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Von "TuT Nixen" und Hundehalter die schwer vom Begriff sind

  • Cuki
  • 25. Juli 2018 um 09:14
  • Pepper
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    • 24. Januar 2025 um 22:18
    • #1.366
    Zitat von Axman

    Es soll angeblich so sein, dass alle wunderbar miteinander auskommen, die Hunde sind alle grossartig sozialisiert, gehen sich aus dem Weg oder treffen zusammen aber immer ohne Probleme, weil die Leute die Hunde einfach machen lassen, weil die Leute eben einfach tiefenentspannt und tolerant sind und daher sind es auch die Hunde. Sagt sie.

    Das kann ich so zu 100% bestätigen.

    Am Strand sowieso, da laufen die Hunde einfach so rum...Kinder buddeln im Sand.

    Ich glaube ja, das das eine grundsätzliche Haltung ist. Die hat man, oder man hat sie nicht.

    Natürlich wird auch in Holland mal etwas schiefgehen, aber dann wird das geregelt und gut ist.

    Diese (vielleicht) 5% "nimmt man in Kauf" für die 95% Freiheit, die man dadurch gewinnt.

    Natürlich funktioniert das nur, wenn man so aufwächst, bzw. so von klein auf geprägt wird.

  • Maline
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    • 24. Januar 2025 um 22:35
    • #1.367
    Zitat von Pepper

    Natürlich funktioniert das nur, wenn man so aufwächst, bzw. so von klein auf geprägt wird

    Das ist wohl der springende Punkt. Als Kinder hatten wir so eine Hunde Mädchen Gruppe. Wir sind mit den Hunden durch die Botanik, vom Dackel bis zum Setter waren alle Größen dabei. Der ein oder andere Hund war auch schon mal zwischendurch verloren fand sich aber immer wieder ein. Man traf andere Hunde, war unaufmerksam, wir haben gezeltet etc. An Beissereien kann ich mich echt nicht erinnern. Ärger gab es eher wegen Häufchen, es gab ja noch keine Beutelchen ;)

  • Pepper
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    • 24. Januar 2025 um 22:49
    • #1.368

    Ich lese jetzt schon lange diese Aufreger-Geschichten und es ist nicht so, das ich mich noch nie aufgeregt habe, weil

    so ein Ignorant meint, sich so gar nicht kümmern zu müssen.

    Aber das sind echte Ausnahmen und die Menge der Geschichten wirft mir eine Frage vor die Füße:

    Kennt ihr nicht die meisten Hunde bei euch, dort wo ihr immer spazieren geht?

    Seit ich meinen Hund habe, begegne ich anderen Hundebesitzern in meinem Kietz, oder auch in den Standard-Gegenden, in denen wir häufiger unterwegs sind.

    Und für mich als Schäferhundbesitzer war es immer wichtig, mich als nicht gefährlich-deppert, sondern nett und wohlwollend "bekannt" zu machen. Ich hab gedacht, Menschen die man kennt, schnauzt man nicht so leicht an, wenn der pöse Deutsche Schäferhund mal nicht hört. :D
    Einfach weil ich dort, wo ich häufiger bin keinen Bock auf Stress habe und man meist ja mit einem DSH auch mit Vorwürfen konfrontiert ist - die in unserem Fall - gar nicht stimmen.

    Das hatte den Effekt, das sich alle Hunde nach relativ kurzer Zeit mehr oder weniger kennengelernt haben.

    Und mit kennenlernen meine ich nicht unbedingt Kontakt...es reicht ja, wenn sich beide Hundebesitzer mit angeleinten Hunden gegenüberstehen und kurz ein paar freundliche Worte wechseln.

    Hunde strecken die Nase und riechen ihr Gegenüber und vor Allem, sie spüren Normalität.

    Und wenn diese Hunde dann mal im Freilauf aufeinander treffen und der Rückruf nicht klappt, sind schonmal die Besitzer entspannter und die Hunde dann meist auch.

    Ist keine Theorie, sondern hundertfach erlebt.

    Entschuldigt, wenn das provokant klingt. Ich spreche niemandem seine Erfahrung ab...das ist nur das, was ich seit 3 Jahren täglich erlebe.

