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  3. Ernährung von Hunden

Wer Füttert was?

  • shirley
  • 31. Oktober 2016 um 14:46
  • Luna
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    • 19. Februar 2022 um 13:28
    • #556

    schwein sollte man aber nie roh verfüttern!

  • HSH
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    • 19. Februar 2022 um 13:56
    • #557

    Und warum nicht?

  • Fiasko
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    • 19. Februar 2022 um 15:30
    • #558
    Zitat von HSH

    Und warum nicht?

    Rohes Schweinefleisch : Es kann das Aujeszky-Virus enthalten, das bei Hunden eine tödliche Erkrankung des Nervensystems, die Pseudo-Tollwut, auslösen kann.

    Vorsicht ist besser als Nachsicht


  • Luna
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    • 19. Februar 2022 um 15:30
    • #559

    Googelt mal nach. Ich weiß es nur einfach schon von jeher, dass nur Schweinefleisch etwas beinhalten kann, das roh verfüttert sehr gefährlich für Hunde werden kann.

  • Luna
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    • 19. Februar 2022 um 16:37
    • #560

    Danke Fiasko, dass Du den Namen(ich wusste auch von irgendeinem Virus) und die Begründung gefunden hast :*

  • HSH
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    • 19. Februar 2022 um 16:38
    • #561

    Aujeszky ist aber seit 2003 in DE kein Thema mehr bei Hausschweinen. Und Schweinefleisch wird sogar in manchen Barf-Shops angeboten.

    Ach so, Wer von euch gibt Schweineohren als Kausnack? Die sind auch rohes Schwein und könnten, da die Viren sehr umweltresistent sind, genau so befallen sein. ;)

  • Schafring
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    • 19. Februar 2022 um 17:02
    • #562
    Zitat von HSH

    "tierischen Nebenerzeugnisse",

    sind z.B Hühnerfüße und Schnäbel, Därme, abgesonderte Fette u.a.

    „Wenn Du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Männer zusammen, um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre die Männer die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer. “

  • HSH
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    • 19. Februar 2022 um 17:17
    • #563

    Frische Hühnerfüße kaufe ich öfter mal im Russenmarkt für die Hunde, die sind hier nichts Verwerfliches. ;)

  • Yuki
    Beiträge
    125
    • 19. Februar 2022 um 19:06
    • #564

    Jetzt habe ich es geschafft, sämtliche 41 Seiten zu lesen. Ein spannendes Thema, aber letztlich völlig verwirrend, weil jeder andere Erfahrungswerte hat und es eine solch riesige Anzahl verschiedenster Futterarten gibt.

    Es sind doch etliche Hunde dabei, die auch immer wieder mit Verdauungsproblemen zu tun haben. Um so mehr wundert es mich, dass immer so viele Futtersorten auf einmal gegeben werden und dann noch Leckerli, Kausachen und was sonst noch alles.

    Wir hatten bei Joy auch mal rohes Fleisch versucht, das hatte sie uns direkt wieder ausgekotzt und schlimmen Durchfall bekommen. Das hatten wir dann nicht mehr weiter versucht.

    Yuki hat seit Welpenalter grosse Probleme mit der Verdauung und mit Allergien. Neben Durchfall oder Matschhaufen hatte sie auch starken Juckreiz und offene Pfoten sowie Untergewicht.

    Wir hatten lange Zeit das Welpenfutter von der Züchterin, als wir dann auf das adulte Futter umstiegen, wurde ihre Verdauung noch schlimmer, sie vertrug eigentlich gar nichts mehr.

    Josera hatten wir auch versucht, anfangs stabilisierte sie sich, es gab kaum noch Matschhaufen. Dann plötzlich wieder nur noch Durchfall.

    Gleiches mit Real Nature Wilderness, anfangs besser, dann wieder Durchfall, matschiger Kot, grosse Kotmengen. Yuki hat immer mehr an Gewicht verloren.

    Wir hatten es mit nur Rind versucht, aber auch das war keine gute Idee.

    Dann gab es Lieferschwierigkeiten mit dem Rind und wir mussten es mit Pferd ersetzen - das war eine Vollkatastrophe.

