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pöbeln gassi

  • SweetDSH88
  • 18. September 2016 um 10:21
  • Lolu
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    • 26. September 2016 um 13:15
    • #16

    Ich bin echt begeistert, das war ja eine ganz produktive Lektion. :thumbup:
    Und ja, es ist eine Wissenschaft. Leider wissen das so viele Leute nicht, oder sehen es nicht ein. Da empfiehlt man einen Hundetrainer und die Leute sagen, nö, das kriegen wir selber hin.
    Ihr kriegt das aber ganz sicher sehr bald hin. Wenn beide Halter an einem Strang ziehen, ist es auch für den Hund viel leichter.

  • Roopa
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    • 26. September 2016 um 15:48
    • #17
    Zitat von SweetDSH88

    Und er möchte die nächsten Wochen nicht alleine gehen bis es wirklich zuverlässig klappt.

    toll !
    das ist Optimismus pur - und wenn ihr das zusammen durchhaltet, bekommt ihr einen Orden (und die Hunde auch )

  • SweetDSH88
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    • 26. September 2016 um 19:13
    • #18

    vielen Dank für die Antworten :) ihr habt mir wie immer geholfen :) ja heute gehen wir wieder immer abends gemeinsam. Es gab beim ersten mal schön Fortschritte also ich bin guter Dinge :)

  • schwedenfan
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    • 28. September 2016 um 10:49
    • #19

    Ich finde es super das ihr das als Team löst. Hut ab vor deinem Mann, der deine Hilfe annimmt und mitmacht. Da tun sich manche Männer schwer.
    Scheint das ihr auf dem richtigen Weg seid. Ich bin zuversichtlich, dass die Spaziergäng gemeinsam und später alleine für deinen Mann (und natürlich die Hunde) viel schöner werden.

    Viele Grüße aus Bayern
    Silvia mit Hank (DSH *2008)+ Arik (Herder *2015)
    (Jacky +29.12.2015, Cora 30.07.2001-04.08.2016, Rusty 2000-09.04.2019)
    Natürlich kann man ohne Hunde leben, aber es lohnt sich nicht (Zitat: Heinz Rühmann)

  • SweetDSH88
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    • 29. September 2016 um 12:25
    • #20

    Hey ja er tat sich e schwer ;D sich was sagen zu lassen aber als er gesehen hat dass es funktioniert, nahm er die Hilfe dankbar an.
    Wisst ihr das lustige dabei ist dass er Hundeführer ist ;D also beruflich auch Hunde ausbildet aber den mittelgroßen Rüden bekam er einfach nicht
    in den Griff.

    UPDATE : es läuft immer besser, wir hatten leider einen kleinen Rückschlag da ein freilaufender Hund nicht hörte und auf uns
    (angeleinten Hunde) zuraste. dann hat der Rüde gebellt. Da wir den Hund aber vertrieben haben bevor er zu unseren kam, ging alles gut aus und
    der Rüde hat mehr vertrauen in uns gewonnen :) Eigentlich mein Mann weil er hat sich vor ihn gestellt und den Hund verscheucht!

    Ich muss nochmal anmerken wie sehr mich das nervt mit dem fremden Hund! Es gibt Leute die trainieren und sie kommt da her mit ihrem Goldie. Der nicht
    hört! und wir mit drei Hunden unterwegs...unmöglich sowas. schon alleine will ich keinen Kontakt an der Leine! Die Leine soll Sicherheit bedeuten und Distanz!
    Unmöglich solche Leute. Dann noch "Keine Sorge meiner lasst sich e alles gefallen" ?(X( Wenn ich einen Hund sehe leine ich meine immer an. Naja der Hund kam aus dem Nix

    Einmal editiert, zuletzt von SweetDSH88 (29. September 2016 um 12:31)

  • schwedenfan
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    • 29. September 2016 um 14:02
    • #21
    Zitat von SweetDSH88

    Ich muss nochmal anmerken wie sehr mich das nervt mit dem fremden Hund!

