Secans
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Beiträge von Secans

    Meine Hündinnen haben überhaupt keinen Stress beim läufig sein.


    Mein Rüde ist aus medizinischen Gründen seit einem Jahr kastriert. Vorher habe über eine Zwinger getrennt und beim Gassi kam halt Gehordam drauf, da bin ich nur zu den Stehtagen getrennte Runden gegangen .

    Naja, so super viel Arbeit sind Welpen jetzt aber auch nicht. Eher muss das Umfeld und die Haltung passend sein, ich finde es jetzt nicht unmöglich sich um 3-4 Würfe im Jahr

    Zu kümmern, mal davon ab dass ich nicht so gebunden an Zuhause sein wollen würde.


    Jemand routiniertes kann da sogar besser sein, der Gegebenheiten bei Geburt und Aufzucht besser beurteilen kann als jemand der alle paar Jahre mal einen Wurf zieht.


    Eine Innenaufzucht halte ich allerdings für suboptimal beim Thema Prägung.

    Es gibt auf Insta eine Züchterin, die (für mich wahrnehmbar zumindest) sehr aktiv aus ihrem Wurf und der Zucht berichtet und die einen Preis pro Welpe von ich glaub über 4000 € verlangt. Sie legt auch ausführlich dar warum und wie sie bei der Auswahl der Welpenkäufer vorgeht.

    Stellt sich für mich auch die Frage dahingehend, ob solche Preise nicht ehern dazu beitragen, dass die Leute beim Vermehrer und nicht beim Züchter kaufen? Ich denke der Preis ist nur dann ein Mittel zur Auswahl eines Käufers, wenn die Alternativen nicht vorhanden sind, oder?

    Jeden Tag steht ein Dummer auf :D

    Man ist als Hundezüchter ja auch kein Kindergärtner und irgendwo ist auch Eigenverantwortung gefragt. Genug Leute doktern jahrelang herum, wollen den Hund nicht zurückgeben wenn er noch eine Chance hat und ringen sich erst dazu durch wenn alles zu spät ist. Das geht halt auch nicht, irgendwo muss man auch mal selbst dafür grade stehen wenn’s man es versaut hat und dann nicht beim 3-4 jährigen gestandenen Rüden nach dem Züchter plärren.

    Wir bringen den Rubel halt nicht zum rollen. Hundesportvereine sind zu günstig, wir komme grundsätzlich klar mit unseren Hunden und brauchen keine Betreuung durch Trainer, dem Tierschutz liefern wir auch nicht genug billige, „arme Seelen“ mit denen sich ohne viel Aufwand Geld verdienen lässt.


    Ich nehme nicht jeden Hund zurück, nicht weil ich nicht mag sondern weil ich dafür ein Fenster habe, wenn sie noch jung und formbar sind. Wenn die Menschen sich jahrelang ausprobieren müssen bis das Kind dann so richtig im Brunnen ist, ja da möchte ich mir erstmal überlegen in wie fern ich mir das dann ins eigene Leben holen möchte und welche Chancen ich da überhaupt zur weitervermittlung habe.

    DAS finde ich auch komisch. Soll wohl wirklich fix sein, ich meine ein kurzes Statement vom Markschläger (FCI Gebrauchshundekommission) irgendwo gelesen zu haben. Aber eine neue aktualisierte PO haben sie nicht raus gegeben.

    Das Thema hatten wir am Wochenende. Es ist so, dass es nicht herausgegeben werden muss weil es keine Änderung darstellt, irgendwie. Die Verbreitung passiert nur über die Verbände.

    Es gibt auch schon wieder Einspruch, aber Stand jetzt gilt diese Anpassung bis eben was neues entschieden wurde.

    Natürlich gibt es Gruppen die was bewegen. Bei Politikern, der Polizei und dem Militär zum Beispiel.


    Im Zweifel bewegt man so halt genau das was man eigentlich nicht haben wollte, ein verbot. Es ist einfach ein Thema wo man die Öffentlichkeit in der heutigen Zeit nicht mehr von überzeugen wird. Man kann sie aber sehr schnell noch mehr gegen sich aufbringen.

    Mir geht es ja nicht darum dass der Hund rennen kann, der soll einfach vor sich rumdaddeln können ohne dabei hochzufahren. Also ganz langweilig. Weder gerenne ohne Ende, noch künstliche bespaßung über Konglutschen und sowas.


    Ich denke hier würde schon viel helfen von dem Gedanken wegzukommen dass der Hund daheim so viel Ruhe halten muss und dass man mentale Auslastung schaffen muss.

    Wenn eure Aufzuchtbedingungen schon so fordernd sind, dann verstehe ich nicht so recht wieso der Welpe schon so viel Können muss und eben nebenbei auch noch "ausgelastet" wird? Ich meine, ihr bringt ihr ja auch bei das immer Action angesagt ist und sie dauerbeschäftigt wird.


    Welpenauslauf der groß genug ist zum toben, 1-2 Spielzeuge und dann kann sie sich doch selbst beschäftigen ohne Schnüffelteppiche, gefüllte Kong und irgendwelche Aktiven Spielzeuge?


    Dann macht ihr 1x am Tag einen vernünftigen UO Aufbau, das dauert vielleicht 5 Minuten in dem Alter, geht raus ohne irgendwas zu üben oder weite Strecken zu laufen und wenn sie 5 Stunden im Auslauf spielt dann ist das doch ok? Wenn sie am Gitter randaliert dann unterbindet ihr das und gut. Aber sie beschäftigt zu halten damit sie nicht randaliert, das ist mMn der falsche Weg zu einem Hund der sich selbstregulieren lernt. Und das ist auch keine mentale Austlastung was du da beschreibst.


    In einer so schnellebigen Umgebung macht es ja keinen Sinn den Hund noch zusätzlich zu fluten, eher würde es Sinn machen den Welpen noch länger stehen zu lassen damit sie mehr Zeit hat zu verarbeiten.


    Und letztendlich sind kleine Schäferhunde eben wild. Sie sollen ja so sein. Ist doch prima dass sie Energie hat.