    Wir hatten es mit Joys Futter versucht - Lamm und Reis, ebenfalls riesige Matschhaufen dreimal täglich, zum Teil auch richtig flüssig.

    Letztlich ging es Yuki verdauungstechnisch immer schlechter, an Gewicht zunehmen war nicht im Traum zu denken, auch die Pfoten wollten nicht heilen respektive nach Behandlung war die Entzündung weg, kam dann aber leider wieder, ebenso der Juckreiz am ganzen Körper, auch an der Nase (nur die Ohren waren überraschenderweise nicht betroffen).

    Die Tierärzte sagten, wir hätten jetzt (erstmal) nur noch eine Möglichkeit. Yuki erhält nun seit September hypoallergenes Futter - wir mussten "Ruhe" hineinbringen, denn je mehr wir versucht hatten, umso schlimmer wurde es letztendlich. Und ein so stark untergewichtiger Hund kann es sich definitiv nicht mehr leisten noch mehr abzunehmen.

    Da werde ich jetzt vermutlich hier erstmal gesteinigt, dafür dass mein Hund dieses Futter bekommt. Überzeugt bin ich keinesfalls von diesem Futter (aber ich habe auch keine Ahnung, welches Futter letztlich besser wäre für meinen so stark überempfindlichen Hund).

    Das Ergebnis nach fünf (!) Monaten.

    Yuki hat endlich seit ein paar Wochen fast immer gut geformten (wenn auch oft noch weichen) Kot 2x täglich und fast keinen Matschhaufen mehr. Ihr Output ist insgesamt weniger als bei allen anderen Futtersorten, die wir ausprobiert hatten. Sie hat schönes Fell und keine entzündeten Pfoten und kratzt sich nicht mehr.

    So weit so gut - ich habe aber immer noch das Problem, dass Yuki einfach nicht zunehmen kann.

    Wir steigern seit Wochen die Futtermenge, dabei müssen wir so langsam vorgehen (10 mg Schritte), weil sie sofort wieder Durchfall bekommt, wenn es zu schnell vorangeht mit der Steigerung.

    Yuki wirkt gesund und fit, sie rennt und spielt gerne. Aber wir müssen so sehr aufpassen, dass sie nicht zu viel belastet wird, weil sie gar nicht so viel Energie aufnehmen kann, wie sie dann bräuchte.

    Irgendjemand schrieb, dass die Matschhaufen des Hundes auch bei Aufregung vorkommen. Ja, das kann ich auch bestätigen von Yuki. Das Blöde ist nur, Yuki ist immer aufgeregt.

    Ich hoffe, dass wir irgendwann mal ein Protein dazu nehmen können, damit man wenigstens mal etwas anderes zum Training anbieten kann oder mal was zum Kauen. Oder einfach mal wieder ein "normales" Futter geben können. Aber ich traue mich das vermutlich erst, wenn sie ein paar Kilo mehr auf den deutlich sichtbaren Rippen hat....

    LG aus der Schweiz

    Yuki *05.04.2020 und Joy unsere kleine Heldin *05.08.2017 - †28.12.2021 - für immer in unserem Herzen

  • FlatHeart1256
    Gast
    • 19. Februar 2022 um 19:29
    • #565
    Zitat von Yuki

    Jetzt habe ich es geschafft, sämtliche 41 Seiten zu lesen. Ein spannendes Thema, aber letztlich völlig verwirrend, weil jeder andere Erfahrungswerte hat und es eine solch riesige Anzahl verschiedenster Futterarten gibt.

    Es sind doch etliche Hunde dabei, die auch immer wieder mit Verdauungsproblemen zu tun haben. Um so mehr wundert es mich, dass immer so viele Futtersorten auf einmal gegeben werden und dann noch Leckerli, Kausachen und was sonst noch alles.

    Wir hatten bei Joy auch mal rohes Fleisch versucht, das hatte sie uns direkt wieder ausgekotzt und schlimmen Durchfall bekommen. Das hatten wir dann nicht mehr weiter versucht.

    Yuki hat seit Welpenalter grosse Probleme mit der Verdauung und mit Allergien. Neben Durchfall oder Matschhaufen hatte sie auch starken Juckreiz und offene Pfoten sowie Untergewicht.

