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  1. Das Schäferhund Forum
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Emma's Erziehung

  • Spunki
  • 22. März 2017 um 20:56
  • Spunki
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    • 26. September 2017 um 12:48
    • #76

    Hallöchen,

    nun schreibe ich auch mal wieder. Leider bin ich einige Zeit komplett ausgefallen, krankheitstechnisch. Da ich jetzt mit einer normalen Erkältung flach liege, habe ich Zeit zu schreiben und mal etwas von uns zu berichten.8 Ein Freund von mir war so lieb und hat Emma in der Zeit übernommen -nur hat er glaube ich ziemlichen Bockmist gebaut, was Bällchen und Sozialkontakte angeht. Die erste Zeit in der ich Sie wieder hatte, war sie nur noch auf Stöcke und Bälle fixiert, dies habe ich nun glaube ich durch einen "kalten Entzug" wieder gut in den Griff bekommen. Irgendwie ist Emmi nun nach der zweiten Läufigkeit ziemlich "aggressiv" anderen Hunden gegenüber, so kenne ich sie gar nicht, hab mich ziemlich erschrocken. . Also sie spielt ziemlich grob. Sie hat keinen gebissen und hat das glaub ich auch nicht vor aber knurrt und bellt. Das muss ich nun angehen und werde dies in der Hundeschule ( wo mein Bekannter leider auch nicht war) ansprechen. Höre ganz oft, ja das sind Schäferhunde, die spielen halt grober. Ich kann meinen auch nicht mehr loslassen... Aber ich möchte meine nicht nur an der Leine lassen müssen, es ist ja o.k. wenn sie nicht mehr so spielen möchte, aber dann soll sie den schwächeren nicht hiterher rennen und sie zurecht weisen. Zumal dies auch die erste und einzige Situation ist, wenn sie einem anderen so hinterherrennt, in der sie gar nicht mehr auf mich hört.... Sie ist total fixiert :oO So kenne ich sie gar nicht :( (Dies habe ich mit Bällchen und Stöckchen wirder gut hinbekommen, hier kommt sie wieder und legt sich, wenn ich ihr was sage...jedoch nehme ich keine mehr mit, da sie mir die nicht mehr gibt und auch nicht liegen bleibt, wenn ich etwas schmeisse, das muss ich dann hier im kleinen Rahmen üben wenn ich wieder ganz fit bin) Mein Bekannter sagte, dass sie wärend sie bei ihm war kaum mit Hunden zu tun haben "wollte" sie ist einfach weitergegangen - so kenne ich sie gar nicht, kann mir vorstellen, dass sie die ganze Zeit Bällchen gespelt haben und sie nur noch Blick auf das Ding hatte >:o( ?!? Eine andere Bekannte meinte jetzt das liegt an den "Zicken", ihre Hündin hat gerade die dritte Läufigkeit durch und ist auch total zickig anderen Weibern gegenüber.... Hier hat Emma jedoch respekt wenn sie angeknurrt wird....Sie will ihre jetzt kastrieren lassen und meint dadurch wird es besser, was ich aber noch nicht glaube....ich solle auch einmal darüber nachdenken :oO

    Zudem habe ich das Gefühl, dass Emma eifersüchtig ist, d.h. mir darf kein Hund zu nahe kommen und einen Hund streicheln darf ich schon gar nicht. ich hab keine Ahnung ob sie Angst hat, dass ich wieder ausfalle?!? Aber das kann es ja auch nicht sein. Zumal im Spiel es ja schonmal sein kann (wir treffen uns am Wochenende immer mit einer Hundegruppe), dass man angerempelt wird. Naja das kriegen wir auch irgendwie wieder hin. Nur die anderen Hunde in der Gruppe wollen schon teilweise gar nicht mit ihr spielen, weil sie alle versucht zu dominieren. Auch wenn sie sich unterwerfen mobbt sie weiter.... und bei Hunden, wo ich denke hier könnte es mal anders rum sein, macht sie einen großen Bogen... Sie hatte heute so eine Maulkorb"Schlaufe" an, hier war sie schon etwas ruhiger und hat die anderen in Ruhe gelassen und wieder schön mit ihnen gespielt.... aber das soll auch kein Dauerzustand sein.


    Vielleicht habt ihr hier ja ein paar Tipps für mich. Sorry, ist etwas durcheinander....

