ich hatte auch mit Jackpott am Ende angefangen und zusammen mit dem kolossalen Fehler die Fährte rückwärst nochmal abzulaufen gab es dann folgendes Ergebnis: Lexy rennt die Fährt mit halbhoher Nase bis zum Ende, um dann in schönem Suchnasentiefstand Fährtenrückwärts die liegengelassenen Tritte/Leckerlies aufzusammeln. Selbstverständlich werden so 2/3 aller Gegenstände überlaufen und ggf. Winkel auch und dann wird das Kreiseln angefangen weil sie zwischendrin in die Flächensuche geht :-/ Wir hatten die letzten Male auf der Fährte mehr Korrektur als Spass ... ich könnte mich in den Allerwertesten beissen für diesen Bockmist.
Also, ich finde nicht alles total verbockmistet. Wenn sie auf der Rückwärtsfährte schön die Spur abgesucht hat und Leckerli in den Tritten aufgesammelt hat, deutet es ja darauf hin, dass sie prinzipiell schon eine Ahnung hat worum es geht. Keine Sorge, nach ein paar Mal ohne Jackpot klappts wieder besser.
Ich habe auch eine ultra besch....eidene Fährtenerfahrung hinter mir. Angespornt von unserem kürzlichen Erfolg auf dem schwierigen Acker ohne sichtbare Spur, bin ich los, in unsere Mandelhaine und habe eine Fährte gelegt, Landmarken gemerkt und Schritte in etwa gezählt, weil ich konnte meine Tritte sehr sehr wenig sehen, nur ein bisschen, so dachte ich jedenfalls.
Dann Axel angesetzt und los, die ersten 20m gut, aber dann verlor Axel die Spur und weder er noch ich waren in der Lage den weiteren Verlauf der Fährte zu lokalisieren. Null. Keine Chance. Es war in einem Bereich, wo ich kein Futter gelegt hatte und wir fanden den Anschluss nicht wieder. Die Tritte, die ich beim Legen leicht erkennen konnte waren offenbar nur zu erkennen, wenn man direkt draufstand. Die "Landmarken" die ich mir gemerkt hatte entpuppten sich beim nochmal gucken als mehrere identische, das war mir beim Legen nicht aufgefallen.
Also frustriert abgebrochen. 5 GS futsch. Man lernt. Ich glaube schwierigere Fährte als auf unseren Ackern hier gibt es nur in der Sahara. Tja, it is what it is.