    Und wenn es dann, wie vor einer Woche tatsächlich nicht geht, weil Pepper aus tiefster Seele diesen einjährigen ungarischen Vorstehhund anknurrt, weil dieser einfach unbedarft keinerlei Anstalten machte, Grenzen einzuhalten, dann lege ich Pepper ins Platz und gebe ihm zu verstehen, das er hier jetzt keinen Erziehungsauftrag hat.

    Natürlich zeige ich ihm auch, das ich diesen ungehobelten Jungspunt von ihm fernhalte.

    Ich finde, auch das ist Konsequenz. Und er dankt es mir mit Gehorsam.

  • Axman
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    • 24. Januar 2025 um 22:57
    • #1.369

    Naja, vor 40 Jahren war das in Deutschland auch noch so. In meiner Kindheit durften ja Kinder noch sämtliche Hunde Gassi führen.

    Meine Schwester war nur 10 Jahre alt und ist mit DSH, Riesenschnauzer und Dobermannmischling spazieren gegangen (nicht gleichzeitig)

    Das wäre sicherlich nicht gegangen, wenn man seinerzeit besonders pingelig gewesen wäre. Ich kann mich auch nicht an Zwischenfälle erinnern. Der DSH wurde in IGP geführt.

    Unser eigener DSH-Collie Mischling lief auch meistens frei. Die typische Frage "leinen wir ab!?" falls Hunde komisch reagierten. Also andersrum als heute. Man war der Meinung, dass Hund die Dinge ohne Leine besser regeln können.

    Ich will nicht sagen, dass das besser war. Nur anders.

    LG Angie

    Axel geb 2019

    Ioshy geb 2025

  • IcyMouse1927
    Gast
    • 24. Januar 2025 um 23:01
    • #1.370
    Zitat von Pepper

    Ich hab gedacht, Menschen die man kennt, schnauzt man nicht so leicht an, wenn der pöse Deutsche Schäferhund mal nicht hört. :D

    ja, das ist halt Deine Variante. Ich will nicht dass mein Hund mal nicht hört und bisher ist es auch exakt ein Mal passiert dass er nicht gehört hat und auf einen anderen Hund zurannte. EIN! MAL!

    Zitat von Pepper

    Hunde strecken die Nase und riechen ihr Gegenüber und vor Allem, sie spüren Normalität.

    Welche Normalität? Die, dass der andere Hund keifend in der Leine hängt? Ja, das hat Quennie leider auch gelernt und hält das für normal.

    Zitat von Pepper

    der Rückruf nicht klappt

    dann gehört der Hund an die Leine.

    Zitat von Pepper

    dann lege ich Pepper ins Platz und gebe ihm zu verstehen, das er hier jetzt keinen Erziehungsauftrag hat.

    Natürlich zeige ich ihm auch, das ich diesen ungehobelten Jungspunt von ihm fernhalte.

    Das ist ja auch eine wunderbare Methode und dagegen ist absolut nichts einzuwenden. Nur braucht es dafür halt auch einen Hund der sich ins Platz legen LÄSST und sich zurückhalten kann und will. Und um das zu können braucht man entweder ein Modell Pepper oder viel Gelegenheit, sowas unter wenig Stress erstmal üben zu können. Kann man aber nicht wenn 70% der Hunde die der Welpe und Junghund erlebt schon auf 50m keifend in der Leine hängen. Sofern sie eine dran haben.

    Ich konnte Quennie im Junghundalter gut etwas abseits ablegen und die Keifer vorbeiziehen lassen. Bis halt mal ein Chihuahua angeschissen kam und sich mächtig aufgespielt hat, während Quennie mittels Leine am Boden festgenagelt war. Was machste da? Schäferhund loslassen damit durch das Festhalten nicht noch mehr Trieb aufkommt?

  • IcyMouse1927
    Gast
    • 24. Januar 2025 um 23:05
    • #1.371
    Zitat von Axman

    Naja, vor 40 Jahren war das in Deutschland auch noch so. In meiner Kindheit durften ja Kinder noch sämtliche Hunde Gassi führen.

