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  1. Das Schäferhund Forum
  2. Gesundheit & Ernährung
  3. Ernährung von Hunden

Kombination: Dose & Trockenfutter

  • Lupus
  • 14. Februar 2018 um 18:49
  • Waschbär
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    • 23. Februar 2018 um 07:37
    • #31

    Vermutlich ist das jetzt zu viel Wasser auf einmal (der Organismus ist ja auf die "Trockenfütterung" eingestellt und steuert momentan vermutlich selbst viel Flüssigkeit bei, die er dem Körper an anderen Stellen dafür entziehen muss). Ich würde in so einem Fall langsam umstellen. Die Kroketten erst mal nur anfeuchten und direkt verfüttern, dann etwas mehr Wasser dazu geben und direkt verfüttern, dann mit dieser Wassermenge kurz stehen lassen so dass die Kroketten teilweise angeweicht sind, dann wieder etwas mehr Wasser zugeben usw., bis die Kroketten durchgeweicht verfüttert werden können. Das Futter muss zum Schluss ja nicht in Wasser schwimmen (wie bei den Mushern, die ihre Hunde "wässern"). Fleisch enthält ca. 75% Wasser, und auch beim Einweichen von FeFutter reicht dieser Flüssigkeitsgehalt allemal. Und selbst wenn es nur 50% sind, das ist langfristig immer noch besser für die Organe und den Verdauungstrakt als die Kroketten trocken zu verfüttern.

    Die Leute wundern sich ja immer wie wenig ihre Hunde trinken wenn sie sie von Trockenfutter (trocken verfüttert) auf "BARF" umstellen. Daran erkennt man wie viel Wasser die Hunde über das Fleisch aufnehmen. Und auch welche Trinkmengen für Hunde eigentlich "normal" sind.

  • Pinguetta
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    • 23. Februar 2018 um 08:23
    • #32
    Zitat von Waschbär

    Von daher ist die einzig sinnvolle Zahnbürste für einen Hund möglichst zähes rohes Fleisch

    Danke Waschbär und Lolu für eure Hinweise. Zu dem zähen Fleisch: sind da Beinscheiben, Ochsenschwanz und so i.O., das bekommt er nämlich immer mal statt TroFu zwischendurch undnagt dann noch lange am (für mich optisch schon blanken) Knochen herum.

    Das Hund schlingen weiß ich, daher finde ich es erstaunlich, dass Harras das Trockenfutter doch recht gut/viel kaut. Genauso wie Nüsse, die zerkaut er wirklich schon genüsslich.

    Harras *10.12.2015 / gest. 04.10.2024
    Mit einem kurzen Schwanzwedeln kann ein Hund mehr Gefühle ausdrücken, als mancher Mensch mit
    stundenlangem Gerede.”
    (Louis Armstrong)

  • twosouls
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    • 23. Februar 2018 um 18:54
    • #33

    Waschbär

    Die Leute wundern sich ja immer wie wenig ihre Hunde trinken wenn sie sie von Trockenfutter (trocken verfüttert) auf "BARF" umstellen. Daran erkennt man wie viel Wasser die Hunde über das Fleisch aufnehmen. Und auch welche Trinkmengen für Hunde eigentlich "normal" sind.

    Kann ich nur bestätigen. Lischie ging vielleicht an normalen Tagen (also nur 10km mit dem Bike oder auch einfach mal nur so spazieren) vielleicht zwei ,dreimal kurz an den Wassernapf. Wenn´s hoch kam war der mal halb leer.

    Das hat auch den Vorteil das wenn die beispielsweise bei Entzündungen mehr saufen,das auch sofort auffällt.

    "Wer nie einen Hund gehabt hat, weiss nicht, was Lieben und Geliebtwerden heisst."

    Arthur Schopenhauer

  • BroadBoat1
    Gast
    • 25. Februar 2018 um 11:19
    • #34
    Zitat von Argos

    ich habe Argos an Anfang mit trofu und Dose gefüttert... gab Durchfall.