    Wenigstens habe ich nun den wirklichen Grund für Emmas Dauerdurchfall gefunden - sie verträgt kein Rind.... Jetzt muss sie nur noch mehr zunehmen (hat jetzt über Monate 24 kg gewogen) und jetzt haben wir 2 kg in 4 Wochen geschafft - man sieht schonmal die Rippen nicht mehr und sie hatte seit über einem Monat keinen über Durchfall mehr :) und scheinbar juckt es auch nicht mehr, sie kratzt sich kaum noch, verliert kaum noch Fell und ihr fell ist richtig schön glänzend geworden. Und umgekippt ist sie auch nicht mehr. Vermute echt mittlerweile eine Vergiftung... Aber nächsten Monat ist ein komplettcheck dran. Zuhause ist sie lieb, mittlerweile ein richtiger wachhund. Nur das sie immernoch Katzen jagt und eifersüchtig ist. Schläft mittlerweile in ihrer Box im Wohnzimmer. Im gesamten bin ich eigentlich zufrieden ?

    Viele Grüße
    Inga

    Einmal editiert, zuletzt von Spunki (26. September 2017 um 13:10)

  • Peppermint
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    • 26. September 2017 um 17:28
    • #77

    Hi zurück!! :)

    Wir wandern uns gerade dösig in Österreich - daher nur kurz:

    Erstmal schön wieder von dir zu hören - wenn du sogar das Hundemädchen auslagern musstest, ging es ja nicht so gut... Umso besser dass ihr jetzt wieder vereint seid.

    Meine Banja war ja von Anfang an unverträglich mit anderen - dies hat sich damals nach der ersten und nochmal nach der zweiten Hitze verstärkt und quasi gefestigt. Ich hab ja schon öfter erwähnt - Gehorsam, Unterordnung und (für uns wars die Lösung) Hundesport. Dann ging auch ohne Leine - aber Kontakt mit anderen war nicht, legte sie auch keinen Wert drauf. Du wirst da Deinen Umgang finden - aber absolut blöd finde ich den Kastrationsvorschlag. Das ist eine fette OP!

    Und was die Eifersucht betrifft: das zeigt Askja auch sehr deutlich. Sie schiebt sich konsequent dazwischen, wird dabei nicht giftig, aber sehr "bestimmt". Es geht ihr dabei ausschließlich um die Nähe, futterneidisch ist sie nicht. Ihr bester Freund und die sitzen nebeneinander und kriegen beide was - kein Problem.

    Askja vom Haus Fuchsgraben

    * 18.06.2014

    Banja vom Wogenfeld - mein Mädchen im Herzen

    * 12.04.2002 - gegangen am 08.09.2014

  • Lolu
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    • 26. September 2017 um 23:26
    • #78

    Schön, dass es dir wieder so gut geht, dass du dein Hundemädchen wieder zu dir holen konntest. Blöd, wenn der Freund deine Erziehungslinie nicht fortgesetzt hat. Aber in der Situation das kleinste Übel. Dass es ihr gut ging und sie nicht irgendwo in eine Pension musste, ist das Wichtigste. Die Maus merkt schnell, dass es bei dir wieder anders läuft. Ich würde den Ball nicht ganz wegnehmen, wenn Emma ihn so liebt. Aber gezielt als Belohnung und zur Auslastung einsetzen. Das ist anfangs etwas mühselig. Ich vermute, dass daher auch zum Teil diese Agressionen kommen. Emma braucht ein Ventil. Daher würde ich den Ball gezielt einsetzen, um Emma auszulasten. Den Ball suchen lassen, werfen und holen lassen nur nach Kommando. So lernt sie, sich zu kontrollieren und du kannst nebenher UO üben. Und erst wenn Emma ausgelastet ist, Kontakte zulassen.

    Lotte hatte nach ihren ersten Läufigkeiten auch keine so große Lust mehr auf Hundekontakte. Junge Hündinnen maßregelt sie auch.

    Da fast niemand mehr Lust auf doppelte Schäfi-Power hat, lassen wir es auch bei einigen Hunden, die wir kennen.

    Mach dir keine Sorgen um das Verhalten von Emma. Sie ist jetzt erwachsen und das ungezwungene Spielen ist vorbei. Sie sucht sich Spielpartner nach Sympathie aus und verschafft sich auch Rwspekt bei Junghunden.

    Und ja, das wirst du hier immer wieder lesen, Schäferhunde spielen laut und wild und viele Hunde schreckt das ab. Wenn man nicht wüsste, wie sehr sich Lotte und Ludwig lieben, würde man meinen, die kämpfen ernsthaft.

    Und das mit der Kastration ist unmöglich! Dass sich das immer noch in so vielen Köpfen hält, dass eine Kastration die Lösung aller möglichen Problemen ist?!

    Wenn es dir wieder richtig gut geht, die Hundeschule und das Üben wieder Früchte zeigt, Emma genug ausgelastet wird, dann läuft auch alles wieder in ruhigeren Bahnen.