    Meine Schwester war nur 10 Jahre alt und ist mit DSH, Riesenschnauzer und Dobermannmischling spazieren gegangen (nicht gleichzeitig)

    Das wäre sicherlich nicht gegangen, wenn man seinerzeit besonders pingelig gewesen wäre. Ich kann mich auch nicht an Zwischenfälle erinnern. Der DSH wurde in IGP geführt.

    Unser eigener DSH-Collie Mischling lief auch meistens frei. Die typische Frage "leinen wir ab!?" falls Hunde komisch reagierten. Also andersrum als heute. Man war der Meinung, dass Hund die Dinge ohne Leine besser regeln können.

    Ich will nicht sagen, dass das besser war. Nur anders.

    Und es gab deutlich weniger Hunde!
    Gerade vor ein paar Tagen hab ich mich hier mit der Landwirtin unterhalten. Deren Hof liegt direkt an der "Gassi-Rennstrecke". Die hat auch gesagt, dass es früher deutlich entspannter war mit den Hofhunden. Ihr Hofhund ging immer mit den Spaziergängern mit bis die keine Kekse mehr in der Tasche hatten und kam dann wieder. Damals hat sich da keiner einen Kopf drum gemacht. Damals kamen am Tag aber auch 3 Hunde vorbei und nicht 30.

  • Axman
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    • 24. Januar 2025 um 23:08
    • #1.372
    Zitat von GeierWally

    Und es gab deutlich weniger Hunde!
    Gerade vor ein paar Tagen hab ich mich hier mit der Landwirtin unterhalten. Deren Hof liegt direkt an der "Gassi-Rennstrecke". Die hat auch gesagt, dass es früher deutlich entspannter war mit den Hofhunden. Ihr Hofhund ging immer mit den Spaziergängern mit bis die keine Kekse mehr in der Tasche hatten und kam dann wieder. Damals hat sich da keiner einen Kopf drum gemacht. Damals kamen am Tag aber auch 3 Hunde vorbei und nicht 30

    Jaaa, das auch!

    LG Angie

    Axel geb 2019

    Ioshy geb 2025

  • Kimba2001
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    • 24. Januar 2025 um 23:22
    • #1.373

    Naja, in meiner Kindheit in den 80er , hatte hier auch jedes 2. Haus nen Hund.

    Es war allerdings meistens entspannter als heute.

    Meine Freundin und ich sind mit unserem Schäferhund alleine Gassi gegangen. Meist die Straße runter und ab in den Wald.

    Man stelle sich vor, heute gingen 2 10 & 8 jährige Mädchen alleine in den Wald spielen =O

    Mit dem Schäferhund von ihrer Familie durften wir allerdings nie alleine gehen. Da musste immer ein erwachsener dabei sein, wenn der aus dem Zwinger kam.

    Es gab aber auch Häuser, da warste froh wenn du unbeschadet vorbei kamst.

    Weil der Spitz des Bauernhofes jedes Kind, das auf der Straße vorbei fuhr, vom Fahrrad holte .

    Oder der Dackel, der ständig aus der Haustür raus geschossen kam und auf alles auf der Straße los ging.

    Es gab halt immer schon tut Nixe🤷

    Alex mit

    Dina 08.03.2017 & Basko 27.07.2019

    :love:

    <3Aiko 2008-2019, Kimba 2005-2017, Kira 2000-2005, Irko 1996-2007,Varko 1994-1996, Aki 1985-1994, , Hasso II & Hasso I 1975-1986 <3

    <3🐱Tinka 2014-2025, Mietzi 2007-2026<3

  • Pepper
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    • 24. Januar 2025 um 23:32
    • #1.374
    Zitat von GeierWally

    Was machste da? Schäferhund loslassen damit durch das Festhalten nicht noch mehr Trieb aufkommt?

    Ja, wenn ein Hund ohne Leine angetobt kommt, den ICH nicht unter Kontrolle bekomme, lasse ich Pepper frei.

    Jetzt muss ich dazu sagen, das es solche Situationen (Pepper an der Leine, der andere Hund frei) wie Du sie beschreibst, bei uns so gut wie nie vorgekommen sind.

