Axman
  • aus Spanien
  • Mitglied seit 13. Januar 2022

Beiträge von Axman

    Ich habe in dem Zusammenhang noch was gefunden was mich echt umgehauen hat.


    Die extremen "Positiven" sind in den USA wirklich schlimm geworden und haben sich Kartell-ähnlich organisiert. Es ist eine grosse Maschinerie von Zusammenschlüssen und ein Zertifizierungsnetz wo sich die Beteiligten, Trainerakademien, Tierärzte, Pharmahersteller, Futterhersteller, die Kunden gegenseitig zuspielen um alles unter dem einen Label zu halten und die Gewinne zu optimieren.


    Es gibt die eingetragene Marke "Fear Free", die ebenfalls zertifizieren und alle die in dem Netzwerk drin sind lassen sich alles vom Kunden, zu denen auch die entsprechenden Traineranwärter gehören, finanzieren durch regelmässige Zertifizierungserneuerungen und -stufen. Die Marke "Force Free" wurde vom Markenamt abgelehnt weil sie ein zu generell bezeichnender Ausdruck in der Branche ist.


    Die Standards und Regeln sind natürlich von den privaten Organisationen die dahinterstecken selber erstellt worden. Studien werden finanziert und so gestaltet dass sie die Philosophien und Standards stützen und man alles "wissenschaftlich" absichern kann. Es wird eine Illusion der "Einstimmigkeit" hergestellt.


    Aber das beste kommt noch. Mir ist seit einiger Zeit aufgefallen, dass die engagierten "rein positiv" Trainer immer wieder ähnliche Sprüche loslassen die unheimlich fachlich klingen und sich immer auf genau diese oder jene Studie beziehen und die Masche ist immer so, dass die Argumente (fachliche) die man vorbringt immer durch gewisse Phrasen ausgehebelt werden.


    Das kam mir bekannt vor, weil vor vielen Jahren hatte ich Bekannte, mit denen ich recht viel unterwegs war und die waren Zeugen Jehovas. Die werden richtig geschult an ihren Zentralen und lernen solche Fragen und Antworten Konstellationen auswendig und spielen diese auch bei ihren Treffen durch um eben auf jede Frage eines Ungläubigen eine super plausibel klingende Antwort zu haben. Diese Phrasen sind psychologisch sehr präzise durchdacht und ausgefertigt.


    Guess what!!

    Es gibt solche "Playbooks" Fragen und Antwort Kataloge und gestellte Konversationen zum Auswendiglernen und Nachspielen auch für die Trainer und Anhänger der Positiv Community! Es sind regelrechte Indoktrinierungen, die von den Anhängern so nachgesprochen werden können, für jedes Szenario und jede mögliche Frage oder Kritik eines "Aversivlers" die richtige Antwort, verfasst in fachlich höchst professionell klingendem Jargon.


    Es stehen verschiedene "Playbooks" zur Verfügung nach Themenbereichen aufgeteilt. Textbausteine und Absätze die man so mundgerecht direkt dem gegnerischen Lager entgegenwerfen kann und damit jeden wirklichen fachlichen Austausch und Diskussion im Keim ersticken kann.


    Diese Leute sollen vor allem in Rhetorik gut ausgebildet sein. Habe mir einen Podcast angehört zwischen zwei Trainern und einer von denen aus diesem Netzwerk. Der hat keine Frage wirklich beantwortet, der hat sich immer irgendwie drumherumgeschlängelt wenn es konkret wurde, wie es Politiker tun. Ich hab mir echt die Fingernägel abgekaut vor Frust weil ich immer auf eine fundierte Antwort oder Erklärung gewartet habe von dem sogenannten Fachmann aber kam nur blabla und Ablenkung und Wegführen von dem Punkt zu einem anderen Punkt (so wie in den Playbooks vorgeschlagen)

    Na ja, nächstes Jahr. :S Man hat auf der Veranstaltung gemunkelt, dass die WUSV Universal WM nächstes Jahr in Italien sein könnte. Vermutlich wird ja die WUSV Jugendmeisterschaft wieder daran gekoppelt. Wir werden dann nicht starten. Ich wüsste gar nicht, wo ich anfangen sollte, meinen Hund auf eure Halbwüsten-Staubfährten umzustellen... Da wird dann das spanische Team abrocken! ^^

