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  1. Das Schäferhund Forum
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Wie verhalten sich Eure Hunde den Welpen gegenüber?

  • Cuki
  • 25. September 2017 um 11:43
  • Cuki
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    • 25. September 2017 um 11:43
    • #1

    Hallo Leute,

    Mich würde interesieren wie sich Eure Hunde gegenüber anderen, fremden Welpen verhalten? Da meine ich so 4 Monate ca. Welpe der fremd ist.

    Klar, es gibt keinen Welpenschutz. Mich würde es trotzdem interessieren.

    Letztens hatten wir eine Begegnung gehabt mit Gin. Wir waren Hundewiese, Gin sein bester Freund war da (kastrierter Rüde) und die flitzten. Dann kam ein Pärchen mit einem 4 Monate alten Welpen. Einer kleinen Schäferhündin.

    Klein würde ich sie nicht nennen :D eher so tolpatischig hoch, ihr wisst eh wie die Schäfis mit 4 Monaten sind.

    Da Gin sein Freund hingerannt ist "hallo" zu sagen und er spielte schon schön mit der jüngen Hündin und DA es eine Hündin war und Gin versteht sich AUSNAHMSLOS mit Hündinen, habe ich beschlossen ich gehe auch hin.

    Habe vorsorglich Gin noch an der Leine gelassen ( KEIN Zug ). Das Pärchen wo die Schäfi-Welpin hingehörte waren hin und weg von "dem großen Bruder" von "der Kleinen". Jetzt kommt aber:

    Gin schnuppert ohne Zug an der Leine, die Kleine macht nix, ich schwöre und Gin zuck mir da aus. Wäre die Leine nicht ( die ich sofort stramm gezogen habe und Gin an der Brust hoch und weg von den Kleinen ) dann würde er sie womöglich verletzten. Er stürzte sich auf die, mir nix dir nix und wurde echt aggro. Die Kleine hat zurückgekeift- Es sah so aus: ich über Gin den ich mitlerweile an der Brust hochhebe weil er sonst die Kleine direkt unter ihm erwischt hätte :cursing:

    Das Pärchen war nett, klar schauten wir, die Kleine war nur "abgeschleckt" nix war. Wir versuchten auch noch Mal, diesmal aber ich ließ Gin daneben Ablegen und hatte 1.5 m noch Abstand zw. der Kleinen und Gin. Vergisst es. Gin lag 1 min ruhig und dann startete wieder einen "Angriff".

    Gehts noch???? Ich war so baff, ich meine das war eine HÜNDIN! Gin hatte noch NIE was mit Hündin, die können sich ALLES bei dem erlauben :rolleyes: Tja. und als wäre das noch nicht genug, alles hat die größte Tratschtante am Platz mitgesehen. Das Gerede wird schööön.

    Ich verstehe das nicht! Gin IST verträglich mit Hündinnen! Da schaue ich nie was das für ne ist, weil ich WUSSTE er ist super kompatibel. An dem selben Tag davor hatten wir einen anderen Terrier Rüden getroffen auch kastriert. Gin war genauso erstmal schnuppern, der Terrier hat gesponnen und probierte Gin zu besteigen von KOPF Seite. 20 Sekunden war er auf Gini. Was machte Gin? NIX, Ruhe in Person.

    Und dann das mit dem Welpen! Gibt es eine Erklärung?

    Welche Erfahrungen habt IHR mit Euren Hunden und Welpen / sehr jungen Jünghunden gemacht?

  • Knickohr
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    • 25. September 2017 um 13:57
    • #2

    Mach Dir keinen Kopf! Es gibt viele erwachsene Hunde, die wollen mit Welpen nix zu tun haben. Ich habe 3 davon......die Kids gehen ihnen scheinbar auf die Nerven, sie nehmen sie nicht für voll und meinen, sie können sich zeigen. Ich lass sie nicht mehr zu Welpen hin und gut ist. Ansonsten sind sie alle 3 mit allem verträglich, auch zu kleinen Hunden (von der Rasse her kleinI) sind sie super, total vorsichtig.

    Aber hin und wieder gibts halt auch Antipathien. Genau wie Dein Gin, der sonst immer gut mit Hündinnen kann, wird auch mal auf Hündinnen treffen, die er absolut nicht mag. Einfach akzeptieren und gut.

