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  1. Das Schäferhund Forum
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neuer Tierarzt / Blutwerte

  • Roopa
  • 16. August 2016 um 08:36
  • Roopa
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    • 16. August 2016 um 08:36
    • #1

    unser alter Tierarzt hat aufgehört und jetzt war die große Frage: wohin
    in FR gibt es zwei Tier-Kliniken und unzählige Tierärzte
    Habe mich dann für die Tierklinik entschieden, weil ich mir durch den Groß-Betrieb auch eine größere Kompetenz erwartete
    Hinterher bin ich schlauer: mit der normalen Spritze und Durchsicht kommt man halt nur zu den jungen Ärzten, den großen Vortrag zur Impfung wollte ich eigentlich nicht hören, dafür mehr über den sonderlichen Geruch von Roopa und sein Knabbern an den Füßen ..... naja, bin nicht so zufrieden
    dann gabs noch ne Blutabnahme (das 1. Mal) - bin gespannt was da rauskommt.....
    und Groß-Betrieb bedeutet auch, daß unzählige Patienten im Wartezimmer sind - oje! - zum Glück waren wir einer der ersten und konnten draussen auf der Wiese warten ....

  • Peppermint
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    • 16. August 2016 um 19:16
    • #2

    Ich habe einen Haustierarzt, der Askja gut kennt und meine Widerworte freundlich hinnimmt und seine Therapie mit mir vernünftig bespricht. Ich bin da keine Quengelliese, kriege es aber gerne erklärt. Fürs "Eingemachte" gehe ich zur TK in Mönchengladbach. Da habe ich 2 Ärzte, mit denen ich gezielt Termine mache und mit deren Behandlung ich bei meiner Banja sehr zufrieden war. Fürs Röntgen war ich wiederum bei einem Arzt, der mir dafür sehr empfohlen worden war.
    So bin ich bisher sehr gut klargekommen.

    Askja vom Haus Fuchsgraben

    * 18.06.2014

    Banja vom Wogenfeld - mein Mädchen im Herzen

    * 12.04.2002 - gegangen am 08.09.2014

  • Lolu
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    • 16. August 2016 um 20:27
    • #3

    Ich habe mit einer Tierklinik ähnliche Erfahrungen gemacht. Bei einer ernsthaften Erkrankung, bei der kaum noch Heilungschancen bestehen, erwarte ich Ehrlichkeit und keine unnötigen Qualen für das Tier und unnötige Kosten, die nur der Tierklinik helfen.
    Das bekommt man dann doch eher beim Tierarzt seines Vertrauens in einer kleineren Praxis. Wir haben eine Praxis gewählt mit einer älteren, erfahrenen TÄ und einer jungen, die auf dem neuesten Wissensstand ist. Die Kombination ist super, mit beiden kommen wir und die Hunde gut klar.
    Für Notfälle gibt es eine Praxis mit 24 Stunden Notdienst in der Nähe und eine Tierklinik in Stuttgart. Zum Röntgen fahren wir nach Baden -Baden.

  • Pelzbären
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    • 17. August 2016 um 08:26
    • #4

    Roopa, das selbe Problem haben wir zur Zeit auch, unser TA ist in Rente gegangen, die Nachfolgerin gefällt uns nicht so, Tierklinik bedeutet fast immer das man jedes Mal einen anderen sieht :(, für den großen weißen hätten wir einen TA gefunden aber da muß man eine steile Treppe rauf und das schafft die Franzi nicht mehr, auf den Arm nehmen findet sie doof und ich möchte nicht jeden TA Besuch mit einem Negativerlebnis beginnen - Mist also Weitersuchen ....

    Grüßle von Claudia, Miklós und Luisa, die Pelzbären Franziska und Grisu für immer im Herzen ??


    Man kann 20 Jahre lang die selben Fehler machen und DAS Erfahrung nennen.

  • Naduah
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    • 17. August 2016 um 09:28
    • #5

    Einen guten vertrauenswürdigen Tierarzt zu finden ist sehr schwer. Essen ist zwar eine Großstadt mit zig Tierärzten, aber wir fahren bis nach Mülheim weil wir dort einen tollen Tierarzt haben der immer für uns da ist und jeden kleinen Patienten mit viel Liebe behandelt. Wenn was schwerwiegendes ist, so wie der Beinbruch und OP dann fahren wir in die Klinik in Duisburg Asterlagen. Duisburg Kaiserberg wäre zwar etwas näher, aber auch in Asterlagen habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht. Die ganze Klinik war für Lucy rund um die Uhr da und man hat alles für sie getan. Auch als sie stationär dort war, konnte man immer Anrufen ohne das man das Gefühl hatte, man würde nerven.

