Was die Begrüßung bei der Wiederkehr angeht, begrüße ich die (erwachsene) Askja genauso herzlich wie sie mich begrüßt. Da ist es mir schnurz, ob ich sie in dem Moment vermenschliche - sie freut sich, ich freu' mich, gut ist. Als sie klein war, hab ich schon geguckt, dass es nicht überschwänglich wurde. Das Weggehen und Wiederkehren sollte ja kein Event werden, sondern im Gegenteil was ganz Normales sein. Aber ein Streicheln und "Hi Schätzken" gab's schon. Wie twosouls schon sagte, kommt es da ja sicher auf den Hund an.
Heute war es endlich soweit:-)
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Lupus -
24. März 2018 um 21:02
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Was die Begrüßung bei der Wiederkehr angeht, begrüße ich die (erwachsene) Askja genauso herzlich wie sie mich begrüßt. Da ist es mir schnurz, ob ich sie in dem Moment vermenschliche - sie freut sich, ich freu' mich, gut ist. Als sie klein war, hab ich schon geguckt, dass es nicht überschwänglich wurde. Das Weggehen und Wiederkehren sollte ja kein Event werden, sondern im Gegenteil was ganz Normales sein. Aber ein Streicheln und "Hi Schätzken" gab's schon. Wie twosouls schon sagte, kommt es da ja sicher auf den Hund an.
So halte ich es auch
es wird begrüßt. Ich kann einfach nicht anders als mich freuen wen er total verschlafen angewedelt kommt und sich an mich drückt 
Ich kann aber auch einfach ohne ton zurück kommen dan wedelt er kurz um mich rum und legt sich wieder hin. Es geht so und so aber ich bevorzuge begrüßen

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Ist halt immer die Frage in welcher Situation. Man muss halt die Gesamtsituation sehen. Das macht es ja auch so schwierig bis unmöglich aus der Ferne Situationen bewerten zu wollen. Weil wir jene eben nicht sehen.
Lischie als Beispiel hat am Anfang sofort uriniert wenn ich wiederkam,sobald ich sie nur angesehen und /oder angesprochen habe.Na ja, ein Begrüßungsritual erfordert nun keine großartige Betrachtung aller Lebensumstände.

Deine Hündin war das Zusammenleben mit Menschen offenbar nicht gewohnt und hat darum vorsichtshalber ein submissives Verhalten bei deiner Rückkehr gezeigt.
In so einer Situation (schreibt übrigens auch eine gewisse Fedderson-Peterson :)) bekommt man das urinieren am besten weg,wenn der Hund darauf konditioniert wird das es Aufmerksamkeit erst gibt,wenn das Urinieren unterbleibt.
Ich habe Anfangs dann Lischie weder angesehen noch angesprochen als ich heimkam.
Der Hund uriniert ja nicht, weil er Aufmerksamkeit möchte, sondern er setzt sofort ein Beschwichtigungs- bzw. Unterwerfungsverhalten ein um das Zusammentreffen zu entspannen. Darum ist der Gedankengang merkwürdig mit der Konditionierung.
Ich kenne das auch von Pflegehunden, die noch sehr unsicher sind.
Ich zeige dann ebenfalls Beschwichtigungsverhalten und rede mit ruhiger Stimme.
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Man liest bei euch beiden glaube die tiefe Zuneigung heraus und den Wunsch und die Selbstverständlichkeit jene auch zu zeigen. Mir ging es ganz genauso!
Ich habe-wie jeder andere seinen Hund hier auch- Lischie geliebt. Sie schlief stets mit ihrem Kopf auf meiner Schulter.Wenn sie doch mal wieder gegangen ist ,ich aufwachte beim drehen,nach ihr schaute und ihren Namen sagte,kam sie sofort angetabbelt und legte sich wieder an mich. Und ich konnte meinen Kopf so halb auf sie legen,oder meinen Arm um sie. Und manchmal schliefen wir Stirn an Stirn.^^ Ich bin später keine 30km Strecken Mountainbike mehr gefahren,weil ich ein schlechtes Gewissen ihr gegenüber hatte,weil ich sie nicht mehr mitnehmen konnte (hätte schon,aber sie wurde ja immer langsamer was bei mir zur Auskühlung führte und da passte das nicht mehr). So "schlimm" war das.^^
Aber der Punkt ist halt auch,das sie ja sehr wohl diverse Aufgaben innerhalb des Rudels strikt übernahm. Das sie stellenweise eigene Entscheidungen traf-was immer kritisch ist,wegen der Gefahr von Missverständnissen. Und ich wusste das sie wusste das sie auch ohne mich kann. Unser Verhältniss,die Konstellation war eben-wie das anderer Hunde zu ihren Haltern auch-sehr individuell. Ich will nicht sagen das es gleichgestellt war. Das würde zu Irritationen führen. Aber wenn ich sage-und das sage ich- das es das eines alten Ehepaares war,dann ists eben doch in die Richtung eines Päärchens was sich gegenseitig unterstützt und um dessen Fehler und Schwächen weis. Und in einer solchen Situation sollte man tunlichst darauf achten das,bei aller Liebe und aller Besonderheit und Schönheit einer solchen (funktionierenden) Konstellation, daraus nicht doch sich das Verhältniss zu weit Richtung Hund verschiebt,weil dies das urbane Leben so gut wie unmöglich machen würde.
