Der Wind würde mich irre machen....
Ansonsten sieht Ioshy in seinen Bewegungen jetzt schon so kraftvoll aus
aus dem wird noch richtig was.
Der Wind würde mich irre machen....
Ansonsten sieht Ioshy in seinen Bewegungen jetzt schon so kraftvoll aus
aus dem wird noch richtig was.
Auch die ganze bekloppte Hengsthaltung in Spanien. Alle alleine aufgestallt, nie Kontakt mit Artgenossen, nie Fellkraulen und gegenseitig Fliegen wegwedeln. Vom Boxenfenster aus zusehen wie die (rossigen) Stuten vorbeigeführt werden............ Das ist ja soooo viel besser als dem armen Tier die Eier abzuschneiden! Weil das ist ja so unwürdig, die Eier abschneiden. (okay, jetzt bin ich gerade emotional
) Besonders Männer haben oft anscheinend ein tieferliegendes Problem damit.
Der Friesenhengst, den ich ein paar Jahre geritten habe und der auch immer ganz alleine stand, wurde nicht kastriert da er öfter eine Hochzeitskutsche zog. Kastriert sind die Friesen nicht mehr pechschwarz sondern etwas bräunlich und das sieht dann nicht so schön aus, war das Argument.
Das Gegenteil ist der Fall, Hunde werden immer mehr vermenschlicht
Dabei steigen wiederum die Anforderungen an den Hund enorm. Er soll immer mehr aushalten: Leben in der Großstadt, dabei 8 Stunden allein bleiben, in der Wohnung weder was kaputt machen, noch dabei bellen und schon gar keinen Durchfall kriegen. Geht der Besitzer abends ins Kino, bleibt er gefälligst auch brav zu Hause. Dazwischen manierlich an der Leine durch den Stadtpark flanieren, dabei weder das weggeworfene Stück Pizza naschen noch auf Artgenossen reagieren. Auf der Hundewiese brav mit anderen Hunden rumtollen, läufige Hündinnen in Ruhe lassen und am Wochenende ordentlich Hundesport machen. Dafür wird er aber wolfsgerecht gebarft und nicht kastriert ![]()
Tumba ist bei uns Hinlegen.
Ich habe bei og. Spiel immer ja gesagt und versucht es mal wegzulassen, dann guckt er wieder verunsichert.
Hatte ja lange Zeit Probleme beim Halten der Positionen, da korrigiere ich jeden Zentimeter, wirkt scheinbar nachhaltig ![]()
Ganz tolle Diskussion hier, mein Horizont erweitert sich quasi nach jedem Beitrag.
Vielen Dank für die Infos, ihr erklärt es super gut. Ich dachte bisher tatsächlich Zwinger ist ganz schlimm ![]()
Tag 2. Enzo rennt jetzt begeistert los, fressen für nichts tun, das gefällt ihm
Altersbedingt ist er mittlerweile etwas ballrig und schmeißt die Pylone schon mal um.
Quinto ist einfach zu streng erzogen, er ist ohne Freigabe noch immer stark verunsichert, läuft aber tapfer bis zum Teller ![]()
Eine Innenaufzucht halte ich allerdings für suboptimal beim Thema Prägung.
Ich würde für mich selber nurnoch Welpen holen die im Zwinger aufgewachsen sind.
Klar müssen die da Regelmäßig raus kommen und dann altersentsprechend was von der Welt sehen, aber ne Aufzucht 8 Wochen im Haus - nie wieder.
Jetzt sag nicht, Ero ist reine Hausaufzucht ![]()
Tatsächlich kenne ich nur eine Dame, die einen Wurf mit 14 Labradoren im Haus aufgezogen hat, danach hat sie renoviert, eine Hündin behalten die ewig nicht Stubenrein wurde ..... und nicht mehr weiter gezüchtet
![]()
Von unserer Züchterin kommen die ab einem bestimmten Alter auch tagsüber in den Zwinger und nachts in ein Hundezimmer. Enzo war bei Abholung tatsächlich komplett stubenrein.
Meine Nachbarin züchtet eine kleine Rasse und hält sie im Hundezimmer und bringt sie relativ früh zum lösen raus, klappt erstaunlich gut, sie ist aber Rentnerin und kümmert sich extrem.