  • Lindaxx
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    • 27. September 2017 um 10:18
    • #79

    Spunki

    schön, dass es dir besser geht und das du Emma wieder bei dir hast! :)

    Meine Meinung zu den Sozialkontakten (Hund zu Hund) ... die Idealvorstellung von uns Menschen ist ja meistens ein Hund, der anderen/fremden Hunden gegenüber, grundsätzlich freundlich gesinnt ist und ein "vorbildliches Sozialverhalten" an den Tag legt!

    Soweit die "Wunschvorstellung"! In der Realität ist das meiner Meinung nach einfach zu viel verlangt... auch unsere Hunde sind Individuen und haben mit Sicherheit Artgenossen, denen sie mal besser - mal schlechter auf`s Fell gucken können. Da spielen so viele Faktoren eine Rolle die in der schnellen/kurzen Zeit des Aufeinandertreffens, in den seltensten Fällen von uns zu begreifen sind. Rassenunterschiede, Umgebung/Umfeld, Erziehung, Prägung, Erfahrungen und nicht zu vergessen das 2beinige Ende der Leine...

    Ich erwarte von meinem Hund inzwischen ehrlich gesagt nicht mehr, dass sie mit allen anderen Hunden kompatibel ist. Ich mag auch nicht alle Menschen - und bei Einigen *sorry* würd ich manchmal auch gerne einfach zuhauen, weil ich weiß, dass reden nix bringt. :|

    Was das "geräuschintensive Spielen" angeht... Mila vertont ihr - zugegeben - ruppiges Spielen auch sehr gerne. Ich denke, dass das wirklich ein wenig Rassetypisch ist. Wenn andere Hundebesitzer aus Unwissenheit, nicht in der Lage sind einzuschätzen, ob Hunde noch spielen oder streiten/kämpfen und ich bemerke diese Unwissenheit vorher, lasse ich Mila gar nicht erst mit dem anderen Hund spielen. Ich hab da keine Lust mehr zu und mich nervt die Blödheit/Unwissenheit einiger Hundebesitzer teilweise echt!

  • Spunki
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    • 27. September 2017 um 11:42
    • #80

    Hi,

    vielen Dank für eure Antworten. Emma muss nicht mit jedem klar kommen, bzw. mit allen spielen. Das verlange ich ja gar nicht von ihr. Sie soll nur nicht jeden Hund direkt angiften, wenn man mal 2 Minuten stehen bleibt und sich mit wem unterhalten möchte.

    Wenn das möglich ist, soll sie die Nasen, die ihr nicht passen (wofür ich absolutes Verständnis habe) einfach in Ruhe lassen und sie nicht dominieren und zurecht weisen. Vorallem wenn diese nichts gemacht haben. Das sie nicht mehr so das interesse hat, mit anderen Hunden zu spielen habe ich bemerkt, sie möchte mit mir spielen. :) Mit ihrem besten Kumpel, den sie von klein auf kennt, spielt sie auch nicht mehr so. Wir waren letztens da, es gab Spielphasen (ohne knurren und bellen - das gibt es "draußen" gar nicht mehr), aber dann halt auch Phasen, in denen beide total lieb nebeneinander lagen und sich ausgeruht haben. Sowas wäre auch "draußen" toll - nur irgendwie kann sie die "Nasen" dann nicht in Ruhe lassen. Eine Kastration aus dem Grund kommt für mich nicht in Frage.

    Den Ball setze ich noch ein, aber hier müssen wir von vorne anfangen habe ich das Gefühl. Sie gibt ihn halt nicht mehr her, draußen ist das etwas unpraktisch. Mein Bekannter braucht nur mit dem Finger schnippen und sie legt sich hin und spuckt den Ball aus. Aber ich glaube er hat das über die ganz "autoritäre Schiene" gemacht und das kann ich nicht, da steh ich nicht komplett hinter -und das merkt sie. Merke auch, das mir ein wenig Vertrauen flöten gegangen ist, vorallem nach gestern (er war mit ihr nachmittags draußen, weil ich Fieber hatte) -heute hat sie auf mich nicht mehr so gut gehört. Zudem hat er sie körperlich total ausgepowert, also nur körperlich und das reicht ihr nicht. sie waren ne halbe Stunde weg, danach brauchte sie zwei stunden um wieder auf normale Atmung zu kommen und abends war sie total hibbelig und wollte unbedingt etwas machen. Naja ich darf mich nicht beschweren, bin ja froh, das er sie genommen hat. Nur das ist wieder nen Stück Arbeit, jetzt muss ich erstmal ihr komplettes Vertrauen wieder bekommen.... Nur die Frage ist wie.... Heute Abend gehen wir wieder unsere große Runde mit auspowern, suchen, Gehorsam....

