Axman
  • aus Spanien
  • Mitglied seit 13. Januar 2022

Beiträge von Axman

    So also:

    Weiss der Geier warum, mit einem Döschen unter dem GS macht er ganz gutes Verweisen. Total selbstständig. Ohne Leineneinwirkung, ohne Platz-Kommando ohne nix.


    Er weiss also sehr wohl ganz genau wie die Übung an sich geht. :/


    Ich werde das so beibehalten bis es in Fleisch und Blut übergegangen ist, bzw. werde ich die Döschen mit der Zeit immer unsichtbarer werden lassen bis er hoffentlich eines Tages auch den GS alleine verweist und ich dann ein Döschen aus der Tasche hole.


    Heute morgen war es überraschend kühl und wolkig bzw. Hochnebel und wir sind auf mein neulich bei Katzensuche entdecktes Geheimfeld gegangen.


    Um dort hin zu gelangen muss man durch das trockene Flussbett klettern, also an einer Seite ca 3 oder 4 m nach unten und auf der anderen Seite wieder rauf. Man muss ein bisschen aufpassen dabei, weil der Boden der Abhänge steinig und geröllig ist.


    Nach der Fährte war Ioshy fröhlich drauf und wir machten uns auf den Rückweg. Beim Hinweg hatte er ein Stöckchen getragen, das noch unten am Fusse des Abhanges lag. Als wir also jetzt wieder runterklettern (in meinem Fall klettern) wollten, sah Ioshy sein Stöckchen da unten liegen und er bretterte in einem affenzahn nach unten. Unten war so eine kleine Mulde und der Boden zum bremsen war etwas tiefer als er erwartete, deshalb rammte er da rein, mit voller Wucht, die Vorderbeine knickten ein, er jaulte auf, ging ein paar Schritte weiter, setzte sich hin und winselte ein paar Mal.


    Ich wäre beinahe hinterhergesprungen, so blieb mir das Herz stehen. Heiliger Strohsack, ich habe wirklich eine traumatisch bedingte Überreaktion, glaube ich. In vielleicht 15 Sekunden war ich schon bei ihm und habe sein Pfoti angeschaut, er saß immer noch da. Ich konnte nichts feststellen, keine Schmerzreaktion.


    Auch beim Weiterlaufen war dann nichts, kein Humpeln.

    Dann auch später, als er wieder abgekühlt war zuhause, gar nix.


    Nochmal Glück gehabt

    Axel hat eher mal zum Passgang geneigt. Wenn er am Fahrrad an dieser Stange angeleint war. Beim Fusslaufen hat er es nicht getan.


    Ich sehe aber einige Malinois und Herder in meiner Umgebung die gerne dazu neigen Pass zu laufen und/oder steifbeinig laufen beim Fusslaufen. Habe da auch meine Gedanken dazu worauf man achten sollte oder bei einigen achten hätte sollen.


    Generell neigen auch einige zu einer gewissen Steifbeinigkeit aber ich bilde mir ein, dass man das durch verschiedene Übungen direkt in der Bei-fuss-Übung gut lösen kann. Muss gar nicht mal Cavaletti sein aber Cavaletti ist sicherlich generell nicht schlecht.

    Okay, "schreien" war von mir vielleicht bisschen übertrieben aber es wird doch recht laut gesagt, weil die Hunde halt meistens im Schnüffeltunnel sind.


    Ich finde beide eure beschriebenen Ansätze interessant, Cinja und Secans


    Mein Vorhaben mit der jetzt sehr beliebten Dose geht ja in die Richtung Superkeks vor GS. Das gibt mir Zuversicht.


    Und Secans ja, der sanfte Druck ist womöglich auch nicht zu verachten. Ich habe schon festgestellt, dass für Ioshy etwas Druck bei einigen Dingen schon für ihn sehr informativ war und er das offenbar sehr gut versteht, weil er vom Typ her nicht so ein "Anbieter" ist.


    haha, witzig eigentlich. Für Axel war "so ist richtig" (und falsches ignorieren) schon vollkommen ausreichend zum Verständnis. Automatisch war für ihn alles was nicht richtig ist, falsch.

    Ioshy ist eher vom Typ "richtig, auch noch richtig, bestimmt auch noch richtig, vielleicht auch noch richtig, nee wie wars jetzt nochmal?" Wenn ich dann dazu sage: "Also so ist es jedenfalls falsch und so auch" dann kommt die Antwort "warum hast du das nicht gleich gesagt?"

    Bei Axel war Druck immer: "ah verdammt, jetzt muss ich da einfach durcharbeiten" und es führte nicht zu Verständnis.

    Zusammenfassend ist zu sagen, dass bei Ioshy der Ansatz das Verweisen der GS erst ausserhalb der Fährte aufzubauen überhaupt nicht funktioniert hat. Es hat ihm überhaupt nichts genützt die Technik des Verweisens gelernt zu haben.


    Es wäre bei ihm definitiv besser gewesen einfach alles zusammen direkt auf der Fährte zu machen. So wie etliche meiner Trainingskameraden an jedem GS einfach den Hund über die Leine stoppen und PLATZ schreien. Das macht man so oft bis der Hund mit der Zeit immer weniger Hilfe braucht.


    Ich fand das unelegant und Axel und Alma haben halt auch den GS, so wie gedacht, als Hinweis auf Hinlegen gedeutet und allenfalls ein ganz leichtes bremsen an der Leine benötigt.


    Aber so ist es halt, jeder Hund ist anders und in diesem Fall konnte ich vorher nicht wissen wie es für Ioshy am besten wäre. Hinterher ist man immer schlauer.

    Update Ioshys Fährtenarbeit:


    Ja also das verweisen der GS auf der Fährte klappt immer noch nicht so flüssig.