    Ich fand es ein bischen amüsant und nett, der Opa von Markitos hat in den sozialen Medien mehrmals darauf hingewiesen wie heiss es in den Niederlanden war und dass Markitos zu Uhrzeiten mit Hitze starten musste. ^^ ;) Okay, es war bestimmt enttäuschend für die spanische Mannschaft. Die hatten sich auf schön frisch und kühl gefreut und dann wurden sie von den spanischen Temperaturen verfolgt. Passiert mir auch oft :rolleyes:


    Aber keine Sorge, ich denke wenn in Italien solche Veranstaltungen stattfinden, wählen sie, genau wie in Spanien Gegenden wo es grün und kühl ist. In Spanien ist das nördlich im Gebirge und da sind die Temperaturen vergleichbar wie in Deutschland, mit Regen im Sommer und Schnee im Winter. Z.B. in Burgos. oder im Baskenland.

    Eine Gruppe von Fachleuten hat ein Papier verfasst, das das Thema zum seit Jahren schon anhaltenden Streit um Hundtraining aufgreift und dazu Stellung nimmt.


    Ich finde den Text prinzipiell okay.


    Lest es euch mal durch, es ist auch viel Information zu fachlichen Hintergründen darin.

    Vor allem wenn man mal eine Hundeschule oder einen Hundetrainer braucht ist es sicherlich immer ganz hilfreich wenn man selber auch ein bisschen Überblick über das Thema hat und die zugrundeliegenden Theorien.


    Thomas Baumann
    Gehört defintiv zu den inhaltlich besten und stärksten Aussagen zu mehr als wichtigen Themen rund um Erziehung, Training und Ausbildung. Klug, sachlich…
    www.facebook.com


    bzw. hier ist das pdf

    Wirkung_statt_Weltanschauung_v2.1.pdf


    Im post stand, dass man es teilen soll also denke ich ist das gestattet bzw. gewünscht

    Wo ist denn die Manuela gestartet? Im Agi? Agi, Universal und IGP-Jugend lief fast die ganze Zeit parallel. Da hat man nicht viel voneinander mitbekommen.

    Letztes Wochenende bei der WUSV (IGP) Jugendmeisterschaft in den NL war nur Marcos Sanchez Ferre mit Ebanus de Jardines del Real für Spanien dabei. Die spanische Hitzewelle war ja fast "ein kleiner Heimvorteil" für ihn. Viele unserer Hunde hatten jedenfalls zu kämpfen... 8)

    Oh, dann muss irgendwas passiert sein. Sie war eigentlich dabei aber tatsächlich hatte ich mich schon gewundert, dass man von Manuela dann nichts gehört hat, nur von Markitos. :/

    Marcos war übrigens total klasse auf der WUSV Jugendmeisterschaft. Die UO war ganz großes Kino - wie eine starke UO auf einer BSP - und der SD war auch sehr beeindruckend. Hatte zwar etwas Pech in der langen Flucht mit dem Anbiss, aber trotzdem wirklich, wirklich toll! Dazu noch super sympatisch. Ein toller junger Mann, der wirklich ein Gewinn ist für den Hundesport! :)


    (Fährte habe ich nicht gesehen.)

    Ich bin auch total stolz auf die spanischen Jugendlichen. Die zweite Repräsentantin des spanischen Jugendteams, Manuela ist auch wirklich klasse. Das ist die, von der ich vor knapp zwei Jahren mal erzählt habe, die mit 10 Jahren unbedingt Hunde so ausbilden können wollte wie die IGPler es tun und dann zu Enrique Escobar kam.

    Ioshy ist nicht "totzukriegen"!!! Der Spinner rennt draussen mit seinen Pfosten im Maul hin und her wie bei 15 Grad. Dann steht er 10 Sekunden im Schatten und dann geht's wieder los.