    Eben war ich mit meinen Freunden unterwegs, sie ist einer anderen Hündin durch die Wiesen gerannt - diese zeigt ihr aber auch wo der Hammer hängt *hihi*. Danach hat sie mit einem Freund von mir Stöckchen gespielt, hat es dann auch abgegeben, hier wurde ich richtig eifersüchtig, der hatte den richtigen Schalter wiedergefunden - den ich wieder suchen muss. Nix mit streng und aus, ansonsten kasalla.... ganz lieb... so wie ich sie kenne... sorry das hat mich irgendwie mitgenommen. habt ihr Tipps zu weiteren Vertrauensübungen (Bindung ist zum Glück noch da)?

  • Cuki
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    • 27. September 2017 um 12:59
    • #81

    Hallo Spunky. Es freut mich das es dir besser geht. Das der Hund "durcheinander" kam als du krank warst denke ich, es ist normal. Dein Freund hat einen anderen Führungsstil, er stellte sicherlich andere ( oder leicht andere ) Regeln auf und setzte die ( oder nicht ) auf eigene Art durch. Ein Hund, ein Rudeltier passt dich da an. Neue Situation, neuer Führer, neue Regeln. Sie hat sicherlich bei ihm getestet was bei ihm geht und was nicht und somit die harten und "soften" Regeln für sich rausgefunden. Du musst lediglich jetzt deine Grenzen wieder zeigen. Das du von 0 Anfängst oder mit Sachen die du bereits durch hast liegt es vielleicht daran, dass Spunky selbst eine Veränderung hatte ( Läufigkeit ) und dann kam wieder eine Veränderung -> Hundehalter. Sie kennt theoretisch von früher was bei dir geht, aber dadurch das sie sich auch verändert hat, probiert sie die Grenzen zu verschieben. Es kamen bei dir halt zwei Sachen zusammen.

    Zitat von Spunki

    Aber ich glaube er hat das über die ganz "autoritäre Schiene" gemacht und das kann ich nicht, da steh ich nicht komplett hinter -und das merkt sie. Merke auch, das mir ein wenig Vertrauen flöten gegangen ist, vorallem nach gestern (er war mit ihr nachmittags draußen, weil ich Fieber hatte) -heute hat sie auf mich nicht mehr so gut gehört.

    Kenne ich. Mein Freund hatte Gin 2,5 Tage betreut weil ich nicht da war. Gin mag meinen Freund sehr, aber bis jetzt war er halt mehr auf mich fixiert. Nach den 2 Tagen ( wo die auch im Wald waren und viele für Hunde spannende "Männersachen" gemacht haben inclusive Beute zerlegen mit einem befreundeten Jäger auf dessen Waldstück ) habe ich regelrecht gespürt wie sich das Fixieren auf mich leicht verschoben hat. Früher schaute Gin auf mich mehr was ich erlaube ob das oder das ok ist. Gestern schaute er zuerst zu meinem Freund. Da war ich eifersüchtig ^^

    Das ist aber nciht die Welt. Paar Mal mit dem Hund alleine was machen und das verschiebt sich wieder. Dh. wenn du dich besser fühlst und ein Paar mal mit ihr richtig was unternimmst, dann wird das schon.

    Zitat von Spunki

    habt ihr Tipps zu weiteren Vertrauensübungen (Bindung ist zum Glück noch da)?

    Ich würde wenn deine Gesundheit es erlaubt einfach ein Paar Hundeausflüge einplanen. Wo du und sie in der Natur zur zweit die Zeit verbringst. Wald? Wiesen? etc. mach dort auch UO, oder Suchspielchen etc. das schweißt sie wieder mehr zu dir.

    Gibt es etwas wo Spunky besonders gut kann? also z.B. ist sie kuschelweich zu den Jogger zB. ? Dann kannst als nächsten Schritt wohin gehen wo du außer Jogger keine andere Ablenkung erwartest ( es muss nicht Jogger sein war nur ein bsp ). Und stelle dich an Rand und ohne Leine ohne nichts anderes befehle den Hund ins Steh oder Sitz oder Platz oder Bleib wie auch immer. Du MUSST den Hund vertrauen das er da ist ( nicht schummeln, ohne Leine, ohne Halten !). Die Übung ist für dich! Wenn sie bei dir bleibt, gewinnst du ein Stück vertrauen wieder. Tut sie es nicht, dann weißt du wo du ansetzen sollst, oder den Ansatz unterbinden UND es passiert nichts ( weil du tust eine Ablenkung auswählen wo im Fall eines Ungehorsams nichts passieren kann -> "kuschelweich"). Du kannst das dann steigern.

  • Lolu
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    • 27. September 2017 um 15:17
    • #82

    Dass sie bei dem Freund den Stock wieder gleich abgegeben hat, ist nicht ungewöhnlich. Der Mensch ist fremd, da will man nicht gleich Grenzen austesten.

