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  1. Das Schäferhund Forum
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Wind im Haus bei geöffnetem Fenster wird zum Problem

  • nette
  • 6. Juli 2025 um 12:53
  • nette
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    • 6. Juli 2025 um 12:53
    • #1

    Hallo Ihr Lieben,

    ich weiss nicht so recht ob das jemand kennt, aber ich frag mal nach vll. hat ja jemand das auch schon mal bei seinem Hund beobachtet.

    Also wir wissen, dass Lexy ein bischen ein Thema hat mit offenen Fenstern wenn es draussen windet. Bisher war das aber immer nur ein Thema wenn es draussen heftiger windet.

    Aber seit einigen Monaten merken wir, dass sie jetzt schon bei aufkommenden leichteren Winden die durch die Fenster gehen anfängt Stress zu zeigen. Dabei ist noch nix draussen groß los, nur ein die Blätter bewegender Wind geht. Es muss noch nicht mal zwangsläufig ein Gewitter im Anmarsch sein, Wind reicht.

    Wir schlafen im Sommer immer mit weit geöffneten Fenstern - und lieben es wenn dann etwas Wind durchweht. Lexy kann es aber überhaupt nicht ab und hechelt sich einen ab, läuft megaunruhig durchs Haus und verkriecht sich teilweise auch bei uns, kann aber dann nicht ruhig liegen bleiben. In solchen Nächten kommen wir kaum zum schlafen, weil wenn sie dann bei uns im Bett liegt, wackelt vor lauter hecheln das ganze Bett :(

    Ansonsten hat sie eigentlich kein Problem bisher mit Geräuschen, aber dieses leise rascheln des Windes macht ihr zu schaffen. Aber nur drinnen, draussen gar nicht, da legt sie sich dann einfach in den Garten und pennt da. Aber im Haus gehts halt nicht.

    Wir würden gern irgendwie gegensteuern, aber ich bin etwas ratlos was ich mit dem Hund anstellen soll, damit dem der Wind im Haus egal ist.

    bzw. das es jetzt mit zunehmenden Alter nicht schlimmer wird.

    Hat jemand eine Idee?

    Annett mit Lexy und Carma

    “Kein Psychiater der Welt kann es mit einem Hund aufnehmen, der einem das Gesicht leckt.”

  • Pepper
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    • 6. Juli 2025 um 13:15
    • #2

    Ok, erstmal kann ich Dich beruhigen.
    Mein immer entspannter Pepper zeigt ähnliche Verhaltensweisen.
    Wobei ich schon denke, das es diese Geräuschkulisse in Verbindung mit "nicht sichtbarer Ursache" ist.

    Ausgelöst wurde das wohl vermutlich durch Türen, die durch einen Windzug zugefallen sind.

    Als es so heiß war habe ich auf im Wohnzimmer auf dem Sofa geschlafen, weil ich dort die Balkontür aufmachen konnte.
    Draußen windete es ordentlich und die Blätter der Büsche und Bäume machten ordentliches Rauschen, und es war dunkel. Plötzlich stand er über meinem Kopf und schaute zur offenen Balkontür. ^^

    Gleichzeitig liegt er aber auch manchmal bei Surm draußen. Also so ganz konsistent ist das Verhalten nicht.

    Möglich, das es wirklich "durch Geisterhand" bewegte Tür ist, die das auslöst.

  • Pepper
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    • 6. Juli 2025 um 13:20
    • #3

    Achja, Lösung ist bei uns: Normalität und Signalisierung "hab ich verstanden, hab ich gesehen, ist ok.
    Meist mache ich ihm dann neben mir Platz und und gebe ihm eine Aufgabe. indem ich "komm´ ran" sage "ran" was für ihn in dieser Situation heißt, das er sich neben mir hinlegen soll. Dann lege ich meine Hand auf seinen Körper oder streichel ihn langsam. Er atmet dann hörbar aus und entspannt sich.
    Irgendwann steht er dann auf und legt sich auf den Boden vor das Sofa.

  • Axman
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    • 6. Juli 2025 um 13:40
    • #4

    Bei Axel ist das auch so.

    Er findet es vor allem gruselig, wie Pepper auch, wenn unsichtbare Mächte Türen bewegen.

    Er lässt sich teilweise etwas beruhigen aber wenn wir richtig Sturm haben sperre ich ihn ins Wohnzimmer oder Bad und mache dort Türen und Fenster zu.

    LG Angie

    Axel geb 2019

    Ioshy geb 2025

  • schaffiebrig
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    • 6. Juli 2025 um 14:02
    • #5

    Hm. So ein bisschen kenne ich diese Situationen auch, allerdings glaube ich, dass Bombus Zugluft doof findet. Wenn ich morgens zum Lüften alle Fenster öffne, verzieht er sich meist nach oben oder er geht mit uns raus in den Garten.

  • nette
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    • 7. Juli 2025 um 10:13
    • #6

    mh ok danke, dann bin ich also gar nicht so alleine mit dem Thema

    ich empfinde es schon schlimm, dass ihr das so zu schaffen macht und hab noch nix gefunden was sie dann runter bringt ... ausser draussen schlafen vll.

    Annett mit Lexy und Carma

    “Kein Psychiater der Welt kann es mit einem Hund aufnehmen, der einem das Gesicht leckt.”

  • Axman
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    • 7. Juli 2025 um 10:44
    • #7

    Ganz am Anfang habe ich noch diesem blöden Spruch "man kann Emotionen nicht verstärken" vertraut bzw der falschen Interpretation die einem aufgetischt wird und Axel beruhigt und getröstet.

