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Maline
  • Mitglied seit 10. März 2024

Beiträge von Maline

    Hallo und herzlich willkommen hier im Forum.


    Es ist immer sehr schwierig Ratschläge zu geben, wenn man es nicht wirklich sieht.

    Ich gebe Kimmo recht, lasst einen Hundetrainer ins Haus kommen, der sich die Situation ansehen kann um auch einen Unterschied zu erkennen wie das Verhalten anders ist, wenn du dabei bist und wenn deine Frau alleine mit Zazou ist.

    Allerdings muss es nicht gleich Thomas Baumann sein, er kann nicht alle Hunde der Welt trainieren ;) Und ich glaube nicht, dass Zazou gleich ein Härtefall ist.

    Deshalb wollen so viele Leute einen Border, der erzieht sich quasi von selbst :P :saint:

    Hmja den Eindruck teile ich nicht zu 100% :D :D also nicht ganz.


    Aber Schäferhudne haben auch dieses "Will to plies" hab ich gehört, das macht doch, dass der Hund errät was ich will und dann nichts lieber tut als das oder? Hab ich da was missverstanden?

    Eigentlich war das nur scherzhaft auf das Foto bezogen ;)

    Hier übrigens der Border, der grad das Video von Baumann anschaut und lernt:



    ...man beachte die Pfote auf dem Tisch :D

    Deshalb wollen so viele Leute einen Border, der erzieht sich quasi von selbst :P :saint:

    Ihr schreibt von „erfahrenen HH“, woher kommt diese Erfahrung wenn man nicht in gewisse Situationen kommt und in diesen Situationen dann arbeitet. Versteh mich nicht falsch aber wenn ein Hund manches Verhalten nicht zeigt wie Futterverteidigung sammelt man dahingehend keine Erfahrungen. Man sagt dann meiner dürfte das nicht/ zeigt das nicht - ja mein voriger Hund auch nicht, Glück

    Ich halte mich für ziemlich erfahren und musste bei Hund Nummer 5 feststellen, dass man trotzdem an seine Grenzen kommen kann. Quinto ist mein erster Hund der nicht ohne Leine laufen kann, da er im Wald permanent am Witterung aufnehmen ist.

    Ist die Triebstau Theorie nicht völlig überholt?

    Triebstau, Frust, Stress weggrennen wie bei deinem Border.... sind doch irgendwie alles normale Reaktionen eines aktiven Hundes um sich abzureagieren, mein Schnauzermix buddelte bei soetwas... Und als Mensch musste das halt richtig händeln wie sich der Hund abreagieren kann.

    Ist beim Menschen doch ähnlich, nach einem stressigen Tag im Büro geht der eine erst mal ins Fitnessstudio oder ne Runde joggen. Gibt zwar auch welche die Fressattacken bekommen oder sich erst mal ein paar Bierchen genehmigen :rolleyes:

    Um noch mehr Verwirrung zu stiften:

    Ich wechsele gelegentlich das Futter, erst Josera für Welpen, dann für Heranwachsende, lange Sensiplus, bekommt Quinto auch zur Zeit. Enzo vertrug nie irgendwelches Seniorenfutter und kommt weiterhin am besten mit Josera Lachs und Kartoffel zurecht. Gut vertragen haben beide auch von Happy dog Toskana und Neuseeland. Ich denke ein gelegentlicher Wechsel hat nur Vorteile.

    Barfen würde ich nur, wenn du dich damit wirklich beschäftigst und nicht so aufs geradewohl.

    Bei meinen Nachbarn passierte Folgendes: DSH, Zwingerhaltung, lernte die beiden Kinder der Nachbarn als Welpe kennen, alles gut.

    Eltern trennen sich, Mutter und Kinder ziehen aus.

    Vater holt sich ne Neue mit Kind im Kindergartenalter und irgend einer Fußhupe.

    Im Sommer sitzen dann alle im Garten, Kind und Fußhupe spielen, Planschbecken, Ball alles vorhanden. Und am anderen Ende des Gartens muss sich der DSH hinter Gittern den Spaß über Wochen ansehen.

    Irgendwann im Herbst ist er mal frei und packt sich das Kind. Über die Schwere der Verletzung habe ich nie etwas erfahren. Mutter und Kind sind gleich weggezogen, Hund wurde abgegeben.

    Das ist bereits 20 Jahre her, damals wurde alles auf darauf geschoben weil der arme DSH ausgeschlossen wurde. Heutzutage wäre wahrscheinlich die Aussage, daß DSH eben böse sind.

    Im Endeffekt gibt es nur Verlierer in so einer Situation.

    Es freut mich von euch jetzt "fast" nur positives zu hören.