  • Roopa
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    • 17. August 2016 um 16:20
    • #6

    heut hab ich das Ergebnis der Blut-Untersuchung bekommen
    erwähnt haben sie den SDMA-Wert für die Nieren , der etwas erhöht ist .....
    es sind schon einige Ergebnise und manches rot
    vielleicht kann der ein oder andere was dazu sagen
    achso: nüchtern oder nicht nüchtern ? - Roopa hatte 7 Std. vorher gefressen
    Blut_2016_08_16_Seite_1.jpg

    Blut_2016_08_16_Seite_2.jpg

    Blut_2016_08_16_Seite_3.jpg

    3 Mal editiert, zuletzt von Roopa (10. September 2017 um 10:00)

  • Roopa
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    • 23. August 2016 um 12:46
    • #7

    keiner was zu den Blutwerten zu sagen ? ?(
    dieser SDMA hat mit den Nieren zu tun, woran Schäfis wohl sehr oft erkranken
    An der Ernährung sehe ich keinen Bedarf zur Veränderung
    es gibt da ein paar Kräuter, welche auch Vermarktet werden: PerNaturam Nierenkräuter
    drinn sind Orthosiphon, Schachtelhalm und Schließgraswurzel
    werde ich jetzt mal besorgen

    Orthosiphon
    :In den Blättern von Orthosiphon sind große Mengen an Kalium enthalten. Außerdem finden sich hier lipophile Flavonoide (wie Sinensetin), Kaffeesäurederivate (wie Rosmarinsäure) und geringe Mengen ätherisches Öl. Sie tragen zur Heilwirkung von Orthosiphon bei.
    So soll beispielsweise der hohe Kaliumgehalt die erforschte harntreibende Wirkung auslösen. Die Flavonoide wirken leicht krampflösend und sollen zudem für antimikrobielle (Hemmung von beispielsweise Bakterien oder Pilzen) und entzündungshemmende Eigenschaften verantwortlich sein.
    Dank dieser positiven Eigenschaften sind die Orthosiphon-Blätter arzneilich anerkannt zur:
    Durchspülungstherapie bei bakteriellen und entzündlichen Beschwerden der ableitenden Harnwege
    Behandlung von Nierengrieß (kleinen Nierensteinen)
    Schachtelhalm, Schließgraswurzel
    wirkt wassertreibend und hilft bei den ersten Anzeichen einer Blasenentzündung

  • Lolu
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    • 23. August 2016 um 13:14
    • #8

    Wenn der Tierarzt keinen Handlungsbedarf sieht und Roopa keine Probleme hat, würde ich mir gar nicht so einen Kopf machen. Du schreibst ja selbst, dass die Ernährung optimal ist. Ich würde halt darauf achten, dass Roopa genügend trinkt und nach dem Schwimmen gut abgetrocknet wird.
    Abweichungen im Blutbild sind zum Glück nicht immer pathologisch. Ich würde den Wert einfach in ein paar Monaten mal kontrollieren lassen.

  • Roopa
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    • 23. August 2016 um 14:00
    • #9

    ach LoLu
    du weist doch, daß auch die Tierärzte in 1. Linie Wirtschaftsunternehmer sind und in 2. Linie Ärzte
    Du machst dir doch auch erst mal ne eigene Meinung über eine Krankheit
    und mit der Meinung des Arztes wird dann Entschieden
    so bleibt für mich die Frage:
    ist dieser SDMA-Wert ernst zu nehmen oder reicht es , ihn im Auge zu behalten
    und woher kommt der erhöhte Wert, also was könnte ich falsch machen?
    vor allem würden mich Erfahrungen mit Nierenerkrankungen interessieren. Daraus sieht man dann, was wirklich Sache ist

  • Lolu
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    • 23. August 2016 um 17:49
    • #10

    Der SDMA-Wert ist doch nur unwesentlich erhöht. Und die anderen Nierenwerte sind ja völlig in Ordnung. Auf der Website von diesem neuen Marker empfehlen die zur Sicherheit eine Urin-Untersuchung. Das könntest du zu deiner eigenen Beruhigung noch machen lassen. Falsch hast du garantiert nichts gemacht!

  • Peppermint
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    • 23. August 2016 um 20:29
    • #11

    Bei mir schrillen immer gleich die Alarmglocken, wenn es um Nierenwerte geht. Im Netz finde ich immer wieder, dass ein Zusammenhang besteht zwischen Fleischfütterung und erhöhten Nierenwerten. Aber ganz so einfach ist es latürnich nicht. Da gibt's verschiedene wichtige Werte, diskutiert wird auch die Korrektheit der Referenzwerte bei gebarften Hunden. Von daher kann ich Deinen Wunsch verstehen, da nachzuhaken.
    Hast du mal die Werte detailliert mit einem Arzt besprochen und weitere Untersuchungen angeregt? Auch und gerade vor dem Hintergrund des Barfens?