    Dann nur trofu. Wurde erst etwas besser und dann wieder Durchfall ?

    Verschiedene Sorten probiert und bei Royal canin wurde es besser. Dann haben wir angefangen morgens frisch und abends trofu. Fell super, Hund glücklich... alles gut. Und dann von heut auf morgen... Durchfall.

    Frisch wieder weggelassen und Durchfall würde schlimmer bis nur noch Wasser kam. Laut TA Magen Darm. Trotz Spritze und Tabletten keine anhaltende Besserung.

    Habe dann von jetzt auf gleich auf rinti maximum umgestellt... ohne Getreide... und nun ist gut.

    Das einzige Was er jetzt noch nebenbei verträgt ist gekochte Pute oder Huhn. Alles andere gibt wieder Durchfall.

    Jeder Hund ist anders und da hilft nur beobachten und probieren.

    Der Hund einer Bekannten bekommt seit Jahren Aldi und ist kerngesund....

    Alles anzeigen

    Das ganze klingt wie bei unserem Barney... Hatten nie etwas richtig vertragen, gerade trofu. Lasst bitte mal vorab die Bauchspeicheldrüse checken, Barneys hatte ja nun völlig abgebaut.

  • Argos
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    • 25. Februar 2018 um 12:37
    • #35

    ach du je... im Moment läuft ja alles recht gut. Aber ich behalte das im Hinterkopf

    Argos, geb. 16.07.2017, intakter Rüde, 70 cm und 45 kg

  • Pinguetta
    Moderator
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    • 26. Februar 2018 um 10:46
    • #36

    Ich habe mal eine Mail an den Hersteller des von mir gefütterten Trockenfutters geschickt (Wolfsblut).

    Hier die Antwort:

    Sehr geehrte Frau Hausmann,

    vielen Dank für Ihre Nachricht an unseren Kundenservice. Grundsätzlich ist der Vorgang des Einweichens bei modernen Trockenfuttern nicht mehr notwendig. Diese Futtermittel sind so konzipiert, dass bei minimal ausreichender Wasseraufnahme des Tieres keine Nieren- oder Harnwegsprobleme mehr entstehen, es sei denn, die Organe sind bereits geschädigt oder anderweitig vorbelastet. Wenn Sie das Gefühl haben, Ihr Hund ist ein „unterdurchschnittlicher“ Trinker, messen Sie gerne einmal nach.

    Bei normalem Aktivitätsniveau, sollte ein Hund unabhängig von Alter und Rasse ca. 100 Milliliter Flüssigkeit pro Kilogramm Körpergewicht am Tag zu sich nehmen. Die Fütterung von Nassfutter „bremst“ oftmals die Wasseraufnahme des Hundes, da das Futter zu 60-80 Prozent aus Feuchtigkeit besteht. Ihr Tier nimmt hier also schon viel Feuchtigkeit zu sich. Wir hoffen, dass wir Ihnen mit diesen Infos etwas weiterhelfen konnten. Bei weiteren Fragen oder Anliegen, kommen Sie gerne wieder auf uns zurück.

    Mit freundlichen Grüßen

    i.A. Lennart Hillig

    Kundenservice

    ACTIVA Heimtierprodukte GmbH & Co. KG

    Ramskamp 87

    25337 Elmshorn

    Telefon 04121 43 97-208

    Fax 04121 43 97-910

    E-Mail kontakt@activa-heimtierprodukte.de

    Internet http://www.futterhaus.de/

    AG Pinneberg HRB 7560 PI

    Komplementärin:

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    Geschäftsführer: Herwig Eggerstedt, Andreas Schulz, Klaus Meyer-Kortenbach

    Harras *10.12.2015 / gest. 04.10.2024
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  • Lupus
    Gast
    • 26. Februar 2018 um 16:18
    • #37
    Zitat von Pinguetta

    Bei normalem Aktivitätsniveau, sollte ein Hund unabhängig von Alter und Rasse ca. 100 Milliliter Flüssigkeit pro Kilogramm Körpergewicht am Tag zu sich nehmen.

