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Heilmethoden - Zwischen Hoffnung und Wissenschaft; Medizin und Alternativen hinterfragen

  • Boomer&Hicks
  • 18. Juli 2025 um 07:39
  • Axman
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    • 23. Juli 2025 um 09:02
    • #46

    Folgendes zur Verschwörungstheorie, dass die Bleiche, die Substanz Gegenstand dieses Fadens, von Pharmaproduzenten, Gesundheitsorganisationen und sonstigen Experten und Medizinern aus niederen Beweggründen (Finanzen) geblockt würde.

    Ich habe den Mann, der das Scalibor Halsband entwickelt hat, persönlich kennengelernt.

    Ende der 90er Jahre kam er nach Spanien, in das Dorf in dem ich wohnte. Irgendwie waren wir über Internet in Kontakt gekommen, ich erinnere mich nicht genau. Er fragte ob die Möglichkeit bestünde dort eine kleine Station aufzubauen um Sandmücken zu fangen und zu studieren. (Er war natürlich nicht nur an diesem einen Ort, sondern an vielen Orten in ganz Südeuropa). Er kam dann mit seiner Assistentin (Partnerin) und hat während 1 Woche seine Studien vorgenommen.

    Dieser Mann ist Wissenschaftler und er hat Studien zu dem Thema gemacht und hat dann aufgrund dieser schlüssigen und nachweisbaren Ergebnisse einen grossen Pharmakonzern hinzugezogen. Da seine Studien, Versuche und Ergebnisse schlüssig waren, ist der Pharmakonzern aufgesprungen und hat Finanzierung gegeben. Das machen die nicht für jeden Scheiss.

    Beim besten Willen für mich nicht vorstellbar, dass etwas "sooo effektives" wie die hier besprochenen Mittel nicht schon lange von anerkannten Pharmakonzernen oder Arzneimittelherstellern hergestellt und vermarktet werden.

    Wenn man mal guckt, müssen Arzneimittel, die nicht richtige Arzneimittel sind, wenigstens nachweisen, dass sie nicht gesundheitsgefährdend sind, wie Homöopathische Globuli oder Schüssler Salze, Bachblüten etc. Weil einige erkannt haben, dass man wenigstens Geld damit machen kann und ja, der Placeboeffekt kann natürlich auch was bewirken, daher, why not.

    Wer auf Chlordioxid, MMS oder wie es auch heissen mag, eher zurückgreift als auf ein Antibiotikum hat offenbar die grundsätzliche Wirkweise davon nicht verstanden.

    "Wirkt selektiv". Echt jetzt? Wir sprachen von Kenntnissen in Chemie, naja ich hatte immerhin eine 1 in Chemie im Abschlusszeugnis :D aber egal, mit rudimentären Grundkenntnissen in Chemie weiss man, dass eine solche Substanz nicht "selektiv" wirkt.

    Gut, am Ende ist es halt so wie wenn man mit Zeugen Jehovas oder Scientology Anhängern diskutiert, da gibt es eine von deren Dogma-Meistern vorgefertigte Antwort für alles. Ich war ein paar Jahre lang mit ZJ befreundet, meine Tante und Onkel waren auch ZJ und ich habe damals mit Entsetzen bei einem Nachbarn, der ebenfalls ZJ war beobachtet, dass er sich geweigert hat sein Kind einer notwendigen OP zu unterziehen. Ich erinnere mich nicht, das ist 28 Jahre her aber ich wusste damals nicht, dass es solche Leute gibt und dass die tatsächlich so weggetreten sind, dass sie sogar die Gesundheit und das Leben ihrer Schutzbefohlenen aufs Spiel setzen.