Bei solchen Begrüßungen-was ich oben schon schrieb,diese Teils pentranten Versuche das Maul lecken zu wollen/können- kann auch sehr viel Forderung dahinterstecken. Und je mehr darauf eingegangen wird,desto mehr kann und wird zumeisten auch gefordert. Daheraus kann aber wiederum beim Hund die Erkenntniss entstehen,das man auch woanders,oder aus der Situation heraus noch mehr einfordern könnte. Und ehe man sich versieht-und das geht ja sehr subtil bei Hunden- wird man vom Hund an zwei ,drei Stellen konditioniert. Und es liegt dann am Hund inwieweit er dies ausnutzt UND....ausbaut.
Und das meinte ich mit Gesamtsituation betrachten. Und auch mit regulierend. Für sich alleine gesehen kann eine solche Begrüßung genauso problematisch wie unproblematisch sein. Ein im Bett schlafen problematisch wie unproblematisch und und und sein. Es hängt stets von der derzeitigen Gesamtlage ab. Bei Begrüßungsritualen-so sehe ich das jedenfalls- hat der Mensch eine sehr gute Situation auf einfache (und eben auch regulierende) Art und Weise einen gewissen Sozialstatus vorzuleben. Und den sollte man,sofern man-fein austariert-glaubt das man den auch mal zeigen müsste,auch nutzen (freilich gehen aber auch andere Situationen). Ich habe mich dann immer zusammengerissen,egal wie sehr ich am liebsten Lischie um den Hals fallen wollte,mit ihren süßen schrägen Blick und den aufgestellten, erwartungsvoll auf mich gerichteten Radartüten.^^ Aber besser kurz etwas zeigen-was sie ja umgekehrt auf andere Weise auch deutlich machte- und später dann (eben wieder aufgrund meiner Initiative und eben nicht ihrer!
) ihr um den Hals fallen und gooming /Spiel einleiten,als eine fein austarierte Konstellation durch pure Liebe entgleiten zu lassen.^^ -
PS.: Wer etwas über Mimiken und Lautsprache von Wölfen wie Haushunde ,sowie deren Verhalten in Gruppenverbänden erfahren möchte,dem empfehle ich mal hier "Hundepsychologie" von Fedderson-Peterson. Ein recht dicker Wälzer der zusätzlich mit einer DVD versehen wurde,welche nochmal mit Film und Ton auf die jeweiligen Kapitel eingeht.
Nicht ganz billig und Fedderson wie immer nicht ganz einfach zu lesen da viele Fremdbegriffe verwendet werden. Aber definitiv lohnenswert.
ich lerne gerade intensive, kannst du mir einen Link zukommen lassen ? Gibt es auf Amazon sowas? Ich würde es auf meine Einkaufsliste setzten. Danke
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Radartüten



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Na ja, ein Begrüßungsritual erfordert nun keine großartige Betrachtung aller Lebensumstände.

Siehe meinen vorigen Post.
Aber wie gesagt,es gibt sicher auch andere Situationen wo man Sozialstatus vorleben kann und genauso auch vielfältige Situationen wo ein Begrüßungsritual vorausgehen kann (ohne da man sich nun lange nicht gesehen hätte).Deine Hündin war das Zusammenleben mit Menschen offenbar nicht gewohnt und hat darum vorsichtshalber ein submissives Verhalten bei deiner Rückkehr gezeigt.
