wir machten den Grünschnitt. Ich hab Shiva im Schatten angeleint da ich wusste Emma kommt dann raus. Als wir Pause machten saßen wir am Tisch und Emma kam raus, Shiva lag angeleint da und wedelte leicht mit dem Schweif. Gut soweit. Emma stellt sich zu uns und starrt Shiva an. Ich fragte warum sie ihn schon wieder anstarrt, dass wir das schon mehrmals besprochen hätten. Von der Seite mein Schwager „warum darfs ihn nicht anschauen, ist ja nicht schlimm.“ ich erklärte ihm warum ich es gerade in unserer Situation nicht sinnvoll finde. Dann kam nur „was du immer hast“. Es wurde natürlich trotzdem unterbunden.

    Oje oje… es tut mir leid aber da kann ich wieder nicht den Mund halten.

    Das ist eben ein Kind, die müssen ganz vieles auch erst lernen und erzogen werden, ausprobieren und haben nicht die Weitsicht eines Erwachsenen, wo man etwas bespricht und dann klappt das.

    Das ist in etwa so, als hättest du zu Shiva noch einen 16 Wochen alten Junghund der sich bitte ganz desinteressiert verhalten soll wenn du mit Shiva agierst. Natürlich ist ein Kind interessiert wenn es Tiere mag.

  • Kathy
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    • 10. März 2026 um 13:43
    • #249
    Zitat von Axman
    Zitat von Kathy

    Will der Hund aber trotz allen Bemühungen nicht kapieren, dass er im Bezug auf Kinder nichts zu melden ha

    Ich dachte diese Situation wäre schon erreicht

    Klang für mich noch nicht so.

    Aber hier aus der Ferne etwas raten ist schwer. Man müsste sehen wie sich Kind und Hund verhält, wie eingeschritten wird usw.

    Vorallem ist aber hier ein Hund, der in diversen Situationen schon schwierig reagiert (hat). Da würde ich nochmal vorsichtiger sein.

  • Julia
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    141
    • 10. März 2026 um 14:24
    • #250
    Zitat von maike

    Oje 😅

    Also mal abgesehen von der Grund Problematik Hund - Kind, ist hier unter den Erwachsenen wahrscheinlich auch einfach zu viel Uneinigkeit.

    Es haben ja hier auch schon einige geschrieben, wenn die Eltern kritisch sind bzw. misstrauisch, hat es keinen Sinn.

    Wenn ich das lese, haben sie glaube ich wirklich Recht.

    Diese Konflikte unter euch bekommt Shiva bestimmt auch mit, viele Hunde haben da richtig feine Antennen für.

    Ich glaube unter diesen Rahmenbedingungen hast du egal wie du es anstellst aktuell gar keine Chance irgendwas zu verbessern. Diese komische Stimmung wird langfristig wahrscheinlich noch unterschwellig öl ins Feuer gießen.

    Alles anzeigen

    Ja da hast du recht, will hier natürlich kein falsches Bild vermitteln im Großen und Ganzen verstehen wir uns gut, haben nur im Thema Hunde bzw Kinder Erziehung manchmal verschiedene Ansichten. Aber jeder hat seine Erfahrungen so im Leben gemacht, darum auch nicht immer der gleichen Meinung. :) ist für mich jetzt grundsätzlich auch nicht schlimm. Nur auf einen Nenner in diesem Thema werden wir nicht kommen.

  • Julia
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    141
    • 10. März 2026 um 14:27
    • #251
    Zitat von Secans
    Zitat von Julia

    Dem kann ich gänzlich zustimmen. Emma ist auch so eine Gattung.(nicht böse gemeint) Wenn ich mit Shiva spiele und ihr klar vermittle jetzt ist Shiva-Zeit sie möge bitte am Tisch sitzen bleiben oder in ihr Spielhaus gehen zum spielen werden provokant dann aber Situationen gesucht warum sie nicht doch wieder an uns vorbei laufen muss. Da gibt es einige solcher Vorfälle vom vorigen Jahr. Shiva beachtet Emma erst seit anfang des Jahres davor war sie eher wie Luft für ihn außer sie hat ihn angestarrt was sie des öfteren gemacht hat und teils noch immer macht :/ oder angesprochen dann war er schon interessiert.