    LG Angie

    Axel geb 2019

    Ioshy geb 2025

  • Axman
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    • 23. Juli 2025 um 09:19
    • #47
    Zitat von Kathy

    Zum Knie: nein das wäre alleine nicht wieder besser geworden. Der Knorpel brauchte schon einen Input um sich soweit wieder aufzubauen, dass es sich schmerzfrei bewegen lies. Es wurde ja über Jahre schlechter. Wenn du mit 22 nicht mehr weißt wie du Treppen steigen sollst. Autofahren und durch die Stadt mit viel Kuppeln und Bremsen war furchtbar. An das kann ich mich noch sehr gut erinnern. War ich jedes Mal froh endlich am Parkplatz an der Uni angekommen zu sein. Zum Büro rauf gab's wenigstens einen Lift. Das war letztendlich auch der ausschlaggebende Grund warum ich damals wieder einen Spezialisten aufgesucht habe.

    Aber nur weil es mir geholfen hat, heißt es ja noch lange nicht, dass es die richtige Wahl für jeden anderen auch ist.

    Mein Knie ist ja auch nicht deswegen wieder wie neu. Es hält nur jetzt länger die Belastung aus als zu der Zeit damals ohne zu schmerzen. Kurze Strecken bergab sind kein Problem mehr, müsste ich einen ganzen Berg runter laufen würde es auch wieder weh tun. Gewisse Bewegungen schmerzen sofort, unter Belastung seitwärts zb. Das hat nie aufgehört.

    Noch mal ein "unglaublich" wie sich unsere Erfahrungen (und die unserer Väter) ähneln!!

    Ich habe das mit den Knien ebenfalls so ähnlich erlebt, bis ich im Rollstuhl sass. (Da kamen noch ein paar Umstände hinzu) . Heutzutage geht es mir genauso wie du beschreibst. Ich habe ein bestimmtes Pensum das ich gut gehen kann aber darüber hinaus, vor allem wenn es wiederholt vorkommt, bringt mich direkt wieder in Richtung Entzündung. (ich habe viele Dinge herausgefunden über die Jahre)

    Ja, ich kenne einige Leute, die alle paar Monate Hyaluronsäure spritzen lassen und dann geht es ihn anscheinend besser. (Ich glaube eher an meine 3-Monate-Beobachtung) Aber so gesehen macht es Sinn, dass die vermehrte Flüssigkeit im Gelenk eine Art Dämpf-Effekt haben könnte, deshalb hatte ich es gemacht. Allerdings bei mir war es wirkungslos, hat eher zu etwas mehr Reizung geführt.

    LG Angie

    Axel geb 2019

    Ioshy geb 2025

  • Maline
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    • 23. Juli 2025 um 11:04
    • #48

    Passt vielleicht in dieses Thema, ist aber eine Frage.

    Enzo bekommt jetzt ziemlich genau ein Jahr lang täglich eine Kortisontablette wegen seiner Kehlkopflähmung. Das ist jetzt die niedrigste Dosis mit der es ihm gut geht, guter Nebeneffekt ist, dass dieses auch gegen die Athrose in der rechten Hüfte wirkt und er völlig schmerzfrei läuft.

    Jetzt kommt das große ABER. Er hat jetzt öfter mal Durchfall was laut Tierarzt von dem Kortison kommen kann. Er bekommt immer mal wieder FloraComplex Pulver und jetzt zusätzlich EnteroGast akut Tabletten.

    Gibt es eine Alternative zum Kortison?

  • Kathy
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    • 23. Juli 2025 um 11:31
    • #49
    Zitat von Axman

    Dieser Mann ist Wissenschaftler und er hat Studien zu dem Thema gemacht und hat dann aufgrund dieser schlüssigen und nachweisbaren Ergebnisse einen grossen Pharmakonzern hinzugezogen. Da seine Studien, Versuche und Ergebnisse schlüssig waren, ist der Pharmakonzern aufgesprungen und hat Finanzierung gegeben. Das machen die nicht für jeden Scheiss.

    Beim besten Willen für mich nicht vorstellbar, dass etwas "sooo effektives" wie die hier besprochenen Mittel nicht schon lange von anerkannten Pharmakonzernen oder Arzneimittelherstellern hergestellt und vermarktet werden.

