Maline
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Beiträge von Maline

    Das hat mir so die Augen geöffnet, was ich da bisher vernachlässigt habe, das hat mich ziemlich traurig gemacht.:-(

    Was hast du denn vernachlässigt? Alles was hier so rüber kommt, hört sich doch so an, als hättest du alles richtig gemacht :/



    Aber auch im Alltag kriegt man keinen vernünftigen Rückruf oder solche spezielleren Dinge, ohne konkrete Belohnung hin. Vielleicht liegts an mir aber da reicht die Liebe meiner Hunde zu mir nicht aus :D

    Naja, ich dachte jetzt eher daran, dass aus dem Folgetrieb des Welpen so automatisch ein ganz guter Rückruf entsteht und die jungen Hunde sich noch so richtig über fipsende Stimme und knuddeln freuen . Und später beim ersten nicht gehorchen doch mal ein paar böse Worte daran erinnern.

    Die abschliessenden Worte von TB gefallen mir sehr, da finde ich mich wieder.

    Glücklicherweise kamen die noch ;)

    Also ich denke mal der ganze Hundesport ist Dressur und beim normalen Training auf dem Hundeplatz habe ich auch die Taschen voll ^^

    Korrekte und schöne Fußarbeit ist m.M. nur durch Dressur mit Leckerli und Spieli zu erreichen und hat relativ wenig mit Beziehung etc. zu tun. Die gute Beziehung und Belohnung mit netten Worten ist halt Alltag und Gewohnheit, der Hund tut was man ihm sagt, weil es einfach nur Kommunikation im Alltag ist: Rein oder raus aus Auto, Haus oder Halsband. Bürsten, sich nicht in bestimmten Räumen oder auf dem Sofa aufzuhalten , sich im Restaurant in die Ecke zu legen und die Zeit zu verschlafen: Einfach nur Alltag.

    Leichtere Formen von Jagdverhalten können aber durchaus auch auf andere Weise verbessert werden. Kommt immer auf den Einzelfall und die Ausprägung an, denke ich.

    Bei meinen ersten 4 Hunden war es genauso, die liefen auch immer ohne Leine und bekamen auch nicht angesagt, wenn ich in eine andere Richtung abbog, sie achteten immer auf mich. Wenn sie tatsächlich mal deutlich machten, dass Wild in der Nähe ist, kamen sie aber schon mal an die Leine.


    Bei Quinto ist der Jagdtrieb hingegen so stark und zusätzlich der Wildbestand extrem gestiegen, der bleibt an der Flexi. Mir tut es zwar echt leid, aber ab einer bestimmten Intensität geht da wohl gar nichts.

    Ich bin deiner Meinung liebe nette

    Ich kenne nur die Homepage von "Belgier in Not", da habe ich vor 20 Jahren mal als Ansprechpartner der Region mitgemacht. Gibt allerdings auch "Retter" da verdrehste die Augen. Eine Frau hatte sich einen Malinois in Not geholt, hatte Probleme und rief mich an. Es ging dann allerdings so weit, dass sie kein Auto hatte und ich gefälligst zu ihr kommen soll zum Training und sie auch mit Hund abholen und zu unserem Hundeplatz bringen und anschließend nach Hause fahren solle. DAS habe ich allerdings abgelehnt.

    Zumindest auf der jetzigen Homepage stehen viele Hunde mit dem Update von 2018 oder 2021 etc. Da gehe ich von aus, dass die Anzeige nicht gelöscht wurde.

    Meine ersten beiden Hunde habe ich "gebraucht" übernommen und mit beiden genau so eine gute Beziehung gehabt wie bei beiden Züchterwelpen.

    Es gibt ganz viele tolle Auslandshunde, aber auch viele kranke. Da wird der vermeintlich "billige" gerettete Hund mit wöchentlichen Tierarztbesuchen und Spezialfutter deutlich teurer als der Rassehund mit hohen Anschaffungskosten.


    Beweisen kann ich es nicht, aber ich habe oft die Vermutung, dass die relativ jungen Hunde aus der Tötung in Wirklichkeit nur übergebliebene Welpen aus dem Kofferraum sind :/

    Das tut mir wirklich leid um Locke und drücke die Daumen, dass er tatsächlich ein gutes Zuhause bekommt.


    Hatten wir hier nicht schon mal einen Hund von der Gewürzwiese, der mehrfach vermittelt wurde und sich die jeweils neuen Besitzer im Forum angemeldet hatten?

    Ich hoffe, der SV und andere OGs kommen zum gleichen Entschluss.... :)

    Ich bin ja seid 25 Jahren im Hundesport Agility, Obedience etc. zu Hause. Zumindest in unserer Gegend werden wir von den Gebrauchshundeleuten belächelt. Wenn wir große Veranstaltungen haben, kommt von denen niemand.

    Negatives Beispiel war auch mal: Ich gehe mit meinem völlig entspannten 2 jährigen Malinois auf ein Flughafenfest, Maschinen, Hubschrauber etc. starten und landen, Kinder rennen, es gibt Hüpfburgen etc. Quarkt mich so eine Tussi an, ob ich Hundesport mache. Ich antworte mit ja, stolz das wir die BH super gut bestanden haben und jetzt im Obedience durchstarten. Antwort: Ach so, ich meinte richtigen Hundesport =O

    Positives Beispiel: Wir waren auf einem "Tag des Hundes" in einem Doggenverein. Es wurden Alltagsgruppen gezeigt, Kinder konnten brave Hunde streicheln etc. Dann kam eine Gruppe mit Malinois aus einem anderen Verein und führten Schutzdienst vor. Am Mikrofon wurde alles genau erklärt. Dann führte ein sehr junges Kind eine schöne UO mit einem Malinois seines Vaters vor und ließ ihn später auch in der Jutearm, den sein Vater mittlerweile anhatte beißen. Am Mikrofon wurde dabei erklärt, dass es auf den Ärmel und nicht den Menschen ankommt. Die Zuschauer waren begeistert :love:

    Aber die Möglichkeit haben, bei Bedarf mal düsen zu können, fördert den Schlaf halt schon.