Das ist richtig. Sie hat mit einem Zweithund drei Jahre draussen (auf einem Firmengelände) gelebt,ohne größeres Zutun von Menschen. Sie kannte nichts von jenen. Auser das Erwachsene bekannt waren und das man deren Müll fresen konnte. Und absolut ja! Es war sehr deutlich das sie ein Anblicken und ein gerade auf sie zugehen als eine schwere Provokation wahrnahm,bei welcher sie mir gegenüber glücklicherweise submissiv und nicht (nichtmal defensiv)aggressiv reagierte.
Und da hast du auch weiter unten Recht,das sie die Situation entspannen wollte,was bei mir (beides) zur Erkenntniss führte das ich ihr keinen Anlass geben sollte zu glauben das irgendwas entspannt werden müsste.
Fedderson spricht ja allgemein (und nicht auch meine Person bezogen). Und sie wird das-so verstehe ich das- dergestalt meinen,das man ganz allgemein damit das Urinieren verhindern kann,ohne jetzt zu benennen das bei Abwendung "Bedrohung" abgebaut wird und Aufmerksamkeit als lohnenswerte Ressource es bei aktiver Unterwerfung nicht gibt. Zumal sie jenes Verhalten aus infantilen Erfahrungen herleitet(wo Aufmerksamkeit vom Muttertier die Voraussetzung war).
Ich kann mir ja mal die Mühe machen den relevanten Teil hier zu zitieren,damit du dir selbst ein Bild machen kannst. Stehen tut der unter der Rubrik verschiedenen Verhaltens und da unter "Verhaltensunterschiede Haushund Wolf".
Zitat:
Das Anspringen des Menschen zur Begrüßung,das Um-Den-Menschen-Herumhopsen,die ständigen Versuche,die Hand oder,wenn möglich,das Gesicht und hier am besten gezielt die Mundwinkel des Menschen zu lecken-all diese Ausdrucksstrukturen freundlicher Annäherung,die häufig aufdringlich erscheinen,gehören zum Ausdrucksbild der aktiven Unterwerfung. Bei ausgeprägter Erwiderung seitens des Menschen könne sie zunehmend fordernd werden. Bei Abwenden des Halters nehmen sie ab (Anmerk.v.mir: Das sieht man auch oft bei Hunden wie die versuchen sich bei zuviel Aufdringlichkeit wegzudrehen/abzuwenden,oder den Kopf besonders hochhalten -da aber auch um ein "Nasendrücken" nicht zu ermöglichen).Ist die demütige Komponente des Ausdrucks sehr stark,so uriniert der unterwürfige Hund bei der Begrüßung seines Menschen.
Urinieren ist den Hunden durch Konditionierung,die dann Aufmerksamkeit schenkt,wenn die Urinabgabe unterbleibt,abzugewöhnen. Es ist ein Unterwerfungsritual,abzuleiten von frühen Mutter-Kind-Wechselwirkungen (Bauchmassage durch die Mutter).
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Wiederkehren sollte ja kein Event werden
genau !
es geht ja auch nicht um unsere älteren Hunde, die das allein sein super können, sondern um den Junghund
Mein Nachbarhund heult wenn er allein sein muß, schon nach Minuten (viele Stunden) - bis Frauchen wiederkommt, und dann gibt es richtig Party (hört man im andern Stock) - Party ist ja auch ok, wenn man nach 2 Wochen aus usa zurückkommt ...!
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Das Anspringen des Menschen zur Begrüßung,das Um-Den-Menschen-Herumhopsen,die ständigen Versuche,die Hand oder,wenn möglich,das Gesicht und hier am besten gezielt die Mundwinkel des Menschen zu lecken-all diese Ausdrucksstrukturen freundlicher Annäherung,die häufig aufdringlich erscheinen,gehören zum Ausdrucksbild der aktiven Unterwerfung. Bei ausgeprägter Erwiderung seitens des Menschen könne sie zunehmend fordernd werden.
Sie schreibt "bei ausgeprägter Erwiderung".
Das ist weit entfernt von einer freundlichen Begrüßung.
bis Frauchen wiederkommt, und dann gibt es richtig Party (hört man im andern Stock)
Ein Extrembeispiel, ok.
Daraus kann man aber nicht ableiten, dass man Hunde unbedingt ignorieren muss beim Nachhausekommen.
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ich habe bei meinen vorherigen Hunden auch nicht reagiert wenn ich nach Hause kam.
Argos begrüße ich.... aber nur verhalten.
Im Nachhinein finde ich es schöner den Hund erst zu ignorieren und somit keinen Zirkus zu haben wenn ich zurück komme.