    Wenn man mal guckt, müssen Arzneimittel, die nicht richtige Arzneimittel sind, wenigstens nachweisen, dass sie nicht gesundheitsgefährdend sind, wie Homöopathische Globuli oder Schüssler Salze, Bachblüten etc. Weil einige erkannt haben, dass man wenigstens Geld damit machen kann und ja, der Placeboeffekt kann natürlich auch was bewirken, daher, why not.


    Nun ja mit den Pharmakonzernen wäre ich vorsichtig. Die sind für mich nicht wirklich ein Nachweis, dass ich das Zeug bedenkenlos verwenden kann.

    Im Gegenteil, je weniger Geld man damit machen kann, desto weniger interessant für einen Pharmakonzern. Ob allerdings das Präperat mit dem man viel Geld machen kann bedenkenloser ist, ist egal. Hauptsache es spühlt Geld in die Kasse.

    Ist der Wirkstoff noch dazu recht simpel und leicht zugänglich, macht es auch keinen Sinn, da kann ja dann jeder damit arbeiten, keine Monopolstellung - weniger Geld - nicht im Interesse der großen Pharmakonzerne.

    Diesen Konzernen gehts nur ums Geld. Kaum um die Gesundheit.

    Das die Arzneimittel geprüft und getestet werden müssen ist natürlich eine Schutzmaßnahme. Das fällt halt bei alternativen Methoden raus. Aber die Arzneimittel müssen halt nur gewisse Parameter erfüllen, und es macht ja auch Sinn, dass es eine Kosten-Nutzen-Analyse gibt. Eine Chemo ist da für mich ein gutes Beispiel. Was die mit einem Körper anrichtet ist furchtbar, ABER was ist die Alternative??

  • Wuesti
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    • 23. Juli 2025 um 11:32
    • #50
    Zitat von Maline

    Gibt es eine Alternative zum Kortison?

    Nichts außer OP, das ich persönlich bei den erwartbaren Symptomen bei Nicht-Gabe ausprobieren wollen würde.

  • Axman
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    • 23. Juli 2025 um 12:28
    • #51
    Zitat von Kathy

    Nun ja mit den Pharmakonzernen wäre ich vorsichtig. Die sind für mich nicht wirklich ein Nachweis, dass ich das Zeug bedenkenlos verwenden kann.

    Bitte nichts hineininterpretieren das ich nicht gesagt und nicht gemeint habe! ;)

    LG Angie

    Axel geb 2019

    Ioshy geb 2025

  • Pinguetta
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    • 23. Juli 2025 um 13:24
    • #52
    Zitat von Axman

    Daraufhin hat der Arzt ein anderes verschrieben, was er dann besser vertrug. Also da könnte man darauf achten und mit dem Arzt besprechen.

    Und spätestens hinterher mit Probiotika behandeln.

    Ich selbst habe gerade knapp zwei Wochen im Krankenhaus hinter mir mit intravenöser Antibiose wegen einer Darmentzündung. Erst drei Tage zwei verschiedene Antibiotika und dann entlassen. Nächsten Tag war ich wegen der gleichen Symptome wieder bei meiner Hausärztin, die hat mich sofort ins Krankenhaus zurück geschickt. Ab ins CT und Ergebnis: mein Darm war bereits perforiert und ich vor Wut am Schäumen. Was wäre wohl passiert, wenn ich nicht auf die Signale meines Körpers geachtet hätte?

    Dann gab es umgehend eine Einlauf zur Reinigung und 5 Tage intravenös ein stärkeres Antibiotikum, Schonkost (püriert) und noch fünf Tage dann zwei verschiedene Antibiotika zuhause oral. Bin gerade seit gestern Abend damit durch.