    Du darfst dir nicht so viele Gedanken machen. Emma spürt das. Dein Bekannter geht vermutlich sehr ungezwungen mit ihr um und vermittelt eine klare Körpersprache.

    Wie Cuki schreibt, setz da an, wo ihr zum Schluss angekommen seid. Was nicht mehr klappt, wird in Ruhe wiederholt.

    Ruhe und Geduld ist überhaupt das Stichwort. Emma ist verunsichert, wegen der Situation (erst weg von dir, dann wieder zurück) und du bist es auch wegen dem veränderten Verhalten von Emma. Wie gesagt, Ruhe und Konsequenz. Setz ihr Grenzen! Ein Nein ist ein Nein, ein Aus ist ein Aus. Wenn sie dir den Ball nicht gibt, nimmt sie dich nicht ernst. Am besten an die Schleppleine nehmen, wenn Emma nicht freiwillig kommt, zu dir holen. Und wenn sie den Ball abgibt, freuen!

    Wenn das klappt, kannst du die Schleppleine wieder weglassen. Überhaupt ist eine Weile Schleppleinentraining sicher hilfreich. Wenn sie neben dir sitzt, pass auf, dass sie nicht fixiert. Ins Gespräch vertieft, bekommen viele Leute nicht mit, was zwischen den Hunden abgeht. Stell dich dazwischen und blocke Emma mit einem Bein. So merkt sie, dass sie nichts regeln soll und darf.

    Ich erinnere mich an eine Sendung von C. Millan (auch wenn man nicht alles von ihm gut finden muss, sind manche Tips hilfreich): Da war ein Fitnesstrainer, ein Kerl wie ein Baum, dem der Hund auf der Nase herum tanzte. Leinenführigkeit war nicht vorhanden, keine klare Körpersprache, der Mann verstand nicht, worum es ging. Dann kam der Tip, der Mann soll sich vorstellen, wie er den Mitgliedern im Studio etwas erklärt und wie authentisch er dabei ist. Und da hat sich der Schalter umgelegt.

    Überleg dir, wo du überzeugend wirken musst und übertrag das auf den Umgang mit Emma. Emma liebt dich genauso und noch mehr, wenn du konsequent und überzeugend bist. Dabei musst du nicht autoritär, laut oder grob sein.

    Und wichtig ist der Tip auch von Cuki. Verbring viel Zeit mit Emma und mach Dinge, die euch beiden Spaß machen. Vielleicht auch eine neue Art der Auslastung, wie Mantrailing, Rally-Obedience, Longieren.....

  • Spunki
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    • 27. September 2017 um 15:55
    • #83

    über eine zusätzliche Beschäftigung denke ich die ganze Zeit nach, aber irgendwie werde ich hier nicht grün mit mir. Hier wollte ich nachher mal unsere hundetrainerin ansprechen ob die noch irgendwas anbietet zum schnuppern. Sie kommt immer zu mir. Bzw. Ohne Bällchen. Mit hält sie meistens 2 m Sicherheitsabstand. Hier ist mehrmalige Aufforderung. Bzw. Umdrehen notwendig. Und das Bällchen gibt sie gar nicht ab. Egal was da von mir für ein aus kommt. Wie am Anfang. Leckerli alles egal. Soll ich an den bal l zerren? Wird wahrscheinlich wenig Aussicht auf Erfolg haben. Hier merkt Emma wahrscheinlich dass ich am Ende meiner Ideen bin. ... Soll ich sie sitzen lassen bis sie es ausspuckt? :/ ich tu mein bestes...

  • Cuki
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    • 27. September 2017 um 17:16
    • #84

    Nicht um den Ball zerren! Gin war auch SO ein Kandidat mit DEM bestimmten Spielzeug. Ich habe mein Finger in sein Maul reingesteckt hinter Ball in seinen Rachen und leicht gedrückt auf die Zunge. Es kommt Schluckreflex oder was auch immer, er lockert den Griff jedenfalls und ich hole mir das Spielzeug. Und dann bin ICH wieder auf dem längeren Ast. Und DU bestimmst wann das Spielzeug DIR gehört. Nicht vergessen loben nach Abgabe!

