Axman
  • aus Spanien
  • Mitglied seit 13. Januar 2022

Beiträge von Axman

    Ja, und Nein


    Letztes Jahr hatte ich das Drama mit klein Ioshy ^^ .

    Sicherlich erinnern sich einige wie ich Panik geschoben habe ob Ioshy ein mickriger Hund werden wird. Vor allem weil in der Wurfgeschwister-Whatsapp-Gruppe alle Geschwister schon schwerer waren und schneller wuchsen als meiner.


    Ioshy war nicht mein erster DSH Welpe aber der erste den ich gewogen habe und einen direkten Vergleich hatte.


    Ist Riley aus der Leistungszucht oder Hochzucht?

    Wachstumskurven sind meist angepasst für Hochzucht, bzw. reduzieren sie den Kurvenverlauf rein auf das geschätzte Endgewicht des Hundes und beachten nicht um welche Rasse es sich handelt, es gibt aber grosse Unterschiede im Wachtumsverlauf zwischen den Rassen.


    Wenn der kleine fröhlich ist, nervt und aussieht dass alles okay ist, also nicht total rippig, dann ist bestimmt alles okay. Ein bisschen rippig ist sogar besser als pummelig.


    Das Futter was dein Kleiner bekommt ist gut und wenn er es gut verträgt würde ich es so weiterfüttern, nicht vergessen jede Woche die Gesamtmenge etwas erhöhen.


    Ich habe meine LZ Schäferhunde immer bis 9 oder 10 Monate mit Welpen- oder Junghundfutter gefüttert und bin dann umgestiegen auf ein Futter für sportlich aktive Hunde, das ist von den Rohwerten her eh kaum ein Unterschied. Man muss halt sehen ob der Hund aktiv sein soll, z.B. im Sport oder ob er eher einen ruhigeren Alltag haben soll, dann sollte man sicherlich bald auf niedrigere Rohwerte umsteigen.


    ..... stimmt nicht, Ausnahme war meine Denna, eine Mischung zwischen Leistungszucht und Hochzucht und sie bekam dann wohl so mit 8 Monaten Erwachsenenfutter.

    Ich sehe es auch so. Das Papier sagt im Prinzip gute Dinge aber offensichtlich musste sich die Autorin extrem einschränken in Wortwahl und Beschreibung. Ich hätte mir gewünscht dass man sich etwas deutlicher hätte ausdrücken können. Das Problem ist, dass dann extremistisch veranlagte Menschen immer die extremste Interpretation anwenden würden und ein Leichtes hätten das ganze Schreiben in den Dreck zu ziehen.


    Ich habe schon herablassende Kommentare bei Positiv-Extremisten darüber gelesen.


    Das mit dem positiven Jagdmanagement ist wirklich der Lacher, wie du schon schreibst. Der Seminartitel beschreibt schon das Einzige was bei jagenden Hunden möglich ist: Management


    Management = Leine oder da spazieren gehen wo es nichts zu jagen gibt.


    Ich durchblicke nicht wirklich, warum man sich komplett von Möglichkeiten verabschiedet die Hunden mehr Freiheit geben können, mehr Hund sein lassen würden und Hunden und Haltern mehr Zufriedenheit geben könnten?


    Warum investiert man nicht mehr Einsatz in die Ausbildung und Schulung von Hundetrainern insgesamt anstatt zu versuchen durch Ablehnung eines ganzen Teiles von Verhaltensbiologie quasi einbeinig humpelnd und einäugig Hunde trainieren zu wollen, weil es halt so schön und lieb ist und das als das einzig Richtige darstellen zu wollen?


    Warum nicht verhaltensbiologisches/ganzheitliches Hundetraining mehr fördern und fordern und da besser werden?

    Ich denke auch, es gibt wie bei Menschen auch, einfach welche, die bessere körperliche Vorraussetzungen haben zum schwimmen.


    Das was ich oben schrieb spielt da mit rein, die Anatomie und die Dichte des Körpers gegenüber der Dichte des Wassers und dann Lungenvolumen und die Art des Bewegungsablaufes und der Atmung. Wenn Menschen schwimmen kommt es auch auf die Körperspannung an, wer mehr anspannt geht leichter unter. Entspannt trägt besser. Erstmal. Also spielt das Mentale wohl auch eine Rolle.