    Wichtig ist, sich genau zu informieren wie, wann und womit die Tabletten einzunehmen sind, dann habe ich es auch vom Magen gut vertragen. Aber diese Angaben habe ich mir noch im Krankenhaus selbst aus dem Netz gesucht. Die Auskünfte seitens der Ärzte waren sehr mangelhaft. Auch eine Ernährungsberatung habe ich nur erhalten, weil ich klipp und klar gesagt habe, dass ich verunsichert bin und nicht genau weiß, was ich nun tun sollte. Vertrauen in die Medizin ist gut, aber sich selbst zu informieren ist sehr wichtig. Nur doof, wenn man in einem Zustand ist, in dem man nicht mehr alle Sinne beieinander hat.

    Harras *10.12.2015 / gest. 04.10.2024
    Mit einem kurzen Schwanzwedeln kann ein Hund mehr Gefühle ausdrücken, als mancher Mensch mit
    stundenlangem Gerede.”
    (Louis Armstrong)

  • _Thyra_
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    • 23. Juli 2025 um 13:34
    • #53

    Ohje Pinguetta 8|

    Ich hoffe dir geht es mittlerweile wieder besser <3 Ich hab auch immer mehr das Gefühl, dass es mittlerweile echt nur noch Glück ist einen guten Arzt zu finden. Man sollte sich immer selber nochmal belesen und am besten eine Zweit- oder Dritt- Meinung einholen (falls es einem noch möglich ist). :|

  • Pinguetta
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    • 23. Juli 2025 um 13:42
    • #54
    Zitat von _Thyra_

    Ohje Pinguetta 8|

    Ich hoffe dir geht es mittlerweile wieder besser <3 Ich hab auch immer mehr das Gefühl, dass es mittlerweile echt nur noch Glück ist einen guten Arzt zu finden. Man sollte sich immer selber nochmal belesen und am besten eine Zweit- oder Dritt- Meinung einholen (falls es einem noch möglich ist). :|

    Danke Thyra , ich bin auf dem Weg der Besserung. Es war ein Schuss vor den Bug, den ich entsprechend ernst nehme und nun noch mehr auf mich aufpassen werde. Wenn möglich wird auch eine berufliche Veränderung daraus resultieren.

    Harras *10.12.2015 / gest. 04.10.2024
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  • Tilli
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    • 23. Juli 2025 um 16:11
    • #55

    Gute Besserung Pinguetta , wir drücken alles, dass du schnell wieder auf die Beine kommst :* . Das klingt ja richtig fies. Erhol dich gut und pass gut auf dich auf!

    Leider hab ich auch schon im Bekanntenkreis mitbekommen, dass die Infos die man im Krankenhaus zu Medis und Co. bekommt oft eher lückenhaft sind. Hab es gar nicht glauben wollen, die Bekannte hatte die gleiche OP wie mein Mann, aber zu dem Gerät selbst wurde ihr fast nichts erklärt, was sie sehr verunsichert hat.

    Tilli - komfortorientierter Landtorpedo seit 27.05.2017 <3

  • Flummi
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    • 23. Juli 2025 um 19:51
    • #56
    Zitat von Kathy

    Im Gegenteil, je weniger Geld man damit machen kann, desto weniger interessant für einen Pharmakonzern

    Diese Kritik hört man ja öfter.

    Aber das Problem, welches hier im Kern benannt wird, ist doch eher, dass z.B. zu wenig Forschung bei seltenen Erkrankungen betrieben wird. Fehlende Grundlagenforschung sozusagen. Über siesen Punkt kann man gerne sprechen, das finde ich legitim.

    ABER, Pharmakonzerne sind nunmal keine gemeinnützigen Vereine. Wenn sie keine Gewinne machen würden, könnten sie auch nicht an anderen Dingen forschen.

    Forschung kostet extrem viel Geld.

    Die Forschung an Produkten/Präparate für medizinische Anwendungen mit einem kleinen Marktvolumen, muss anders finanziert werden. (Vielleicht durch Abgaben aus Gewinnen der Rüstungsindustrie???)