Als sie älter wurden habe ich auch Hallo gesagt, aber da waren sie auch wesentlich gelassener.
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Darf ich fragen wieso du diese Übung ablehnst?
Ich mache die Welpenkurse ( also ich mache mit die Leitung, bei einem erfahrenen Trainer ) und wir machen diese Übung auch. Der Sinn von der Übung ist es: dem Hund beizubringen sich ruhig neben dir an der Leine sich zu verhalten, unter höheren Balenkung. Hat dir in deiner Welpengruppe erklärt wie das im Detail funktioniert?
Also mal angenommen Gaius will irgendwo her ( ein anderer Welpe steht nicht weit weg, oder es gibt etwas seeeeeeeeehr interessantes im Gebüsch das gerade raschelt ) und geht in die Richtung. Irgendwann spannt sich die Leine ( weil du vielleicht nicht gleich bemerkt hast das Gaius wo will), deine Hand, die die Leine haltet wandert in Richtung von Gaius. Weg vom Körper. Gaius wird gestoppt. "Heyy ich will aber hin!". Was machst du automatisch? Ohne nachzudenken? Stehst du mit ausgestreckten Arm? Nein. Du ziehst dein Arm ( auch wenn sachte ) wieder an deinen Körper. So. Was vermittelt diese automatische Reaktion dem Gaius?
Zuerst wollte er hin, dann hat er sich selbst gestoppt, dann hollst du deine Hand an dein Körper, Gaius spürt einen Impuls. DEINE REAKTION. Ok. Mal angenommen Gaius ist ein guter Welpe und er bleibt 1 min ( eher paar Sekunden bei Welpis ) neben dir stehen. "Ahhhh da sind meine Freunde! DA! Da ist ein fliegendes etwas!, DA rieeeecht so gut nach Essen!". Der Vorgang wiederhollt sich. Du registrierst das gar nicht, so ein Welpe kann gar nicht fest anziehen, oder du bist gefasst und zB. mit Zuhören vom Gegenüber beschäftigt, oder wartest du das eine Übung erklärt wird. Unbewusst gibst du ihm mit der Hand die Reaktion. Irgendwann, Gaius, der schlaue Kerlchen: " Oh maaaaann, mein Herrchen ignoriert mich, ich will aber hiiiiiiiin! Moment! Als ich angezogen habe, HABE ich eine Reaktion bekommen!". Was passiert? Diesmal, mit Absicht eine REAKTION von dir zu bekommen läuft er in die Richtung wo er gerade interessant findet. Was machst du? Deine Hand geht kurz mit der Leine mit weg vom Körper, irgendwann hollst du die Hand wieder an den Körper, weil du nicht mit ausgestreckten Arm (oder halb ausgestreckt) stehen willst. Gaius bekommt einen Impuls am Halsband / Geschirr von DIR. BINGO! Eine Reaktion von dir!
Das Erlernen von ruhigen Verhalten wird dadurch verlangsamt. Vielleicht, wenn der Hund ein besonders schlauer und sturer ist, wird er nach und nach fester versuchen.
So, was bringt also mit dem Fuß auf die Leine steigen? Du hast den Fuß an der Leine. Übst das ruhig sein. Gaisu bemerkt was "Ahhhh da sind meine Freunde! DA! Da ist ein fliegendes etwas!, DA rieeeecht so gut nach Essen!"; " Oh maaaaann, mein Herrchen ignoriert mich, ich will aber hiiiiiiiin! Moment! Als ich angezogen habe, HABE ich eine Reaktion bekommen!". Gaius geht los, wird gestoppt. Deine Hand bleibt am Körper ( die benutzt die gar nicht ), der IMPULS/DEINE REAKTION BLEIBT aber WEG.
So kommt man meiner Meinung nach, schneller zum Ziel, dass der Welpe es behirnt: wenn Ruhe sein soll, dann ist es Ruhe, ich bekomme so uns so KEINE Reaktion von Herrli, es ist also zwecklos.
Du kannst eigentlich dann schneller, die Leine wieder in der Hand halten, weil der Hund gelernt hat ziehen bringt nichts, auch wenn der Herrli wem zuhört.
Ich finde du hast alles richtig gemacht.
JA, jetzt als Welpe ist es ein Spiel, so wie Muriel es beschrieben hat. Wenn der Hund ausgewachsen wird / pubertär, aber nicht mehr und dann werden die Kinder schon als rangniederer gesehen. Das ihr JETZT klare Regeln für Hund und Kind setzt, vermeidest du die Probleme in der Zukunft.