    Bei meinen spielt auch eine große Rolle, ob sie angeleint sind oder nicht. An der Leine wird jeder der 3 schnell giftig. Ohne Leine funktioniert immer.

  • Lolu
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    • 25. September 2017 um 15:52
    • #3

    Manchmal weiß man wirklich nicht, warum das jetzt so ist. Evtl lag es an der Leine, vielleicht war Gin auch eifersüchtig, weil er mit seinem Freund spielen wollte, vielleicht wollte er auch nur disziplinieren. Makani kann vielleicht was dazu sagen.

    Lotte diszipliniert Welpen auch gerne. Geht hin, raunzt die kurz an und geht dann ihrer Wege. Auch bei Junghündinnen macht sie das. Ludwig ist tatsächlich wie ein großer Bruder. Der findet die toll. Er ist nur so groß und grobmotorisch, das ist mir zu heikel.

    Wir haben mal eine kleine Schäferhündin getroffen, die ist schreiend abgehauen, die doppelte schwarze Schäferhund-Power war ihr unheimlich. Ein paar Monate später ist sie mit den beiden durch die Gegend geflitzt.

  • Peppermint
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    • 25. September 2017 um 16:41
    • #4

    Ha, was Lolu da schreibt, passiert mir auch oft! ;) Askja ist nicht böse und kann mit Junghunden richtig albern sein. Das sind dann aber Temperamente, die schon "einen Stiefel vertragen können". Sonst flüchten sie schreiend. Also erstmal vorsichtig gemeinsam ran - und ICH halt mich raus. Kommt nämlich meist nich so gut.

    Aber ich erlebe es mittlerweile auch öfter, dass Askja keine Lust auf sowas hat. Auch gut.

    Wenn sie übrigens bereits mit einem befreundeten Hund spielt und es kommt dann ein Neuer hinzu (so wie es bei der Begegnung zwischen Gin und dem Jungspund war), wird das selten ein gelöstes Spiel zu dritt. Askja reagiert ungehalten/desinteressiert, verliert das Interesse und das Spiel löst sich auf.

    Askja vom Haus Fuchsgraben

    * 18.06.2014

    Banja vom Wogenfeld - mein Mädchen im Herzen

    * 12.04.2002 - gegangen am 08.09.2014

  • Roopa
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    • 25. September 2017 um 20:07
    • #5

    du sagst ja: es gibt keinen Welpenschutz !

    Roopa legt sofort den Welpen auf den Rücken, egal ob Schäfi oder andere Rasse (bis ca. 12 Monate)

    ist auch ganz normal

    also Gin hat sich absolut korrekt verhalten

  • Cuki
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    • 26. September 2017 um 10:27
    • #6

    Hmm hängt das mit dem fehlenden Geruch zusammen? Aber das kann ja auch nicht sein, Gin versteht sich mit kastrierten Rüden / Hündinnen, die riechen auch nicht.

  • Lolu
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    • 26. September 2017 um 11:01
    • #7

    Weißt du, Lotte war überhaupt nicht begeistert, als wir ihr den nervigen kleinen Ludwig vor die Nase gesetzt haben. Sie hat ihn irgendwann akzeptiert und irgendwann auch angefangen zu lieben, weil sich seinem Charme niemand entziehen kann ^^), weil wir es so wollten. Draußen wäre das eine ganz andere Sache gewesen.

    Gin hat etwas unfreundlich gezeigt : Meine Wiese, meine Gesetze und du bist neu und hast dich daran zu halten!

    Ich hätte es eher wie Peppermint gehandhabt, entweder ohne Leine oder gar nicht. Oder die Kleine wäre auch an der Leine gemeinsam mit euch ein paar Schritte gelaufen. So standen mehrere Leute in Erwartungshaltung da und Gin zudem an der Leine.

    Ob Männlein oder Weiblein ist in dem Alter egal. Du weißt auch nicht, wie der Welpe drauf war. Das schien ja schon eine selbstbewusste junge Dame zu sein. Und wenn da keinerlei Beschwichtigungssignale kommen, sondern eher: Achtung, hier komm ich! , dann ist Gins disziplinierendes Verhalten absolut verständlich.