    Vor ein paar Tagen ähnliche Situation, wir machten den Grünschnitt. Ich hab Shiva im Schatten angeleint da ich wusste Emma kommt dann raus. Als wir Pause machten saßen wir am Tisch und Emma kam raus, Shiva lag angeleint da und wedelte leicht mit dem Schweif. Gut soweit. Emma stellt sich zu uns und starrt Shiva an. Ich fragte warum sie ihn schon wieder anstarrt, dass wir das schon mehrmals besprochen hätten. Von der Seite mein Schwager „warum darfs ihn nicht anschauen, ist ja nicht schlimm.“ ich erklärte ihm warum ich es gerade in unserer Situation nicht sinnvoll finde. Dann kam nur „was du immer hast“. Es wurde natürlich trotzdem unterbunden.

    Oje oje… es tut mir leid aber da kann ich wieder nicht den Mund halten.

    Das ist eben ein Kind, die müssen ganz vieles auch erst lernen und erzogen werden, ausprobieren und haben nicht die Weitsicht eines Erwachsenen, wo man etwas bespricht und dann klappt das.

    Das ist in etwa so, als hättest du zu Shiva noch einen 16 Wochen alten Junghund der sich bitte ganz desinteressiert verhalten soll wenn du mit Shiva agierst. Natürlich ist ein Kind interessiert wenn es Tiere mag.

    Du sollst ja auch nicht den Mund halten :)

    Und ich nehme ihr das auch nicht böse, klar manchmal nervt es aber ich erklär es ihr immer wieder und gut ist es.

  • Julia
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    • 10. März 2026 um 14:30
    • #252
    Zitat von Kathy
    Zitat von Axman
    Zitat von Kathy

    Will der Hund aber trotz allen Bemühungen nicht kapieren, dass er im Bezug auf Kinder nichts zu melden ha

    Ich dachte diese Situation wäre schon erreicht

    Klang für mich noch nicht so.

    Aber hier aus der Ferne etwas raten ist schwer. Man müsste sehen wie sich Kind und Hund verhält, wie eingeschritten wird usw.

    Vorallem ist aber hier ein Hund, der in diversen Situationen schon schwierig reagiert (hat). Da würde ich nochmal vorsichtiger sein.

    Es wurde insgesamt 4x diverses Verhalten an der Kleinen korrigiert, ob das unter alle Bemühungen fällt in vermutlich Ansichtssache. Aber wie du sagst gab schon manch schwierige Situationen, man muss nicht noch was auf die Liste drauf packen. :)

  • Tay
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    • 10. März 2026 um 14:34
    • #253

    Axman Ja, jetzt verstehe ich was du meinst. Generell ist der Grad zwischen sensibilisieren und Desensibilisieren ein schmaler und ohne Erfahrung und ohne Plan kippt das gern ins Gegenteil. Also ja, es kommt darauf an, mit welchem Ziel, wie begleitet und man sollte soweit möglich auch alles über die Vergangenheit des Hundes wissen. Das hatte ich nicht bedacht.

    Zitat von Secans

    Das ist eben ein Kind, die müssen ganz vieles auch erst lernen und erzogen werden, ausprobieren und haben nicht die Weitsicht eines Erwachsenen, wo man etwas bespricht und dann klappt das.