    Nochmals Pharmaunternehmen und Medizintechnikunternehmen sind nicht gemeinnützig. Sind wir froh, das überhaupt noch Forschung betrieben wird!

    Zitat von Kathy

    Diesen Konzernen gehts nur ums Geld. Kaum um die Gesundheit.

    Sorry, aber diese Aussage ist schlichtweg FALSCH!

    Zitat von Kathy

    Das die Arzneimittel geprüft und getestet werden müssen ist natürlich eine Schutzmaßnahme.

    Ja, es ist wichtig das geprüft wird.

    Und das wird übrigens von benannten unabhängigen Stellen gemacht. ;)

    Vor vielen Jahren gab es mal einen Skandal. (Ich meine das war in Frankreich)

    Damals haben Menschen mit krimineller Energie gehandelt und Bau Silikon in Brustimplantate gepackt. Was damals schon gegen jedes Gesetz versoßen hat. Diese sind dann auch noch geplatzt. Schreckliche Geschichte...

    Danach war der Aufschrei in der ganzen EU riesig.

    Es müssen bessere Gesetze her! So die einhellige Meinung.

    So kam es das die MDD (kurz für Medical Device Directive (Medizinprodukterichtlinie)) 2021 zur MDR (kurz für Medical Device Regulation (Medizinprodukte Verordnung)) wurde.

    Was zur Folge hat, dass genau diese Unternehmen, die du Kathy kritisierst, gezwungen werden, Produkte vom Markt zu nehmen die im Einzelfall leben retten! Unter anderem, weil diese in den letzten 20 Jahren so selten Verwendung gefunden haben, dass die Klinischen Studien nicht gemacht werden konnten, die benötigt werden, um eine Neuzulassung nach MDR zu bekommen. Darunter fallen Produkte, die in der Neonatologie eigentlich dringend benötigt werden. Wie z.B. Gefäßimplantate für Neugeborene oder Frühchen...

    Kritik an der Sache finde ich ja ok. Man sollte aber fair in der Argumentation bleiben.

  • Axman
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    • 24. Juli 2025 um 08:25
    • #57

    Hoffentlich geht es dir besser und es bleibt so!! Pinguetta

    Ja, absolut! Es ist auch meine Erfahrung, dass man bei Ärzten FORDERN muss, dass etwas gemacht oder beachtet oder nicht gemacht werden soll.

    Beispiel meiner Schwester vor Jahren, als sie eine immer wiederkehrende Darminfektion hatte. Immer wieder zum Arzt gegangen, immer wieder mit irgendwas vertröstet worden, irgendeine Standardbehandlung obwohl meine Schwester x-mal eine Stuhlprobe abgeben wollte. Nee, wollten sie nicht.

    Dann nach Monaten hat man eine Darmspiegelung angeordnet und meiner Schwester ist der Geduldsfaden endgültig gerissen. Sie hatte immer wieder gefragt, warum zum Geier wird denn keine Stuhlprobe gemacht?? Das ist doch das erste und einfachste was man tun kann!!!???

    Dann hat man ihr eine Magen- Darmspiegelung angeordnet und sie hat mit dem Fuss aufgestampft und darauf bestanden, dass sie keine weiteren Untersuchungen macht, bevor nicht verdammt noch mal eine Stuhlprobe untersucht wird.

    Da haben sie es endlich gemacht und das Ergebnis ist eingeschlagen wie eine Bombe: EHEC

    EHEC ist meldepflichtig! Und die Schwachköpfe haben meine Schwester über mehrere Monate hinweg damit rumlaufen lassen. Sie arbeitet im pädagogischen Bereich mit Kindern!!!