  • Roopa
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    • 26. September 2017 um 11:02
    • #8
    Zitat von Cuki

    fehlenden Geruch zusammen?

    jeder Hund riecht ... ! jeder auf seine Art

    der heranwachsende Hund geht nicht in den Widerspruch und lässt es über sich ergehen (ist beim Mensch doch auch nicht anders / Erwachsenme Menschen massregeln oft fremde Kinder und schüchtern sie dabei ganz schön ein / egal jetzt ob gerechtfertigt oder nicht : wenn du noch einmal gegen das Garagentor schiesst, nehm ich dir den Ball weg und zieh dir die Ohren lang, daß sie dir zu den Füßen hängen) - erst ab ca 1 Jahr will er auch seinen "Mann stehen" und gibt Widerspruch, wehrt sich

    Bei Hunden wie Gin oder Roopa ist das halt stärker ausgeprägt

    Mädchen und Kastrierte ist wieder etwas ganz anderes .......

  • Cuki
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    • 26. September 2017 um 11:18
    • #9

    ja schon Roopa :)

    Nur der Welpe war AUCH ein Mädchen ^^

  • Roopa
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    • 26. September 2017 um 11:36
    • #10
    Zitat von Cuki

    Nur der Welpe war AUCH ein Mädchen

    das ist doch egal

    wann zeigt sich der Unterschied? vermutlich nach der ersten Läufigkeit .... !?

  • Lolu
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    • 26. September 2017 um 11:49
    • #11

    Ja genau, um die erste Läufigkeit herum riechen die Mädchen dann interessant. Und Rüden, wenn sie den Deckakt vollziehen können. Das kann bei kleineren Rassen, aber auch bei einzelnen größeren Rüden, schon mit 6 Monaten sein.

  • Azir
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    • 27. September 2017 um 11:46
    • #12

    Gin war doch jetzt eine Zeit lang gesundheitlich nicht auf der Höhe. Das verändert auch das Verhalten.

    Als meiner 2 Wochen außer Gefecht war, durchlebte er außerhalb der Wohnung eine Wesensveränderung.
    Er fuhr ganz gechillt im Aufzug mit, er war auf der Straße ängstlicher und alles war eine Gefahr (Mensch und Hund wurde mit komplett aufgestellter Mähne begutachtet, manch Hunde wurden auch angeknurrt, wenn sie auf der anderen Straßenseite waren oder bei uns vorbeigingen), er zog nicht mehr an der Leine.

    Die ersten paar Hundebegegnungen wurden sehr skeptisch abgeschnüffelt und er wollte rein gar nichts von denen wissen.

    Legte sich jedoch mit der Zeit wieder. Also vll wird Gin auch wieder etwas freundlicher.


    Meiner ist ein intakter Rüde, kommt mit allen Hunden klar, Welpen/Junghunde sind ihm egal. Egal wie nervig die sind, die werden konstant ignoriert, oder durch wegdrehen mit seinem Hinterteil etwas zu Seite geschoben.

  • Cuki
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    • 27. September 2017 um 12:37
    • #13
    Zitat von Azir

    Meiner ist ein intakter Rüde, kommt mit allen Hunden klar, Welpen/Junghunde sind ihm egal. Egal wie nervig die sind, die werden konstant ignoriert, oder durch wegdrehen mit seinem Hinterteil etwas zu Seite geschoben.

    Das ist interessant für mich. Ich nehme an, du hast deinen Rüden von Anfang an gehabt? Wie hast du die Wandelphase gesteuert als er geschlechtsreif wurde und bei anderen Rüden angefangen hat "zu testen" ? War alles unproblematisch von Anfang an bei ihm, oder durch deine Gegensteuerung ( dann was ) wurde unerwünschtes Verhalten unterbunden?

    Ich frage, weil ich den Gin nach der Phase bekommen habe und da keinen Einfluss / Erfahrungen habe.

    Oder ist es rein Hundabhängig? Reine wollens, reine nicht?

    Was die Krankheit und Wesensveränderung angeht, dann glaube ich dir das schon. Bei Gin war es während kranks seins das gut zu beobachten. Er pickte während Gassi gehens an mir uns gab mir VOLLENDS die Führung. Dh. wenn ich stoppte dann stoppte der Hund, und er wollte dicht bei mir sein.