    Wir hatten lange Zeit das Welpenfutter von der Züchterin, als wir dann auf das adulte Futter umstiegen, wurde ihre Verdauung noch schlimmer, sie vertrug eigentlich gar nichts mehr.

    Josera hatten wir auch versucht, anfangs stabilisierte sie sich, es gab kaum noch Matschhaufen. Dann plötzlich wieder nur noch Durchfall.

    Gleiches mit Real Nature Wilderness, anfangs besser, dann wieder Durchfall, matschiger Kot, grosse Kotmengen. Yuki hat immer mehr an Gewicht verloren.

    Wir hatten es mit nur Rind versucht, aber auch das war keine gute Idee.

    Dann gab es Lieferschwierigkeiten mit dem Rind und wir mussten es mit Pferd ersetzen - das war eine Vollkatastrophe.

    Wir hatten es mit Joys Futter versucht - Lamm und Reis, ebenfalls riesige Matschhaufen dreimal täglich, zum Teil auch richtig flüssig.

    Letztlich ging es Yuki verdauungstechnisch immer schlechter, an Gewicht zunehmen war nicht im Traum zu denken, auch die Pfoten wollten nicht heilen respektive nach Behandlung war die Entzündung weg, kam dann aber leider wieder, ebenso der Juckreiz am ganzen Körper, auch an der Nase (nur die Ohren waren überraschenderweise nicht betroffen).

    Die Tierärzte sagten, wir hätten jetzt (erstmal) nur noch eine Möglichkeit. Yuki erhält nun seit September hypoallergenes Futter - wir mussten "Ruhe" hineinbringen, denn je mehr wir versucht hatten, umso schlimmer wurde es letztendlich. Und ein so stark untergewichtiger Hund kann es sich definitiv nicht mehr leisten noch mehr abzunehmen.

    Da werde ich jetzt vermutlich hier erstmal gesteinigt, dafür dass mein Hund dieses Futter bekommt. Überzeugt bin ich keinesfalls von diesem Futter (aber ich habe auch keine Ahnung, welches Futter letztlich besser wäre für meinen so stark überempfindlichen Hund).

    Das Ergebnis nach fünf (!) Monaten.

    Yuki hat endlich seit ein paar Wochen fast immer gut geformten (wenn auch oft noch weichen) Kot 2x täglich und fast keinen Matschhaufen mehr. Ihr Output ist insgesamt weniger als bei allen anderen Futtersorten, die wir ausprobiert hatten. Sie hat schönes Fell und keine entzündeten Pfoten und kratzt sich nicht mehr.

    So weit so gut - ich habe aber immer noch das Problem, dass Yuki einfach nicht zunehmen kann.

    Wir steigern seit Wochen die Futtermenge, dabei müssen wir so langsam vorgehen (10 mg Schritte), weil sie sofort wieder Durchfall bekommt, wenn es zu schnell vorangeht mit der Steigerung.

    Yuki wirkt gesund und fit, sie rennt und spielt gerne. Aber wir müssen so sehr aufpassen, dass sie nicht zu viel belastet wird, weil sie gar nicht so viel Energie aufnehmen kann, wie sie dann bräuchte.

    Irgendjemand schrieb, dass die Matschhaufen des Hundes auch bei Aufregung vorkommen. Ja, das kann ich auch bestätigen von Yuki. Das Blöde ist nur, Yuki ist immer aufgeregt.

    Ich hoffe, dass wir irgendwann mal ein Protein dazu nehmen können, damit man wenigstens mal etwas anderes zum Training anbieten kann oder mal was zum Kauen. Oder einfach mal wieder ein "normales" Futter geben können. Aber ich traue mich das vermutlich erst, wenn sie ein paar Kilo mehr auf den deutlich sichtbaren Rippen hat....

    Alles anzeigen

    Du kannst was das Thema Gewicht angeht entspannt sein, weiße Schäfis sind kleine Stresskekse und nehmen schwer zu.

    Wenn ihr ein Futter was sie gut verträgt ist das doch super. Zur Not kannst du mit Sachen wie Fetten und Öl experimentieren.