    Habe die Tage ein Video von Wasser-Agility gesehen. Der ideale Sport für den Sommer :)


    Nächste Woche bekommen wir einen Pool, dann bin ich 1 Woche nicht da aber danach darf Ioshy dann richtig schwimmen lernen. Er schwamm ja schon wie ein Seehund, letztes Jahr als er ganz klein war, falls ihr euch erinnert aber das war von mir nicht geplant. ^^

    Ich habe in dem Zusammenhang noch was gefunden was mich echt umgehauen hat.


    Die extremen "Positiven" sind in den USA wirklich schlimm geworden und haben sich Kartell-ähnlich organisiert. Es ist eine grosse Maschinerie von Zusammenschlüssen und ein Zertifizierungsnetz wo sich die Beteiligten, Trainerakademien, Tierärzte, Pharmahersteller, Futterhersteller, die Kunden gegenseitig zuspielen um alles unter dem einen Label zu halten und die Gewinne zu optimieren.


    Es gibt die eingetragene Marke "Fear Free", die ebenfalls zertifizieren und alle die in dem Netzwerk drin sind lassen sich alles vom Kunden, zu denen auch die entsprechenden Traineranwärter gehören, finanzieren durch regelmässige Zertifizierungserneuerungen und -stufen. Die Marke "Force Free" wurde vom Markenamt abgelehnt weil sie ein zu generell bezeichnender Ausdruck in der Branche ist.


    Die Standards und Regeln sind natürlich von den privaten Organisationen die dahinterstecken selber erstellt worden. Studien werden finanziert und so gestaltet dass sie die Philosophien und Standards stützen und man alles "wissenschaftlich" absichern kann. Es wird eine Illusion der "Einstimmigkeit" hergestellt.


    Aber das beste kommt noch. Mir ist seit einiger Zeit aufgefallen, dass die engagierten "rein positiv" Trainer immer wieder ähnliche Sprüche loslassen die unheimlich fachlich klingen und sich immer auf genau diese oder jene Studie beziehen und die Masche ist immer so, dass die Argumente (fachliche) die man vorbringt immer durch gewisse Phrasen ausgehebelt werden.


    Das kam mir bekannt vor, weil vor vielen Jahren hatte ich Bekannte, mit denen ich recht viel unterwegs war und die waren Zeugen Jehovas. Die werden richtig geschult an ihren Zentralen und lernen solche Fragen und Antworten Konstellationen auswendig und spielen diese auch bei ihren Treffen durch um eben auf jede Frage eines Ungläubigen eine super plausibel klingende Antwort zu haben. Diese Phrasen sind psychologisch sehr präzise durchdacht und ausgefertigt.


    Guess what!!

    Es gibt solche "Playbooks" Fragen und Antwort Kataloge und gestellte Konversationen zum Auswendiglernen und Nachspielen auch für die Trainer und Anhänger der Positiv Community! Es sind regelrechte Indoktrinierungen, die von den Anhängern so nachgesprochen werden können, für jedes Szenario und jede mögliche Frage oder Kritik eines "Aversivlers" die richtige Antwort, verfasst in fachlich höchst professionell klingendem Jargon.


    Es stehen verschiedene "Playbooks" zur Verfügung nach Themenbereichen aufgeteilt. Textbausteine und Absätze die man so mundgerecht direkt dem gegnerischen Lager entgegenwerfen kann und damit jeden wirklichen fachlichen Austausch und Diskussion im Keim ersticken kann.


    Diese Leute sollen vor allem in Rhetorik gut ausgebildet sein. Habe mir einen Podcast angehört zwischen zwei Trainern und einer von denen aus diesem Netzwerk. Der hat keine Frage wirklich beantwortet, der hat sich immer irgendwie drumherumgeschlängelt wenn es konkret wurde, wie es Politiker tun. Ich hab mir echt die Fingernägel abgekaut vor Frust weil ich immer auf eine fundierte Antwort oder Erklärung gewartet habe von dem sogenannten Fachmann aber kam nur blabla und Ablenkung und Wegführen von dem Punkt zu einem anderen Punkt (so wie in den Playbooks vorgeschlagen)

    Na ja, nächstes Jahr. :S Man hat auf der Veranstaltung gemunkelt, dass die WUSV Universal WM nächstes Jahr in Italien sein könnte. Vermutlich wird ja die WUSV Jugendmeisterschaft wieder daran gekoppelt. Wir werden dann nicht starten. Ich wüsste gar nicht, wo ich anfangen sollte, meinen Hund auf eure Halbwüsten-Staubfährten umzustellen... Da wird dann das spanische Team abrocken! ^^

