Cacit Germany 2026 in Kreuth

  • Gut, ich gebe zu, ich arbeite in den Ferien auch am Strand. Diesen Frühling in Empuriabrava. Da war der Boden recht tief. Hat auch keinen Unterschied gemacht. Grosser Vorteil: im Voraus musste er ackern. War entsprechend nachher angenehm müde

  • Wie gesagt, ich sage ja nicht die Veranstaltung sei nix, ich habe mich ja auf ambitionierten Sport bezogen und natürlich ist da irgendwann auch der Boden relevant, sonst würden die Reiter sich da ja auch nicht so viele Gedanken drum machen wenns egal wäre und keinen Unterschied machen würde, es würde keine speziellen Eisen geben oder sowas wie Stollen. Und du hast natürlich einen Nachteil wenn jemand etwas üben kann und der andere nicht. Ich beziehe mich ja auch auf Bereiche wo die Hunde alle ein gehobenes Niveau haben sollten. Und unsere Hunde werden nun mal immer schneller. Ich meine nicht die Hunde die sich eh beeindrucken lassen.


    Die Problematik im Hundesport ist an der Stelle dass diese Trainingsmöglichkeit etwas priviligiertes ist. Wer ne Reithalle oder nen Sandplatz hat, der hat nen Vorteil. Weshalb ich für zuchtrelevante Veranstaltungen das besser finde was einfach allen zur Verfügung steht. Ich finde auch ein Stadion doof, weil manche zu sowas tatsächlich Zugang haben und andere nicht. Aber die Größe manch einer Veranstaltung benötigt sowas halt. Und an dem Punkt sieht man dann auch alles aber keine vermeintliche Qualität wenn vorher einfach entsprechend geübt wurde, sondern das Gegenteil wird der Fall. Und verbieten bringt doch an der Stelle eh nix. Der Ansatz wäre, Umgebung so einfach wie möglich und den Punkt Umwelt einfach anders testen wenn es einem für die Zucht wichtig ist.


    IGP ist da einfach Extrem, die Punkte liegen nun mal nicht in der Vielseitigkeit.


    Passt nun aber auch gar nicht mehr zu CACIT, die ja sowieso geringe Einstiegshürden hat und davon lebt das jeder die Chance hat unter dem besonderen Ambiete zu führen.


    Und wenn der Hund sich da toll präsentiert darf man sich doch natürlich auch freuen. Waren doch wieder einige Top Hunde vertreten.

  • Gut, ich gebe zu, ich arbeite in den Ferien auch am Strand. Diesen Frühling in Empuriabrava. Da war der Boden recht tief. Hat auch keinen Unterschied gemacht. Grosser Vorteil: im Voraus musste er ackern. War entsprechend nachher angenehm müde

    Das kann man im Training doch auch alles machen, aber auf Prüfung wäre schön wenn vorher kein Ostsee-Urlaub oder ein Abo beim örtlichen Reitverein notwendig ist. Zumindest solange die PO sich um perfektionimus dreht und nicht um vielseitigkeit.

  • So ganz verstehe ich dich aber immer noch nicht. Wenn der Untergrund extrem lehmig, nass, rutschig ist, dann ist das selbstverständlich ein Nachteil. Dies trifft aber notabene vor allem auf natürliche Untergründe ohne Überdachung zu. Also eben Rasen. Trainingssand unterscheidet sich, wenn, dann nur minimal von Rasen mit normalem Feuchtigkeitsgehalt.

    In meinen Augen sollte die IGP immer noch eine GEBRAUCHSHundeprüfung sein. Hunde, die für kleine Abweichungen des gewohnten ewiges Vortraining brauchen gehören In meinen Augen nicht mehr zur Kategorie Gebrauchshund.

    Pferde werden übrigens nicht wegem Sand beschlagen, sondern wegen der Rutschgefahr auf Rasen. Dies betrifft insbesondere Springpferde, denen man bei Rasenturnieren zusätzliche Stollen auf die Eisen schraubt. Reiningpferde wiederum tragen hinten spezielle Reiningeisen, die das Gleiten auf dem Sand beim sogenannten sliding stop ermöglichen.

    Dressur- und Gangpferde werden oft an überlangen Hufen mit schweren Eisen beschlagen, damit die Gänge ausdrucksvoller wirken. Otto Normalpferd kommt in den allermeisten Fällen auf Sand ( erst recht auf Quarzsand, da dieser durch die runde Kornform kaum Abrieb verursacht) komfortabel ohne Eisen klar