    Ich hatte die Hoffnung er würde jetzt bald mal merken dass man beim Verlassen des Hauses direkt in die Hitzewand reinläuft. Ich weiss nicht, vielleicht weil er generell kein Problem mit gegen Wände rennen hat?


    Wenn wir wieder im Haus sind, liegt er da und hyperventiliert aber hat ein glückliches Gesicht. Also es stimmt wohl wirklich, solche Hunde bringen sich in Lebensgefahr wenn man sie nicht stoppt.


    Mich nervts, weil ICH echt keine Lust habe bei 38 Grad und Waschküche draussen rumzulaufen. Meine Motivation ist da sehr begrenzt.


    ...... Klimaanlage haben wir übrigens bisher noch nicht oder sehr wenig mal angehabt also daran kanns nicht liegen. Es ist im Haus fast konstant 27 Grad.

    Die Freundin von mir, zu der ich zum Pool plantschen fahre hat einen Holländischen Herder. Dieser Kerl ist so massiv von der Muskulatur her, dass er kein guter Schwimmer ist.


    Die massive Dichte seines Körper schwimmt einfach nicht so gut und er braucht mehr Muskelkraft für den Auftrieb als sein Malinois-Kumpel der durchs Wasser pflügt wie ein Delfin.


    Man kennt das auch von Menschen und anderen Tierarten.

    Danke fürs Teilen deiner Studien, Pepper :) :)


    Wenn ich diesen Sommer zum Pool einer Freundin fahre und Ioshy schwimmen lasse, werde ich das teilweise auch mit Schwimmweste machen.


    Teilweise ohne, weil ich möchte, dass er sich auch ohne Schwimmweste sicher im Wasser fühlt

    Teilweise mit, weil ich glaube, dass es schlicht und einfach gesünder für normale Hunde ist, wenn sie längere Strecken oder längere Zeit schwimmen.


    Hunde die für längeres Schwimmen vorgesehen sind haben Schwimmhäute, eine andere Schwimmtechnik und das dicke Fell wirkt wie eine Schwimmweste und verleiht Auftrieb. Ein Neufundländer schwimmt so leichtgängig. Es gibt bei uns nördlich eine kleine Wasser-Rettungshundestaffel mit Neufundländern. Die tragen zusätzlich auch Schwimmwesten.

    Jein.


    Ich glaube die wichtigste Eigenschaft die es zu Problemen kommen lässt ist das Energielevel und die Entschlossenheit, die der Hund mitbringt.


    Ein hoher Drang zu Initiative/Eigeninitiative, hohe Bereitschaft zu Interaktion mit (Umwelt)reizen, aktive Suche nach Beschäftigung, niedrigere Frustrationstoleranz, niedrigere Impulskontrolle, Konfliktbereitschaft, hohe Intensität bei Aktionen und Interaktionen, hohe Intensität bei der Ausführung von Aktivitäten, hohe Reaktionsgeschwindigkeit und Umsetzung in Bewegung, hohe Erregungsfähigkeit. Sturheit im Sinne von Hartnäckigkeit. Hohe Toleranz gegenüber unangenehmen Erfahrungen. Emotion in Bewegung bzw. Aktivität umsetzen wollen. Unermüdlichkeit in einer Aktion. Hohe Lernbereitschaft und Wille zu Kooperation mit dem Menschen.


    So würde ich einen LZ DSH oder Malinois beschreiben und klar, die Gewichtung der einzelnen Charakteristika ist unterschiedlich ausgeprägt und bestimmt habe ich ein paar vergessen.


    Ich habe ja schon geschrieben, dass ich auch LZ Schäferhunde und auch Malinois gesehen habe, die nicht triebstark sind. Also nein, man kann nicht pauschal sagen, dass alle LZ DSH "triebstark" sind.


    Aber: Der leistungsgezogene Deutsche Schäferhund SOLLTE oben genannte Eigenschaften haben und wird definitiv auch danach gezüchtet diese Anlagen zu haben. Züchter suchen sicherlich gerne nach bestimmter Gewichtung einiger Anlagen der Liste und legen nicht so grossen Wert auf andere dieser Anlagen aber generell muss man wohl sagen, dass der LZ DSH über die oben genannten Anlagen verfügen sollte.