    Das kenne ich zu gut. Ich hatte letztes Jahr noch 5 Hunde, davon eine taube Hündin und einen blinden Rüden.
    Wenn da ein fremder Hund einfach zu uns kommt, war es echt schwierig meine Hunde hinter mir zu versammeln. Aber nur so bekommt man das in den Griff.
    Also ich schicke alle Hunde hinter mich und wehre den anderen ab. Mit der Zeit lernen das die Hunde und kommen von ganz allein hinter mich wenn ein anderer Hund auf uns zu kommt.
    Die Hunde fühlen sich sicher und entspannen dadurch mit der Zeit immer mehr. :)

    Viele Grüße aus Bayern
    Silvia mit Hank (DSH *2008)+ Arik (Herder *2015)
    (Jacky +29.12.2015, Cora 30.07.2001-04.08.2016, Rusty 2000-09.04.2019)
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  • Cuki
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    • 29. September 2016 um 18:17
    • #22
    Zitat von SweetDSH88

    UPDATE : es läuft immer besser, wir hatten leider einen kleinen Rückschlag da ein freilaufender Hund nicht hörte und auf uns
    (angeleinten Hunde) zuraste. dann hat der Rüde gebellt. Da wir den Hund aber vertrieben haben bevor er zu unseren kam, ging alles gut aus und
    der Rüde hat mehr vertrauen in uns gewonnen :) Eigentlich mein Mann weil er hat sich vor ihn gestellt und den Hund verscheucht!

    Hey, das hört sich doch ur gut an. Und wie füllte sich das für deinen Mann an, wo er recht souverän da spontan reagierte?

    Ich habe eine Frage: du hast in deinem früheren Posting hier gemeint, dass du gesehen hast wie dein Mann vor der Begegnung mit dem Hund die Leine spannte, um den Hund näher bei sich zu haben.
    Ich verstehe schon, dass angespannte Leine, oder eine Veränderung der Distanz von Hund zu dir wenn ein anderer Hund ins Blickkontakt kommt der Stressauslöser sein kann.
    Aber wie machst du das dann?
    Ich habe nähmlich auch so eine ähnliche Baustelle wie du. Gin lasst die vorbeigehen aber sobald die anderen pöbeln macht er das auch.
    Es weiter Weg bis ich ihn so hatte und ich mache ja auch die Leine kürzer ( damit mein Rüde nicht so viel Spielraum hat und dann doch nicht versucht sich den anderen "von der Nähe" anzugucken ). Ich ignoriere die anderen usw.
    Bin eben gespannt wie du es handhabst.

  • SweetDSH88
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    • 30. September 2016 um 16:03
    • #23
    Zitat von Cuki

    Hey, das hört sich doch ur gut an. Und wie füllte sich das für deinen Mann an, wo er recht souverän da spontan reagierte?
    Ich habe eine Frage: du hast in deinem früheren Posting hier gemeint, dass du gesehen hast wie dein Mann vor der Begegnung mit dem Hund die Leine spannte, um den Hund näher bei sich zu haben.
    Ich verstehe schon, dass angespannte Leine, oder eine Veränderung der Distanz von Hund zu dir wenn ein anderer Hund ins Blickkontakt kommt der Stressauslöser sein kann.
    Aber wie machst du das dann?
    Ich habe nähmlich auch so eine ähnliche Baustelle wie du. Gin lasst die vorbeigehen aber sobald die anderen pöbeln macht er das auch.
    Es weiter Weg bis ich ihn so hatte und ich mache ja auch die Leine kürzer ( damit mein Rüde nicht so viel Spielraum hat und dann doch nicht versucht sich den anderen "von der Nähe" anzugucken ). Ich ignoriere die anderen usw.
    Bin eben gespannt wie du es handhabst.


    Hey kein Problem :) Gerne.ich versuche es mal zu schildern ;D zuerst einmal, du hast echt viel geschafft (ich hatte auch einen Hund-den Rüden mit dem ich soviel üben musste bis es klappt)
    ich weiss wieviele Stunden man am Üben ist und fustriert ist bei Rückschlägen usw aber am Ende lohnt es sich. Ich habe Hundepsychologie studiert und habe mit vielen Tierheimhunden an so einer
    Baustelle gearbeitet, trotzdem bin ich nicht allwissend und musste mir vieles selbst aneignen, auf den Hund individuell betrachtet. Denn jeder Hund ist anders.