  • Spunki
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    • 27. September 2017 um 20:43
    • #85

    Danke cuki, das war ein super Tipp. Scheint zu funktionieren. *freu* mal schauen wann sie es mir wieder freiwillig gibt☺ wir haben eben unsere große Runde gemacht. Hat alles super funktioniert. Die Maus hat bei allem: Fahrrädern, Pferd, hunden und Jogger brav an der Seite im sitz gewartet . Habe sie nicht festgehalten. Jetzt müssen wir nur nochmal das Fuß ohne Leine üben, damit das an den Hunden vorbeilaufen auch wieder funktioniert... haben dann auch noch nen bekannten mit seinen 3 Hunden getroffen, hier sind wir ein Stück gemeinsam gelaufen und die Hunde haben geschnüffelt sich nicht angezickt. Emma war mit ihren Stöckchen beschäftigt... dann trennten sich die Wege und sie forderte mich wieder auf mit ihr zu spielen. Danach waren wir in der Hundeschule. Die Trainerin sagte das Emma nun sozial Erwachsen ist, aber das mir kein anderer Hund zu nahe kommen kann müssen wir unterbinden. Sonst mache sie das später auch mit Menschen ? Sie meinte sie nimmt mich nicht mehr ernst, aber wunderte sich dann warum sie so super an der Leine läuft und Kommandos ohne das ich was sagen brauchte ausführt... Hihi. Wir sollen jetzt in den fortgeschrittenen Kurs. Bin mal gespannt... Emma nimmt langsam ihre Aufgabe als wachhund ziemlich ernst. Eben hat unten bei meinen Eltern jmd geklingelt, den sie nicht kannte (installateur).... und sie bellte und rannte wie wild im Haus rum. Gut zureden meiner Eltern brachte nix. Ich hab sie dann irgendwann auf ihre Decke geschickt... hatten eure auch so "anwandlungen"? Wie reagiert ihr da? Mich wundert nun, dass das alles auf einmal kommt....

  • Lolu
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    • 27. September 2017 um 23:01
    • #86

    Das mit dem Schluckreflex hat uns unser Trainer auch gesagt. Nach ein paar Mal wurde der Ball freiwillig abgegeben.

    Siehst du, in der kurzen Zeit ist doch schon wieder Einiges im Lot.

    Trainier weiter so fleißig und dann klappt auch alles wieder.

    Ja, wenn man einem Schäferhund das Wachen überlässt, nimmt er das bald sehr, sehr ernst. Und gut zureden ist wie bestätigen! Das machst du prima! ;)

    Deine Reaktion war super! Auf den Platz schicken und das Bewachen der Tür nicht dem Hund überlassen! Der Hund darf den Besuch oder Handwerker (wenn keine Angst besteht) erst begrüßen, wenn er nicht mehr aufgeregt ist. Bis dahin wird der Hund völlig ignoriert.

    Das sich nähern anderer Personen und Hunde könnt ihr in der Hundeschule doch immer mal wieder üben? Wir haben das auch oft wiederholt. Deshalb war das auch nie ein Problem. Mit Menschen! Bei Hunden sieht das schon anders aus. Aber wie gesagt, es muss euch ja nicht jeder Hund so auf die Pelle rücken. Mit freundlichen Hunden würde ich das immer wieder üben. Unfreundliche bzw unerzogene Hunde besser meiden.

  • Cuki
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    • 28. September 2017 um 09:44
    • #87
    Zitat von Spunki

    Sie meinte sie nimmt mich nicht mehr ernst, aber wunderte sich dann warum sie so super an der Leine läuft und Kommandos ohne das ich was sagen brauchte ausführt...

    Hmm vielleicht sie nimmt dich situationsabängig erst. Dh. wenn für sie brenzlich wird, oder sie meint es ist brenzlich, dann übernimmt sie.

    Ah komm, das wird mit euch beiden wieder. Nach so einer kurzen Zeit habts schon viel wieder erreicht. Dran bleiben und unternehmen was. Ich bin überzeugt das nach 2 Wochen werdet ihr wieder ein eingespieltes Team

  • Hermannthegerman
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    • 28. September 2017 um 13:03
    • #88
    Zitat von Spunki

    Hi,

    1.) vielen Dank für eure Antworten. Emma muss nicht mit jedem klar kommen, bzw. mit allen spielen. Das verlange ich ja gar nicht von ihr. Sie soll nur nicht jeden Hund direkt angiften, wenn man mal 2 Minuten stehen bleibt und sich mit wem unterhalten möchte.

    Wenn das möglich ist, soll sie die Nasen, die ihr nicht passen (wofür ich absolutes Verständnis habe) einfach in Ruhe lassen und sie nicht dominieren und zurecht weisen. Vorallem wenn diese nichts gemacht haben.