    Ich gebe dir Recht, Pepper man kann ganz bestimmt nicht wenige LZ DSH einfach so als Alltagsbegleiter erziehen. Bei mir wäre das die Alma gewesen. Da habe ich von Anfang an gemerkt, dass die auch total zufrieden gewesen wäre ohne irgendwas kompliziertes machen zu müssen.


    Es hat ihr sehr wohl Spass gemacht mit mir diese Dinge zu trainieren und vor allem der Schutzdienst aber auch die UO. Fährte hatte bisschen mehr Arbeit gemacht mit ihr aber ich glaube jetzt, dass Hunde die nicht so Futtergeil sind es hier auf unseren staubigen Feldern schwerer haben, weil sie einfach ungerne Staub und Sand fressen, wahrscheinlich wäre das Thema auf grünen Wiesen auch ein anderes gewesen.


    Bei Axel habe ich 100%ig klar, dass er in einer unbedarften Familie ein absoluter Problemhund geworden wäre. Er hätte vermutlich Menschen und Hunde attackiert und wäre den Leuten regelmässig explodiert. Für ihn war der Sport DIE Lösung um seinen Überschaum zu kanalisieren, insbesondere der Schutzdienst der Explodieren in kontrollierter Weise erlaubt. Aber auch die mentale Forderung in den anderen Disziplinen, ganz ganz ganz wichtig. Daher ist er jetzt auch aufgrund seiner Erkrankung (wieder) unausgeglichen.


    Ioshy? Ich weiss nicht. Der hat Temperament und Intensität, hatte ausserdem Resourcenverteidigung und Reaktivität auf Hunde, Kinder (Menschen) sowie tendenziell Autos bzw. Räder oder insgesamt flitzige Sachen. Manchmal glaube ich, dass wenn man bisschen Erfahrung hat, macht man viele Sachen so automatisch, dass es nicht zu Problemen kommt, so dass es scheint man hätte gar nichts gemacht und der Hund wäre von alleine auf der geraden Bahn geblieben. War nicht ganz so, bisschen musste und muss ich noch auch gezielt mit Ioshy an gewissen Dingen arbeiten aber in einer Weise die ich als normal für einen jungen Hund seines Types empfinde. Auch hier wieder die Frage: Wie wäre das bei Leuten mit null Erfahrung?


    Am Ende sprechen wir bei der Frage, wie hoch eines Auslastung des Hundes sein muss m.E. in erster Linie über
    Genetik und im Nachgang über den Grundcharakter des Hunde.

    Da stimme ich voll zu.


    Ist er hoch im Trieb aber eher Führerweich, lässt sich die Energie recht leicht umleiten.
    Ist er im Charakter eher hart, ist das schon ne andere Nummer und der Hund wird mehr fordernd sein.

    Ja, aber kommt darauf an wohin du es umleitest und wie und in welchem Umfang. Was verstehst du unter "führerhart oder -weich"? Für mich existiert das gar nicht und ist normalerweise nur das Unverständnis des Hundeführers wie man mit genau diesem Exemplar Hund umgehen müsste. (Super Thema)

    Abgesehen davon Temperament, Charakter und Veranlagung an 2 Punkten festzumachen ist sehr sehr seeeeehr unzureichend.

    Ha, ja, heute Morgen habe ich in den Nachrichten gesehen, dass die Saharablase Deutschland voll erwischt (hat).


    Sie verschwindet jetzt die Tage bei uns und macht es sich bei euch so richtig gemütlich. Es war wirklich scheusslich anzusehen auf den Bildern, die dunkle Auberginefarbe steht für ganz ganz fürchterlich und ganz Deutschland war damit gefärbt <X =O


    Ich hoffe, dass euch wenigstens die deutschen Nachttemperaturen einigermassen erhalten bleiben. Passt gut auf euch und die Hundis auf <3 <3


    Ich freue mich, wenn es euch einigermassen interessant erscheint was ich hier schreibe. Es ist ja halt wirklich kein aufregendes Thema und ausserdem viel zu lesen, deshalb habe ich immer ein schlechtes Gewissen, so ein bisschen. :)