Filu : du bist vermutlich ein Pubertier ![]()
Selbstverständlich habe ich praktische Erfahrungen mit dem Zeugs.
Ich habe Laurabolin und Testoviron Depot im Kühlschrank. Sicher schrecklich für dich ![]()
Filu : du bist vermutlich ein Pubertier ![]()
Selbstverständlich habe ich praktische Erfahrungen mit dem Zeugs.
Ich habe Laurabolin und Testoviron Depot im Kühlschrank. Sicher schrecklich für dich ![]()
Filu: die Werte nutzen dir nichts, wenn es freies Testosteron ist. Davon kann noch eine Menge in Östrogen umgewandelt werden, was mit zunehmendem Alter meist auch passiert
Filu für den Hund gibt es beim Tierarzt Laurabolin. Das wird gespritzt, da es aber sehr ölig-dickflüssig ist, muss man das können.
Testogel beim Hund ist schwierig wegen dem Fell
Es muss aber zwingend eine sachlich- fachliche Diskussion werden. Emotionen haben da keinen Sinn.
Wirklich gefährlich ist ja in dem Sinn nur ein zu viel an weiblichen Hormonen. Diese sind überdurchschnittlich oft an Krankheitsgeschehen beteiligt. Ich möchte jetzt nicht im Detail drauf eingehen,.Doch die eigentliche Gefahr geht von einer Östrogendominanz aus. Dieser sind wir heute alle, ob kastriert oder unkastriert durch Umwelteinflüsse, Verpackungsmaterial, Medikamente, Pestizide, Parfums etc dauerhaft ausgesetzt.
Die Kastration an sich kann dies teilweise begünstigen, muss es aber nicht. Genauso leiden Rüden, die mit Prostataproblemen zu kämpfen haben, an einer Östrogendominanz. Es ist nicht das Testosteron, das zu einer vergrößerten Prostata führt.
Jeder Mann mit Bauch und Manboobs leidet am selben Problem.
Zu glauben, ein intakt lassen, verhindere solche Dinge, ist leider falsch.
Ohne polarisieren zu wollen: eine Kastration kann oft viel Tierleid verhindern. Bei Katzen und Pferden macht niemand so ein Geschrei und rein faktisch gesehen werden kastrierte Kater und Hengste nicht minder alt als ihre intakten Geschlechtsgenossen.
Und nein, was fehlt, wird von den Tieren nicht negativ wahrgenommen, sofern die anderen Lebensumstände stimmen.
Was hingegen viel ausmacht ist die zu frühe Kastration. Das heisst, bevor die juvenile Entwicklung in die adulte übergeht. Das führt zu Kümmerlingen und Ängstlichen.
Friesen werden aufgrund der Sonneneinstrahlung braun und allenfalls Kupfermangel. Ansonsten müssten Friesenstuten alle braun sein.
Hengste müssen durchaus nicht zwingend alleine stehen. Meiner, PRE, steht gemeinsam mit meinem Wallach auf Auslauf und Weide. Auch keine Probleme mit Stuten, von denen wir im Pensionsstall genug haben.
Trotzdem bin ich die erste, die einen Hengst kastriert, statt ihn dem Stress auszusetzen, wenn er leidet
Man muss ja auch immer bedenken, dass die ganzen Kastrationsaktionen auch durch viel Tierleid ausgelöst wurden. In meiner Jugendzeit war es noch üblich, dass junge Katzen und Hunde einfach ertränkt oder erschlagen wurden, wenn niemand sie wollte. Das war auch ganz viel Tierleid damals mit der ungehemmten Vermehrung und viele jüngere Leute können sich das gar nicht mehr vorstellen. Ich denke, dass gerade auf den Bauernhöfen die Kastrationen bis heute teilweise Sinn machen. Ich habe einfach zu viel Tierelend und Verwahrlosung gesehen, als dass ich bei Kastration den Teufel an die Wand malen möchte.
Meine eigenen Rüden waren immer problemlos intakt, es erfordert aber schon ein gewisses Management, wenn in der Nachbarschaft Hündinnen läufig sind.
Dass ein Schäferhund zwingend territorial ist, kann ich so nicht unterschreiben. Habe hier 3x Leistungszucht nacheinander gehabt ohne diese Komponente. Das ist wohl.auch eine Frage, womit der Hund aufwächst und bei mir sind sie kommen und gehen von klein auf gewohnt.
Ich denke auch, dass es in diesem Fall am ehesten mit einem Hund von einem Züchter klappt, der eben genau auf diese Bedürfnisse hin züchtet.
Und zwar nicht vom Hörensagen ( weil erzählen werden alle viel) sondern in der Praxis.
Hündin 3 aus meinem Bericht könnte ich mir sehr gut vorstellen für diese Aufgabe. Allerdings wohnen wir und der Züchter dieses Hundes in.der Schweiz
Die Frage ist wohl: Habt ihr die Kenntnisse und Fähigkeiten und die Zeit, um einen Hund in die Richtung auszubilden und das Erlernte auch zu begleiten, bis es gefestigt ist?
Das bedeutet neben der Hofarbeit und Kinderbetreuung ein zusätzliches, tägliches Arbeitspensum mit dem Hund.. möglicherweise auch von einem Trainer begleitet, was zusätzliche Kosten bedeuten kann.
Was ihr sucht - und das ist kein Vorwurf - ist eine Art eierlegende Wollmilchsau. Die erarbeitet man sich entweder selber oder man erhält sie als entsprechend hochpreisigen Therapiehund zur Verfügung gestellt.