    Du kennst ja meinen Umgang mit Pepper auf Spaziergängen. Das war schon immer so.

    Er ist nur an der Leine, wenn wir in der Stadt oder an Straßen unterwegs sind.

    Kommen angeleinte Hunde, lass ich ihn am Rand sitzen und das Gespann vorbeigehen...es sei denn wir einigen uns darauf, das der andere Hund auch freigelassen wird.

    Für mich war das immer Training...kann ich Pepper aus dem Spiel abrufen, dreht er hoch usw.

    Dadurch hab ich meinen Hund sehr gut kennengelernt und er hat viele Hunde erfahren können.

    Die Veränderung und sein Verhaltens-Management ist irre.

    Anfangs waren kläffende Hunde wie ein Magnet. Er dachte wohl, "was da wohl los ist" :D

    Inzwischen, wenn da ein kleiner Zwerg wie wild kläfft und in der Leine hängt bleibt er stehen und schaut mich an, als wollte er sagen "Müssen wir da hin? Das ist mir zu laut!" :D

    Ich glaube, die von mir beschieben Vorgehensweise kann man nur mit einem Hund machen, der so eine Art Grundvertrauen hat. Denn Du hast ja schon häufiger geschrieben, das eine schlechte Erfahrung bei einem Hund auch viel kaputt machen kann. Und das stimmt sicher auch, wenn man einen Hund hat, der dieses Grundvertrauen noch nicht hat. Vielleicht war das der Schlüssel.

  • IcyMouse1927
    Gast
    • 24. Januar 2025 um 23:39
    • #1.375
    Zitat von Pepper

    Ja, wenn ein Hund ohne Leine angetobt kommt, den ICH nicht unter Kontrolle bekomme, lasse ich Pepper frei.

    jep - bis Pepper mal einen über den Haufen rennt und der dann hinüber ist.

    Ich könnte Quennie ohne schlechtes Gewissen frei auf jeden Hund "loslassen", die würde den nicht beissen und wenn ich weitergehe kommt die mir auch spätestens dann nach. Aber wenn 26 Kilo 3 Kilo über den Haufen rennen, ist bei den 3 Kilo halt schnell mal ne Rippe durch und steckt in der Lunge. Und dann? Hab ich auch den bösen Schäferhund.

    Zitat von Pepper

    Ich glaube, die von mir beschieben Vorgehensweise kann man nur mit einem Hund machen, der so eine Art Grundvertrauen hat.

    Erzählst Du mir gerade, dass mein Hund nie Grundvertrauen zu mir hatte?
    Ich glaub nämlich, so ein Vorgehen kann man nur machen wenn man kein Problem damit hat, seinen Hund anderen Hundehaltern zuzumuten. Denn ich glaube nicht, dass Pepper ab Tag 1 brav am Rand hocken geblieben ist wenn ein anderer Hund mit Leine vorbeikam.

  • Pepper
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    • 25. Januar 2025 um 01:01
    • #1.376
    Zitat von GeierWally

    Erzählst Du mir gerade, dass mein Hund nie Grundvertrauen zu mir hatte?

    Nö, das hab ich nicht erzählt. Hat auch nichts mit Grundvertrauen "zu Dir" zutun, sondern mit dem Hund selbst. :)

    Zitat von GeierWally

    Ich glaub nämlich, so ein Vorgehen kann man nur machen wenn man kein Problem damit hat, seinen Hund anderen Hundehaltern zuzumuten.

    Da magst Du tatsächlich recht haben, wobei ich zwischen zumuten und einer Zumutung nochmal unterscheiden würde.

    Aber lassen wir das. Ich weiß wie diese Diskussionen mit Dir ausgehen. <3

    Zitat von GeierWally

    Aber wenn 26 Kilo 3 Kilo über den Haufen rennen, ist bei den 3 Kilo halt schnell mal ne Rippe durch und steckt in der Lunge.

    Wenn ein unangeleint auf uns zugetobt kommt? Natürlich lasse ich dann meinen Hund frei. Da ist es völlig egal, wieviel der wiegt.

    Bin jetzt schon etwas verwundert. Was würdest Du tun? Deinen Hund irgendwie an der Leine halten und Dich gleichzeitig mit den anderen Hund beschäftigen?

