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  1. Das Schäferhund Forum
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Noch nie erlebtes Verhalten

  • Argos
  • 15. April 2018 um 11:12
  • Argos
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    • 19. April 2018 um 15:07
    • #31

    ich möchte natürlich auch einen gut erzogenen Hund. Aber ich bin für diese Art der Erziehung nicht geeignet.

    Mir ist ja jetzt bewusst das ich einen sehr arbeitswilligen Hund habe und das ich ihm irgendwie gerecht werden muss.

    Ich werde weiterhin suchen und am Ball bleiben. Aber eben nicht so.

    Nicht nur das ich die Art und Weise nicht mag... ich habe auch keine Lust auf ständige Kaffeepausen. Ich möchte mit dem Hund die Zeit verbringen.

    Vorhin habe ich in der huschu angerufen und mein leid nochmal geklagt.

    Wir werden bei ihr nun in die nächste Fährtengruppe gehen und mal beim Hoopers-agility (ist das so richtig?) Reinschnuppern.

    Das liegt mir deutlich mehr vom Aufbau her. Viel Zeit mit dem Hund Spaß haben und lernen und eine kurze Pause.

    Das Geschirr hatte ich ja drauf weil es eine unbekannte Situation war und ich ihn dann besser halten kann. Halsband hat er auch immer an und das nutzte ich auch.

    Aber eben alles zu seiner Zeit.. wie ich grade meine das es Sinn für mich macht und wenig Stress für Argos.

    Jetzt nachdem ich darüber geschlafen habe und mich wieder beruhigt und entspannt habe, ist mir unser Weg klar. Es wird der lange Weg sein.

    Wenn andere das so handhaben wir gestern auf dem Platz dann ist das so.

    Jeder muss ja für sich zufrieden sein und schauen was er für seinen Hund möchte.

    Vor allem möchte ich unter 50 Dezibel mit dem Hund kommunizieren ?.

    ich werde aber trotzdem auch weiter gucken ob es einen Verein gibt wo ich mich Wohlfühlen kann.

    Argos, geb. 16.07.2017, intakter Rüde, 70 cm und 45 kg

  • Peppermint
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    • 19. April 2018 um 17:42
    • #32

    Ach shit, das ist ja nich gut gelaufen. Ich hab damals auch lange nach einer OG gesucht, bis ich dort gelandet bin, wo es für Banja UND für mich passte. Wattebäuschkes gab's da aunnich, aber ich war grundsätzlich mit der Linie einverstanden.

    Allerdings habe ich damals auch den Fehler gemacht und bin viel zu lange auf einem Platz geblieben, weil ich halt zu den Typen gehöre, die Dinge "durchziehen". Das hätte mir um ein Haar den Spaß am VPG verleidet.

    Insofern gebe ich dir Recht, wenn Du Deinen Weg weIter verfolgst. Allerdings sind nicht alle "Schutzhundler" gleich - nich alle brüllen pausenlos oder finden ihr Heil in endlosen Kaffeekränzchen... ;)

    Askja vom Haus Fuchsgraben

    * 18.06.2014

    Banja vom Wogenfeld - mein Mädchen im Herzen

    * 12.04.2002 - gegangen am 08.09.2014

  • twosouls
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    • 19. April 2018 um 19:35
    • #33

    Hallo ostholstein

    Fakt ist, daß ein untrainierter,
    durchgeknallter und hoch im Trieb stehender Hund keine Kommandos
    annimmt. Man muß zu diesen Hund mit lauter Stimme erst mal
    durchdringen, damit der Hund überhaupt etwas hört und wahr nimmt.

    Da treffen doch viele Fragen aufeinander. Die allermeiste Kommunikation bei Hunden geht über Körpersprache,nicht über verbale Laut Äußerungen.

    Ein Abdrängen,sich Dazwischenschieben ist zum Beispiel so eine Körpersprache die von Hunden ,sogar sehr demonstrativ(! nämlich genau von denen die Verantwortung übernehmen), eingesetzt wird.