Ich würde ihm den ganzen Haus zur Verfügung stellen. ABER ich würde das Alleine sein in Minischritten dafür üben. Zuerst raus aus dem Haus, 30 sek, wieder rein, dann 1 min, dann Mist wegtragen, dann zum Postkasten, dann in den Garten etc. und immer wieder zurück.
Langsam verlängern. Alles selbstverständlich machen. Hund lernt: Herrli kommt immer zurück und es ist kein Ding.
Wenn du in Minischritten übst ( dann später zum nahelegendeHi,
n Bäcker gehen etc. ) dann siehst du automatisch ob Gaius was verwüstet. Dann kannst du entscheiden.
Verlängere so um 30 min / 1h später. Taste dich vor. Also ich würde es so angehen.
Hi,
hoffe, das klingt jetzt nicht zu drastisch....
Auf die Leine stellen: Ich mag das vom Grundprinzip her nicht, auch wenn es futnkioniert. Die Idee, dass der Hund keine Reaktion meinerseits erhalten soll, ist gerade das, was mich stört. Er soll lernen, dass an der Leine grundsätzlich nicht gezogen wird. Also bekommt er eine Reaktion, wenn er es doch tut. Nicht schimpfen, im Gegnteil, aber die Aufmerksamkeit wieder auf mich lenken, darauf, dass es respektlos ist, wenn er an der Leine zieht.
Daher halte ich die Leine auch nicht in der Hand (weil ja dann genau die Gefahr besteht, die Du beschreibst), sondern hab sie locker in der Hand und die Hand an der Hosentasche. Ich lasse sie locker, ziehe nicht und Gaius soll das auch nicht tun.
Ich hatte den Fuß ja auch schon auf der Leine. Hatte den Eindruck, dass er dabei vor allem lernt, mit seiner Aufmerksamkeit überall, nur nicht bei mir zu sein. Er hat da nicht weniger gezogen als hätte ich sie in der Hand gehabt.
Also lernt er doch so, dass es nix bringt, an der Leine zu ziehen (solange man fest drauf steht). Und er lässt es irgendwann sein. Das ist auf der Sachebene sicher sinnvoll, aber auch auf der Beziehungsebene?
Ein ähnliches Beispiel: Ich habe am Anfang, wenn er an der Leine beim Spazierengehen gezogen hat, abrupt gestoppt bis er die Leine locker lies und dann gings weiter. Mit der Zeit hatte ich den Eindruck, wir üben da gemeinsam eine Art Tanz ein: Jetzt machen wirs ein bisschen anders: Wenn er zieht stoppen wir nicht einfach, sondern gehen erst dann weiter, wenn seine Aufmerksamkeit voll bei uns ist (ok, Wege dauern jetzt teilweise noch länger;). Ich weiß, dass Hunde uns ja nicht verstehen, aber ich rede dann mit ihm, wie mit einem Kind. "Gumma, wenn Du ziehst, ist doch doof für uns beide." Und wenn er nicht zieht, red ich auch mit ihm und sag zB "Siehste, so ist doch cool, wie gut Du das schon kannst," usw. Wenn ich merke, dass er ziehen wird, sage ich, nicht böse oder aggressiv, mit tiefer Stimme ein langes "heeeyyy", so dass er gar nicht so ins Ziehen kommt. Mir scheint das nach wenigen Tag bereits wirksamer als der "Tanz" zuvor. Und ich denke, dass könnte daher kommen, dass es hier eben nicht nur eine mechanische, sondern auch eine Sache der Beziehung ist. Leineziehen ist einfach respektlos, eigentlich egal, von welcher Seite aus. Ich will den Hund ja auch nicht durch Ziehen an der Leine in eine bestimmte Richtung lenken. Er soll schauen, wo es hingeht, sich an mir orientieren, nicht an der Leine.
Weiß nicht, wie ich das beschreiben soll, aber es entspricht einfach nicht meinem "Erziehungsstil", oder besser "Ideal", da ich einen richtigen Stil ja noch gar nicht habe. Aber ich werds in der Hundeschule schon noch weiter machen/testen, zumal deine Erklärung mir schon auch einleuchtet. Vor allem, was die Zeit angeht, bis er es verstanden haben wird, geht sicher schneller.
Das mit dem Knurren sehn wir inzwischen auch recht entspannt. Wie oben schon gesagt wurde, er würde seinen Geschwistern ja auch klar machen, dass er das jetzt nicht will. Und wir finden, er hat irgendwie auch ein Recht dazu, das zu tun. Auch Ressourcen verteidigen, solange es bei der verbalen Verteidigung bleibt.