Zur Frage: Ja, es ist unter oben aufgeführten Bedingungen möglich.
Es kommt natürlich noch stark auf den Hund drauf an.
Ich kann euch 3 Beispiele geben:
Mein eigener. Leistungszucht, jagt nicht ( was von klein auf strikt unterbunden wurde und bis heute ab und zu Nachjustierung Bedarf. Das ist aber völlig normal, aber eben viel Arbeit und nur ein einziges Mal schlafen kann die ganze Arbeit zunichte machen). Nicht territorial ( bei uns gehen den ganzen Tag Kunden, Postbeamte usw ein und aus).
Wir haben Pferde, Katzen, viel Wild und Landwirtschaft, das klappt unter strengen Erziehungsmassnahmen alles.
Den Autisten würde er sicher lernen können, die Aufgabe hat er hier halt nicht.
Von diesem Typ Hund würde ich tatsächlich abraten, da er sehr bewegungsfreudig und triebstark ist.
Neben der ganzen Hofauffabe mache ich täglich mindestens 1x Fährten oder UO und zusätzlich, auf 2 Spaziergänge verteilt 7-10 km. Dazu noch 2x auswärts Training.
Dieser Hund ist den ganzen Tag frei laufend bei mir.
Nummer 2 ist Rumänienhund beim Nachbarn. Die haben klassischen Hof mit Kühen, Katzen und auch einen autistischen Sohn. Keine Hühner.
Am Territorialen mussten sie arbeiten und das bis heute ( Spaziergänger).
Der Autist kommt gut mit dem Hund klar, hatte aber in der Welpenzeit Respekt vor dem Beissen. Der Hund muss aber bezüglich Autist keine Aufgaben erfüllen.
Das jagen ist heute recht gut im Griff, es gab aber eine Zeit, da hat er als Junghhund in unbeaufsichtigten Momenten mit den Kitties gespielt und dabei eines getötet. Nicht durch beissen, sondern durch zu grobes Spiel. Hier war die Lösung, das erzieherisch strikt zu unterbinden und den Hund, solange die Kitten noch klein waren, während der Zeit, wo niemand ein Auge drauf haben konnte, den Hund anzubieten.
Wie er dieses Frühjahr auf die Kitten reagieren wird, wird sich zeigen. Der Hund hat anteilig Schäfer drin
Hund Nummer 3 entspricht vermutlich am ehesten euren Vorstellungen.
Das ist eine Hündin, Hochzucht, aber nicht übertrieben gezüchtet.
Bauernhof mit Kühen, Hühnern, Katzen und viel Spaziergängern. Kinder, aber kein Autist.
Diese Hündin ist sehr sanft, mittleres Temperament, keine Jagdambitionen. Ich habe sie noch nie bellen gehört.
Dieses Bauernpaar hat aber seit Ewigkeiten genau diesen Typ Schäferhund und die wissen vermutlich genau, wie sie erzieherisch zu Anfang vorgehen müssen, dass der Hund entsprechend hoftauglich wird. Auch dieser Hund ist frei laufend und bleibt selbständig auf dem Hof. Sie ist allerdings kastriert und wenn die Bauersleute abwesend sind, dann sperren sie sie ins Haus, was ich vernünftig finde.
Hier ist der Schlüssel zum Erfolg wohl, dass sie, soweit ich weiß, stets vom selben Züchter den Hund haben und der Züchter wohl auch aus der Landwirtschaft kommt.
Ich hoffe, ich konnte euch mit dieser Auflistung ein bisschen helfen
herzlich willkommen im Forum ![]()
Ich kann das nicht lesen, es ist zu klein. Aber so stark ausgeprägte Fehlstellung endet selten gut und grad in dem Alter sind die Knochen und Weichteile noch sehr empfindlich. Solche Fehlstellungen legen den Grundstein für spätere Arthrosen. Ich würde da wirklich die Finger davon lassen
Gibt genug Hunde mit geraden Beinen in dem Alter. Ich würd das nicht mal geschenkt nehmen, wenn ich ehrlich bin. Was ist denn die Abstammung?
@susanne_mueller : an Dienststellen kann man es in dem Alter und mit diesen Macken glatt vergessen. Die brauchen die Hunde jung und ausbildbar, zudem sollen sie wesensfest sein, was hier nicht der Fall ist. Das wird sehr schwer sein, den zu vermitteln.
Es ist ja aus der Ferne auch gar nicht zu beurteilen, inwiefern die wohl eher unfachgerechte Aufzucht, Erziehung und Unterbringung des Hundes zu dem Problem beigetragen haben und inwiefern der auch genetisch schon prädestiniert ist für Wesensschwäche.
Auf jeden Fall ist das eine Katze im Sack, die im worst case kaum oder nur schwer korrigierbar ist. Dessen muss man sich einfach bewusst sein. Ich würde hier tendenziell weniger auf einen Platz hoffen, als vielmehr schauen, ob ich mir nicht einen Experten wie Thomas Baumann ins Boot hole, der den Hund erstmal beurteilen kann. Danach kann man weiterschreiben, ob und wie man allenfalls weitermachen kann.
Ich weiss, das sind harte facts. Aber dass so ein Hund letztendlich ein Wanderpokal mit grossen Risiken wird, die Gefahr ist einfach gross und dem Hund ist damit auch nicht geholfen
Axman : dir ist aber schon klar, dass der Herr von hellhound foundation durch sehr unschöne Videos von sich hat reden lassen?
Axman : zu kalt und zu nass in meinen Augen
Spanien ist viel schöner...