Axman
  • aus Spanien
  • Mitglied seit 13. Januar 2022

Beiträge von Axman

    Ich habe fast 15 Jahre im Verein Trainer für Agility und BH gemacht. Da hatte man Leute mit nicht so tollen Hunden und die Menschen haben durch ihre tolle Art trotzdem richtig viel erreicht.

    Und dann kommt da so eine " Backpflaume" mit einem megatollen Hund und kriegt außer sehr vielen kreativen Ausreden so gar nichts hin.

    Gefühlt wird das Problem in der heutigen Zeit auch immer massiver. Die Trainingsgruppen sind jetzt alle in WhatsApp Gruppen, sobald das Wetter nicht optimal ist " schaffen" es sehr viele Leute nicht zum Training. Wenn es am Prüfungstag regnet wissen sie im Voraus schon, dass der Hund bei DEM Wetter nicht läuft.


    Okay, trifft das Thema nicht sooo ganz X/

    Irgendwie schon :D <3 Es hat jedenfalls gefühlt die gleiche Ursache

    eine schreckschussknarre kauf ich mir nicht.

    Deshalb waren meine alten Hunde früher so gechillt: mein Sohn spielte damals noch mit seinen Freunden Cowboy und (früher hieß es Indianer) und man knallte mit Spielzeugpistolen herum 8)

    Ja, bei uns ist es ein grosser Vorteil, dass es in Spanien ganz oft irgendwo knallt und ballert, seien es die Schreckschussanlagen in den Weinfeldern, die Militärs in den Bergen, die Jäger nebenan, die Patronatsfeste oder wenn Madrid oder Barça ein Tor geschossen haben :D


    Einiges davon ereignet sich in einer Entfernung von 2 bis 20km, das hilft ungemein, wenn solch Geballere oft in abgeschwächter Form zu hören ist, dann können sie es auch aus mehr Nähe gut aushalten wenn es denn mal näher ist.


    Und wir üben ja auch Schussfestigkeit auf dem Hundeplatz, da hatte ich auch gedacht, für Nicht-Sportler könnte es hilfreich sein mit dem Hund mal zu einer Prüfung zu fahren und in der Nähe zu parken oder spazieren zu gehen, da finden ja dann bei der Unterordnung immer die Schüsse statt. Durch Veränderung der Entfernung kann man das dann gut dosieren. Machen wir mit den jungen Hunden immer.

    Oh darauf würd ich mich als Trainer aber auch nicht einlassen - dann haste da so ne Backpflaume stehen die in der Zwischenzeit nicht weiter übt zwischen den Einheiten und musst das ausbaden. "Mach, dass mein Hund funktioniert"-Mentalität... Sprich bei Nichterreichen der Ziele müsste auch der Trainer sagen können "Entschuldigung, Sie sind bisschen zu doof, der Hund passt schon, aber mit Ihnen seh ich die Trainingsziele einfach nicht realistisch erreichbar" ^^

    Ja stimmt, aber die Möglichkeit hat der Trainer ja auch. Er kann jederzeit sagen, dass er merkt, dass zuhause nciht oder schlecht gearbeitet wird und unter diesen Umständen die Zusammenarbeit abbrechen. Wir haben vor Jahren uns Videos schicken lassen von den Trainingseinheiten, die die Kunden zuhause absolviert haben. Das war vertraglich so geregelt

    Axel hat ja auch die Angst vor Geistern. Wenn unsichtbare Mächte Türen oder Fenster klappern lassen. Ansonsten ist er komplett Schussfest, Feuerwerkfest und Gewitterfest.


    Ich denke auch, mit dem Alter werden solche Dinge schlimmer, allerdings war es bei Axel in letzter Zeit wieder besser, keine Ahnung warum.


    Ich habe mit ihm ab und zu geübt und habe Fenster oder Türen so leicht klappern lassen wenn ich danebenstand und er auch. Für ihn ist eher das leise Geräusch schlimm, wenn die nicht ganz zugehen oder zufallen, sondern immer wieder so halb und dann wieder aufgehen. Vielleicht hat es ja ein bisschen was gebracht? Ich habe immer zu ihm gesagt "guck, ICH mache das!". Evtl. brauchte er den Zusammenhang zwischen meinem Wirken und dem Geräusch?


    Keine Ahnung, ganz ist das Thema noch nicht durch, mal sehen wie es nach dem Sommer wird, wenn wir wieder Fenster auf und Durchzug haben können.

    Du hast eigentlich alles gesagt und man kann kaum noch was hinzufügen. Ich unterschreibe deine Sichtweise zu 100% .


    Dass Trainer so ehrlich und bescheiden und damit professionell einschätzen können und das auch aussprechen, wenn sie auf Hunde oder Situationen treffen für die die eigenen Kenntnisse und Fertigkeiten nicht ausreichen.


    Das tun die aber nicht, weil vor allem leider die meisten Trainer einer Denkweise aufgesessen sind, die das nicht zulässt.


    Ich würde heutzutage zu einem Hundetrainer gehen und ein Produkt kaufen, nicht eine Dienstleistung im Abo-Modus.


    Das Produkt sollte ein bestimmtes Ausbildungsziel sein und einen festen Preis sowie eine geschätzte Trainingsdauer beinhalten. Man kann Etappenziele setzen in bestimmten Zeitspannen. Bei Nichterreichen der Ziele innerhalb des gesteckten Rahmens sollte darüber nachgedacht werden ob der Trainer geeignet ist.