    Fraglich ob da ein Hörlaut-egal nun wie laut-da eher wahrgenommen wird. Ich würde behaupten wollen das das in´s Sichtfeld bringen besser zur Wahrnehmung geeigent ist.

    Weiterhin-und um das Thema kommen wir nicht drumherum- ist doch wieder die Frage wieso der Hund etwas macht! Überlege dir doch mal selsbt-ich glaube ich stellte dir die Frage shconmal- inwieweit du dich beeinflussen lassen würdest (zum beispiel von lautem Rufen),wenn es um den Schutz deiner Kinder gänge!

    Und dann überlege dir mal weiterhin inwieweit du fähig wärst das Rufen nach dir überhaupt sachlich und logisch zu verarbeiten. In diversen Notsituationen ist das sogar bekannt und wissenshcaftlich erwiesen das du Informationen überhaupt nicht mehr verarbeiten kannst,weil das sogenannte "Reptilienhirn" die längst die Führung übernommen hat. Und da gibts nur Flucht oder Angriff.

    Und da ist es jetzt doch nun etwas anderes ob ich einen Hund in einen hohne Beutetrieb versetze und er den Beißärmel als Beute haben will,oder ob der gerade in einem territorialen Aggressionstrieb,oder gar im Wehrtrieb sich befindet,richtig?

    Und bevor du nicht weist in welchem Trieb sich der Hund überhaupt befindet-und damit wieso der Hund überhaupt das was er macht macht,kannst du da allenfalls auf gut Glück,aber nicht adäquat darauf reagieren.

    Ich habe vor längerer Zeit mal eine sehr interessante Seite eines DSH Züchters gefunden. Der hat Experimente mit den Trieben gemacht und Hunde nur jeweils in den Einem oder Anderen gearbeitet. Die Auswirkungen waren deutlich-und auch traurig.

    http://www.mohnwiese.de/trainings-tips…bstversuche.php


    Wenn der Hund das Kommando „RAN“ im schwachen Trieb mit leiser
    Stimme kennt und ausführt, warum sollte ich ihm dann mit einem
    schreienden „RAN“ aufstacheln??

    Siehe oben. Unterschiedliche Triebe. Eventuell auch aus jenem Grund heraus gar nicht mehr fähig Informationen wirklich zu verarbeiten. Hinzu kommen ja unterschiedliche Motivationen. Du möchtest für einen bestimmten Zweck eine hohe Trieblage. Argos will das ja eher vermeiden. Die hat kein problem damit das ihr Hund den Ärmel nicht gehen lässt,sondern damit das er eventuell anfängt in bestimmten Situationen in eine hohe Trieblage kommt ohne das sie es will. Und da heist es: Grund dafür herausbekommen.