Beide Hunde haben aber bei den ersten Leckerchen auf Freigabe gewartet, denn ein Leckerchen auf einem Target muss sonst eigentlich erst durch Frauchen freigegeben werden
Hihi, hier genau so.
Bei unserer Züchterin wird schon viel ab Woche 4 gemacht. Autofahren, Enkelkinder kommen zu Besuch. Und die zukünftigen Welpenbesitzer sollten möglichst in der Zeit 2 - 3 mal kommen. Und der sogenannte Welpenkindergarten wird auch nach einem bestimmten Prinzip altersgerecht erweitert.
Vorteil ist dabei, es gibt so gut wie keine Rückläufer (in 20 Jahren 1x), die Abholautofahrt ist kotzfrei, die Welpen sind motorisch top und ziemlich unerschrocken.
Da ich vor den beiden jetzigen Malis tatsächlich nur gebrauchte Hunde zwischen 8 Monaten bis 2 Jahren übernahm, ist meine Aussage natürlich relativ. Bei meiner alten Malihündin kamen damals immer mal Defizite zum Vorschein, woran man halt merkte, dass sie mit neuen Situationen öfter mal Schwierigkeiten hatte.
Bei dem Verband wo meine Malis herkommen, soll jede Hündin nur 3 Würfe im Leben haben und in einer Zuchtstätte gleichzeitig nur 2 Würfe. Ich habe mich deshalb ja auch für diese Zucht entschieden, es wird deutlich mehr auf jeden Welpen eingegangen. Bei Abholung kennen diese dann deutlich mehr und sind umweltsicherer als wenn sie aus einer großen "Anlage" kommen.
Eine Bekannte hat ihren Border aus so einer Fabrik. Teilweise gleichzeitig 4 Würfe, Haltung nur im Zwinger und außer Mutter und Geschwister kennen die bei Abholung nichts. Das holt sie immer mal wieder ein.
Erst einmal finde ich es super, dass ihr euch so viele Gedanken macht. Allerdings habe ich die Befürchtung, dass egal was es für ein Hund wird, ihr unzufrieden sein werdet. Wenn ihr von den ganzen Wünschen einiges streicht, bleiben immer noch einfach zu viele " unbewusste" Erwartungen unerfüllt. Kommt dann noch ungeplantes dazu, wie Hund rempelt Kind um oder tötet doch noch eines der kleinen Tiere, kippt die Stimmung ganz schnell.
Auch, wenn es etwas pessimistisch rüberkommt, ich habe einfach schon zu viel Hunde kennengelernt, die aus den verschiedensten unerfüllten Wünschen wieder abgegeben wurden.
Ich kenne Physio mit Unterwasserlaufbändern… Meine Sorge ist dass er an den Beinen viel angefasst und gestreckt wird, ich könnte mir vorstellen dass passt ihm zurzeit nicht so in den Kram.. Oder bin ich da komplett falsch?
Wenn ich das richtig verstanden habe, ist eine Entzündung im Bein? Dann würde ich mit Physio warten, bis diese durch die Medikamente raus ist. Auf einen Tag mehr oder weniger kommt es nicht an.
Futter würde ich ganz normales für adulte Hunde geben und jeweils eine Hand voll weniger als bisher, dann wird er langsam abnehmen aber nicht so unruhig wie bei einer radikalen Diät. Bei den zusätzlichen Leckerli dann besonders darauf achten, was drin ist an Fett etc.
Enzo bekam damals bei der Physio sein ganz normales Trofu, also nichts zusätzlich und dann eben an dem Tag auch nichts aus dem Napf.
Oje, das tut mir wirklich sehr leid für euch. Auf den Fotos sieht er so glücklich und vital aus.
Das er so viele verschiedene Sachen hat finde ich auch echt krass.
Ich wünsche mir die Diskussion differenzierter und vollständiger.
Kastrieren und barfen sind eigentlich beides Themen bei denen die Emotionen hoch gehen und jeder auf seiner Ansicht bestehen bleibt.
Bei meiner Hündin gab es als Alternative nur das verrecken lassen. Ich finde den Einwurf von Susanne deshalb durchaus legitim.
Auch bei Pferden gibt es durchaus Nachteile beim nicht kastrieren. Ich habe viele Jahre einen Hengst geritten, er gehörte mir nicht. Er stand immer allein auf dem Paddock während die Stuten und Wallache zusammen auf der Weide waren. Pferde sind Herdentiere nur zur Erinnerung.