    Ich fand es ein bischen amüsant und nett, der Opa von Markitos hat in den sozialen Medien mehrmals darauf hingewiesen wie heiss es in den Niederlanden war und dass Markitos zu Uhrzeiten mit Hitze starten musste. ^^ ;) Okay, es war bestimmt enttäuschend für die spanische Mannschaft. Die hatten sich auf schön frisch und kühl gefreut und dann wurden sie von den spanischen Temperaturen verfolgt. Passiert mir auch oft :rolleyes:


    Aber keine Sorge, ich denke wenn in Italien solche Veranstaltungen stattfinden, wählen sie, genau wie in Spanien Gegenden wo es grün und kühl ist. In Spanien ist das nördlich im Gebirge und da sind die Temperaturen vergleichbar wie in Deutschland, mit Regen im Sommer und Schnee im Winter. Z.B. in Burgos. oder im Baskenland.

    Eine Gruppe von Fachleuten hat ein Papier verfasst, das das Thema zum seit Jahren schon anhaltenden Streit um Hundtraining aufgreift und dazu Stellung nimmt.


    Ich finde den Text prinzipiell okay.


    Lest es euch mal durch, es ist auch viel Information zu fachlichen Hintergründen darin.

    Vor allem wenn man mal eine Hundeschule oder einen Hundetrainer braucht ist es sicherlich immer ganz hilfreich wenn man selber auch ein bisschen Überblick über das Thema hat und die zugrundeliegenden Theorien.


    Thomas Baumann
    Gehört defintiv zu den inhaltlich besten und stärksten Aussagen zu mehr als wichtigen Themen rund um Erziehung, Training und Ausbildung. Klug, sachlich…
    www.facebook.com


    bzw. hier ist das pdf

    Wirkung_statt_Weltanschauung_v2.1.pdf


    Im post stand, dass man es teilen soll also denke ich ist das gestattet bzw. gewünscht

    Wo ist denn die Manuela gestartet? Im Agi? Agi, Universal und IGP-Jugend lief fast die ganze Zeit parallel. Da hat man nicht viel voneinander mitbekommen.

    Letztes Wochenende bei der WUSV (IGP) Jugendmeisterschaft in den NL war nur Marcos Sanchez Ferre mit Ebanus de Jardines del Real für Spanien dabei. Die spanische Hitzewelle war ja fast "ein kleiner Heimvorteil" für ihn. Viele unserer Hunde hatten jedenfalls zu kämpfen... 8)

    Oh, dann muss irgendwas passiert sein. Sie war eigentlich dabei aber tatsächlich hatte ich mich schon gewundert, dass man von Manuela dann nichts gehört hat, nur von Markitos. :/

    Marcos war übrigens total klasse auf der WUSV Jugendmeisterschaft. Die UO war ganz großes Kino - wie eine starke UO auf einer BSP - und der SD war auch sehr beeindruckend. Hatte zwar etwas Pech in der langen Flucht mit dem Anbiss, aber trotzdem wirklich, wirklich toll! Dazu noch super sympatisch. Ein toller junger Mann, der wirklich ein Gewinn ist für den Hundesport! :)


    (Fährte habe ich nicht gesehen.)

    Ich bin auch total stolz auf die spanischen Jugendlichen. Die zweite Repräsentantin des spanischen Jugendteams, Manuela ist auch wirklich klasse. Das ist die, von der ich vor knapp zwei Jahren mal erzählt habe, die mit 10 Jahren unbedingt Hunde so ausbilden können wollte wie die IGPler es tun und dann zu Enrique Escobar kam.

    Ioshy ist nicht "totzukriegen"!!! Der Spinner rennt draussen mit seinen Pfosten im Maul hin und her wie bei 15 Grad. Dann steht er 10 Sekunden im Schatten und dann geht's wieder los.


    Ich hatte die Hoffnung er würde jetzt bald mal merken dass man beim Verlassen des Hauses direkt in die Hitzewand reinläuft. Ich weiss nicht, vielleicht weil er generell kein Problem mit gegen Wände rennen hat?


    Wenn wir wieder im Haus sind, liegt er da und hyperventiliert aber hat ein glückliches Gesicht. Also es stimmt wohl wirklich, solche Hunde bringen sich in Lebensgefahr wenn man sie nicht stoppt.


    Mich nervts, weil ICH echt keine Lust habe bei 38 Grad und Waschküche draussen rumzulaufen. Meine Motivation ist da sehr begrenzt.


    ...... Klimaanlage haben wir übrigens bisher noch nicht oder sehr wenig mal angehabt also daran kanns nicht liegen. Es ist im Haus fast konstant 27 Grad.