    Das Video kenne ich übrigens. Da stammt aus einer Doku über diverse Polizeiarbeit. Da haben wir shcon in den 90igern im HSV dazumal den Kopf geschüttelt wie das sein kann. Eine Erklärung damals war-und das ist auch nur spekulativ weil einige Ausbilder beid er damaligen polizei die Erfahrung gemacht hatten- das auch dort zuerst die Arbeit am Mann und dann die UO kam. Obs das wirklich ist? Ich würds heute bezweifeln. Eher würde ich allgemein das verhältniss zum HF hinterfragen. Andererseits weis man nicht ob es tatsächlich der HF ist der dort vom Diensthund attackeirt wird. Naja. Alles Spekulation. Lischie hat-und ich hielt die geschichten für Übertreibung vorher- einmal wirklich blutunterlaufene Augen bekommen. Die waren wirklich richtig rot,als sie da eine andere Fähe in ihrem Maul hatte,die wirklich sehr ungehobelt und frech sich ihr gegenüber verhielt. Bei ersten mal war das noch normal,aber als das alles geradezu ignoriert wurde und sie dann auch noch angeknurrt wurde passierte das was du wohl als "ausflippen" bezeichnen würdest. Ansprechbar war die in dieser Situation nicht. Aber ich konnte dennoch,mit dem Gesicht, direkt an sie heran,sie ansprechen ohne das sie mich attackiert hätte. Und weil das nichts brachte musste ich sie über Kopf werfen so das sie sich den hals verdreht,wenn sie nicht gehenlässt. Das wirkte und ich konnte dann mich zwischenschieben und sie auch festhalten,so das sie nicht erneut angreifen konnte. Sie hat nichtmal einen Ansatz dafür gezeigt mich attackeiren zu wollen. Nichtmal ein Affektschnapper oder dergleichen. Im Gegenteil,die hat sich sofort wieder beruhigt (was aber sicher auch daran lag das sie ein Hund war der tatsächlich schnell wechseln konnte). Bei dem dort in dem Film war das ja recht gezielt,wenn ich mich recht entsinne. Auch wenn ich im Hinterkpf habe das ich mit Malis keine größeren Erfahrungne habe und damit ihre rassespezifischen Eigenheiten nicht kenne,glaube ich dennoch nicht so recht daran das diese Attacke nun eine dieser Eigenschaften wäre.

    "Wer nie einen Hund gehabt hat, weiss nicht, was Lieben und Geliebtwerden heisst."

    Arthur Schopenhauer

  • twosouls
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    • 19. April 2018 um 19:47
    • #34

    Orrr Argos. Das tut mir leid.

    Und es ist richtig das du da nicht wieder hingehst. Es gibt-wie überall- gute und schlechte Vereine. und weist du was das größte Lob und die größte Bestätigung für dich ist?

    genau dieser letzte Satz,das du mutig wärst da mit der hand einzugreifen. Offenbar ist sich dieser ..."Trainer"... nicht so recht bewusst darüber das Hunde in einem sehr liebevollen verband zusammenleben. Es gibt da sogut wie keine Streitigkeiten. Die Rangkämpfe und dergleichen beobachtete man allesamt nur in der Gefangenschaft. Sprich,NATÜRLICH sollte man da mit seinen eigenen (keine Fremden,klar) Hunden in Köprerkontakt kommen,hne das die sich sofort genötigt fühlen zu attackeiren. Wenn das passiert,vor allem bei so einer Lappalie,ist das Kind auch schon in den Brunnen gefallen.

    Es gibt bessere Vereine. Wobei nach meinen Erfahrungen die turnierhundesportler /Agilities und vermutlich auch die Obiedince leute (mit denen habe ich keine Erfharungen aber das was ich so gesehen habe machte einen guten Eindruck) vielleicth das Risiko für ungeeignete Leute minimieren würde. Bitte große Entschuldigung an alle Schutzhundesportler hier! ich kenne viele gute Leute da. und ich schaue auch immerwieder gerne zu. Aber ich weis auch das es da-zumindest in meiner zeit- auch viele Leute gab wo der Hund einfach nur beißen sollte und ansonsten der eins auf den Deckel bekam wenn der nicht spurte. Weis nicth ob das noch soweit vertreten ist. Verliere jedenfalls nicht den Mut Argos. Egal wo du dich hinwendest.

    "Wer nie einen Hund gehabt hat, weiss nicht, was Lieben und Geliebtwerden heisst."

    Arthur Schopenhauer

  • Argos
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    • 19. April 2018 um 21:41
    • #35

    ich werde auf keinen Fall den Mut verlieren... wo ich doch so einen tollen Hund habe.

    und ich bin fest davon überzeugt das es super Hundesportler gibt die ihre Hunde mit Freude am Sport ausbilden... wer weiß... vielleicht finde ich die noch ?