    Nach der Krankheit gab es keine Veränderung auf die Umweltreize / Menschen etc. Es kann schon sein, dass es eben auf Artgenossen polarisierte bzw. eben der Welpe hat deb Senf abbekommen.

    Gin ist nicht sooooooo sattelsicher bei Hundebegegnungen. Oder besser gesagt: er fühlt sich ok mit Hündinen und kastrierten Rüden. Das was er kennt und regelmäßig zur Gesicht bekommt.

    Ich wollte ncoh was loswerden, habe es bereits Lolu erzählt. Ich war jetzt an dem Wochenende bei einem Konzert, ohne Hund. Mein Freund ist mit Gin geblieben. Er hat ihn natürlich am Montag mit sich mitgenommen. Die waren bei einem Bekannten von ihm der einen Waldstück hat und einen unkastrierten Jagdhund. Als ich das hörte, dachte ich mir: ohhh,, ohh. Blutvergissen etc. gleich vor meinem inneren Auge. Meine Erfahrungen mit Gin und unkastrierten Rüden: es geht zu 60% richtig schief.

    Was war? Nix. Die beiden Rüden flitzten um die Wette durch den Wald. Es gab eine Auseinandersetzung erst wo ein frischer Knochen ins Spiel kam. Aber DAS ist normal.

    Männer denken da nicht viel nach glaube ich. Es muss an mir liegen das Gin mit unkastrierten Rüden in meiner Anwesenheit spinnt. So als Nachtrag.

  • Azir
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    • 27. September 2017 um 18:30
    • #14
    Zitat von Cuki

    Das ist interessant für mich. Ich nehme an, du hast deinen Rüden von Anfang an gehabt?
    Ja.

    Wie hast du die Wandelphase gesteuert als er geschlechtsreif wurde und bei anderen Rüden angefangen hat "zu testen" ? War alles unproblematisch von Anfang an bei ihm, oder durch deine Gegensteuerung ( dann was ) wurde unerwünschtes Verhalten unterbunden?
    Also erstens habe ich mir da seine Eltern schon sehr gut angesehen und die sind vom Wesen her sehr gefestigte Hunde und der Vater ist auch ein super sozialer Rüder. Die Mutter wurde erst nach der Tächtigkeit zickiger.

    Als Welpe und auch heute noch habe ich sehr viel Hundekontakt mit verschiedensten Rassen und Altersgruppen. So mit etwa 6 Monaten wurde er von einem Rüden mal ziemlich schnell auf den Rücken geworfen, weil er glaub ich ganz kurz lästig war. Danach alles wieder in Ordnung. Ich denke, das war auch ein Schlüsselergebnis, warum er nicht lästig wird bzw. Konflikten bestmöglichst aus dem Weg geht.
    Das erste Mal aufreiten bei einer Hündin wurde ziemlich ruppig und laut von mir kommentiert - wenn es heute noch vorkommt (meist bei Beagle oder Möpsen), dass er aufreiten will (bei Hündinnen), dann geh ich hin und er zischt ab bevor ich ihn am Halsband hab. Bei Rüden hat er soweit ich mich erinnern kann noch nicht aufgeritten. Wenn Rüden auf ihn aufreiten, dann "rette" ich ihn sozusagen, denn er bleibt dann stehen und wartet und ich belohne ihn für sein warten. Wenn er sich durch winden und wegrennen selbst retten, belohne ich ihn auch.

    Natürlich gibt es mal hier mal da "Zwischenfälle" , bei denen sich zwei Rüden anknurren und verharren. Dann schau ich ganz genau zu, setz mich in Bewegung und wenn die es selbst auflösen wird kräftig gelobt. Wenn dominantes Gehabe (Zähne zeigen, in die Luft schnappen, Kopf über die Schulter und im Kreis laufen) entsteht - ja, kam auch schon 2 mal vor - dann konnte ich ihn bis heute immer ins Platz schreien und er muss dann warten. Ich rede mit den Haltern ob alles OK ist, Hunde werden gecheckt und gut ist. Wie gesagt, das ist zweimal passiert. Die zwei Rüden sind dann auch immer sofort ab von ihm .. wahrscheinlich waren sie so geschockt wie mein Hund, durchs Anschreien haha

    Ich frage, weil ich den Gin nach der Phase bekommen habe und da keinen Einfluss / Erfahrungen habe.