    Dann wären Trainer dazu gezwungen zielorientiert zu arbeiten und könnten ihre Systeme nicht beliebig auf Symptombehandlung basiert dahindümpeln lassen.

    Ich hoffe auch, dass der Höhepunkt der extremen Ansichten bereits erreicht bzw. schon überschritten ist und es hoffentlich wieder abebbt.


    So wie damals mit der zweiten Welle der Homöopathie in den 90ern. Was hab ich mir ins Hemd gemacht weil ich meine Babys nicht mehr bei einem guten Arzt/Heilpraktiker untergebracht bekam.War alles voll mit langer Warteliste.


    Zum Glück war ich immer ein kritischer Denker, Realist und Pragmatiker und bin nie komplett abgedriftet. Heute entlockt es mir ein Schmunzeln, wahrscheinlich ist man wenn man Babys hat emotional nicht so stabil wie normal. Emotional leichter manipulierbar. Leuten mit Hunden geht es oft ähnlich.

    Ich sehe es wie Wuesti

    Es ist sicherlich im normalen Rahmen für einen kleinen Schäfi in dem Alter aber ich würde es nicht total unter den Tisch kehren. Einfach schön umfangreiche Sozialisierung und Gewöhnung an alles "da Draussen" machen wie du es eh vor hast.


    Der Tierarzt zeigt mal wieder, dass Tierärzte einfach bei dem bleiben sollten was sie gelernt haben, der Tiermedizin. Das beinhaltet weder spezifische Ernährung noch Verhalten von Tieren, es sei denn sie haben dafür Zusatzqualifikation erworben.

    Ja, ich bin auch absolut bei Team Futter-Abwiegen !!!


    Nein nein, nicht frei Futter zur Verfügung stellen!! Ich verstehe nicht wie sich diese Ratschläge immer noch halten.


    Oben wurden ja die Gründe gut beschrieben, warum man nicht so viel füttern darf vor allem bei schnellwachsenden, grossen Hunden


    .... Futter abwiegen + etwas Augenmaß

    Ja, und Nein


    Letztes Jahr hatte ich das Drama mit klein Ioshy ^^ .

    Sicherlich erinnern sich einige wie ich Panik geschoben habe ob Ioshy ein mickriger Hund werden wird. Vor allem weil in der Wurfgeschwister-Whatsapp-Gruppe alle Geschwister schon schwerer waren und schneller wuchsen als meiner.


    Ioshy war nicht mein erster DSH Welpe aber der erste den ich gewogen habe und einen direkten Vergleich hatte.


    Ist Riley aus der Leistungszucht oder Hochzucht?

    Wachstumskurven sind meist angepasst für Hochzucht, bzw. reduzieren sie den Kurvenverlauf rein auf das geschätzte Endgewicht des Hundes und beachten nicht um welche Rasse es sich handelt, es gibt aber grosse Unterschiede im Wachtumsverlauf zwischen den Rassen.


    Wenn der kleine fröhlich ist, nervt und aussieht dass alles okay ist, also nicht total rippig, dann ist bestimmt alles okay. Ein bisschen rippig ist sogar besser als pummelig.


    Das Futter was dein Kleiner bekommt ist gut und wenn er es gut verträgt würde ich es so weiterfüttern, nicht vergessen jede Woche die Gesamtmenge etwas erhöhen.


    Ich habe meine LZ Schäferhunde immer bis 9 oder 10 Monate mit Welpen- oder Junghundfutter gefüttert und bin dann umgestiegen auf ein Futter für sportlich aktive Hunde, das ist von den Rohwerten her eh kaum ein Unterschied. Man muss halt sehen ob der Hund aktiv sein soll, z.B. im Sport oder ob er eher einen ruhigeren Alltag haben soll, dann sollte man sicherlich bald auf niedrigere Rohwerte umsteigen.


    ..... stimmt nicht, Ausnahme war meine Denna, eine Mischung zwischen Leistungszucht und Hochzucht und sie bekam dann wohl so mit 8 Monaten Erwachsenenfutter.

    Ich sehe es auch so. Das Papier sagt im Prinzip gute Dinge aber offensichtlich musste sich die Autorin extrem einschränken in Wortwahl und Beschreibung. Ich hätte mir gewünscht dass man sich etwas deutlicher hätte ausdrücken können. Das Problem ist, dass dann extremistisch veranlagte Menschen immer die extremste Interpretation anwenden würden und ein Leichtes hätten das ganze Schreiben in den Dreck zu ziehen.


    Ich habe schon herablassende Kommentare bei Positiv-Extremisten darüber gelesen.


    Das mit dem positiven Jagdmanagement ist wirklich der Lacher, wie du schon schreibst. Der Seminartitel beschreibt schon das Einzige was bei jagenden Hunden möglich ist: Management


    Management = Leine oder da spazieren gehen wo es nichts zu jagen gibt.


    Ich durchblicke nicht wirklich, warum man sich komplett von Möglichkeiten verabschiedet die Hunden mehr Freiheit geben können, mehr Hund sein lassen würden und Hunden und Haltern mehr Zufriedenheit geben könnten?


    Warum investiert man nicht mehr Einsatz in die Ausbildung und Schulung von Hundetrainern insgesamt anstatt zu versuchen durch Ablehnung eines ganzen Teiles von Verhaltensbiologie quasi einbeinig humpelnd und einäugig Hunde trainieren zu wollen, weil es halt so schön und lieb ist und das als das einzig Richtige darstellen zu wollen?


    Warum nicht verhaltensbiologisches/ganzheitliches Hundetraining mehr fördern und fordern und da besser werden?