    Der Diensthundeführer hier im Dorf hat mir erzählt das einige seiner Kollegen jetzt anfangen ihre Hunde über ganz viel reden zu erziehen. Die hatten wohl einen Lehrgang wo man ständig mit dem Hund redet und schweigen dann die "Strafe" ist. Er erzieht seine Hunde auch nicht so wie in dem Verein gestern, sondern mit ganz viel Geduld, Liebe und Spiel.

    Sein jetziger räumt ständig Pokale ab... ist absolut der Diensthund... und der ist auch in seiner Freizeit super Gehorsam und sehr sozial. Er kommt mit dem auch zu uns auf die Wiese und es gibt keine Probleme.

    Es geht also auch anders... ohne Würger und Schreierei.

    Argos, geb. 16.07.2017, intakter Rüde, 70 cm und 45 kg

  • ostholstein
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    • 19. April 2018 um 22:34
    • #36
    Zitat von twosouls

    Weiterhin-und um das Thema kommen wir nicht drumherum- ist doch wieder die Frage wieso der Hund etwas macht! Überlege dir doch mal selsbt-ich glaube ich stellte dir die Frage shconmal- inwieweit du dich beeinflussen lassen würdest (zum beispiel von lautem Rufen),wenn es um den Schutz deiner Kinder gänge!

    Und dann überlege dir mal weiterhin inwieweit du fähig wärst das Rufen nach dir überhaupt sachlich und logisch zu verarbeiten. In diversen Notsituationen ist das sogar bekannt und wissenshcaftlich erwiesen das du Informationen überhaupt nicht mehr verarbeiten kannst,weil das sogenannte "Reptilienhirn" die längst die Führung übernommen hat. Und da gibts nur Flucht oder Angriff.

    Und nun noch mal ein Beispiel mit meiner Bea: Letztens bin ich mit ihr einen Knick entlang gegangen. Als der Knick zu ende war, stand plötzlich ein Reh uns gegenüber, welches sofort auch weg lief. Meine Bea natürlich hinter her. Auf ein leises „HIER“ zeigte sie keine Reaktion. Dann habe ich „HIER“ geschrien, so laut wie ich konnte und mein Hund drehte sich nach ca. 10 Meter um und kam zu mir zurück. Mein Hund hat wahrscheinlich das leise HIER gar nicht gehört und das laute HIER erst wahrgenommen. Wir hatten das HIER- Kommando aber auch schon ausreichend trainiert und wenn wir öfters mal so eine Begegnung haben, wird sie vielleicht auch schon auf ein leises HIER reagieren.

    Wenn es um den Schutz meiner Kinder ginge, würde ich mich durch ein Rufen wahrscheinlich auch nicht beeindrucken lassen.

    Aber Elitesoldaten und -polizisten werden für solche Situationen geschult und die können auch auf Rufe und Kommandos reagieren, obwohl ihr Adrenalinspiegel auf Angriff steht. Und bei einem geschulten und ausgebildeten Hund ist es doch nicht anders!


    Zitat von twosouls

    Und da ist es jetzt doch nun etwas anderes ob ich einen Hund in einen hohne Beutetrieb versetze und er den Beißärmel als Beute haben will,oder ob der gerade in einem territorialen Aggressionstrieb,oder gar im Wehrtrieb sich befindet,richtig?

    Und bevor du nicht weist in welchem Trieb sich der Hund überhaupt befindet-und damit wieso der Hund überhaupt das was er macht macht,kannst du da allenfalls auf gut Glück,aber nicht adäquat darauf reagieren.

    In welchem Trieb sich mein Hund befindet, ist mir egal. Er muß nur gehorchen können.


    Zitat von twosouls

    Ich habe vor längerer Zeit mal eine sehr interessante Seite eines DSH Züchters gefunden. Der hat Experimente mit den Trieben gemacht und Hunde nur jeweils in den Einem oder Anderen gearbeitet. Die Auswirkungen waren deutlich-und auch traurig.

    http://www.mohnwiese.de/traini…on/2---selbstversuche.php

    Eine wirklich interessante Seite. Die sollte sich jeder mal durchlesen.