    Hi,

    das würde ja bedeuten, dass ein ausgewachsener DSH Rüde ca. 4 Liter Wasser am Tag trinken soll????

    LG
    Lupus

  • twosouls
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    • 26. Februar 2018 um 17:47
    • #38

    Deshalb der niedrige Wasserstand der Elbe.:D:D:D

    "Wer nie einen Hund gehabt hat, weiss nicht, was Lieben und Geliebtwerden heisst."

    Arthur Schopenhauer

  • Roopa
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    • 26. Februar 2018 um 18:55
    • #39

    die 100ml/kg sind schon korrekt

    bei natürlicher Ernährung braucht man sich auch keine Gedanken machen

    bei unnatürlicher Ernährung (Trockenfutter) werden die Körperabläufe ordentlich durcheinander gebracht, so daß man da am Besten mit einer Infusion nachhelfen sollte - errechnet dann von einem Chip, der durch Sensoren im Körper den tatsächlichen Wassergehalt mißt

    Achtung:

    wenn der Chip nicht richtig rechnet oder Frauchen kein Mathe-Studium hat, kann durch fehl-Berechnungen großer Schaden an den Organen der Hunde erfolgen

    DSH: größtes Problem / Todesursache: die Nieren !

  • Pinguetta
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    • 26. Februar 2018 um 19:27
    • #40
    Zitat von Roopa

    wenn der Chip nicht richtig rechnet oder Frauchen kein Mathe-Studium hat,

    :D

    Harras *10.12.2015 / gest. 04.10.2024
    Mit einem kurzen Schwanzwedeln kann ein Hund mehr Gefühle ausdrücken, als mancher Mensch mit
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  • pannenpeter
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    • 27. Februar 2018 um 07:20
    • #41

    Interessant!! Also nur Mathematiker an solche Fälle ran lassen.

    Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten;);)

    Luna *12.05.2017

  • Waschbär
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    • 27. Februar 2018 um 09:04
    • #42

    Also auch bei Wolfsblut habe ich schon selbst gesehen dass Hunde, wenn sie sich morgens erbrochen haben, komplette Kroketten von der Abendfütterung ausgek... haben, die inzwischen zwar durchweicht, aber noch vollständig und somit keineswegs verdaut waren. Hat ein Hund hingegen Abends rohes Fleisch erhalten, kommt bei morgendlichem Erbrechen nicht mehr als etwas Magensaft zum Vorschein. Dito wenn ein Hund ausreichend eingeweichtes Trockenfutter erhalten hat. Sprich bei den Abends mit trockenen Extroder-Kroketten gefütterten Hunden geht Morgens im Magen erst los was bei den Abends mit eingeweichten Kroketten gefütterten Hunden morgens bereits beendet ist.

    Zudem kann man aus der Antwort, die Du erhalten hast, sehr viel heraus lesen. Interessant für mich ist dass nur bei Hunden, die in Bezug auf Organschädigungen nicht "vorbelastet" sind, die Verfütterung der trockenen Kroketten gesundheitlich unbedenklich sein soll. Darauf kann man sich aber z.B. bei älteren Hunden keineswegs verlassen. Vielmehr liegt es in der Natur der Dinge dass auch die inneren Organe im Verlauf des Alterns nicht mehr ganz so fit sind wie in der Jugend. Führt dann das trockene Verfüttern von Wolfsblut-Kroketten dann etwa zu Nierenversagen???