    Seit langem jedoch kriegt er, wenn überhaupt, nur noch ein genervtes "ach hör auf jetzt du Spinner"

    LG Angie

    Axel geb 2019

    Ioshy geb 2025

  • Pepper
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    • 7. Juli 2025 um 11:29
    • #8

    Axman Genau das meinte ich mit Normalität.

    Wenn Bindung und Vertrauensverhältnis zum Hund stimmt, ist Normalität und Gelassenheit das, was dem Hund zeigt "es ist alles ok".

    Sicherlich gibt es Grenzen (echte kopflose Panik, krankhaftes Verhalten), wo man sich echt etwas überlegen muss.

    aber nur weil mein Hund mal die Ohren anlegt und mit skeptischem Blick auf mein Kopfkissen kriecht, bekommt er bei mir keinen Termin beim Therapeuten 😂

  • nette
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    • 7. Juli 2025 um 17:20
    • #9

    wenn es nur der skeptische Blick wäre, dann ja ... aber bei Lexy kommt eben wirklich diese Unruhe, das starke Hecheln usw. dazu ... was vor allem Nachts schon auch ein Problem ist, weil alleine irgendwo einsperren will ich sie da ja auch nicht :(

    Annett mit Lexy und Carma

    “Kein Psychiater der Welt kann es mit einem Hund aufnehmen, der einem das Gesicht leckt.”

  • Luna
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    • 7. Juli 2025 um 18:10
    • #10

    ich kenne das problem bei sam auch, wenn der wind stärker ist und er dann sehr ruhelos wird.

    Aber ich beruhige ihn dann mit streicheln und worte und er hat nun schon seit längerem seinen rückzugsort selbst gefunden (an der couch, unterm tisch).

    Ich kann mir schon vorstellen, dass das für euch alle anstrengend ist.

  • Axman
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    • 7. Juli 2025 um 20:51
    • #11

    Ich sehe es nicht als einsperren, es ist nur ein Fenster und Türen geschlossen halten, weil er dann entspannt. Ich habe das überprüft indem ich das Telefon mit ins Zimmer gestellt habe, mit Video eingeschaltet.

    Axel hechelt leider auch und ist sehr unruhig. Durch streicheln und in meinem Bett sein beruhigt er sich nur kurzzeitig. Im geschlossenen Raum entspannt er. Wenn es nicht gerade heiß ist und ich auf Lüftung verzichten kann mache ich einfach im Schlafzimmer bei mir Tür und Fenster zu.

    LG Angie

    Axel geb 2019

    Ioshy geb 2025

  • Tilli
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    • 9. Juli 2025 um 23:06
    • #12

    Das kommt mir da doch seht bekannt vor. Tilli verdrückt sich dann in ihr "kein Wetter Zimmer" ein Raum in dem man von draußen so gut wie nichts mitbekommt. Ist die Tür dazu versehentlich geschlossen läuft sie aufgeregt durchs Haus, versucht es im Bad, ist nicht ruhig genug, versuch es bei mir und findet da auch keine echte Ruhe.

    Sie schläft ja ohnehin bei uns im Bett, da macht ihr das weniger aus, aber wenn es zu stürmisch wird wird sie unruhig, ich mach dann einfach das Fenster zu, bevor wir alle nicht schlafen können.

    Tilli - komfortorientierter Landtorpedo seit 27.05.2017 <3

  • Maline
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    • 16. Juli 2026 um 19:57
    • #13

    Vor ein paar Tagen wurde ich wach, da die Türen und Fenster scheinbar alle gleichzeitig zuknallten, gleichzeitig Blitz und Donner. Quinto war dann total nervös und hat sich ganz unten im Haus versteckt.

    Gerade sitzen wir draußen und freuen uns über Wind und Abkühlung, da stürmt Quinto an uns vorbei und wieder nach unten. Dann schepperten auch schon die Türen.

    Im Haus ist es jetzt nicht mehr so heiß, deshalb habe ich die Türen geschlossen und schon liegt er wieder hier bei uns im Wohnzimmer und schläft. Schätze mal, er hat jetzt auch ein " Minitrauma" :rolleyes:

  • Pepper
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    • 16. Juli 2026 um 22:10
    • #14

    Maline Besorgt euch so Türstopper. Wenn es ein paar Mal dann draußen windet und keine Tür mehr knallt, ist's vielleicht wieder gut 😬

  • nette
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    • 17. Juli 2026 um 05:11
    • #15

    wir haben aktuell einen Kellerhund ;(

    Es ist heiss und im ganzen Haus warm - Lexy verschwindet im kalten Keller, quasi 24/7.

    Es zieht ein leichter Wind durchs Haus - Lexy verschwindet im Keller. Auch ohne das Türen oder Fenster knallen.

    Es gewittert und regnet - Lexy verschwindet im Keller.

    Ist die Kellertür nicht offen, dann läuft sie einem nervös (noch nicht panisch) um die Füsse rum, drückt sich unter den Schreibtisch - oder steht nachts um 3 Uhr plötzlich sabbernd im Bett über einem.

    Wir lassen die Kellertür aktuell fast immer offen und sie kann selbst entscheiden wann sie runter geht. Was sie zur Zeit fast 24/7 nutzt. Ich hab das Gefühl unten im Keller kommt sie dann tatsächlich ein bischen besser zur Ruhe, weil sie dort kaum was mitbekommt vom Wetter.

    Türstopper haben wir auch, aber das nutzt nix - Wind im Haus ist mit Knall oder ohne für sie Stress.

    Annett mit Lexy und Carma

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