    Zitat von twosouls

    Du möchtest für einen bestimmten Zweck eine hohe Trieblage. Argos will das ja eher vermeiden. Die hat kein problem damit das ihr Hund den Ärmel nicht gehen lässt,sondern damit das er eventuell anfängt in bestimmten Situationen in eine hohe Trieblage kommt ohne das sie es will. Und da heist es: Grund dafür herausbekommen.

    Für den Alltag will und kann ich keine hohe Trieblage gebrauchen. Aber manchmal entwickelt sich eine hohe Trieblage innerhalb einer Sekunde z.B. wenn plötzlich ein Reh vor einem steht und wegläuft. Dann kann man gar nicht mehr auf den Hund in einer geringen Trieblage einwirken. Und triebige Hunde können sehr schnell eine hohe Trieblage entwickeln, da hat man gar keine Chance noch in einer niedrigen Trieblage auf seinen Hund einzuwirken.

    VG
    Klaus und die Bea

    Einmal editiert, zuletzt von ostholstein (19. April 2018 um 23:35)

  • Argos
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    • 29. April 2018 um 23:24
    • #37

    bin mit Argos heute zur Wiese gehumpelt da kamen uns zwei Jugendliche mit einem (wieder mal) schwarzen Labrador entgegen.

    Ich bin auf der rechten Seite des Weges gewesen und habe Argos auf meine rechte Seite geholt... von dem anderen Hund weg.

    Die hatten ihren an der Schleppleine. Als sie auf meine Höhe kamen haben sie ihn etwas kürzer genommen.

    Meiner ist ganz brav daran vorbei und ich wollte ihn grade loben da lassen die die Schleppleine wieder lang und der Labrador ist von hinten auf Argos zugerannt. War echt blöde von den Jungs da Argos sofort das Knurren anfing. Habe den beiden auch gesagt das das absolut nicht in Ordnung war.

    Kam natürlich keine Reaktion drauf ?

    Als wir auf der Wiese waren kamen die mit ihrem Hund zurück.

    Zwischen Wiese und Weg ist ein Graben über den Argos auch noch nie gesprungen ist.

    Labbi bleibt stehen und fixiert Argos... und die Jungs bleiben auch stehen. Erst hat meiner noch ganz ruhig und entspannt gestanden und dann kam der Labbi näher und hat weitet fixiert.

    Meine versuche den Jungs zu erklären das sie einfach weiter gehen sollen sind im Winde verweht.

    Und dann kam ganz tief aus meinem Hund ein wahres Gewittergrollen. Hatte echt kurz Angst das er doch noch über den Graben geht und den Labbi platt macht.

    Aber oh Wunder... ich konnte ihn abrufen.

    Ich war erstaunt und stolz.

    Argos hat sich dann zu mir gestellt, dem abziehenden Hund aber auch immer wieder nachgeschaut.

    Bei anderen Hunden die dort langgehen bleibt er total entspannt und guckt nur mal neugierig. Aber wehe er wird fixiert...

    Argos, geb. 16.07.2017, intakter Rüde, 70 cm und 45 kg

  • Peppermint
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    • 30. April 2018 um 06:53
    • #38

    Was sind denn das für Dämels? :cursing:

    Askja vom Haus Fuchsgraben

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  • Lolu
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    • 30. April 2018 um 07:24
    • #39

    Fixieren hasst Ludwig auch. Der hätte das vermutlich auch nicht so stehen lassen.

    Ich wäre vermutlich auch nicht so ruhig geblieben, sondern wäre sehr deutlich geworden. Es ist immer wieder "nett" zu sehen, wenn Eltern ihre Kinder mit den Hunden losschicken, ohne dass sie die wichtigsten Regeln beherrschen. Aber mit den so superfreundlichen Labbis, die immer nur spielen wollen, passiert ja nix. ?