    Bei uns war das unkompliziert im Alltag eingebunden. Er hat beim Füttern geholfen und in die Heusäcke gebissen. Dann eine Runde im Stall gepennt. Dann in der Reithalle etwas geflitzt, mich anfangs Reitstunde mit den Zähnen bearbeitet und dann neben mir gepennt. Nach dem Mittagessen Energie bekommen und in.der Wohnung getobt. Dann gepennt. Dann kurzer Spaziergang und beim Abendstall dabei sein. Dazwischen mal gepennt. Am Abend nochmal hochgedreht, da spielen wir manchmal mit und dann über Nacht gepennt. Natürlich haben wir auch zwischendurch ein bisschen Alltagsgehorsam eingebaut fürs Köpfchen. So ungefähr war bei uns Welpenzeit

    Ich habe es an anderer Stelle wohl schon mal erwähnt: Es ist einfach super schön, wie ein Hund bei euch leben kann und wie perfekt alles läuft. Aber: Diese großartigen Möglichkeiten hat nur ein verschwindet geringer Teil der Hundebesitzer. Mich macht es immer wieder traurig, dass du dieses bei jeder Gelegenheit erwähnst und jedem ein schlechtes Gewissen machst, der nicht mindestens eine eigene Reithalle sein Eigen nennt :rolleyes:

    Zum ersten hört es sich sehr gut an, wie strukturiert ihr vorgeht und was sie schon alles kann.

    Mein Enzo war in einer ganz tollen Welpengruppe wo zwischen Spiel und kleinen Gehorsamsübungen gewechselt wurde, es waren fast immer die gleichen Welpen anwesend. Bei Quinto wechselten häufig die Teilnehmer, für ihn war das nicht so gut, er drehte eher auf. Gerade für Neuhundehalter finde ich Welpengruppen gut, man lernt viel nebenbei, wenn sie gut ist.

    Im Haus finde ich Intelligenzspiele super, das strengt das kleine Hirn an und dreht den Hund nicht auf. Oder das Futter in einem Futterball erarbeiten lassen. Damit habe ich gute Erfahrung gemacht. Aber wirklich immer nur kleine Einheiten und dann heißt es so schön, Langeweile muss gelernt werden ^^


    Mit beißen in Leine und Beine reichte bei meinen Hunden immer ein ruhiges wegdrücken, schätze das kommt wirklich auf den Hund an. Aber dein alternatives Sitz finde ich auch gut.


    Bei Quinto hatte ich auch von Anfang an die Probleme, dass er so unglaublich auf Bewegungsreize reagiert hat. Ich bin extra viel an Radwegen etc. gelaufen, tatsächlich hat er das Bellen und in die Leine springen irgendwann gelassen. Aber mit 4 Jahren reagiert er heute noch auf alles was sich bewegt, nur halt nicht mehr so massiv. Da er bereits mein 5er Hund ist weiß ich echt nicht was da so falsch gelaufen ist :/

    Ja im RSV ist das so und auch die FCI Empfehlung sieht so aus. Trifft übrigens nicht nur den Deutschen Schäferhund sondern auch den Belgier. Nicht das es wieder heißt dort sei ja alles besser.


    Ehrlich gesagt hat mich aber noch kein RSV Hund überzeugen können den ich erlebt habe.

    Ich gucke ja eher nur was bei den Malinois so los ist und wundere mich extrem. Bei den "alten" Verbänden gibt es extrem wenig Deck- und Wurfmeldungen, unglaublich viele Züchter sind zum RSV gewechselt. Im RSV gibt es bald mehr Malinois als DSH. Scheinbar ist im RSV auch viel mehr erlaubt, ob das nun gut ist vermag ich nicht zu beurteilen.

    Was mich persönlich momentan etwas mit Sorge erfüllt, ist, dass immer öfter sehr junge Rüden massiv gehyped werden,

    Ein Bekannter von mir züchtete Doggen, um die Lebenserwartung wieder zu erhöhen war es eine zeitlang nur erlaubt Rüden ab einem bestimmten Alter einzusetzen. Er fand es den richtigen Weg, die Vorgabe wurde allerdings recht schnell wieder zurück genommen.

    muss....ich habe auch an einigen Gelenken Arthrose, wenn ich aber in Bewegung bin, habe ich meist null Schmerzen.

    Genau so geht es mir auch. Allerdings mache ich sportlich echt viel und trainiere über den Schmerz hinweg, z.B. bei Verspannungen wird dagegen gedehnt. Ein Tier weiß aber nicht, dass der Schmerz später weniger wird und hört vorher schon auf.

    Mein Enzo wird schon bald 15 Jahre. Seit 2 Jahren hat er etwas Athrose an der rechten Hüfte, dafür bekommt er dauerhaft einen Futterzusatz mit Grünlippmuschel und Teufelskralle, zusätzlich Zeel (das ist Traumeel für langfristig). Alleine würde ihn das sicherlich nicht schmerzfrei lassen, allerdings bekommt er gegen seine Kehlkopflähmung dauerhaft niedrig dosierte Cortisontabletten. So weit geht es ihm damit sehr gut, so dass er abends unbeschwert Physioübungen machen kann um den Muskelabbau etwas aufzuhalten. Schmerzen führen zwangsläufig zu Entlastung und Abbau der Muskeln.