    Wenn man einen Hund hat der mit dem pöbeln beginnt oder
    es gerne macht(was nach meinen Erfahrungen ein Mix aus Halter und Temprament ist), muss man anfangs die Leine kurz halten, die ersten Begegnungen, um den Hund zu zeigen wo man will das er läuft(so dass man zwischen den fremden Hund und seinem Hund ist, so bekommt der Hund immer mehr Sicherheit in der Situation) wenn man jedoch immer extremen Abstand haltet (wie die zweite Methode ,immer auf Abstand laufen, verunsichert man den Hund eher weil man ja signalisiert dass es besser ist fern zu bleiben). habe schon krasse Fälle erlebt, hört dann nicht mehr. Das scheinst du
    ja schon geschafft zu haben. Sicher gibt es auch die Möglichkeit die Distanz langsam zu steigern, dauert aber sehr lange. Und nach meinen Erfahrungen lernt der Hund so schneller, wenn man ihn ins kalte Wasser haut auf gut Deutsch.


    Es ist schwer zu erklären aber ich versuche es. Bei dir geht es, wie ich es verstanden habe nur darum wenn der andere Hund beginnt zu bellen? Ich nehme an er geht brav und
    wenn der andere Hund zu bellen beginnt würde er ohne kurz halten, ausscheren um an dir vorbei zukommen? Oder nimmst du ihn schon vor der Begegnung kurz um zu verhindern dass er auf blöde Gedanken kommt?
    Wie verhält er sich wenn er einen anderen Hund sieht? geht er gleich voraus wenn die Leine locker ist ? oder wirkt er desinteressiert und schaut nur kurz?


    Es ist im allgemeinen so, dass man eine gespannt Leine oder einen angespannten Arm immer vermeiden sollte, da du den Hund damit signalisierst
    dass diese Begegnung angespannt ist. Du hast schon viel geschafft jetzt kommt eben der letzte Teil dass man den Hund soweit bringt dass er auch ohne Einwirkung mit der Leine
    bei einem bleibt. Im Grunde kommt es auf das Temperament vom Hund an. Du wirst einfach mit einem Hund der sich eher beeinflussen lasst (reizbarkeit) vom gegenüber länger brauchen
    als mit einem Hund der gelassen ist (das ist Charakter/Tempramentfrage), denn der pöbelnde provoziert ja in diesem Moment.
    Läuft dein Hund vor dir? Neben dir oder hinter dir? Das nächste ist, wie reagiert dein Hund wenn er von hinten angepöbelt wird?wie von der Seite? und wie frontal? Reagiert er immer gleich
    auch wenn der Hund nur hinter ihm geht? Oder reagiert er zum Beispiel nur frontal?