    Das ist nicht die einzige Story, eine andere kennt ihr ja auch, die tierärztliche von Lotte, der Hündin meiner Schwester, wo wir ja auch am Ende dann den Tierärzten gesagt haben was sie machen sollen und vor allem, was nicht. Lotte geht es übrigens sehr gut, es war erstmal noch schwierig die richtige Menge an Cortison für die Langzeitbehandlung zu finden aber jetzt ist sie auf einem Minimum und es hält sich wunderbar mit minimalen Nebenwirkungen. Lotte ist wieder fröhlich (naja, die ist eh grätzig aber lottemässig ist sie fröhlich ^^ )

    Meinem Mann habe ich kürzlich das prophylaktisch verschriebene AB direkt abgesetzt, das er nach einer Zahn-OP bekommen hatte. Die geben das routinemässig. Ist mehr oder weniger überholte Praxis.

    LG Angie

    Axel geb 2019

    Ioshy geb 2025

  • Kathy
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    • 24. Juli 2025 um 09:20
    • #58
    Zitat von Flummi
    Zitat von Kathy

    Im Gegenteil, je weniger Geld man damit machen kann, desto weniger interessant für einen Pharmakonzern

    Diese Kritik hört man ja öfter.

    Aber das Problem, welches hier im Kern benannt wird, ist doch eher, dass z.B. zu wenig Forschung bei seltenen Erkrankungen betrieben wird. Fehlende Grundlagenforschung sozusagen. Über siesen Punkt kann man gerne sprechen, das finde ich legitim.

    ABER, Pharmakonzerne sind nunmal keine gemeinnützigen Vereine. Wenn sie keine Gewinne machen würden, könnten sie auch nicht an anderen Dingen forschen.

    Forschung kostet extrem viel Geld.

    Die Forschung an Produkten/Präparate für medizinische Anwendungen mit einem kleinen Marktvolumen, muss anders finanziert werden. (Vielleicht durch Abgaben aus Gewinnen der Rüstungsindustrie???)

    Nochmals Pharmaunternehmen und Medizintechnikunternehmen sind nicht gemeinnützig. Sind wir froh, das überhaupt noch Forschung betrieben wird!

    Zitat von Kathy

    Diesen Konzernen gehts nur ums Geld. Kaum um die Gesundheit.

    Sorry, aber diese Aussage ist schlichtweg FALSCH!

    Zitat von Kathy

    Das die Arzneimittel geprüft und getestet werden müssen ist natürlich eine Schutzmaßnahme.

    Ja, es ist wichtig das geprüft wird.

    Und das wird übrigens von benannten unabhängigen Stellen gemacht. ;)

    Vor vielen Jahren gab es mal einen Skandal. (Ich meine das war in Frankreich)

    Damals haben Menschen mit krimineller Energie gehandelt und Bau Silikon in Brustimplantate gepackt. Was damals schon gegen jedes Gesetz versoßen hat. Diese sind dann auch noch geplatzt. Schreckliche Geschichte...

    Danach war der Aufschrei in der ganzen EU riesig.

    Es müssen bessere Gesetze her! So die einhellige Meinung.

    So kam es das die MDD (kurz für Medical Device Directive (Medizinprodukterichtlinie)) 2021 zur MDR (kurz für Medical Device Regulation (Medizinprodukte Verordnung)) wurde.

    Was zur Folge hat, dass genau diese Unternehmen, die du Kathy kritisierst, gezwungen werden, Produkte vom Markt zu nehmen die im Einzelfall leben retten! Unter anderem, weil diese in den letzten 20 Jahren so selten Verwendung gefunden haben, dass die Klinischen Studien nicht gemacht werden konnten, die benötigt werden, um eine Neuzulassung nach MDR zu bekommen. Darunter fallen Produkte, die in der Neonatologie eigentlich dringend benötigt werden. Wie z.B. Gefäßimplantate für Neugeborene oder Frühchen...

    Kritik an der Sache finde ich ja ok. Man sollte aber fair in der Argumentation bleiben.