    Meistens verwickeln sich die Hunde dann und Du hast erst richtig Theater.

    Und das mit der Rippe...na weißte. Der 3 Kilo Moppel kann auch schon im Anrennen über nen Maulwurfshügel stolpern und sich das Genick brechen, und dann?

    Die Diskussion können wir bei solchen Argumenten auch beenden ^^

    Einmal editiert, zuletzt von Pepper (25. Januar 2025 um 01:18)

  • IcyMouse1927
    Gast
    • 25. Januar 2025 um 01:26
    • #1.377
    Zitat von Pepper

    Mit der Bohne hätte das dann so vermutlich auch funktioniert. :)

    Ich fürchte Du leidest an Selbstüberschätzung.

    Zitat von Pepper

    Der 3 Kilo Moppel kann auch schon im Anrennen über nen Maulwurfshügel stolpern und sich das Genick brechen, und dann?

    Der Radfahrer kann auch von alleine auf die Fresse fliegen und sterben. Trotzdem bin ich der Mops wenn ich den mit dem Auto totfahre. Ja, bei SOLCHEN Argumenten können wir's wirklich lassen.

    Zitat von Pepper

    Da magst Du tatsächlich recht haben, wobei ich zwischen zumuten und einer Zumutung nochmal unterscheiden würde.

    Aber lassen wir das. Ich weiß wie diese Diskussionen mit Dir ausgehen. <3

    Ja Du - alles was mich ungefragt anrennt empfinde ich als Zumutung. Sei es Mensch, Pferd, Auto oder Hund. Ich will nicht dass einer einfach in meine Individualdistanz eindringt. Und jeder der sein Kind, Pferd, seinen Hund ungefragt an mich und meinen angeleinten Hund hinlässt, der mutet mir das zu. Der will nämlich das ich das aushalte, regle und damit klarkomme dass der andere seine Verantwortlichkeiten nicht unter Kontrolle hat oder nicht haben will. Was das mit mir macht ist dem egal. Kann ja sein ich hab Angst vor Kindern oder Pferden. Muss ich mit klarkommen, denn der Verantwortliche scheisst grad drauf und will dass sein Kind/Pferd/Hund irgendeine Erfahrung mit mir macht oder irgendwas ausleben darf. Danach dann noch fröhlich beschwichtigend-freundlich tun, in der Hoffnung dass der andere dann ein schlechtes Gewissen hätte sich zu wehren, empfinde ich übrigens als besonders manipulativ-unverfroren. Dazu passt auch der Mobbersatz der Erwachsenen am Ende. Inklusive Herzchen <3 :love:

  • Ruebchen
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    • 25. Januar 2025 um 06:32
    • #1.378

    Pepper eine Seite weiter vorne schreibst du, dir war es immer recht, wenn Tutnixe angekommen sind, damit du üben konntest, und Pepper vermitteln konntest, dass er nichts zu regeln hat, sondern dass du das machst.

    Und jetzt schreibst du, wenn ein Hund ohne Leine daher geschissen kommst, leinst du Pepper ab und lässt ihn machen (also regelt dann ja doch er)?

    ______________________________________

    Ich käme jetzt auch nicht auf die Idee, nur weil der Andere frei ist, meine/n noch dazu in den bunten Trubel zu schmeißen, damit sich keine Leinen Verheddern.

    Letzte Woche hatte ich seit ewigkeiten mal wieder ne Kack-begegnung, Ero & Ace dabei, ohne Leine ~10m vor mir... kommt um eine Ecke ein Mali geschossen mit gestellter Bürste und Getose.

    Ich hab meine gerufen, die kamen beide sofort, ich war mega stolz auf Ace... aber den kack Mali brachten sie mit, denn im Gegensatz zu meinen gab der weniger auf das Geschrei seines Herrchens.

    Also stand ich dann da, mit einem mittlerweile angepissten Ero (dumm anblöken lässt er sich nicht gerne) links und einem (noch) unsicheren Ace rechts, beide nur am Halsband haltend, auf dem rechten Bein stehend, mit den linken die Arschgeige abwehrend... :rolleyes:

    Ich muss dem Malibesitzer aber anrechnen, dass er wirklich gerannt kam...