    Also wir sehen einen anderen Hund und anfangs habe ich die Körpersprache gelesen. Zeigt der Hund jetzt schon Erregung oder bleibt er noch gelassen?
    Um dir selber zu versichern dass du dich neutral verhälst, stellst du dir vor, du gehst an einem Fußgänger, Radfahrer vorbei und gehst selbstbewusst weiter ohne den anderen Hund
    zu beachten, die Leine immer locker, sollte er in einem Moment probieren ausszuscheren oder du merkst im Augenwinkel dass seine Körpersprache sich verändert, SOFORT (das Timing ist da alles)
    mit dem Körper nach hinten zu schicken(Ausfallschritt und blockieren!) Nur musst du eine Entschlossenheit präsentieren (denke dir einfach "So nicht, ich will nicht dass du das machst und BASTA, keine Widerrede) denn
    anfangs hilft dir das Entschlossenheit auszustrahlen. Ich weiss wie schwer es ist die Leine locker zu lassen weil man mit dem schlimmsten rechnet aber genau das spürt der Hund.
    Probiere dies anfangs einfach mit bisschen mehr Abstand, wenn du einen Hund triffst wo du weißt der pöbelt dann lasse mehr Abstand, Leine locker, und unterbinde den Augenkontakt (indem er neben oder hinter dir läuft außschließlich
    mit dem Körper. Wenn der Hund beginnt aufmerksam zu schauen musst du schon dabei sein ihm zu zeigen wo er laufen soll. Er muss begreifen dass er egal was passiert bei dir bleiben muss. Du machst ja mit der Leine nichts anderes, nur zwingt man den Hund dazu in der Nähe zu bleiben. Du musst ihn dazu bringen dass er freiwillig bei dir geht.
    Anstatt dass du ihn mit der Leine zurückhälst (was schon leichten Stress auslösen kann) musst du ihn psychologisch in Schach halten.
    Es ist anfangs echt nicht leicht aber wenn du den Dreh draußen hast, läuft es von alleine und später kann der Hund auch vor dir laufen und wird nicht bellen.
    Sowas dauert seine Zeit, es ist Bindung nötig und Vertrauen gegenüber dir.
    Was es mit dem hinten laufen auf sich hat? sobald der Hund an lockeren Leine hinten läuft gibt er dir die Kontrolle ab, bzw nach einigen Malen wo er gesehen hat, ich wurde nach hinten geschickt und es ist
    uns NICHTS passiert kommt mit der Zeit immer mehr Vertrauen in dich und mehr Vertrauen dass du alles regelst. Du musst den Hund dann nicht immer hinten laufen lassen wenn der merkst das Verhalten verschwindet
    dann kann er auch wieder etwas vor die laufen und wird sich trotzdem benehmen weil du ihm bewiesen hast dass aufregen nicht nötig ist.
    Also nehmen wir an es kommt ein pöbelnder Hund auf euch zu.
    Schaue dass du den Abstand soweit ausbaust dass er den Drang sich zu verteidigen nicht ganz so verspürt, um ihn einmal zu zeigen wie du das haben willst. Leine immer locker, macht er Anstalten oder beginnt zu knurren oder winseln
    sofort blockieren-nach hinten schicken und selbstbewusst weitergehen. Sollte er sich noch die ganze Zeit nach dem anderen Hund umdrehen wollen- normale Tonlage- "weiter gehts". Anfangs wird er trotzdem probieren dich ständig zu überholen oder quatsch zu machen, jedoch wenn du dran bleibst und dich durchsetzt wird er verstehen dass aller Widerstand zwecklos ist.
    Hoffe habe das anschaulich beschrieben sowas ist so schwer zu beschreiben schon alleine weil ich nicht weiss welche Körpersprache dein Hund an den Tag legt und wann er beginnt seine Haltung zu verändern. :)
    Und es wäre noch interessant zu wissen wie wichtig deinem Hund das pöbeln ist. Er macht mit bedeutet das- volle Ektase oder bellt er an der Leine vor sich hin? Wie knapp gehst du vorbei? Beschreib mal genau wie dein Hund sich verhält und wie du dich genau verhälst, weil es kann sein dass es eine Kleinigkeit ist die du ändern musst. Ich denke wenn du es schaffst ihn mit der unsichtbaren Leine zu führen dass er automatisch nicht mehr mit bellt. Weil die Spannug Stress aufbaut, automatisch.

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    Einmal editiert, zuletzt von SweetDSH88 (30. September 2016 um 16:12)

  • Cuki
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    • 2. Oktober 2016 um 20:20
    • #24
    Zitat von SweetDSH88

  • Cuki
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    • 2. Oktober 2016 um 20:21
    • #25

    Ich weiss wie schwer es ist die Leine locker zu lassen weil man mit dem schlimmsten rechnet aber genau das spürt der Hund.
    Probiere dies anfangs einfach mit bisschen mehr Abstand, wenn du einen Hund triffst wo du weißt der pöbelt dann lasse mehr Abstand, Leine locker, und unterbinde den Augenkontakt (indem er neben oder hinter dir läuft außschließlich
    mit dem Körper. Wenn der Hund beginnt aufmerksam zu schauen musst du schon dabei sein ihm zu zeigen wo er laufen soll. Er muss begreifen dass er egal was passiert bei dir bleiben muss. Du machst ja mit der Leine nichts anderes, nur zwingt man den Hund dazu in der Nähe zu bleiben. Du musst ihn dazu bringen dass er freiwillig bei dir geht.


    Das könnte funktionieren wenn er von Seite angepöbelt wird. Mit von Vorne, habe ich vorbehalte weil Gin fixiert den anderen. Klar, habe ich breiten Gehsteig vergrößere ich den Abstand. Habe ich es nicht, und gebe ich Gin Leine lockerer, dann habe ich mehr Momentum an Kraft das ich halten muss wenn er durchdreht.
    Anstatt dass du ihn mit der Leine zurückhälst (was schon leichten Stress auslösen kann) musst du ihn psychologisch in Schach halten.
    Es ist anfangs echt nicht leicht aber wenn du den Dreh draußen hast, läuft es von alleine und später kann der Hund auch vor dir laufen und wird nicht bellen.
    Sowas dauert seine Zeit, es ist Bindung nötig und Vertrauen gegenüber dir.
    Was es mit dem hinten laufen auf sich hat? sobald der Hund an lockeren Leine hinten läuft gibt er dir die Kontrolle ab, bzw nach einigen Malen wo er gesehen hat, ich wurde nach hinten geschickt und es ist
    uns NICHTS passiert kommt mit der Zeit immer mehr Vertrauen in dich und mehr Vertrauen dass du alles regelst. Du musst den Hund dann nicht immer hinten laufen lassen wenn der merkst das Verhalten verschwindet
    dann kann er auch wieder etwas vor die laufen und wird sich trotzdem benehmen weil du ihm bewiesen hast dass aufregen nicht nötig ist.
    Also nehmen wir an es kommt ein pöbelnder Hund auf euch zu.
    Schaue dass du den Abstand soweit ausbaust dass er den Drang sich zu verteidigen nicht ganz so verspürt, um ihn einmal zu zeigen wie du das haben willst. Leine immer locker, macht er Anstalten oder beginnt zu knurren oder winseln
    sofort blockieren-nach hinten schicken und selbstbewusst weitergehen.