    Ich denke man müsste es einfach öfter in der echten Fährtensituation trainieren, aber öfter als zwei Mal zusätzlich zu den Fahrten zum Hundeplatz kann ich nicht machen.


    Ich fahre jedes Mal allerkürzestens 80km (40 hin, 40 zurück) wenn wir in der Nähe vom Hundeplatz fährten können. Das ist jetzt aber auch vorbei weil wir es nicht mehr kombinieren können wegen der Hitze.


    Die besseren (eigentlich die einzigen) Fährtengelände sind one way 65km entfernt. Das fährt man halt auch nicht gerne andauernd. Ich muss es dosieren. Mehr als 1 bis 2 Mal wöchentlich ist nicht drin.


    Ich habe das typische Szenario, wenn ich zuhause verweisen übe, klappt es hervorragend. Auf der Fährte klappt es aber halt nicht. Ich muss mir dauernd anhören wie normaaaaaal es ist, dass es zuhause klappt und im Trainingsgelände nicht. Aber ehrlich, ich denke schon, dass diese Ausrede irgendwann mal nicht mehr ziehen sollte und der Hund es auch woanders umsetzen sollte. Keine Ahnung warum er da so blockiert. Er findet die GS schlicht und einfach kacke und sie stören seine Fährte.


    Vor kurzem habe ich mit Döschen angefangen. So kleine Aluminiumdosen mit Schraubdeckel. Da rein mache ich Nassfutter. Siehe da, die Dosen findet er interessanter. Jetzt sagt nicht ahaaaa, die Belohnung ist hochwertiger, weil die Belohnung an den GS habe ich in allen möglichen Varianten schon getestet.


    Mein nächster Schritt wäre, die Dosen und die GS zu kombinieren, mal sehen was er dazu sagt. Also die Dose unter den GS oder ganz nah daneben, erstmal, dann irgendwann unsichtbar unter dem GS.


    Das einzig gute bei der ganzen Prozedur ist, dass er jetzt schon viele Schritte ohne Futter darin sehr gut und intensiv absucht weil ich ja die Belohnung der Fährte selbst, reduzieren wollte um die GS aufzuwerten. Also viele Schritte mit nur vereinzelt mal Belohnung in den Schritten klappt sehr gut. Sein Suchverhalten ist insgesamt sehr gut. Auch der Ansatz klappt jetzt sehr gut. Und der Wiederansatz klappt. Ja alles andere ausser die fu.....ing GEGENSTÄNDE :cursing: :D :D :D

    Auf dem zweiten Bild sieht man doch eindeutig wer das brave Tier und wer das böse Tier ist! :D :D <3

    Ja, das meinte ich mit 2.

    Ha ja, wer lesen kann ist klar im Vorteil 🙈


    aus dem Effekt habe ich ihn mit dem Clicker beworfen, das führte dazu, dass er sich erschrak und anschließend alle Schüsseln mied.

    :D :D :D Danke für den herzlichen Lacher, also wirklich, das ist so lustig!! :D Karen Pryor dreht sich im Grab wie eine Schiffschraube :D Angesichts der aktuellen Diskussion um Trainingsmethoden einfach köstlich <3 <3 <3 <3


    Dass es auf dem Hundeplatz erstmal nicht klappt ist ganz normal!! Wenn du das Gefühl hast, dass du dich für die richtige Variante entschieden hast, mache es konsequent auf dem HuPla genau so dann wird er es da auch lernen. Wenn diese Variante eher wackelig ist, dann geh lieber mit der "niemals nicht" Variante.


    Ich würde das wirklich von Hund zu Hund und Trainingsweise entscheiden ob ich einen Vorteil in "kontrolliertem Zugriff" sehe oder konsequent bei "nope, niemals" bleibe. Wenn er die Belohnung bei dir/durch dich nicht absolut superior findet, sondern maximal gleichwertig, würde ich lieber mit "nope, niemals" bleiben.

    Ich denke ein Welpe in dem Alter ist die wahre Ausgeburt eines Stinkteufels für eine Katze :D :D


    Meiner Erfahrung nach brauchen Katzen einfach Zeit. Warte mal 4 bis 6 Wochen einfach ab, dann wird sich Luca schon besser gewöhnt haben.

    Es gäbe noch eine weitere Möglichkeit:


    Nämlich: Hochwertig mit anderen Spielzeug und Leckerli belohnen UND bei Beedigung des Trainings Zugriff geben.


    Evtl. könnte man sowas wählen und es variabel gestalten, so dass Quinto nicht genau weiss ob er in diesem Training Zugriff bekommt oder anders hochwertig belohnt wird oder tatsächlich beides, nämlich erst hochwertig bei dir belohnen und zum Abschluss noch auf die Spielsachen freigeben. Aber wie gesagt immer unterschiedlich. Einmal nur Belohnung, ein ander mal nur Freigabe und noch wann anders Belohnung und danach Freigabe.


    Insgesamt ist es aber nicht so einfach zu entscheiden ob die Freigabe eine gute Idee ist. Es kommt auf den Hund und dein Training an. Auf jeden Fall muss man gut beobachten wie der Hund mit den Gegebenheiten umgeht und wie es sich entwickelt.


    Da du auf einer Prüfung keine Möglichkeit einer sonstigen hochwertigen Belohnung hast würde ich wirklich genau abwägen ob ich ihm Zugriff auf die Spielsachen gäbe. Es käme darauf an ob du die Spielsachen als Motivatoren für Intensität oder so in der Prüfung nutzen willst etc. und es müsste wirklich sicher und stabil sein.


    Ich persönlich hätte ein Markerwort für die Spielsachen und eines für die Belohnung mit mir ^^