  • Jeannine
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    1
    • 19. Februar 2022 um 19:43
    • #566

    Hast du schon mal eine Darmsanierung gemacht? Vielleicht ist da von Welpenalter an schon viel falsch gemacht worden.

  • Yuki
    Beiträge
    125
    • 19. Februar 2022 um 21:59
    • #567
    Zitat von Ellionore

    Du kannst was das Thema Gewicht angeht entspannt sein, weiße Schäfis sind kleine Stresskekse und nehmen schwer zu.

    Hm naja ganz so entspannt sehe ich das nicht.

    Sie ist ja nicht einfach nur schlank, sondern man kann jede Rippe sowie Hüftknochen sehen.

    Sie soll ja kein moppeliger Hund sein, das würde mir auch nicht gefallen :)

    Das Problem ist eben auch, wenn sie mal krank wäre oder wieder Durchfall hätte, würde ein weiteres Gewichtabnehmen irgendwann auch kritisch werden. Yuki ist eine grosse Hündin, aber wiegt gerade mal knapp über 20 kg, also wirklich sehr sehr schlank, ein paar Gramm mehr wären schon nicht verkehrt.

    Sie ist wirklich ein kleiner Stresskeks, sie reagiert auf alles und jeden, auch freudige Ereignisse stressen sie. Sie ist schon etwas souveräner geworden als vor einem halben Jahr noch, insofern hoffe ich, dass das noch bisschen besser wird mit dem älter werden. Wie ist da deine Erfahrung mit dem Stressempfinden?

    Zitat von Jeannine

    Hast du schon mal eine Darmsanierung gemacht? Vielleicht ist da von Welpenalter an schon viel falsch gemacht worden.

    Wir hatten schon mehrmals eine Darmsanierung durchgeführt. Aber an der Verdauung hatte sich nie langfristig etwas verbessert dadurch.

    LG aus der Schweiz

    Yuki *05.04.2020 und Joy unsere kleine Heldin *05.08.2017 - †28.12.2021 - für immer in unserem Herzen

  • Fiasko
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    • 19. Februar 2022 um 22:31
    • #568
    Zitat von HSH

    Ach so, Wer von euch gibt Schweineohren als Kausnack? Die sind auch rohes Schwein und könnten, da die Viren sehr umweltresistent sind, genau so befallen sein.

    ich kaufe grundsätzlich nix vom Schwein für meine Hunde...auch keine Schweineohren... selbst für mich so gut wie nix.

    Zitat von HSH

    Aujeszky ist aber seit 2003 in DE kein Thema mehr bei Hausschweinen.

    ... jo... leider sieht man es dem Fleisch nicht an woher es kommt. ?(

    DSH No.1 hat rohe Schweineknochen bekommen (damals wusste ich nix vom Virus)... nix passiert ... sie wurde 12 Jahre alt

    DSH No.2 hat von meiner Mutter jeden Morgen eine Schogette bekommen (bis das Hundi im Alter von 1,5 Jahren zu mir kam), Weintrauben hat sie geliebt und auch bekommen... sie ist 12,5 Jahre alt geworden

    DSH No.3 hat keine Weintrauben, kein rohes Schweinefleisch, keine Schokolade bekommen.

    Nur getreidefreies Superfood, zum Schluss gebarft... Donna wurde knapp 12 Jahre alt

    kurz: aus Unkenntnis habe ich bzw. meine Family NoGo's gefüttert. Ist gut gegangen, aber aus Vorsichtsgründen würde ich es nicht noch mal riskieren. Einfach nur meine Meinung :thumbup:

    Einmal editiert, zuletzt von Fiasko (19. Februar 2022 um 23:01)

  • Luna
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    • 19. Februar 2022 um 22:47
    • #569

    Manchmal bekommen unsere hunde knochen vom schwein. Nicht oft, aber wenn, dann eben abgekocht. sicher ist sicher.

  • Micha369
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    • 19. Februar 2022 um 23:31
    • #570

    Und ich hörte gerade wieder dass alle gekochten Knochen nicht gut sein sollen

    :/ ||

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