    Wie schicke ich meinen Hund nach hinten? Hmm, wenn er vorbei will, dann abblocken mit Bein ja? Ich könnte das mal ohne anderen Hund üben und dann versuchen.


    Sollte er sich noch die ganze Zeit nach dem anderen Hund umdrehen wollen- normale Tonlage- "weiter gehts". Anfangs wird er trotzdem probieren dich ständig zu überholen oder quatsch zu machen, jedoch wenn du dran bleibst und dich durchsetzt wird er verstehen dass aller Widerstand zwecklos ist.
    Hoffe habe das anschaulich beschrieben sowas ist so schwer zu beschreiben schon alleine weil ich nicht weiss welche Körpersprache dein Hund an den Tag legt und wann er beginnt seine Haltung zu verändern. :)
    Und es wäre noch interessant zu wissen wie wichtig deinem Hund das pöbeln ist. Er macht mit bedeutet das- volle Ektase oder bellt er an der Leine vor sich hin? Wie knapp gehst du vorbei? Beschreib mal genau wie dein Hund sich verhält und wie du dich genau verhälst, weil es kann sein dass es eine Kleinigkeit ist die du ändern musst. Ich denke wenn du es schaffst ihn mit der unsichtbaren Leine zu führen dass er automatisch nicht mehr mit bellt. Weil die Spannug Stress aufbaut, automatisch.


    Wenn er zurückpöbelt, dann ist es nicht wie Bellen und weiterlaufen, sondern eher: Bellen + "ich steig gleich auf dich drauf du anderer Hund", voller Körpereinsatz.

    Ah noch was: bin ich mit Gin Hundezone gewesen, er hat gelaufen und mit anderen Hunden gespielt, dann pöbelt er wenn er angepöbelt wird dann am Rückweg in der Stadt zu 70% NICHT. Komisch.

    UND angeblich führt er sich nie so auf bei meinem Freund wenn er Gassi geht.

    Oder hmm, mein Freund ist 2 Meter und 120kg schwer. Vll kommt Gin einfach an dem ned vorbei :P



    Mann danke! Du hast dir viel Zeit genommen für den Post!

    Ich habe versucht so gut ich kann es zu beschreiben wie ich das mit Gin mache in dem Text oben fett gedrückt.

    Danke für die Beschreibung, es sind ein Paar Sachen die ich noch probieren könnte bei ihm. Die Methoden sind interessant.


  • SweetDSH88
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    • 12. Oktober 2016 um 17:00
    • #26

    Okay, ich schreibe dir später in Ruhe zurück muss mit meiner "kleinen" in den Vorbereitungskurs für den Vielseitigkeitssport. Aber ich verspreche dir
    dass ich dir dann ausführlich antworte :)))

  • Lolu
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    • 12. Oktober 2016 um 17:55
    • #27

    Dass Gin auf dem Rückweg vom Spielen und Apportieren nicht pöbelt, ist klar. Er hat sich ausgetobt, ist zufrieden und ausgeglichen. Den gleichen Effekt erziele ich bei Ludwig, wenn er Bälle jagt und bringt oder sie suchen darf. Eine halbe Stunde und Ludwig ist "im Lot". Eine halbe Stunde spielen und rennen mit anderen Hunden hat den gleichen Effekt. Energie wird abgebaut und Glücksgefühle frei gesetzt. Ludwig, der zuvor noch die Gegend taxiert hat und eine angespannte Körperhaltung, ist danach folgsam, ruhig und ausgeglichen.