  • Argos
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    • 30. April 2018 um 08:30
    • #40

    Ich gestehe... solange ich Labbies hatte habe ich mir über solche Dinge kaum Gedanken gemacht.

    Gab aber auch in den ganzen Jahren keinen Grund.

    Jetzt, wo ich den "Wächter des guten Benehmens" an der Leine führe könnte ich wahnsinnig werden.

    Argos ist auch nachtragend (wenn man das mal so sagen darf) und ich bin mir sehr sicher das dieser und der andere Labrador niemals auf die Wiese kommen sollten wenn meiner grade da ist.

    Das würde die Packung schlechthin geben.

    Argos, geb. 16.07.2017, intakter Rüde, 70 cm und 45 kg

  • Peppermint
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    • 30. April 2018 um 10:10
    • #41

    Gestern im Restaurant: Askja liegt neben meinem Stuhl. Den Nachbartisch beziehen 3 Damen mit kleinem Hund (und 2 Stofftieren für den Hund). Askja dreht ihm demonstrativ den Rücken zu. Der Kleine ist sehr interessiert, knurrt schließlich in ihre Richtung und klafft ein wenig "Ey, Du, guck mal rüber!". Askja steht auf, guckt ihn kurz an, Kopf auf mein Bein, guckt mich an, legt sich wieder hin, eine Pfote auf meinem Fuß, Augen zu. - Ich liebe dieses Mädchen! ?

    Askja vom Haus Fuchsgraben

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  • Lolu
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    • 30. April 2018 um 11:34
    • #42

    Argos: Das stimmt schon, mit einem freundlichen Tier muss man sich kaum Gedanken machen. Spaziergänge mit unserer früheren Schäferhündin waren pure Erholung. Sie war total freundlich. Sie hat nie im Leben Zähne gezeigt oder geknurrt. Wenn ein anderer Hund gezeigt hat, dass er keine Lust auf sie hat, hat sie das sofort akzeptiert.

    Trotzdem habe ich sie nicht zu jedem Hund laufen lassen.

    Es gibt aber auch wirklich dumme erwachsene Menschen. Bevor wir unseren ersten Rüden übernommen haben, lebte er tagsüber in einem Garten, den wir von uns aus sehen können. Da er nichts anderes zu tun hatte, bewachte er sein Grundstück zu 200% zuverlässig. Als normaler Hundehalter geht man doch schnurstracks da vorbei. Nicht so eine Frau mit ihrem Rüden. Sie ließ ihren Hund unseren (späteteren) Hund am Zaun provozieren und blieb seelenruhig dabei stehen. Ich habe ihr dann zugerufen, dass sie hoffen soll, dass die 2 sich niemals ohne Leine begegnen werden. Da ist sie gegangen.

  • Cuki
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    • 30. April 2018 um 12:04
    • #43

    Na haaaloo, ihr seids aber produktiv gewesen, aber sehr interessant!

    Zitat von twosouls

    Bei Ersteren darum den Karren so schnell,einfach und sicher wie möglich wieder aus den Grenzbereich zu holen. Schutzhundesportler wollen einen triebigen Hund in eine hohe Trieblage bringen und dort dann mit ihm arbeiten. Das Wissen und die Erfahrung daheraus ist sicher von Vorteil und hilfreich! Aber die Frage ist,ob das es ist,was Argos dort in so einer Situation vor Ort wirklich braucht. Und zwar brauchen dergestalt,das solche Situationen nicht wieder auftreten. Und genau da sind wir wieder bei Symptomen vs. Gründen.

    Das nenne ich Selbstkontrolle üben. In meinen Augen ist es nur sinnvoll, wie du auch zugestimmt hast, dies zusammen mit dem, was twosouls unten beschrieben hat anzuwenden:

    Zitat von twosouls

    Entscheidend ist nur,das der Hund es als notwendig gesehen hat.