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    Das ist nun mal Fakt, dass Pharmaunternehmen gewinnorientiert arbeiten. Sonst ginge es einfach nicht. Jede Firma muss schauen, dass sie einerseits am Markt etabliert ist und andererseits das beste für sich raus holt. Ich gehe ja auch nicht für lau arbeiten, weil ich so nett bin, oder würde eine Gehaltserhöhung ablehnen, wenn ich mehr haben könnte, würde ich das dankend annehmen.

    Das sehe ich auch nicht als Problem an. Nur darf man das halt auch nicht außer acht lassen, wenn es um die Verharmlosung von Medikamenten geht. Oder um die Entwicklung dieser.

    Aber deswegen gibt es eben auch diese Überprüfungen von Medikamenten bzw einen langen Weg bis es eben überhaupt zugelassen wird.

    Ich würde aber die Aussage, dass es um Gewinn geht und nicht um die Gesundheit des Einzelnen nicht als schlichtweg falsch deklarieren. Ich würde ihnen jetzt nicht vorsätzliches Handeln unterstellen, aber in erster Linie geht es darum ein Medikament gewinnbringend zu vermarkten.

    Es gibt sicher auch die, die Vorsätzlich handeln, wie dein Beispiel zeigt, aber das ist dann im kriminiellen Bereich und hat mit der normalen Pharmaindustrie nichts zu tun. Schwarze Schafe gibt es überall.

    Ich glaube es ist genrell ein schmaler Grat zwischen Vermarktung, Überprüfung von Medizinprodukten, Rentablität von Medizinprodukten, etc.

    Es ist genau wie in den Krankenhäuser die plötzlich aus kaufmännischer Sicht gewinnbringend geführt werden müssen. Aber realistisch betrachtet geht das einfach nicht. Es geht auf Kosten von Patienten und Mitarbeitern (ich glaube sogar in erster Linie auf Kosten von Mitarbeitern, weil über Gehälter nun mal am meisten eingespart werden kann). Aber wer soll dann alles bezahlen? Es gibt ja ohnehin schon sowas wie eine Zweiklassenmedizin, wer sichs leisten kann bekommt die beste Betreuung, wer nicht muss nehmen was über bleibt.

  • Flummi
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    • 24. Juli 2025 um 19:55
    • #59
    Zitat von Kathy

    Nur darf man das halt auch nicht außer acht lassen, wenn es um die Verharmlosung von Medikamenten geht.

    Verstehe ich dich hier richtig?

    Du sagst, mit anderen Worten, dass diese Unternehmen die Wirkungen / Nebenwirkungen von Arzneimittel verharmlost weil es damit mehr Umsatz generieren lässt?

    Wenn du das so meinst, dann unterstellst du doch Vorsatz! :/ was du ja aber eigentlich nicht tun willst...

    Zitat von Kathy

    Nur darf man das halt auch nicht außer acht lassen, wenn es um die Verharmlosung von Medikamenten geht. Oder um die Entwicklung dieser.

    Den (negativen) Zusammenhang zwischen den beiden musst du mir bitte erklären.

    Es dauert viele Jahre bis ein Arzneimittel oder Medizinprodukt zugelassen wird. Es durchläuft in der Entwicklungszeit viele Klinische Studien, und unzählige andere Tests und Prüfungen. Das verursacht oft Kosten im hohen 2 bis 3 stelligen Millionen Bereich.

    Das geht nur, wenn andere Arzneimittel mit guter Marche verkauft werden können!

    Zitat von Kathy

    Ich würde aber die Aussage, dass es um Gewinn geht und nicht um die Gesundheit des Einzelnen nicht als schlichtweg falsch deklarieren. Ich würde ihnen jetzt nicht vorsätzliches Handeln unterstellen, aber in erster Linie geht es darum ein Medikament gewinnbringend zu vermarkten.

    Weshalb schließt,, das Bestreben nach wirtschaftlichem Erfog, das Bestreben den Menschen damit helfen zu wollen, aus?

    Weshalb bitte?

