Es ist sehr erfreulich das die OP selbst an sich gut verlaufen ist.
Die Rekonvaleszenz ist mühsam, aber da müsst ihr durch. Ich denke, dass wenn die Nähte draußen sind, wird es schon ein Stück besser.
Mich erstaunt immer wieder der Fakt, wie schnell die Hunde eigentlich heilen ( im Vergleich zu Menschen )
Das Pöbeln ist klar eine Protest Aktion. Der Hund versteht es halt nicht das er sich schonen muss, vor allem weil er wie du sagtest jetzt weniger Schmerzen hat.
Ich kann mich erinnern, als ich Esma ( Katze ) sterilisieren hab lassen da war die gute 1 Stunde nach dem Aufwachen und zu sich kommen auf das Fensterbrett gesprungen.
Habe mich nur 1 Mal umgedreht!
Was ich damit sagen will: es ist sehr schwer einem Tier zu erklären das er plötzlich Sachen die vorher eh selbsverständlich waren nicht mehr machen soll.
Als ich deine Herangehensweise gelesen habe und den Verlauf der Rekonvaleszenz, dann habe ich den Eindruck bekommen, dass du alles richtig machst.
Der Tipp mit Schmerzmittel weglassen am Anfang wo dein Hund zu aufgedreht war, war gold Wert.
Und da Ihr anscheinend schon eine Routine gefunden habt ( du hast ja geschrieben, dass du es mitlerqweile schaffst Wege zu finden das dein Hund runterkommt ) wird das in dem weiteren Verlauf leichter gehen.
Weil du und der Hund sich an das Neue gewöhnen konnte einigermaßen.
Du musst bedenken, dass wo die Nähte weg sein werden und im Laufe der Zeit wo dein Hund keine Schmerzen mehr haben wird, wird sicherlich noch eine Zeitlang geschont. Wenn ihr jetzt schon Wege findet und euch eingewöhnt und umstellt, desto besser.
Darüberhinaus finde ich gut, dass du eng mit dem TA zusammenarbeitest. Hier nachfragen und Meinungen hollen ist gut, ok. Aber es ist schlussendlich der TA und du, der den Hund live sieht. Nicht wir.