    Zudem wird in keiner Weise auf die Leistungsfähigkeit eingegangen. Der Hund benötigt sehr viel Energie für den ersten Verdauungsvorgang (Magenpassage). In der Literatur findet man Angaben von 30%. D.h. während dieser Zeit stehen dem Hund nur 70% seiner Energiereserven zur Verfügung. Deswegen werden Arbeitshunde vor ihrer Arbeit nur "spärlich" gefüttert, weil sie sonst weniger leistungsfähig sind. Schlittenhunde werden vor der Arbeit "gewässert" (d.h. sie erhalten nur etwas "Suppe" und, vor sehr langen Strecken, ggf. etwas reines Fett). Auch ein Schäfer würde seinen Hunden vor einem langen Hütetag morgens keine volle Mahlzeit verfüttern (sondern max. 20% einer vollen Ration). Beginnt der Magen eines Abends gefütterten Hundes aber erst Morgens mit seiner eigentlichen Verdauungsarbeit, kann ein Hund, der tagsüber leistungsfähig sein soll, seine Leistungsfähigkeit nicht voll ausschöpfen.

    Und allein an der angegebenen Wassermenge, die ein Hund angeblich trinken soll, wird deutlich dass das alles andere als natürlich ist. Würden meine Hunde (3 x 30 kg + 1 x 13 kg) am Tag im Erhaltungsbedarf mehr als einen großen Eimer voll Wasser trinken, dann würde ich mir die allergrößten Sorgen machen. Wieviel soll das denn dann werden wenn sie körperlich arbeiten und/oder es dabei warm ist?

  • Asnea
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    • 27. Februar 2018 um 09:30
    • #43

    Hört sich nach ungesunden Mengen Wasser an.

    Dogmeat erbricht selten morgens aber wenn dan kommt immer nur magensaft.

    Futter bisher noch nie.

    Ich gewöhne ihn jetzt trotzdem an eingeweichtes Futter.

    Hunde sind Engel, die zu uns kommen um uns zu zeigen was wahre Liebe ist!

  • Pinguetta
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    • 27. Februar 2018 um 10:02
    • #44

    Das mit der von der Firma angegeben Wassermenge ist schon ein Ding. Aber aus deinen Ausführungen, Waschbär, entnehme ich für mich, dass ich das Füttern so falsch nicht mache.

    Im Moment bekommt Harras seine morgendliche Ration an Trockenfutter als Spiel- und Übungsleckerlies und in dem großen Futterkong, den er dann durch die Gegend schiebt. D.h. er frißt keine große Menge auf einmal. Das TroFu ist dann auch nicht eingeweicht. Er trinkt meiner Meinung nach gut und oft und ausreichend. Abends gibt es dann i.d.R. Dosenfutter. Lt. deinen Ausführungen oben ist das dann ja auch besser für die Verdauung.

    Wenn er mal erbricht, dann in letzter Zeit bis zu 24 Stunden nach einer Mahlzeit in der auch Knochen war. Und dann lag wohl der Knochen irgendwie quer oder so (ist meine laienhafte Erklärung), denn er erbricht einen Knochen oder Knochenrest und Magensäure.

    Harras *10.12.2015 / gest. 04.10.2024
    Mit einem kurzen Schwanzwedeln kann ein Hund mehr Gefühle ausdrücken, als mancher Mensch mit
    stundenlangem Gerede.”
    (Louis Armstrong)

  • Waschbär
    Moderator
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    • 27. Februar 2018 um 11:15
    • #45

    Knochenteile verbleiben teilweise recht lange im Magen, bis sie von der Magensäure zersetzt sind. Oder aber die Reste davon werden erbrochen. Beides ist ein Schutzmechanismus damit keine zu großen Knochenstücke in den Darm gelangen. Bei meinen Hunden passiert Letzteres wenn sie Wirbelknochen vom Rind gefressen haben. Deswegen verfüttere ich nicht so gerne die Schwänze von älteren Rindern. Bzw. lasse nur das Fleisch und die Sehnen rund herum abknabbern und nehme den Hunden die Wirbelknochen dann weg.

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