    Dass mit der Erscheinung deines Freundes ist nicht ausschlaggebend. Eher ist es so, dass dein Freund WEIß, dass er eine imposante Person ist und ihn so schnell nichts aus dem Gleichgewicht bringt. Auch kein 40-kg-Rüde. Und daher hat er keine Angst vor schwierigen Situationen. Und genau diese Souveränität zeigt Gin: Ich verlasse mich ganz auf den Typen neben mir, deshalb brauche ich nichts regeln.

    Ich nehme meine Hunde zu zweit nur mit Geschirr und Halti mit. Halsband und Leine haben wir länger nicht mehr verwendet. Abends, wenn ich kurz einzeln gehe, nehme ich seit kurzem wieder die Retriever-Leinen. Bei Lotte reicht "Fuß!" und eine gelegentliche Korrektur. Bei Ludwig hatte ich anfangs auch noch das Problem, dass er an mir vorbei wollte. Seit ich die große McLite Taschenlampe mitnehme, klappt das. Ich halte einfach die Taschenlampe, die ja recht lang ist, vor ihn als "Bremse" und er bleibt neben mir. Vielleicht gibt mir die Taschenlampe mehr Sicherheit und Ludwig spürt das.

  • Cuki
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    • 13. Oktober 2016 um 10:09
    • #28
    Zitat von SweetDSH88

    Okay, ich schreibe dir später in Ruhe zurück muss mit meiner "kleinen" in den Vorbereitungskurs für den Vielseitigkeitssport. Aber ich verspreche dir
    dass ich dir dann ausführlich antworte :)))

    Was ist ein Vielseitigkeitssport? :)Was tut ihr da?

    Zitat von Lolu

    Dass Gin auf dem Rückweg vom Spielen und Apportieren nicht pöbelt, ist klar. Er hat sich ausgetobt, ist zufrieden und ausgeglichen. Den gleichen Effekt erziele ich bei Ludwig, wenn er Bälle jagt und bringt oder sie suchen darf. Eine halbe Stunde und Ludwig ist "im Lot". Eine halbe Stunde spielen und rennen mit anderen Hunden hat den gleichen Effekt. Energie wird abgebaut und Glücksgefühle frei gesetzt. Ludwig, der zuvor noch die Gegend taxiert hat und eine angespannte Körperhaltung, ist danach folgsam, ruhig und ausgeglichen.

    Dass mit der Erscheinung deines Freundes ist nicht ausschlaggebend. Eher ist es so, dass dein Freund WEIß, dass er eine imposante Person ist und ihn so schnell nichts aus dem Gleichgewicht bringt. Auch kein 40-kg-Rüde. Und daher hat er keine Angst vor schwierigen Situationen. Und genau diese Souveränität zeigt Gin: Ich verlasse mich ganz auf den Typen neben mir, deshalb brauche ich nichts regeln.

    Ich nehme meine Hunde zu zweit nur mit Geschirr und Halti mit. Halsband und Leine haben wir länger nicht mehr verwendet. Abends, wenn ich kurz einzeln gehe, nehme ich seit kurzem wieder die Retriever-Leinen. Bei Lotte reicht "Fuß!" und eine gelegentliche Korrektur. Bei Ludwig hatte ich anfangs auch noch das Problem, dass er an mir vorbei wollte. Seit ich die große McLite Taschenlampe mitnehme, klappt das. Ich halte einfach die Taschenlampe, die ja recht lang ist, vor ihn als "Bremse" und er bleibt neben mir. Vielleicht gibt mir die Taschenlampe mehr Sicherheit und Ludwig spürt das.

    Hmm, joa mein Freund ist recht autoritär :P das wird es vermutlich sein. Nur das arge ist, ich bin manchmal viel strenger mit Gin als mein Freund :S und trotzdem... ich meine das heißt schon was wenn mein Freun Gin ohne Leine und Halsband am Abend Gassi nimmt. Ich habe ihn auch gefragt was er so macht wenn ihm ein Hund entgegen kommt. Er meinte "nichts", bzw. ich lass Gin sich hinlegen. Ha Ha ha.... bei dem bleibt er angeklebt :evil:

    Du hast schon Recht was die Auslastung und so angeht. Darauf bin ich auch schon gekommen. Nur ich will das Gin sich auch normal aufführt wenn er z.B. erst auf dem Weg zum spielen ist. Ist echt unpraktisch.