    DAS ist der Grund-die Voraussetzung- für die hohe Trieblage von Argos gewesen. ...soweit würde ich mich mal mit einer Ferndiagnose aus dem Fenster lehnen wollen,was Argos Beschreibungen angeht.

    Zitat von twosouls

    ! Sinn und Zweck dahinter ist aber dem Hund klarzumachen,das es sehr wohl jemanden gibt der sich für die Aufgabe Absicherung-darum gings da- verantwortlich fühlt und diese auch übernehmen will!

    Ein paar Überlegungen zu deinen Erlebnissen in der OG:

    Zitat von Argos

    Das fand ich nicht gut und mein Wuff auch nicht. Es fletsche und knurrte ihn an im Abstand von einem Meter. (Individualdistanz???)

    Freiwilliger Augenkontakt von Argos zu mir... Mama, was soll das hier????

    Die Methoden wären mir auch häftig. Ich würde alle nicht annehmen, nicht von 0 auf 100%. Die Übung an sich, die beschriebene in dem Zitat finde ich aber GUT! Wenn mehrmals ausgeführt kannst du damit üben, dass die Individualdistanz die unterschrieten wird geduldet wird. ICH würde aber eine Handvoll Leckerlis nehemen, dem Hund es vor die Schnauze halten und immer wieder den Blickkontakt kurz unterbrechen. Am Anfang mit den Leckerlis, weil es einfacher ist. Ich bin im Glauben, dass wenn man es oft genug macht, es sehr wohl was bringen würde und ich sehe auch den Sinn der Übung. Du kommst auch im Altag in Situationen wo andere Hunde sich nicht an der Leine benehmen können, deren HH keinen Plan haben UND du nicht ausweichen kannst. Klar, du wenn es geht, vermeidest du solch eine Situation, aber, vor allem in der Großstadt, kann man das nicht immer (aus eigener Erfahrung).

    Bsp. Ich gehe am diesem WE Donau entlang. Der Weg ist nach Vorne schön übersichtlich und es gibt Platz links und rechts. Ich passiere zuerst einen Ridgeback -> Der Halter in seinem eigenen Wirkungs-Abstand nahm den Hund kurz an die Leine, wir passierten ohne Murren. Dann kamen wir an eine Stelle wo es eng war. Da kamen jugendliche mit einem Border ( ich wusste nicht das es eine Hündin ist, sonst würde ich Gin laufen lassen ), und die machten keine Anstalten den Hund anzuleinen, auch nicht knapp davor, wo ich eigentlich schon gesehen habe, auch wenn die wollten es ist zu spät. Die Hündin fixierte und lief auf Gin schnurstracks. Sooo, Gin fixierte, ich stellte mich davor, Hündin machte Ausweichbewegung, Gin preschte nach Vorne ( mit meinem AUS wieder auf Boden gehollt zu mir ), Hündin lief weg. ( Leine loslassen in DER Situation ging nicht, wenn dann ganz am Anfang ). Die oben beschriebene Übung würde ich sowas einüben, würde mir Zeit verschaffen. Ich hätte die Möglichkeit auch umzuschwenken wo die Hündin Ausweichbewegung ( zu UNS ) machte und so müsste Gin nicht "übernehmen", da seine Toleranz höher wäre, weil antrainiert.

    ABER: es gibt andere OG, die KEIN Wattebausch anwenden, aber auch besser dosieren.

    Zitat von Argos

    Jetzt, wo ich den "Wächter des guten Benehmens" an der Leine führe könnte ich wahnsinnig werden.

    Argos ist auch nachtragend (wenn man das mal so sagen darf) und ich bin mir sehr sicher das dieser und der andere Labrador niemals auf die Wiese kommen sollten wenn meiner grade da ist.

