Bass23
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Beiträge von Bass23

    Pepper : kannst du mal ein Video davon machen? Ich kann mir das so bildlich irgendwie gar nicht vorstellen, habe aber wenig Vergleichsmöglichkeiten, da meine alle schnurgerade im Wasser lagen und liegen.

    Aktuell schwimmt meiner manchmal neben der Wasserrettungstaffel, da sind Labbies und ein Tervueren dabei. Sehe da keine grossen Unterschiede, ausser dass deren Hunde viel langsamer sind als meiner.

    Würd ich gerne mal sehen, wie das aussieht, wenn ein Hund hinten tiefer hängt beim Schwimmen

    Meine Hunde schwimmen seit Jahrzehnten, die ganz verrückten auch im.Winter. Ich habe nie eine Schwimmweste benutzt und nie Probleme gehabt.

    Mein aktueller, Bassam, schwimmt so mühelos, wie er läuft. Der kann problemlos 30 min am Stück schwimmen. Bei dem hängt aber das Heck auch nicht unter Wasser. Aktuell geht er täglich schwimmen und läuft daneben noch seine üblichen km. Der ist aber von klein auf eine richtige Wasserratte und hat mit 5 Monaten im Meer schwimmen gelernt

    Kimmo : wie artgerecht ist es denn, einen Hund an der Leine zu führen?

    Oder ihm den Jagdtrieb abzugewöhnen? Beides Dinge, die auch Baumann praktiziert.

    Springen, Klettern, Beutespiele sind Sachen, die ein Hund in der Natur auch macht. Ganz viele Elemente aus dem Sport sind dem natürlichen Verhaltensrepertoire entnommen.

    Die Bestätigung via Beute oder Futter braucht man nicht primär, um den Hund zu motivieren, sondern ( gerade in der Ausbildung), um dem Hund zu sagen: ja, genau das bedeutet dieses Kommando und genau das möchten wir jetzt gern tun.

    Ich kann das dem Hund nämlich nicht verbal erklären, er versteht unsere Sprache nicht.

    All das braucht sehr viel Hirn und Konzentration für den Hund und ist auch das, was ich neben dem körperlichen als Auslastung sehe.

    Das macht, richtig aufgebaut, Hund und Halter sehr viel Spaß und schweisst die 2 auch zusammen, denn man arbeitet schließlich im Team.

    Dass es da auch ganz schlechte Ausbilder und Halter gibt, gerade auch bei den Dienstbehörden und auch im Sport, ist leider so.

    das bedeutet aber nicht, dass man es nicht auch gut und ohne unnötige Zwangsmittel erreichen kann.

    Ich könnte meinen Hund zum Beispiel ohne Nachdenken dem Baumann für egal was zur Verfügung stellen, er ist punkto Alltagstauglichkeit, Sozialkompetenz ( all die Szenen mit dem Hundedummy) usw einfach nur topp. Gleichzeitig machen wir beide mit Begeisterung die Sportausbildung und mein Hund freut sich jedes Mal einen Ast ab, wenn wir ins Training fahren. Der klebt dann schon am Auto in der Garage, damit man ja nicht ohne ihn fährt. Meinen Hund kannst du übrigens null mit Futter motivieren, aber ein Balljunky ist er auch nicht.

    Ich denke, viele haben schon ganz wichtiges gesagt. Und, ausgehend von einem Hund, der genetisch stark auf Gebrauchseigenschaften gezüchtet worden ist, kann man meist davon ausgehen, dass der mit nur nebenher laufen eher nicht zufrieden sein wird. Dass das nicht zwingend Sport sein muss, aber der Sport halt eine naheliegende Lösung sein kann, wurde bereits gesagt.

    Jessat und auch andere DDR Züchter zum Vergleich heran ziehen hinkt schon dadurch, dass diese Hunde aktuell schon lange nicht mehr für den Gebrauch getestet werden. Viele dieser Hunde sind nur optisch Schäferhunde, ganz ähnlich die bei der HZ, ansonsten Ist vielen Beutetrieb, Härte und Arbeitsbereitschaft abhanden gekommen.

    Die Alltagstauglichkeit hängt auch stark von der Qualität des HF ab, weil grundsätzlich so ein Gebrauchshund halt schon höhere Anforderungen allgemein stellt.

    Will sagen: wenn der Hund nicht total nervenschwach ist, sollte er im Alltag zu führen sein, aber halt nicht so einfach erreichbar wie bei einem Labbi oder Golden.

    Kimmo : zumindest mit Baumann war ich schon im Dialog. Als ehemaliger Diensthundeführer hat er, logischerweise, teilweise komplett unterschiedliche Herangehensweise je nach Rasse,auch in der Grunderziehung. Das beinhaltet auch die Arbeit mit dem Hund.

    Der weiss ganz genau, dass er mit einem eher harten Leistungshund ganz andere Anforderungen hat als mit normalen Familienhunden.

    Was immer vergessen geht: auch in der Leistungszucht gibt es nicht den einen Hund, sondern Veranlagung und Ausprägung sind sehr unterschiedlich. Daher mag der eine mit weniger klar kommen, andere wiederum werden deutlich mehr Auslastung brauchen

    Das war bei uns früher schon so. Daher lernen meine Hunde das Ankeifen ignorieren. Ja, ist mühsam. Aber in der modernen Welt unvermeidbar, sofern man noch spazieren gehen möchte

    Dieses Phänomen gibt es auch bei uns in der Schweiz. Da trifft man alle Sorten Hundehalter.

    Da wir regelmäßig nach Spanien gehen: dort ist je nach Region sogar gehäuft.

    Ds bleibt im Endeffekt nur den eigenen Hund abhärten oder ggf einen Maulkorb anziehen. Aber ja, es kann sehr lästig sein. Wobei ich da mittlerweile pragmatisch bin.

    Meine haben stets gelernt, ohne meine Intervention wird still gehalten. Damit sind 90% der übergriffigen aber nicht aggressiven Hunde abgehakt. Bei den aggressiven, die angreifen lass ich meinen Hund selber walten. Das hat auch in Spanien sehr gut geklappt. Im Endeffekt müssen wir in der heutigen Zeit mit dem Phänomen leben. Da stell ich mich lieber drauf ein

    Also ich habe ja einen echten workaholic. Der muss zwingend neben der Arbeit 2 x täglich seinen Spaziergang von 3-4 km haben. Ansonsten wird er unerträglich. Der ist auf dem Spaziergang normal Hund. Und läuft ansonsten den ganzen Tag frei bei mir auf dem Hof. Könnte ich mit dem nicht arbeiten, müsste ich zwingend das Spazieren beibehalten. So ist jeder Hund individuell. Der würde sich nur mit Garten zu Tode langweilen und ganz schnell anfangen Mist zu bauen

    Ich habe meine vom Schuhmacher mit Leder verstärken lassen. Zuvor hatte ich für mehrere 100 Fr alle paar Tage neue Schuhe gekauft. Egal, welche Marke und Preislage, sie waren innerhalb weniger Tage durch