    Oder ist es rein Hundabhängig? Reine wollens, reine nicht?

    ich finde Einfluss hat man immer, auch mit einem schon ausgewachsenen Hund - man muss es dem nur öfters Wiederholen und es dauert halt viel viel länger und Rückfälle können immer auftreten.
    Ich lobe meinen Hund sehr viel. Vor allem, wenn er von allein entscheidet, ruhig bei Hunden vorbeizugehen oder eig bei jeder Hundebegegnung. Er sagt "hallo" kommt wieder und ich lobe ihn, denn er hat es so gemacht wie es ein Hund eben machen soll. Durch dieses Loben kommt er auch wirklich nach jeder direkten Hundebegegnung zu mir. Wenn er etwas falsch macht oder Hunde vor ihm Angst haben, dann hol ich ihn zu mir oder sage er soll weiter gehen.
    Dafür bin ich halt auch wieder extrem wenn etwas nicht passt. Beim Versuch eines Aufreiten schrei ich halt mal ein scharfes Nein. Es ist ja meist eh das Aufreiten, dass andere Rüden so stört und es zu einer Auseinandersetzung kommt. Bei Hündinnen wird das meist gar nicht ernst genommen - da wird von der Hündin ständig mit Schnappen gedroht und er dreht sich weg. Bei Rüden will halt keiner aufgeben.

    Bei Gin würde ich halt auch mal ganz genau darauf achten, weshalb er Rüden nicht mag. Was macht der andere Rüde, damit Gin in die Kiste springt. Wenn du den Grund dafür weißt, kann man daran arbeiten. Manche Hunde wollen es nicht von hinten beschnüffelt zu werden , andere wollen nicht, dass der Hund direkt auf sie zu kommt. Und wenn ich weiß, mein Hund mag es nicht hinten beschnüffelt zu werden. Lob ich schon mal, wenn hinten ein Hund ist. Danach wenn Hinten geschnüffelt wird, dann lobe ich wenn er ebenfalls hinten schnüffelt.

    Wer weiß was dem Gin passiert ist, dass er so unverträglich ist. Vll war mal etwas mit einem Rüden oder weiß Gott was. Vielleicht macht auch er einen Fehler und benimmt sich nicht gut und dann muss man dieses Verhalten halt auch im Keim ersticken. Also wirklich beim Ansatz ihn schon rausholen mit Ablenkung oder dazwischen gehen. Aber das würde ich alles mal mit einer Hundetrainerin, die auch wesensfeste Rüden hat zum resozialisieren besprechen. Auf der Straße finden man nicht so leicht die passenden HH , die das dann mitmachen :)

    Was die Krankheit und Wesensveränderung angeht, dann glaube ich dir das schon. Bei Gin war es während kranks seins das gut zu beobachten. Er pickte während Gassi gehens an mir uns gab mir VOLLENDS die Führung. Dh. wenn ich stoppte dann stoppte der Hund, und er wollte dicht bei mir sein.

    Nach der Krankheit gab es keine Veränderung auf die Umweltreize / Menschen etc. Es kann schon sein, dass es eben auf Artgenossen polarisierte bzw. eben der Welpe hat deb Senf abbekommen.

    Gin ist nicht sooooooo sattelsicher bei Hundebegegnungen. Oder besser gesagt: er fühlt sich ok mit Hündinen und kastrierten Rüden. Das was er kennt und regelmäßig zur Gesicht bekommt.

    Ich wollte ncoh was loswerden, habe es bereits Lolu erzählt. Ich war jetzt an dem Wochenende bei einem Konzert, ohne Hund. Mein Freund ist mit Gin geblieben. Er hat ihn natürlich am Montag mit sich mitgenommen. Die waren bei einem Bekannten von ihm der einen Waldstück hat und einen unkastrierten Jagdhund. Als ich das hörte, dachte ich mir: ohhh,, ohh. Blutvergissen etc. gleich vor meinem inneren Auge. Meine Erfahrungen mit Gin und unkastrierten Rüden: es geht zu 60% richtig schief.

    Was war? Nix. Die beiden Rüden flitzten um die Wette durch den Wald. Es gab eine Auseinandersetzung erst wo ein frischer Knochen ins Spiel kam. Aber DAS ist normal.