    Das kenne ich meine liebe^^ Ich habe oft den Eindruck, dass Gin was das angeht einen fotografischen Gedächtnis hat ;)

  • Asnea
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    • 1. Mai 2018 um 18:47
    • #44
    Zitat von Lolu

    Es gibt aber auch wirklich dumme erwachsene Menschen. Bevor wir unseren ersten Rüden übernommen haben, lebte er tagsüber in einem Garten, den wir von uns aus sehen können. Da er nichts anderes zu tun hatte, bewachte er sein Grundstück zu 200% zuverlässig. Als normaler Hundehalter geht man doch schnurstracks da vorbei. Nicht so eine Frau mit ihrem Rüden. Sie ließ ihren Hund unseren (späteteren) Hund am Zaun provozieren und blieb seelenruhig dabei stehen. Ich habe ihr dann zugerufen, dass sie hoffen soll, dass die 2 sich niemals ohne Leine begegnen werden. Da ist sie gegangen.

    Das hatten wir so ähnlich auch. Dogmeat und ich im Garten ich hab am Pflanzen gearbeitet. wir haben zwar einen Zaun drum aber er war trotzdem noch an einer langen Laufleine.

    Ein älterer Herr, mit was auch sonst einem Labrador Rüden kommt vorbei und bleibt demonstrativ auf unserer Höhe stehen.....:cursing:

    Ich hab Dogmeat gesagt das er die klappe halten soll was er auch tat.

    Der Mann steht immer noch dumm rum, labert seinen Hund zu, dann fängt sein Rüde an Dogmeat an zu bellen. Dogmeat war mittlerweile echt angespannt und hat dann los gelegt nachdem er angebellt wurde ^^ Ich habe ihn machen lassen .

    Da habe ich dann gesagt ob er nicht endlich mal weiter laufen will und warum er so dumm rumsteht.

    Schüttelt er den Kopf und zerrt seinen Hund weiter

    Was bin ich froh wenn die Hecken endlich groß sind ^^

    Hunde sind Engel, die zu uns kommen um uns zu zeigen was wahre Liebe ist!

  • Argos
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    • 2. Mai 2018 um 23:10
    • #45

    Heute morgen auf der Hundewiese...

    Drei Hunde (Argos, ein Mali-mix-Mädchen und ein Labbi-mix-Mädchen) herrlich am spielen.

    Da kommt ein Mann den keiner von uns HH kannte mit dem frechen Labrador und einem Westi.

    Ich habe Argos zu mir gerufen und dem Mann gefragt ob er auch auf die Wiese wolle. Ja wollte er.

    Habe ihm erklärt das ich Argos erst anleinen will da er auf den Labbi nicht gut zu sprechen ist.

    Kam wohl nicht ganz bei ihm an ?

    Hatte die Leine kaum dran da lässt er seine Hunde genau neben mir los.... mit Leine dran.

    Ich habe gesessen da ich ja noch nicht ganz so gut auf den Beinen bin und habe die Leine auch an der Bank befestigt.

    Und Labbi sofort auf Argos losgekaspert. Ich habe den Mann dann recht laut angemacht das er seinen Hund wegnehmen soll... aber der wollte oder konnte mich nicht verstehen. Argos ist sofort hoch und wollte auf den Labbi los.

    Zum Glück ist die HH von der Mali - Maus dazwischen und hat den anderen abgedrängt.

    Der hat vor meinem Hund einfach weiter gekaspert und ist immer wieder zu Argos hin.

    Gsd konnte ich meinen dann mit Leckerli ablenken und ruhig bei mir halten.

    Frecher labbi ist zu den Mädels... die wirklich beide der verträglich sind... und sich so daneben benommen das beide richtig böse geworden sind.

    So einen Hund habe ich noch nicht erlebt... der zeigt irgendwie keine Körpersprache und regiert auch nicht auf die der anderen Hunde. Der springt einfach immer wieder munter auf alle los.

    Gut das ich die Leine noch rechtzeitig dran bekommen habe... ich glaube das wäre nicht gut ausgegangen ?

    Argos, geb. 16.07.2017, intakter Rüde, 70 cm und 45 kg

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