    Ich muss berichten, dass ich Gin beigebracht habe das Kommando "hinten". Der geht brav hinter mir. Einige Zeit zumindest. Will er vor mir, dann blocke ich ab mit Fuß. Es funktioniert aber nur ohne Ablenkung derweil.
    Ich habe versucht die Methode anzuwenden wo Gin nicht Hundezone war und uns ein Hund entgegenkam. Der hat trotzdem sich leicht nach vorn geschoben und ich stand im Halbspagat wie ein Trottl :whistling:

  • SweetDSH88
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    • 18. Oktober 2016 um 16:26
    • #29

    Hallo :)

    Ja natürlich ist die Auslastung und der Auslauf das A und O, quasi die Grundlage für das alles.
    Wichtig ist dass man selbst davon überzeugt ist sich durchsetzen zu können, der Hund muss
    einem es abkaufen. Und warum dein Hund nicht mehr pöbelt wenn er mit anderen Hunden spielt, das hat ganz sicher den
    Effekt dass er viele Vierbeiner kennenlernen konnte und auf dem sozialen Level ausgelastet ist.
    Ist es nur in deiner gewohnten Umgebung so? Dann wahrscheinlich Revierverhalten, wenn es immer und überall so ist kann man das
    auschließen. Dann wird er nehme ich an deine Führung nicht zu 100 Prozent anerkennen und denkt er muss "Angriffe" abwehren.
    Du musst wenn es das ist an dir arbeiten. Du nimmst die Leine und gehst mit deinem Hund raus und bist davon selbst überzeugt dass er dir folgen wird.
    Das hinten laufen ist super, da es anfangs bei solchen Führungs schwierigkeiten der Hund leichter erkennen kann wer führt. Denn wenn er hinten geht und du
    automatisch vorne bist ist es für ihn klar dass du abwehrst wenn was von vorne kommen sollte.
    Es dauert seine Zeit bis ein Hund das aktzeptiert hat, es dauert eine Zeit bis der Hund sein Denken ändert.
    Probiere einmal ohne Hunde an dieser Führung zu arbeiten, dazu gehört einfach alles, er geht leicht hinter oder neben dir (du lässt ihn nicht überholen) und du entscheidest
    jede Richtung, alle Entscheidungen die er treffen könnte triffst du jetzt. Sei es nur so Kleinigkeiten wie Hund will zu diesem Busch du gehst aber in die andere Richtung. Er muss
    mehr verinnerlichen dass du das Kommando hast und er nur zu folgen braucht.Dann würde ich langsam beginnen Hunde aus der Distanz zu suchen um ihn zu zeigen wie du willst dass
    er sich benimmt. Wenn du merkst es klappt immer besser kannst du die Distanz immer weiter verkleinern.
    Und es dauert seine Zeit aber man wird dafür belohnt. Warum du im Spargat dagestanden bist denk ich lag daran dass du zu spät geblockt hast.
    Er hat sich nicht vorzudrängen und BASTA und so musst du ihm gegenübertreten.
    Es kommt ein Hund der pöbelt noch bevor dein Hund Anlauf nimmst musst du ihn blockieren um ihn zu zeigen du bleibst jetzt hinten ich mache das.
    Wenn möglich einen leichten Bogen laufen um den fremden Hund zu beschwichtigen zeigt deinem Hund wieder dass du verstehst was du tust.
    Es beginnt ja schon viel früher, der Hund beginnt schon früher zu signalisieren dass er sich unwohl fühlt das nach vorne preschen ist quasi die Entscheidung die er getroffen hat,
    aber es gibt ja noch die Zeit bevor er diese Entscheidung trifft und in dieser Zeit musst du ihm sagen du brauchst dich nicht entscheiden ich mache das.
    Du nimmst ihm die ab bevor er sie trifft. :)

  • Cuki
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    • 18. Oktober 2016 um 19:57
    • #30

    Um ehrlich gesagt so habe ich das nicht betrachtet.
    Das heißt, wenn er den Hund bemerkt + das der andere pöblet , in dem Moment wo er stehen bleibt bzw. runterkommt anschleichend ist das die letzte Möglichkeit selbst nach vorne zu kommen also eher er die Entscheidung gemacht hat ich starte nach vorne. Ok.
    Ich sehe schon, es steht noch ein hartes Stück Arbeit und du hast Recht, es wird dauern. Danke für die Tipps

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