Kathy
  • Mitglied seit 20. Januar 2023
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Beiträge von Kathy

    Nach den letzten Jahren, wo man ab ca 19 Uhr mit einem völlig hysterischen Hund auf der Couch rum liegt war es gestern das zweite total entspannte Silvester. Mitternacht gemeinsam auf der Terrasse. Dieses Jahr mit zwei Hunden, da meine Schwägerin mit dem Collie auch da war.

    Die Hunde haben nur entschieden (oder eher der Collie) kurz vor 12 nochmal in den Garten zum Pipi machen zu müssen. Fanden sie dann so toll im Schnee das sie fast nicht mehr rein wollten und ich dann Stress bekam, weil ich den Kleinen ja auch noch warm einpacken musste zum raus gehen.

    Danach standen wir dann alle zusammen auf der Terrasse zum zu sehen und keiner war hysterisch. Ich hoffe das bleibt so!

    Ich finde ja selbst solche Spaßgruppen toll. Ist doch egal ob der Hund eher neben her schleicht und nebenbei noch die Zeitung liest.

    Jeder Hund der kopfmäßig ausgelastet wird ist ein Pluspunkt. Und wenn's auch in unseren Augen nur halbherzig ist. So hat der Hund doch eine Aufgabe.

    Es gibt ja kaum einen Hunderasse die nicht nicht ein gewisses Maß an Hirnarbeit fordert und eine Großteil der Probleme die sich in der Hunde Welt so zutragen wären mit ein bisschen ordentlicher Beschäftigung schon erledigt. (Selbstverständlich nicht alle, aber viele.)


    Axman unterschätze Obidience nicht!! Ich würde eher sagen viele Schäferhunde haben da zu wenig "Ruhe". Es geht ja um die akkurate Ausführung der Übung, bis ins kleinste Detail. Da kann schon Mal überschäumendes Temperament zu viel sein.


    Golden Retriever aus Arbeitslinien sind völlig andere Hunde als Golden Retriever aus Showlinie. Nicht nur optisch. Wir haben zwei am Platz und die sind schon klasse. Eben absolut nicht zu vergleichen mit den Showlinien (OK ich bin seit Herbst Golden Retriever geschädigt, ihr wisst ja... :D :D )

    Ich fülle Trockenfutter grundsätzlich nach öffnen des Sacks in Futtertonnen mit Deckel. Und hatte auch noch nie Milben. Die Tonnen stehen bei uns im Haus im Vorratsraum. Für die Pferde haben wir damals das Futter in eine unbrauchbare Gefriertruhe im Stall aufbewahrt und auch nie Milben gehabt.

    Das habe ich auch gemacht aber jetzt habe ich Josera und Belcando und die Säcke sind so super, oben mit dem Zipverschluss, dass meine schönen Tonnen jetzt arbeitslos sind.

    Wenn ich Mal Trockenfutter füttere stell ich den Futtersack IN die Tonne. Muss also die Tonne nicht arbeitslos sein, nur weil die Säcke über praktische Zippverschlüsse verfügen. ;) :D

    Wir merken im Verein momentan schon eine Reduzierung der Welpen.

    Wir auch. Allerdings sind wahrscheinlich einfach noch so viele versorgt seit Corona. Die Hunde sind doch alle so 4 - 5 Jahre.

    Aber da waren halt auch viele dabei, die sich ohne Lockdown und Home Office keinen Hund angeschafft hätten.

    Vielleicht ist man von diesen Zahlen noch etwas verwöhnt.

    Andererseits ist vielleicht auch die Wirtschafts Situation und steigende Preise ein Abschreckungspunkt. Alleine die Futterkosten haben sich ja verdoppelt. Von den Tierarztkosten ganz zu schweigen. Wenn jemand da ein wenig überlegt ist das auch schon ein Grund sich keinen Hund (mehr) anzuschaffen.

    Diese Sachkundenachweise gibt es eh schon in vielen Ländern bzw Bundesländern.

    Ob es tatsächlich soviel bringt sei dahin gestellt. Aber wissen wir wie es ohne diese Sachkundenachweise wäre?

    Auch mit den vorgeschriebenen Prüfungen bei uns jetzt. Wer weiß was es bringt. Sicher nicht weniger Beissvorfälle wie die Politik behauptet, aber vielleicht für den einen oder anderen Hund ein artgerechteres Leben?