    Ich versteh aber schon auch den Ärger, wenn es schon mehrfach kommuniziert wurde. Hab auch schon so Deppen gehabt die 50 cm vor Arwa stehen, auf dem Hund steht "Abstand halten, nicht anfassen, nicht beachten, ich bitte den Typen weiter zu gehen und meinen Hund nicht anzustarren und dann kam ein beleidigtes "Nichtmal gucken darf man". Nee. Darf man nicht. Besser wäre wenn hier alle an einem Strang ziehen würden, vielleicht kann ein Trainer ins Haus kommen und mal mit der Familie klären, welche Lösungen möglich sind und von allen mitgetragen werden können. Im Prinzip ist es ja so, weder Kind noch Hund können sich in der Konstellation frei bewegen. Und beide "Halter" empfinden das als Einschränkung, wär der jeweils andere nicht da oder könnte der jeweils andere sich einwandfrei benehmen, gäbe es keine Probleme. Können aber weder Kind noch Hund, weil beide noch jung sind. Und beide auch offenbar nicht astrein hören ;)

    Letztlich die gleiche Diskussion wie mit der Inklusion. "Würden behinderte Kinder nicht ständig den Unterricht stören, dann..." und auf der anderen Seite "Würden Eltern Nicht-behinderter Kinder nicht nur auf Leistung achten, sondern auch darauf ob ihre Kinder ein soziales Miteinander, dann..." - tja, beides nachvollziehbar irgendwie. Und alle Kinder würden in erster Linie davon profitieren, beobachten zu dürfen, wie die Erwachsenen, statt aufeinander loszugehen, versuchen die Perspektiven zu wechseln, die anderen zu verstehen, sich entgegen kommen, Lösungen finden für Situationen, die nunmal sind wie sie sind.

    Schenkt doch euch gegenseitig zu Ostern: Ein Hundetrainer kommt und erklärt euch (allen!) Shivas Körpersprache vor Ort. Ohne Training, ohne eingreifen, nur Analyse. Und einen schönen, angepassten Maulkorb für Shiva, und das Kind darf die Farbe aussuchen. Und danach bleibt Shiva angebunden auf seinem Platz und du versteckst für das Kind Eier die es suchen darf, und danach versteckst du mit dem Kind Leckerchen, die Shiva dann suchen darf, ohne Leine, und das Kind bleibt bei dir auf dem Schoß sitzen und schaut zu wie Shiva sucht.

  • Julia
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    • 10. März 2026 um 17:00
    • #254

    Tay das mit dem Verstecken hört sich gut an :) danke dir. Maulkorb haben wir als das mit dem Knurren bei Schmerzen aufkam für den darauffolgenden TA Besuch erst anfertigen lassen. Somit fällt das schonmal flach. Die Farbe wäre wenns nach meiner Nichte geht vermutlich rosa geworden :D Zum Trainer, ich hatte tatsächlich voriges Jahr meinen damaligen Trainer eingeladen für ein „Familiengespräch“. Da gings zwar auch um Körpersprache aber bzgl streicheln. Shiva wollte als Welpe sehr, sehr ungern angefasst werden. Entweder er wich aus, erstarrte oder benutzte die Hand als Kauartikel. Er sah auch ein streicheln als Lob wenn er was gut gemacht hat mehr als Bestrafung als was „gutes wohltuendes“. Die Ansicht von meiner Familie: „streicheln tun wir schon wann wir wollen, dann soll er nicht herkommen“. Ich sah das ein wenig anders, klar muss er sich manche Dinge „gefallen“ lassen weil naja so ist das Leben. Aber erstens nicht von jedem und zweitens er ist kein Kuscheltier der hier ankommt und von der ganzen Familie betätschelt werden muss. Im Endeffekt waren sie dann wochenlang eingeschnappt und haben Shiva gänzlich gemieden (war mir dann aber auch recht). Bitte nicht falsch verstehen, wir haben uns alle lieb :) nur wie manche nicht über Politik reden sollten so ist es bei uns bei Hunde/ Kindererziehung. Aber um auf das eigentliche Thema zurück zu kommen, nächste Woche am MO oder MI kommen zwei Trainer eine vom Verein und eine sehr angesehene die in ganz Österreich unterwegs ist, zu mir auf einen Kaffee, vl kann ich das Thema da anschneiden und zumindest meine Schwester fragen ob sie sich zu uns setzen mag. :)

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