    Quinto macht auch am liebsten in der Garten das große. Im Urlaub ist er es ja gewohnt sich nur beim Gassi zu lösen. Kaum ist man wieder zu Hause, bevorzugt er den Garten. Ich glaube eine Erklärung was bei uns nach fast 2 Monaten Schnee zum Vorschein kam ist nicht nötig <X

    Ist ein Hunderaum im Haus mit direkten Anschluss zum Garten, bzw abgetrennten Welpen Bereich im Garten nicht auch eine Hausaufzucht? 8)

    Insgesamt denke ich, man guckt sich alles persönlich an und stellt dann fest, ob es passt.


    Vor vielen Jahren hatte ich meine damaligen Hunde für 10 Tage in einer Hundepension, wo extra darauf hingewiesen wurde, dass die Hunde nicht im Zwinger untergebracht werden sondern im Haus.

    Das ganze sah dann so aus, dass es sich um ein sehr großes altes Haus handelte. Die einzelnen Hunde, in meinem Fall beide Hunde zusammen, bekamen jeweils ein Zimmer im Haus und wurden 3 oder 4 mal täglich ausgeführt. Mir gefiel das sehr, denn ich hatte eher bedenken, wenn alle Pensionshunde zusammen durch die Bude toben.

    Die Malihündin hatte zu der Zeit schon Probleme mit Athrose, als Haushund hätte sie draußen vermutlich Schmerzen.


    Deshalb wie bei der Aufzucht gibt es nicht nur schwarz und weiß.


    Enzo wurde ja richtig in der Familie aufgezogen und hat im Haus nichts kaputt gemacht, war Stubenrein und kannte mit seinen 10 Wochen fast alles, ein wirklich angenehmer Welpe. Sein Problem war :

    dass dieser Welpe hinterher auch im Alltag Struktur und Ruhe finden muss

    Er konnte sehr lange nicht alleine bleiben, da eigentlich immer ein Mensch anwesend war in seinem bisherigen Leben.


    Bei Quinto war es so

    Ist ein Hunderaum im Haus mit direkten Anschluss zum Garten, bzw abgetrennten Welpen Bereich im Garten nicht auch eine Hausaufzucht?

    Er hat im Haus dann echt viel kaputt gemacht und geklaut. Er hatte keinerlei Probleme mal alleine zu bleiben, er konnte sich super alleine beschäftigen ^^



    Man muss in allen Fällen aber sehen, dass es sich um Welpen handelt und erst mal auf den Weg zum vernünftigen Haushund gebracht werden müssen.

    Auch die ganze bekloppte Hengsthaltung in Spanien. Alle alleine aufgestallt, nie Kontakt mit Artgenossen, nie Fellkraulen und gegenseitig Fliegen wegwedeln. Vom Boxenfenster aus zusehen wie die (rossigen) Stuten vorbeigeführt werden............ Das ist ja soooo viel besser als dem armen Tier die Eier abzuschneiden! Weil das ist ja so unwürdig, die Eier abschneiden. (okay, jetzt bin ich gerade emotional :D ) Besonders Männer haben oft anscheinend ein tieferliegendes Problem damit.

    Der Friesenhengst, den ich ein paar Jahre geritten habe und der auch immer ganz alleine stand, wurde nicht kastriert da er öfter eine Hochzeitskutsche zog. Kastriert sind die Friesen nicht mehr pechschwarz sondern etwas bräunlich und das sieht dann nicht so schön aus, war das Argument.

    Das Gegenteil ist der Fall, Hunde werden immer mehr vermenschlicht

    Dabei steigen wiederum die Anforderungen an den Hund enorm. Er soll immer mehr aushalten: Leben in der Großstadt, dabei 8 Stunden allein bleiben, in der Wohnung weder was kaputt machen, noch dabei bellen und schon gar keinen Durchfall kriegen. Geht der Besitzer abends ins Kino, bleibt er gefälligst auch brav zu Hause. Dazwischen manierlich an der Leine durch den Stadtpark flanieren, dabei weder das weggeworfene Stück Pizza naschen noch auf Artgenossen reagieren. Auf der Hundewiese brav mit anderen Hunden rumtollen, läufige Hündinnen in Ruhe lassen und am Wochenende ordentlich Hundesport machen. Dafür wird er aber wolfsgerecht gebarft und nicht kastriert :P

    Tumba ist bei uns Hinlegen.

    Ich habe bei og. Spiel immer ja gesagt und versucht es mal wegzulassen, dann guckt er wieder verunsichert.

    Hatte ja lange Zeit Probleme beim Halten der Positionen, da korrigiere ich jeden Zentimeter, wirkt scheinbar nachhaltig :P