    2.) Den Ball setze ich noch ein, aber hier müssen wir von vorne anfangen habe ich das Gefühl. Sie gibt ihn halt nicht mehr her, draußen ist das etwas unpraktisch. Mein Bekannter braucht nur mit dem Finger schnippen und sie legt sich hin und spuckt den Ball aus. Aber ich glaube er hat das über die ganz "autoritäre Schiene" gemacht und das kann ich nicht, da steh ich nicht komplett hinter -und das merkt sie. Merke auch, das mir ein wenig Vertrauen flöten gegangen ist, vorallem nach gestern (er war mit ihr nachmittags draußen, weil ich Fieber hatte) -heute hat sie auf mich nicht mehr so gut gehört. Zudem hat er sie körperlich total ausgepowert, also nur körperlich und das reicht ihr nicht. sie waren ne halbe Stunde weg, danach brauchte sie zwei stunden um wieder auf normale Atmung zu kommen und abends war sie total hibbelig und wollte unbedingt etwas machen. Naja ich darf mich nicht beschweren, bin ja froh, das er sie genommen hat. Nur das ist wieder nen Stück Arbeit, jetzt muss ich erstmal ihr komplettes Vertrauen wieder bekommen.... Nur die Frage ist wie.... Heute Abend gehen wir wieder unsere große Runde mit auspowern, suchen, Gehorsam....

    Eben war ich mit meinen Freunden unterwegs, sie ist einer anderen Hündin durch die Wiesen gerannt - diese zeigt ihr aber auch wo der Hammer hängt *hihi*. Danach hat sie mit einem Freund von mir Stöckchen gespielt, hat es dann auch abgegeben, hier wurde ich richtig eifersüchtig, der hatte den richtigen Schalter wiedergefunden - den ich wieder suchen muss. Nix mit streng und aus, ansonsten kasalla.... ganz lieb... so wie ich sie kenne... sorry das hat mich irgendwie mitgenommen. habt ihr Tipps zu weiteren Vertrauensübungen (Bindung ist zum Glück noch da)?

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    zu 1.) Es klingt für mich, als wenn sich Emma einfach Freiraum verschaffen will. Und da ist es egal,ob der andere Hund sie anspielt oder da nur rumsteht. Sie hat ihren Radius wo sie ihre Ruhe will. Wäre es mein Hund, würde ich ihr diesen Raum zugestehen, und meinen Gesprächspartner bitten, seinen Hund außerhalb dieses Radius zu halten. Und wenn du dies als Halter nicht schaffst, wird es sich Emma selbst zur Aufgabe machen und angreifen.2.)

    zu 2.) Ich weiß nicht wie eure Spiele aussehen. Aber was ich bei vielen Haltern beobachtet habe, ist ein sehr dominantes Spiel seitens des Menschens . Der Ball wird dem Hund verwehrt, in dem man ihn zum Beispiel mit verschränkten Arm verbirgt und wenn der Hund dann mal den Ball haben darf wird gezerrt und gezogen und der Hund darf nicht gewinnen. Sprich, der Ball wird dem Hund einfach wieder entzogen, ohne das Gefühl er hätte mal gewonnen.Er lernt nur, dass Herrchen stärker ist und er die Chance nutzen muss, den Ball für sich zu beanspruchen, wenn er ihn mal hat ergattern können. Das ist jetzt nicht auf dich bezogen, sondern sind meine Beobachtungen. Ich z.B. spiele mit Hermann dual. Das heißt ich habe 2 Beuten (2 Beißwürste). Ich spiele Hermann mit einer BW an,ziehe sie kurz ein paar Mal vor ihm weg (wie flüchtende Beute) und dann werfe ich die Beute nicht weit weg von mir und Hermann darf sie packen. Im gleichen Moment hole ich die 2 BW raus und wiederhole das Ganze. Sobald Hermann sich für meine Beißwurst interessiert darf er diese packen. Und in diesem Moment lasse ich wieder los und nehme die andere BW auf. Und so weiter. Ich vermittle Hermann damit: ohne mich ist die Beute tot und langweilig, nur mit mir hast du Spaß!Und es funktioniert prima. Hermann hat keine Angst, ich könnte ihm die Beute entziehen. Wenn er richtig im Trieb ist, muss das AUS schon mal mit Nachdruck kommen, aber dass er nicht auslässt, das gabs noch nie.

    "Egal wie wenig Geld und Besitz du hast, einen Hund zu haben, macht dich reich."
    Louis Sabin

    Viele Grüße von Anja mit Hermann und Otte und Sammy im Herzen

  • Spunki
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    • 28. September 2017 um 21:20
    • #89

    Danke für eure Antworten. Das mit dem Freiraum werde ich mal genauer beobachten, finde ich sehr interessant. Heute war es jedoch weniger ein Problem. Mittlerweile habe ich das Gefühl, sie kann diese andere Hündin überhaupt nicht riechen, bzw. Versucht alle Weiber die ihr keine Paroli bieten, unter zubuttern. Bzw. Alle, aber 3 andere lassen sich das nicht gefallen und die lässt sie dann aber auch in Ruhe. Bei den Rüden, ob kastriert oder unkastriert scheint das nicht so das Thema zu sein. Sie blöckt sie zwar auch mal an. Lässt sich aber dann abrufen und lässt sie in Ruhe. Sie hat sich dann heute nen Stock gesucht und wollte die Kerle zum spielen auffordern, lässt sich dann aber auch nix abnehmen und wird ziemlich knurrig? da lassen die anderen dann ab...

