Abschied nehmen

  • natürlich will ich hier nicht mensch und Hund auf eine Stufe stellen.


    Ich denke das ist egal. Tiere sind in der lage sehr enge Beziehungen aufzubauen. Ob nun Hund,Katzen,Pferde..... Sie sind halt -vielelicht abgesehen von bauern die da unter Usmtänden eher ein Nutztierverhältniss haben können- dennoch teil des alltäglichen Lebens. Schlussendlich Teil der Familie. Ich glaube da ist jede Sorge und jede Trauer auch gerechtfertigt.

  • ...Schlussendlich Teil der Familie. Ich glaube da ist jede Sorge und jede Trauer auch gerechtfertigt.

    da bin ich absolut bei dir. ich hab meinen held um 400 euro verbrennen lassen und die asche auf einem berg in einem schneesturm verstreut.. egal wie viele Vögel ich gezeigt bekomme- ich würde es jederzeit wieder tun und bereue nichts.

  • Warum Vögel? Wir haben die Urne unserer Berta im Regal stehen. Schmuckurne mit Bild. Daneben Bilder von der Maus. Mein Mann brauchte so, das Gefühl, sie ist irgendwie doch nicht weg. Sie wird irgendwann den Weg in den Garten finden, so wie unser Scudo. Jeder braucht Rituale, um die Trauer zu verarbeiten. Dann einen Vogel wegen dem Geld zu zeigen finde ich völlig daneben.

    Mein Vater wollte nach dem letzten Hund keinen mehr. Er meinte, er könne keinen Hund mehr begraben. Ich habe ihm gesagt, dass es deswegen Tierkramatorien gibt. Wenn man seinen besten Freund nicht auf einem Wertstoffhof "entsorgen" will und keine Möglichkeit zum Begräbnis im eigenen Garten hat, muss man das Geld eben ausgeben.

  • Jeder braucht Rituale, um die Trauer zu verarbeiten. Dann einen Vogel wegen dem Geld zu zeigen finde ich völlig daneben.

    bin ganz bei dir. die vögel bzw kritik die ich erhalten habe kam fast ausnahmslos von tierlosen bekannten- daher für mich nicht ernst zu nehmen.


    meine mutter hat damals gemeint- die leute die dich belächeln oder für gestört/ theatralisch halten, fühlen nicht den Schmerz und den Verlust. die haben kein leeres bettchen zu Hause, die mussten nicht auf den letzten Herzschlag warten und haben nicht den besten Freund verloren. man selbst muss damit leben und klar kommen. und mir hat alleine das asche verstreuen unglaublich geholfen also hat sichs ausgezahlt ?


    oder kurz gesagt


    "hater gonna hate."

  • Schön mit dem Berg.

    Ich habe Banjas Asche an unserem Lieblingsplatz auf Amrum ins Meer gelassen. Es war ein toller windiger Tag mit Sonne, fliegenden dichten Wolken.

    Einen Teil der Asche hatte ich in einem speziellen Bilderrahmen daheim gelassen. Und als wir auf der Rückfähre waren, war ich froh, dass zu Hause noch was von ihr auf mich wartete. So ganz hergeben konnte ich sie nicht.

  • Unser Dobermann wurde einzeln eingeäschert und steht in einer Urne hinter seinem Porträt in unsere Vitrine :)


    Alle fanden es toll ich habe von niemandem in meinem Umfeld etwas negatives gehört trotz der hohen Summe die es gekostet hat.

  • Also wir haben unseren Basko damals im Garten eingegraben ? danach hat meine Mama mir eine Coulage mit Bildern von ihm gemacht und in mein Zimmer gehängt. Mittlerweile wohne ich zwei Jahre im eigenen Haus und das Bild hängt Immernoch in meinem alten Zimmer. Auch wenn es jetzt Mamas Sportzimmer ist ?


    Was ich mit Kuba machen werde weiß ich nicht und möchte ich mich auch noch nicht mit befassen. Aber Fakt ist was es kostet interessiert mich nicht sowie die Meinung anderer. Jeder hat seinen Weg damit klar zu kommen und niemand kann es wirklich nachvollziehen außer wir „Gleichgesinnten“. Definitiv habt ihr alle schöne Wege damit klar zu kommen. Finde es schön wie ihr euren lieben die letzte Ehre erweist.