    Liebe Grüße,

    Nina mit A.J. & Ero 

  • OldFrog2056
    Gast
    • 25. Januar 2025 um 07:23
    • #1.379
    Zitat von Pepper
    Zitat von GeierWally

    Erzählst Du mir gerade, dass mein Hund nie Grundvertrauen zu mir hatte?

    Nö, das hab ich nicht erzählt. Hat auch nichts mit Grundvertrauen "zu Dir" zutun, sondern mit dem Hund selbst. :)

    Zitat von GeierWally

    Ich glaub nämlich, so ein Vorgehen kann man nur machen wenn man kein Problem damit hat, seinen Hund anderen Hundehaltern zuzumuten.

    Da magst Du tatsächlich recht haben, wobei ich zwischen zumuten und einer Zumutung nochmal unterscheiden würde.

    Aber lassen wir das. Ich weiß wie diese Diskussionen mit Dir ausgehen. <3

    Zitat von GeierWally

    Aber wenn 26 Kilo 3 Kilo über den Haufen rennen, ist bei den 3 Kilo halt schnell mal ne Rippe durch und steckt in der Lunge.

    Wenn ein unangeleint auf uns zugetobt kommt? Natürlich lasse ich dann meinen Hund frei. Da ist es völlig egal, wieviel der wiegt.

    Bin jetzt schon etwas verwundert. Was würdest Du tun? Deinen Hund irgendwie an der Leine halten und Dich gleichzeitig mit den anderen Hund beschäftigen?

    Meistens verwickeln sich die Hunde dann und Du hast erst richtig Theater.

    Und das mit der Rippe...na weißte. Der 3 Kilo Moppel kann auch schon im Anrennen über nen Maulwurfshügel stolpern und sich das Genick brechen, und dann?

    Die Diskussion können wir bei solchen Argumenten auch beenden ^^

    Alles anzeigen

    Tja und da liegt der Hase im Pfeffer, früher ging das hier auch, so ab ca. 3 Jahren ging das von heut auf morgen nicht mehr.

    Zumindest, wenn ich keine Lust habe meinen Mobber vom anderen Hund zu pflücken.

    Und falls jetzt irgendwas mit es muss was passiert sein kommt, nö war nie was. Hatte Hundekontakte etc.

  • Pinguetta
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    • 25. Januar 2025 um 08:14
    • #1.380

    Jeder Mensch und jeder Hund ist ein Individuum mit seinen individuellen Erfahrungen, Prägungen und Einstellungen.

    Ich bin mir sicher, dass Harras vom Grunde her ein sehr verträglicher und umgänglicher Hund war. Leider haben wir aber mehrfach negative Erfahrungen im Umgang mit unseren Mitmenschen und anderen Hunden gemacht. Durch diese Erfahrungen wurde ich, die ihren ersten eigenen Schäferhund hatte verunsichert. Und mein Hund hat das gemerkt und war der Meinung, mich beschützen zu müssen. Er war kein Pepper und ich bin kein Olli. Die Folge war dann Maulkorbpflicht und Leinenpflicht.

    Und so hat jeder unbewusst viel Einfluss auf alles um ihn herum. Und wenn sich dann noch zwei unsichere Hundehalter mit ihren Hunden ungeplant treffen, selbst beim Training im Verein, dann bedeutet das Management für beide Hundehalter. Die einen können / konnten das besser und die anderen eben nicht. Von daher bin ich dann ab irgendwann nur noch mit meinem Hund in Gegenden gegangen, wo wir möglichst auf keine anderen Hund-Halter-Gespanne mehr trafen. Und die, die wir in der Entfernung mal sahen, sind uns genauso gerne aus dem Weg gegangen wie wir ihnen.

    Jeder Hund und jeder Mensch ist anders. Manchmal sollte man das einfach akzeptieren.

    Harras *10.12.2015 / gest. 04.10.2024
    Mit einem kurzen Schwanzwedeln kann ein Hund mehr Gefühle ausdrücken, als mancher Mensch mit
    stundenlangem Gerede.”
    (Louis Armstrong)

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