Bass23
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Beiträge von Bass23

    Secans: darum dürfte ein Großteil der HF nervös und konzentriert gewesen sein. Das sind ja nicht alle Profis. Wobei sicherlich auch bei den Profis nicht jeder total abgeklärt ist.

    Ich find die Veranstaltung auch was tolles, eben weil sie für viele eine Chance ist,mal dabei zu sein und auch die Diversität bei den Hunderassen ist doch schön.

    Dass es da mal Abweichungen gibt vom normalen Prüfungs-ABC, find ich persönlich eine durchaus vertretbare Herausforderung für den Gebrauchshund.

    Wir persönlich trainieren im übrigen ganz bewusst nicht immer nur auf dem Hundeplatz, um eben den Hund möglichst vielseitig auszubilden.

    Was Sand gegenüber Rasen angeht, da dürften die Unterschiede minimal sein. Heutzutage wird in Reithallen zumeist ein spezielles Quarzsand-Vliesgemisch eingesetzt, das bei richtiger Bewässerung ähnlich fest ist wie Rasen. Für Hunde, die deutlich leichter sind als Pferde, sowieso.

    Auch Rasen ist je nach Feuchtigkeitsgehalt sehr unterschiedlich zu begehen, da reicht die Bandbreite von knüppelhart bis lehmig-rutschig.

    Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass das stört!!!

    Im Idealfall bin ich als Hundeführer vermutlich so nervös und konzentriert, dass ich davon nicht viel mitbekomme. Weil, wenn man da arbeitet und die Kommentare noch mitbekommt, da kommt man doch völlig aus dem Konzept.

    Bei mir kommt nur noch Aldi zum Einsatz. Eh, halten die Schuhe immer knapp 6 Monate, dann sind sie hinüber..Und zwar ganz egal, ob teure für 250 oder eben hiking Schuhe von Aldi für 15...

    Hatte auch noch zwischendurch Lederschuhe von der Landi, damals 69. Dauer: die üblichen 6 Monate.

    Jetzt kosten die Dinger 89.

    bin zum Aldi: 2 Paar Arbeitsjacken, 2 Arbeitspullover und 1 Paar hiking Schuhe für alles zusammen unzer 70.

    Liebe Julia

    Du schreibst, du wusstest nicht, dass Emma deinen Hund triggert, bis es passiert ist.

    Und genau da liegt das Problem. Dir fehlt die Erfahrung, Vorzeichen zu erkennen, Zusammenhänge, etwa mit der Ressourcenverteidigung, zu sehen und dir ist nicht bewusst, wie schnell eine an sich harmlose Situation ins Gefährliche kippen kann.

    Das ist kein Vorwurf, weil, wer es nie erlebt hat, dem fehlt die Vorstellungskraft.

    Ein richtig erfahrener Hundehalter wird, erst recht bei gewissen Rassen, eine Ressourcenverteidigung nie zulassen. Weil eben das eine gern zum anderen führt und so bereits der Weg für schwerere Konflikte auch andernorts anbahnen.

    Das Schnappen nach dem Kind ist im Prinzip eine Folge davon.

    Ein zweimaliges Schnappen zeigt, dass er dich nicht ernst nimmt.

    Das ist jetzt beides nichts, was normalen Hundehaltern nicht auch passiert. Aber es ist ein klares Signal, dass in diesem Fall Hund und Kind strikt getrennt gehören, alles andere ist grob fahrlässig und unverantwortlich.

    Ein kleines Kind hat das Gesicht in der Höhe der Hundeschnauze. Stell dir vor, das Kind bückt sich nach einem Kleeblatt und der Hund denkt, es ist ein Hundekuchen...

    Ein Hund wird im übrigen kein Kinderfeind, weil er da Abstand nehmen muss. Meiner musste von Anfang an strikte Abstand nehmen, einfach, weil die meisten Eltern und Kinder tendenziell Angst haben vor ihm. Dafür wird mir sehr oft gedankt.

    Meiner ist aber so kindersicher, wie ein Hund nur sein kann.

    Das sind aber andere Umstände, anderer Hund und hier auch nicht das Thema.

    mich hat der Fleischanteil im Futter nie groß interessiert. Es muss verträglich sein, Rohfleisch gibt man am besten selber zusätzlich.