    Hast du während Corona, mal eben deinen Arbeitsort um 600km verlagert, weil Not am Mann war, in der Produktion von Beatmungsgeräten? Um dort zu unterstützen.

    Oder, weil die Produktion von Desinfektionsmittel von heute auf morgen 24/7 laufen musste, deine Familie fast nicht mehr gesehen?

    Alles damit mehr Menschen geholfen werden konnte, bzw. "wenigstens" das Fachpersonal in den Kliniken mit Desinfektionsmittel versorgt werden konnte.

    Man merkt mir wahrscheinlich an,.dass ich aus diesem Bereich komme... Und diesen Vorwurf "es geht bei der Entwicklung nicht (auch) um den Patient" ist einfach FALSCH!

    Wir entwickeln ganz klar nach dem Motto:

    Wir entwickeln NICHTS was nicht jeder von uns auch selbst an/in sich haben will.

    Das was du möchtest..., bekommst du nur wenn der Staat der Träger vom kompletten Gesundheitswesen wäre. Das allerdings könnte sich kein Staat leisten.

    Mach doch mal ein Vorschlag für ein mögliche Finanzierung deiner Idee. Wie gesagt, die Gelder reichen ja heute schon nicht, für genügend Forschung.

    Ich habe nichts gegen Homöopathie (hab selbst Globulis im Medischrank) Und wenn sich erwachsene, denkende Mensch Chlorbleiche rein pfeifen möchten, bitte...mir auch egal. Sie haben wohl alle mit irgendwas ihre guten bzw. schlechten Erfahrungen gemacht. Und darauf begründet sich dann ihre eigene Entscheidung.

    Aber wo bitte genau hast du im speziellen schlechte Erfahrungen mit der Pharmaindustrie gemacht? Nenne sie mir bitte stichhaltig. Denn bisher höre ich nur ganz viel Misstrauen und unbegründete Vorurteile aus deinen Zeilen.

    Kathy , die mir wirklich wichtigen Fragen hab ich rot markiert. Ich wäre dir dankbar, wenn du mir hierauf direkt Antworten würdest.

  • Bass23
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    1
    • 24. Juli 2025 um 21:20
    • #60

    Mein Vertrauen in die Pharmaindustrie geht nicht weiter, als ich ein Klavier werfen kann.

    Dass bis heute immer wieder Medikamente vom Markt genommen werden müssen, sagt genug über die angeblichen Prüfungen davor..

    Und ja, manchmal lassen sich gewisse Medikamente halt nicht vermeiden. Ich persönlich schaue, dass ich lieber vorbeuge als heile.

    Und hier hat Mutter Natur von unprozessierten Nahrungsmitteln bis hin zu vielen unterstützenden Ingredienzien eine grosse Palette bereit, so dass ich persönlich weitgehend ohne die Hilfe von pharmazeutischen Mitteln durchs Leben komme.

    Ich traue grundsätzlich keiner Institution, die sehr viel Gewinn machen kann, dazu zählen auch Banken. Geld korrumpiert, egal, wo.

    Wen es im gröbsten interessiert:

    Liste von aufsehenerregenden Vorfällen im Zusammenhang mit Entwicklung, Vermarktung oder Anwendung von Arzneimitteln – Wikipedia

    Da gibt es natürlich noch weitaus mehr.

    Man muss nur bekanntes mal genauer anschauen, von Paracetamol über Antidepressiva bis hin zu Verhütungsmitteln, alles " geprüft" und doch alles andere als harmlos. Dosis facit venenum und am besten informiert man sich selbst und prüft ganz genau, was man weshalb zu sich nimmt und was mögliche Folgen sind. Da sind Globuli und Bachblüten ein Klecks dagegen.

    Bei Antibiotika gibt's solche und solche. Manche sind richtig fies und können ein Leben versauen.

    Es lohnt sich, kritisch zu sein und ich kann jedem nur raten, sich selber schlau zu machen

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