    Männer denken da nicht viel nach glaube ich. Es muss an mir liegen das Gin mit unkastrierten Rüden in meiner Anwesenheit spinnt. So als Nachtrag.

    Ja, es kommt wirklich immer aufs andere Ende der Leine an. Eine Freundin hat eine Akita Hündin, die laut ihr nicht sozial ist. Ich ging mit ihr in eine Hundezone (mit Schlepp) und zeigte ihr, dass es auch anders geht. Sobald sie die Schlepp in die Hand nahm rastete der Hund aus. Obwohl keine Spannung dran war und sie davor ganze Zeit neben mir ging. Hat man also einen sehr sensiblen Hund, springt der sofort drauf an!

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  • Cuki
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    • 28. September 2017 um 10:00
    • #15

    Weißt du, ich habe mich wirklich damit intensive beschäftigt, weil das ist unserer einziges Problem. Die Faxen gehen zu 80% von Gin aus. Mal legt er seinen Kopf auf den Rücken des Rüden, mal ne Pfote. Bei jüngeren oder körperlich unterlegenen geht er halt in Angriff. Es rennt so ab ( je nach Hund, und ich finde das ist so schwer die EINE Ursache zu finden :( Der andere Hund sieht Gin und kommt hin, als er in 8m Entfernung ist merkt er das Gin auch ein Rüde ist. Der andere wird steifer und langsammer schließlich stoppt er. Gin, wenn nicht in meinem Wirkbereich, geht auch frontal auf den Hund zu, wird auch langsam, bleibt stehen.

    Dann je nach Hund ( größe , Alter ) entweder läuft Gin hin und es fliegen gleich die Fetzten ( ohne Abschnuppern ) oder beide Hunde gehen seitlich auf einander zu. Bleiben angespannt beim Hintern des anderen stehen und schnuppern. Dann stehen die, beide angespannt ( da versuche ich Gin da rauszuhollen -> Spielzeug raus und rufen -> nicht mit Hand reingreifen und wegziehen, weil da fliegen zu 100% die Fetzten ). Je nach Hund entweder gehen die außeinander oder es gibt Stress.

    Ist der andere unterlegen ( körperlich ) dann braucht der andere nur "falsch atmen" oder kurz die Aufmerksamkeit von Gin nehmen, dann geht es los ( Gin stürzt sich auf den ).

    Ein Jung Rüde hingegen der sich wo die noch frontal standen sofort vor Gin seine Füße zum Boden gelegt hatte und total unterworfen hatte dürfte passieren....

    Trifft Gin auf einen gestandenen Rüden und kein Umweltreitz da dazwischenfunkt ( da meine ich andere Hunde oder andere HH ) dann gehen die eigene Wege.

    Habe es 1000 Mal analysiert. Es ist unterschiedlich je nach Hund. Je nach dem ob Gin mit seinen Freunden spielt ( da beschützt er die Freunde von den "Angriffen" die eigentlich Spielaufforderung sind ), ob der anderer Rüde körperlich unterlegen oder souverän ist, wie weit ist der andere HH und was er tut...

    Ich weiß das die Vorbesitzerin mal gesagt hat: " und ? wenn ihr auf Hundezonen seids, dann wird Gin auch von Hunden gejagt bis er jault?" --> Schlussfolgerung: Gin müsste als Junghund zumindest gemobbt oder schlechte Erfahrung mit Rüden gemacht haben + Kombo aus ignoranten Halterin -> auf sich gestellt.

    Und ein Mal wo Gin bei mnir war, wurde er von einem Kangal Rüden angegriffen, aus dem Nichts.

    Es ist in Wien sogar schwer einen Hundetrainer mit gestandenen souveränen Rüden zu finden haha da brauch ich von was anderen zum Üben nicht sprechen.

    Zur Zeit meide ich jeden intakten Rüden. In den großen Hundezonen geht es auch eigentlich. Halte Gin in meinem Wirkbereich. Aber dank den tut nix Hunden und "ich brauche keine Leine" Haltern, außerhalb, kommt es immer wieder Mal vor das uns ein Rüde gegenübersteht. Kriege ich das mit Fetzten fleigen weg, dann ist Gin fertig. Er ist dann total in jedem Bereich top

    Einmal editiert, zuletzt von Cuki (28. September 2017 um 10:30)

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