    Vielleicht überlegt sich der eine oder andere tatsächlich besser ob ein Hund passt. Wir merken im Verein momentan schon eine Reduzierung der Welpen. Ob das Zufall ist oder auf die erhöhten Anforderungen zurück zu führen ist, weiß man natürlich nicht.

    Zu den Hundebegegnungen: grundsätzlich ist mir dein Gedankengang jetzt klar. Aber ich bezweifle, dass du Erfolg haben wirst.

    Also den Spaß auf dich umleiten ist natürlich eine gute Idee! Aber der Zeitpunkt muss passen.

    Wenn du VM mit Hänno Beiss- und Zerrspiele machst wird er NM beim Spaziergang durch die Hunde Zone nicht sagen: och wir hatten das ja am VM schon, dann lass ich das jetzt Mal mit den Hunden.

    Außerdem welche Bedürfnisse sind nicht befriedigt, die er sich beim Pöbeln auf andere Hunde dann befriedigt?

    Hat mein Hund enormen Jagdtrieb wird er das nicht einstellen, nur weil ich zb Fahrrad fahren mit ihm gehe, damit er sich auspowern und laufen kann. Hetzen ist trotzdem toll und selbstbelohnend und das Fahrrad fahren hilft dann, weil man gute Kondition aufbaut, dann kann man länger laufen.

    Wenn du Glück hast wird er WÄHREND des Fahrrad fahrens nicht dem Reh hinten nach setzen, weil es bei dir auch lustig ist, aber selbst das ist keine Garantie.


    Wenn du das ganze aber dann kombinierst, sprich mir dem Hund im Park übst und gezielt bei Hundebegegnungen den Hund mit Spielzeug ablenken kannst und das dann eine Weile trainierst, DANN macht es Sinn.

    Aber gehst du dann mit Beißarm im Park spazieren??


    Bezüglich den Onlineseminaren bin ich ganz bei BirgitF .

    Der wievielte Hund ist Hänno, mit dem du arbeitest, den du selbst erziehst?


    Zu den Suchspielen, woran hast du bemerkt das es nicht seins ist? Weil er sich nicht darauf konzentriert hat? Tja vielleicht lags am Aufbau, hätte er irgendwo mehr Unterstützung benötigt, hätte er irgendwo mehr Bestätigung gebraucht, das alles kann man nicht sagen wenn man den Hund nicht bei der Arbeit sieht. Oft reichen ganz kleine Änderungen im Training und der Erfolg ist da. Einmal ein unpassender Zeitpunkt und zack, bitte einen Schritt zurück. Aber das kann man alles nicht übers Internet...


    Verstehst du unsere Bedenken??


    Deshalb finde ich es super, dass du dir Mal Training vor Ort ansiehst!

    Deshalb hab ich nachgefragt, ich hab's so zusammen gefasst.

    Aber dennoch sind mir ein paar Punkte noch nicht ganz klar was man sich davon verspricht.

    Das mit den Beiß-spielen ist einfach nur etwas wir zusätzlich besser machen wollen um die Qualität der Spiele aufzuwerten und ihn damit besser zu stimulieren.

    Wozu stimulieren??? Du hast einen Hund der generell draußen etwas drüber ist (hast du zumindest am Anfang geschrieben). Der bei Artgenossen aus deiner Sicht auszuckt, weil er Action will etc. Dann willst du ihn noch zusätzlich hoch drehen?

    Vielleicht denke ich hier auch komplett in die falsche Richtung, in die deine Gedanken gehen. Ich hab auch noch nie einen Wissenschaft aus dem Spielen mit dem Hund gemacht, vielleicht blockiert das meine Gedanken.

    Natürlich mach ich mir permanent Gedanken wie ich das Problem löse - auch im Rahmen von Kopfarbeit. Wir hatten vor einiger Zeit auch mit Spürhundearbeit gestartet, aber so wirklich zufrieden wirkte er damit nicht. Kann aber natürlich auch daran liegen dass der Aufbau für ihn nicht optimal war.

    Ich bin ja genau hier in dem Forum um mir eben Tipps und ähnliches abzuholen.


    Und für diese Woche Samstag hab ich jetzt auch nen Termin bei unserer Ortsgruppe.

    Was habt ihr gemacht und woran glaubst du zu erkennen daß er nicht zufrieden damit war?