Physisch werden ist da natürlich was ganz anderes. Und mich überzeugt mehr die Argumentation, die sagt, dass der Hund durch aufgebautes Vertrauen weniger Grund hat, physisch zu werden, als wenn genau dieses Vertrauen immer wieder unterminiert wird. Wir werden es weiter so machen, dass er lernt, "wenn die Kinder zu meinen Sachen kommen, ist das immer gut für mich". Und die Kinder werden wir immer wieder an die Regeln erinnern. Mehr können wir da jetzt erstmal nicht machen, denke ich.
Alleinsein: Ja, so werden wirs machen, also langsam steigern. Und ihm sein Spielzeig geben, bei dem er die einzelnen Leckerli rausfuddeln muss. Das bekommt er nur dann. Mit Flur vs Haus müssen wir noch überlegen.
Lustig: Gestern Abend waren meine Frau und ich noch mal kurz am Pc oben und die Kinder haben schon geschlafen. als wir wieder runter kamen, hatten Gaius und der alte Kater irgendwie die Plastikbox (mit Klipp verschlossen!) aus der Küche geholt und das Werbegeschenk darin, TroFu geknackt. Lustigerweise die Beute dann noch ins Wohnzimmer geschleppt. (So viel zum Thema Küchentabu....) Als ich rein kam lagen sie beide nebeneinander und haben sich den Bauch vollgeschlagen. So einträchtig wie nie. Hab auch gesagt, sie sollten doch ab jetzt Freunde sein, wenn sie schon ein Ding zusammen gedreht haben:-D
Habe den Rest gewogen: gut 500 Gramm, d.h. die beiden haben fast ein Pfund Trofu gefressen.... Gaius wohl 90% davon. Wir haben uns schon Sorgen gemacht, aber er hat die Nach gut überstanden und das meiste davon müsste inzwischen wieder draußen sein...
Liebe Grüße
Lupus
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ein Ding zusammen gedreht haben:-D
wenns ums Fressen geht ......
das ist übrigens nicht die erste Geschichte: schau mal was Cuki mit Hund+Katz erlebt hat .......
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Ein ähnliches Beispiel: Ich habe am Anfang, wenn er an der Leine beim Spazierengehen gezogen hat, abrupt gestoppt bis er die Leine locker lies und dann gings weiter. Mit der Zeit hatte ich den Eindruck, wir üben da gemeinsam eine Art Tanz ein: Jetzt machen wirs ein bisschen anders: Wenn er zieht stoppen wir nicht einfach, sondern gehen erst dann weiter, wenn seine Aufmerksamkeit voll bei uns ist (ok, Wege dauern jetzt teilweise noch länger;). Ich weiß, dass Hunde uns ja nicht verstehen, aber ich rede dann mit ihm, wie mit einem Kind. "Gumma, wenn Du ziehst, ist doch doof für uns beide." Und wenn er nicht zieht, red ich auch mit ihm und sag zB "Siehste, so ist doch cool, wie gut Du das schon kannst," usw. Wenn ich merke, dass er ziehen wird, sage ich, nicht böse oder aggressiv, mit tiefer Stimme ein langes "heeeyyy", so dass er gar nicht so ins Ziehen kommt. Mir scheint das nach wenigen Tag bereits wirksamer als der "Tanz" zuvor. Und ich denke, dass könnte daher kommen, dass es hier eben nicht nur eine mechanische, sondern auch eine Sache der Beziehung ist. Leineziehen ist einfach respektlos, eigentlich egal, von welcher Seite aus. Ich will den Hund ja auch nicht durch Ziehen an der Leine in eine bestimmte Richtung lenken. Er soll schauen, wo es hingeht, sich an mir orientieren, nicht an der Leine.
wir machten und machen es ähnlich
durch das stoppen und evtl rückwärtsgehen fordere ich den Blickkontakt - erst nach Blickkontakt geht es weiter
das Reden mach ich manchmal auch, in fröhlicher Sprache (egal was) - der Hund achtet viel mehr auf mich und macht Übungen konzentrierter und vor allem kommt viel besser der Blickkontakt zu stande
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Sie schreibt "bei ausgeprägter Erwiderung".
Das ist weit entfernt von einer freundlichen Begrüßung.
Öhm... und? Ich verstehe den Zusammenhang zu meinem Geschriebenen nicht. oO
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