    Askja vom Haus Fuchsgraben

    * 18.06.2014

    Banja vom Wogenfeld - mein Mädchen im Herzen

    * 12.04.2002 - gegangen am 08.09.2014

  • Roopa
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    • 24. August 2016 um 07:28
    • #12
    Zitat von Lolu

    Der SDMA-Wert ist doch nur unwesentlich erhöht

    genau das ist der Punkt. dieser Wert ist dazu da, aufmerksam zu werden, wenn andere Werte noch nichts anzeigen, sprich Früherkennung
    dann sind auch die Leukozyten erhöht, was auf eine Entzündung hindeuten kann, was auch wieder mit der Niere zu tun haben kann
    bedenke, daß z.B. bei Katzen Nierenversagen die Todesursache nr.1 ist, bei Hunden über 50%
    Nierenschädigungen lassen sich nicht reparieren, weshalb eine Früherkennung sehr wichtig ist - egal ob bei Mensch oder Tier

    Zitat von Peppermint

    ein Zusammenhang besteht zwischen Fleischfütterung und erhöhten Nierenwerten.

    ja, das habe ich auch öfters gelesen
    das ist aber nur bei Barfern: Ursache: das Fleisch bzw. die Proteine, welches sich direkt auf den Blutwert auswirkt. Ändern kann man es mit verschiedenem Fleisch und auch das Fett nicht vergessen. Der ältere Hund braucht nicht mehr so viel Protein und bekommt bei den Barfern oft zuviel .
    Meine Gedanken gehen mehr in die Richtung von Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen. Bei der TütenIndustrie sind es die Zusatzstoffe. Wenn diese durch die Ernährung nicht abgedeckt werden, kann man entweder Künstliche (TütenIndustrie) oder Natürliche zugeben. Die Künstlichen sind für Mensch und Tier ungesund oder sogar gefährlich. Ich werde jetzt gezielt nach Kräutermischungen suchen, die auch vielfach in den Barf-Shops oder für Mensch in den Bio-Läden angeboten werden. Diese Kräuter gibt es für unsere Tiere nicht mehr auf den Wiesen (O-Ton Rind: was ist eine Wiese?) gesunde Kräuter sind nur noch in der Milka-Schokolade, denn diese Kühe leben auf den Alpenwiesen und bekommen diese seltenen Kräuter.

    Fazit: die Zusammenstellung einer gesunden Ernährung ist garnicht so einfach, gerade weil in der angebotenen Masse nichts Gutes mehr ist und man sehr genau differenzieren muß.

    Einmal editiert, zuletzt von Roopa (24. August 2016 um 07:39)

  • Roopa
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    • 24. August 2016 um 07:35
    • #13
    Zitat von Peppermint

    Hast du mal die Werte detailliert mit einem Arzt besprochen und weitere Untersuchungen angeregt? Auch und gerade vor dem Hintergrund des Barfens?

    das war ja mein Problem mit dem neuen Tierarzt - werde es aber im Sep mit meiner Mensch-Hausärztin besprechen, wenn dann die zweite Blutuntersuchung vorliegt.
    Barfen: hört sich immer so fremd, anormal an, dabei ist es die natürlichste Form der Nahrungsaufnahme (nach der Wild-Jagd)
    gibt es eigentlich für den Menschen da auch schon einen Begriff? denn die meiste Menschen-Nahrung ist ja inzwischen aus der Industrie

  • Roopa
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    • 17. September 2016 um 09:54
    • #14

    gestern waren wir wieder zur Blutabnahme (1 Monat später)
    die Nierenwerte sind wieder neutral !
    bin beruhigt
    waren diesmal auch nicht bei der Assistenzärztin, sondern beim Chefarzt, der den Hund ganz einfach ganz anders anfasste und beurteilte
    sagte auch, das Blutbild immer nur von heute ist und man öfters messen muß um klare Entwicklungen zu sehen.
    Trotzdem fragte ich ihn was tun bei zu hohen Nierenwerten? er sagte: weniger Proteine und ähnlich wie bei Mensch: Blasen-Nieren-Tee

    folgende Werte sind nun nicht mehr rot sondern grün-ok:
    SDMA
    LDH
    Leukozyten
    Thrombozyten

    folgende Werte sind aber nach wie vor im roten Bereich


    aber: oh Schreck: Roopa noch schnell auf die Waage:
    mit Halsband: 36kg / 67cm hoch

    er hatte eigentlich immer 38kg - mit seinem Fressen bin ich eigentlich seit längerer Zeit sehr zufrieden, aber weis nicht, wie ich noch mehr reinbekommen soll

    Gestern absolute Ausnahme: wenn er den Kopf zur Küche reinsteckt, bedeutet dies: Hunger. Er hat dann seinen ganzen Napf leer gemacht und kommt dann wieder in die Küche. ich dachte: hat nicht geschmeckt, gibt es was anderes - aber der Napf war leer ! - dann lag da noch der Pansen für heute früh, denn ich ihm dann noch gegebne habe und dann kam er wieder in die Küche .......

    wohlgemerkt, er kommt nicht zum betteln oder so, sondern nur ganz unauffällig mal schauen, wie lange es noch dauert ..... nur der Kopf schaut um die Ecke ....

  • Lolu
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    • 17. September 2016 um 14:41
    • #15

    Mir geht es mit Ludwig ähnlich. Mit seinen 70 cm und 42 kg ist er sehr schlank. Er hatte nach seiner OP 44 kg, vor den Sommerferien nur noch 42 kg. Der kann fressen ohne Ende. Bei so großen Hunden ist es gar nicht so einfach, v.a. wenn sie dazu noch aktiv sind, mit hochwertigem Futter satt zu bekommen und ein gutes Gewicht zu halten.

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