    Ortsgruppe finde ich gut, vorallem weil man da auch mit anderen Hunden trainieren kann.

    Ich finde es auch immer wichtig nach zu fragen, was man sich bei gewissen Dingen vorstellt, verspricht, erwartet etc. Wir sind hier im Internet, kennen uns nicht persönlich, kommunizieren über kurze Texte. Da kann schon Mal was ganz falsch ankommen oder missverstanden werden.


    Aber aus dem ganzen Verlauf hier zusammengefasst:

    Der Hund hat Probleme mit anderen Hunden.

    Die Auslastung ist so lala. Gut, aber für einen Schäferhund etwas zu wenig.

    Der Hund soll als Therapie Hund mit Kindern arbeiten.


    Damit man das Problem der Auslastung und in weiterer Folge dann auch das Problem mit Artgenossen in den Griff bekommt will man etwas mit Beißen machen, weil es dem Hund so gefällt. SD kommt nicht in Frage, weil....keine Ahnung (ihr könntet ja noch wenn ihr wollt). Also macht man selbst ein wenig herum, weil's im Internet super angepriesen wird.

    Du weißt schon was in Ö zum Teil am Verbot des SD oder wie man jetzt immer öfter hört: SD ist ja per se nicht verboten, nur das Beißen in den Arm wenn er am Menschen hängt, Schuld ist?

    Genau so was.


    Aber darum geht es mir nicht. Der Hund wird ja nicht aggressiv, weil er da ein wenig in ein Juteteil rein beißen darf. Dennoch würde ich es nicht förden, schon gar nicht, wenn der Hund Therapiehund werden soll und man Anfänger ist.

    Es hat nur nichts mit Auslastung zu tun! Es ist ein super Spiel! Aber doch keine Auslastung für den Kopf! Spiel und Spaß hat der Hund schon genug im Alltag (was natürlich nicht heißt das man Beißwurst etc trotzdem als Spiel mit einbauen kann), aber die Kopfarbeit für einen Gebrauchshund fehlt. Darüber sollte man sich Gedanken machen.

    Ich glaub das mit der Beißarbeit kam vielleicht verwirrender rüber als ich es gemeint habe. 😅 Wir wollen für seine Auslastung und Stimulation einfach mehr Aktivitäten machen, die beißen und zerren beinhalten, weil es ihn ziemlich gut stimuliert und er zeigt dass er da sehr viel Bock drauf hat.

    Ich steh noch immer auf der Leitung, was soll das für Auslastung also Hundesport sein?


    In die Beißwurst beißen lassen und zergeln ist spielen. Da hat auch mein Hund Spaß daran. Zur Not nimmt man auch einen x beliebigen Stock beim Spazierengehen und kommt damit an.

    Aber das ist keine Auslastung für den Kopf.

    Oder verstehe ich hier irgendwas falsch oder gar nicht?

    Tay der Hund soll aber als Therapiehund ausgebildet werden, nicht als Assistenzhund. Also von dem her wäre es scheinbar kein Problem.

    Wir spielen generell sehr viel mit unsere Händen in seiner Schnauze und er beißt dabei zu.

    Solche Spielchen würd ich mit nem angehenden Therapiehund einfach bleiben lassen. Wenn der irgendeine Geste als Aufforderung verknüpft hast du evtl ein Problem. Auf Patienten rumkauen ist uncool ^^ auch vorsichtig. Zähne haben beim Therapiehund absolut nichts am Menschen zu suchen, nie. Entweder musst du Arbeit und Spiel ganz krass trennen, oder ich würd sowas komplett bleiben lassen.

    Ich würde solche Spielchen mit keinem Hund machen. Einmal im Eifer etwas zu feste zugepackt (natürlich ohne Beschädigungsabsicht) und du hast generell ein Problem. Kein Hund kaut an mir herum, egal wie sanft.

    Ich stell mir das auch ziemlich gefährlich für meine Hand vor, wenn ich da an das Halsband greifen müsste, während da zwei Hunde zur Sache gehen. Die Rute ist vermutlich schneller und gefahrenloser erwischt.

    Maline

    Es sind eben Lebewesen und keine Maschinen.


    Santos müsste jetzt auch 3 sein/werden und man merkt dass er nicht mehr ganz so auf Krawall gebürstet ist, er kann sich definitiv besser auf die Arbeit konzentrieren und lässt somit die anderen Hunde außen vor.