    Im Trockenfutter wird ohnehin meist mit minderwertigen Proteinen ( Soja, Hülsenfrüchte usw)am Proteinanteil geschummelt. Hochwertiges Protein (! Also nicht Soja und co) hilft bei gleichzeitig genügend Bewegung, den Muskelanteil genügend zu entwickeln. Die Muskulatur stützt Bänder und Gelenke. Aufpassen muss man bei Kohlenhydrate und Fett. Natürlich muss man es beim Eiweiß auch nicht massiv übertreiben, aber auch nicht Panik haben davor.

    Die endgültige Größe ist genetisch vorgegeben, einzig auf die Wachstumsgeschwindigkeit hat man etwas Einfluss via Fütterung. Da ist aber vor allem Vorsicht im Hinblick auf Masse geboten. Eiweiß macht nicht dick, sondern Fett und Kohlenhydrate.

    Mein Rüde hat von Anfang an genügend Frischfleisch bekommen bis heute ( zwischen 250 und 400 g Rohfleisch, Innereien usw in Lebensmitteln Qualität). Der ist extrem langsam gewachsen und hat ein HD/ ED Auswertung topp.

    Wichtig bei dem ganzen ist eine bedarfsdeckende Fütterung eben auch mit organischen Mineralien (im Trockenfutter ist praktisch ohne Ausnahme immer anorganischen drin und die Bioverfügbarkeit ist da sehr mau). Das ganze ist reine Biochemie, abseits irgendwelcher Fütterungsideologien. Mineralien und Vitamine gebe ich entsprechend in Humanqualität selber dazu

    Bei mir gibt's bis heute mehrmals täglich Futter. Von daher keine Umstellung von Welpen zum Adulthund. Grund ist eben die Magenprobleme, die sich ansonsten gern ergeben.

    Das heisst nun nicht, dass ich ihm mehrmals den Napf Fülle.

    Aber morgens nach dem ersten raus lassen zum pipi machen,.gibt's 1,2 Leckerlie. Im Verlauf des Vormittags wird ohnehin in UO oder Fährte mit Futter gearbeitet. Dann Mittagessen, später Abendessen. Wenn es fürs Abendessen spät wird, da hab ich immer was dabei, was via Arbeit verfüttert werden kann

    Als dritte Person wählt unser Helfer immer langjährige erfahrene HF aus. Meist kennt man die ja sowieso, weil man die oft am Platz trifft. Der Helfer gibt die Anweisungen. Klar, gebe ich unter diesen Umständen die Leine an die Drittperson ab. Hatte diesbezüglich absolut nie Probleme, im Gegenteil, das kann sehr hilfreich und unterstützend sein

    Wobei, ich denke, dass da einiges durcheinander geworfen wird. Entscheidend ist die Genetik. Und ja, die beinhaltet auch hohe oder niedrige Reizschwelle und Energielevel.

    Worum es mir geht: wie stark sind die Arbeitseigenschaften genetisch vertreten?

    Du kannst auch einen Hund mit sehr hoher Reizschwelle haben, der beim SD beim ersten kleinen Funken zündet. Da kommt dann die Genetik diesbezüglich durch.

    Umgekehrt kann man auch einen Hund mit niedriger Reizschwelle haben, der im SD trotzdem extrem zäh und mühsam ist und dem Helfer viel Arbeit abverlangt. Sieht man oft bei Hochzucht.

    Will sagen: die Genetik betreffs Arbeitseigenschaften ist ganz wichtig. Daneben hast du dann noch den Typus, den der Hund mitbringt.

    Konkret: mit einer hohen Reizschwelle wird ein Hund nicht so schnell bellen, kann aber, wenn die Genetik stimmt, einen hervorragenden SD abliefern.

    Wenn der Helfer ackern muss, damit der Hund liefert, ist die Genetik diesbezüglich nicht so dolle.

    Umgekehrt sieht man viele Hunde mit niedriger Reizschwelle, die der Helfer mit Samthandschuhen anfassen muss, damit die nicht den Schwanz zurück ziehen. Auch da ist die Genetik eher mau. Für den Sport reicht es aber, wenn man geschickt ausbildet. Für den Dienst eher nicht.

    Hunde, wie die vom Jessat und anderen Dissidenzzüchtern, werden seit Ewigkeiten nicht mehr auf Gebrauchseigenschaften gezüchtet. Da ist das meiste genetisch weg. Genauso bei den Hochzuchthunden.

    Ein Hund, der weder auf Beute noch den Schutzdienst gross anspricht ist unabhängig vom Temperament genetisch nicht mehr auf Arbeitseigenschaften gezüchtet.

    Dass viele Sporthunde heute weicher, führiger und " fürs Zuschauerpublikum an Sportprüfungen" gezüchtet werden, verwässert die Arbeitseigenschaften ebenso.