    Ich habe Emma eigentlich das Bällchen immer eine Zeit gelassen und irgendwann wieder weg getan. Aber mir scheint es wirklich so als hätte sie Angst das nicht mehr wieder zu bekommen... hier stellt sich für mich die Frage, wie Krieg ich das wieder raus? Ich kann ihr das Bällchen dich nicht den gesamten Spaziergang lang lassen, dann ist alles andere uninteressant... meine Überlegung war tatsächlich mal so beisswürste als was neues mitzunehmen und damit quasi von vorne anzufangen, wie du es gesagt hast. Mit den Bällchen übe ich zuhause dann lediglich das aus wieder. Ohne schmeissen etc. ?

    Emma ist voll müde. Hihi wir waren eben in der fortgeschrittenen Gruppe in der Hundeschule. Bin voll stolz. Bis auf das Fuß ohne Leine (Was ich ja schon erwähnt) habe, konnte sie alles und hat meine kommandos meist ohne Worte umgesetzt *War Sinn der sache*. Die Trainerin sagte zwar, dass sie sich das jetzt abgeguckt hat und sie das vor Ort neu lernen muss, aber ich weiß dass mein Mädchen das draußen auch kann u das schon generalisiert haben müsste ?

    Dann habe ich mich noch in der Umgebung über Mantrailing informiert, hier gibt es tatsächlich so etwas ca. eine halbe Stunde weg. Morgen werde ich mal dort anrufen und mich informieren und meine Tochter überreden mal mitzukommen. Vl. Finden wir ja mal eine gemeinsame Beschäftigung... wir verstecken uns beim spazieren gehen zwischendurch und lassen Emma suchen, nur mittlerweile lässt uns madam nicht mehr aus den Augen... und wenn sie so etwas mitbekommt hilft auch kein Sitz mehr, dann muss sie sofort ihre Herde zusammebtreiben? Sie hat uns immer im Blick und entfernt sich Max. 20 m... Naja bin gespannt, was die Morgen erzählen...

    Einmal editiert, zuletzt von Spunki (28. September 2017 um 21:27)

  • Lindaxx
    Beiträge
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    • 29. September 2017 um 07:48
    • #90
    Zitat von Hermannthegerman

    zu 2.) Ich weiß nicht wie eure Spiele aussehen. Aber was ich bei vielen Haltern beobachtet habe, ist ein sehr dominantes Spiel seitens des Menschens . Der Ball wird dem Hund verwehrt, in dem man ihn zum Beispiel mit verschränkten Arm verbirgt und wenn der Hund dann mal den Ball haben darf wird gezerrt und gezogen und der Hund darf nicht gewinnen. Sprich, der Ball wird dem Hund einfach wieder entzogen, ohne das Gefühl er hätte mal gewonnen.Er lernt nur, dass Herrchen stärker ist und er die Chance nutzen muss, den Ball für sich zu beanspruchen, wenn er ihn mal hat ergattern können. Das ist jetzt nicht auf dich bezogen, sondern sind meine Beobachtungen. Ich z.B. spiele mit Hermann dual. Das heißt ich habe 2 Beuten (2 Beißwürste). Ich spiele Hermann mit einer BW an,ziehe sie kurz ein paar Mal vor ihm weg (wie flüchtende Beute) und dann werfe ich die Beute nicht weit weg von mir und Hermann darf sie packen. Im gleichen Moment hole ich die 2 BW raus und wiederhole das Ganze. Sobald Hermann sich für meine Beißwurst interessiert darf er diese packen. Und in diesem Moment lasse ich wieder los und nehme die andere BW auf. Und so weiter. Ich vermittle Hermann damit: ohne mich ist die Beute tot und langweilig, nur mit mir hast du Spaß!Und es funktioniert prima. Hermann hat keine Angst, ich könnte ihm die Beute entziehen. Wenn er richtig im Trieb ist, muss das AUS schon mal mit Nachdruck kommen, aber dass er nicht auslässt, das gabs noch nie.

    :thumbup:So habe ich das in der Hundeschule auch gelernt und spiele mit Mila (meistens) auch heute noch so. Das Kommando "aus" funktioniert im Zusammenhang mit "zerr/zieh-Spielchen" , aber auch 1a.

    Mein damaliger Hundetrainer hat mir aber auch gesagt, dass ich Mila ihr Spielzeug zum Abschluss ruhig mal überlassen soll... sie darf es mir dann nochmal aus der Hand zergeln und in den Garten tragen. Ob das nun richtig so ist, oder nicht...? Bei Mila funktioniert es;)

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