Empfehlung Zwinger im Garten

  • Hallo Zusammen,


    gerne würde ich einen Holzzwinger (mit Metallgittertür) in der ungefähren Größe 4,00 m x 2,50 m, bei mir im Garten aufstellen.

    Habt ihr entsprechende Empfehlungen?

    Soll natürlich wintertauglich, hochwertig und haltbar sein. Budget dachte ich so zwischen 2 und 3 T , weiß aber nicht, ob das realistisch ist.


    ....und um bitte themenfremde Diskussionen zu vermeiden, nein der Hund wird nicht da drin leben müssen, sondern nur wenige Stunden pro Woche dort verweilen.


    Vielen Dank und liebe Grüße!

  • Bitte hier zur Vervollständigung, falls das Thema mal jemanden interessieren sollte.


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    Ich habe mich für das Modell "Dana" entschieden.

  • Hallo Matze. Ich habe das Modell Dana tatsächlich vor ca. 5 Jahren mit Hütte, gebeizt und Montage gekauft (3m x 3m). Sie haben in der falschen Farbe gebeizt und die Montage der Regenrinne war etwas abenteuerlich - Es musste ein Winkel rein und sie knickte dann ab so auf Hüfthöhe. Insgesamt aber ist der Zwinger von guter Qualität, der Zwinger selber wurde sauber montiert und die Hütte ist auch prima.


    Das einzige, was ich nachgearbeitet habe, war die Montage eines zusätzlichen Bretts von innen, um den Gitterrahmen zusätzich zu stabilisieren, weil es knallte, wenn der Hund dagegen gesprungen ist. Und weil mein Hund gerne knabbert, dann schön verkleidet. ;)


    Tipp: Es wurden Beispiele genannt, wie man die Stellfläche vorbereiten konnte - entweder mit Pflastersteinen unter den Lagerpunkten oder voll unterpflastert. Ich hatte mich für einzelne Pflastersteine entschieden. War ein Fehler. Einer meiner 4-Beinern buddelt gerne und hat auf der Hinterseite unbermerkt unterkellert. Habe es noch rechtzeitig gemerkt und der Zwinger ist daher nur leicht verzogen. Würde ich also nochmal planen, würde ich definitif voll unterpflastern. :D

  • Hipira, vielen Dank für den Erfahrungsbericht. :thumbup:


    Tatsächlich habe auch ich mich für die Betonplatten unter den Lagerpunkten entschieden, da die volle Unterpflasterung mir zu aufwendig erscheint und die Fläche sowieso schon geschottert ist.

    Für meine Fläche, 2 x 4 m brauche ich ca. 100 Platten, für die Lagerpunktversion lediglich 18 :/

    Ich werde mir das nochmal gut überlegen. Danke für den wertvollen Hinweis!


    Der Zwinger sieht auch richtig klasse bei dir im Garten aus, so ähnlich habe ich mir das auch vorgestellt.


    Da an der Stelle wo der Zwinger hin soll, jetzt noch ein Gartenhäuschen steht, dauert das Projekt noch ein Weilchen, aber sobeld er steht, stell ich ein paar Bilder und den entsprechenden Aufbauerfahrungsbericht hier ein!

  • Ich würde auch nur noch voll unterpflastern. WIr hatten auch erst gedacht, dass wir uns die Arbeit sparen und Ende vom Lied war dass wir nach einem Jahr alles wieder abgebaut und doch gepflastert hatten.


    Buddeln, nässe, Geruch und Nagetiere waren ein Thema. Wir haben aber auch Bromet mit Holzböden, darunter fing es ohne Pflaster grandios an zu leben.


    Meine Zwinger haben Ausläufe, die sind mittlerweile auch komplett gepflastert und mit Sand bestreut.

  • Wenn hier mehrere Leute sind, dann würde ich mich auch total freuen sich generell mal auszutauschen über Zwinger. Ich hab auch so paar Dinge, wo ich mich mega über Input freuen würde.

  • Hier ist unser Zwinger, komplett aus Altholz gebaut.

    Wenn ein starker Hund hier raus will, wird er das auch schaffen aber meine beiden akzeptieren ihn ohne Ausbruch versuch.

    Der zweite Zwinger entsteht gerade, wird aber nicht so zeitaufwendig werden.

    Hauptsächlich werden sie für die Stehtage benutzt oder wenn mal Besuch kommt der Angst hat.

  • Als wir noch in Augustdorf gewohnt haben (auch Sandboden wie wahrscheinlich auch bei Hipira) hatten wir auch einen Vollholzzwinger 2x6 Meter mit Zuchtzelle, die ich nochmal extra gedämmt hatte im Garten.


    Auch wir wollten uns die Arbeit sparen ein durchgängig vernünftiges Fundament zu setzen und haben uns maßlos geärgert, weil sich darunter Igel eingenistet haben, die a) die Hunde zeitweise sehr unruhig gemacht haben und b) natürlich zu zusätzlichen Tierarztkosten geführt haben, da ich die Igel dann auch regelmäßig zum Tierarzt gebracht habe für Wurmkuren, Floh- und Zeckenbehandlungen etc.


    Auch bei mir war es so, dass Hunde und grad auch die Welpen an den Fundamenten gebuddelt haben und die Anlage ziemlich schnell verzogen war.


    Jetzt im Kalletal haben wir Indoorzwinger im ehemaligen Stall.


    Müsste ich nochmal einen Zwinger aufbauen, dann würde ich das nie, nie, niemalsnichtwieder ohne durchgängigen Fundament und zusätzlichen Viecherschutz untenrum machen 😅

  • Das gute am Zwinger Dana ist, dass man die Holz-Bodenplatten ohne groß schrauben zu müssen hochnehmen kann - jedenfalls solange der Zwinger noch nicht zu sehr verzogen ist....! 8o So kommt man dann drunter, sollte etwas unterm Zwinger einziehen. Wuesti: Stimmt, genialer schwarzer Sandboden, der zum Buddeln einlädt! 8)

  • Bei mir ist der Untergrund Schotter / Kies und somit scheinbar nicht so attraktiv zum graben, zumindest bis jetzt noch nicht.

    Gegraben wird meistens an der Kirschlorbeerhecke. =O


    Ich habe eure Hinweise vollständig verstanden und nachvollzogen, hoffe aber eigentlich immer noch, dass bei meinem Kiesuntergrund die Lagerpunkte ausreichen. Wenn ich 100 Platten kaufen muss um das Fundament zu legen, kann ich auch gleich ein Fundament aus Beton gießen lassen, das kostet dann mit einem Tausender weniger als die Summe der Platten. :/

    Die endgültige Entscheidung treffe ich, wenn das Gartenhäuschen abgerissen ist und ich den Untergrund darunter richtig beurteilen kann, das Gartenhäuschen stand nun 17 Jahre an der Stelle.