Das die Trainerin möchte, dass alle Rüden kastriert sind finde ich unmöglich!
Rüpelphase Schäferhund 1 Jahr
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Auch meine Meinung. Das muss jeder für sich entscheiden. Denkbar wäre allerdings, dass man auf dem Hudneplatz nur kastrierte zulässt. Aber dann wäre meine Entscheidung schnell getroffen. Anderen Platz suchen.
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Hallo Lupus,
vielen Dank für deine Tipps. Lupo wird am 10.12. 11 Monate alt. Im Januar ist er schon 1 Jahr. Die Zeit vergeht so schnell. Bin mal auf das erste Weihnachten gespannt, hoffentlich läßt er den Baum stehen

Beim Rudeln ist es so, daß jeder erst mal auf seinen Hund selbst aufpaßt. Bei den größeren Raufereien greift die Trainerin ein, meistens erst mal mit dem Stock. Wenn es übel wird, greift sie sich den "Auslöser" und dreht ihn im schlimmsten Fall um.
Lupos "Erzfeind" ist ein kastrierter Weimaraner. Es ist mittlerweile so, wenn dieser Hund mit zum Rudeln kommt, läuft Lupo freiwillig fuß neben mir, spielt und tobt nicht mit, was mir auch nicht gefällt. Wenn Lupo stänkert, gehe ich entweder auch mal mit dem Stock dazwischen oder er muß an die Leine und eine Weile bei mir bleiben. Die Trainerin möchte gerne, daß alle Rüden kastriert werden. Das will ich aber auf keinen Fall. Und mir fallen eben gerade die Kastraten auf. Wenn die nach der Kastration alle so drauf sind, lasse ich meinen Hund lieber, wie er ist.
Bin ich alleine mit Lupo unterwegs, dann dreht er nur im Wald durch, weil er ständig Äste und kleine Bäume an- und mitschleppt. Er läßt sie sich nur mit großer Mühe abnehmen. Wenn das so weitergeht, muß ich mir beim Forst einen Holzschein holen
Hat aber mein alter Wolf auch gemacht. Was er bis nach Hause geschleppt hat, kam in den Kamin. Beim Treffen mit anderen Hunden verhält er sich meist so, daß ich doch recht stolz auf ihn. Er zieht zwar in Richtung des anderen Hundes, bellt aber kaum einen an. Meist sind es anderen, die ihn anbellen. Am schlimmsten die kleinen "Fußhupen". Die werden dann vom Halter schnell mal hoch genommen und kläffend außer Reichweite getragen. Von wegen der böse Schäferhund beißt sonst.... das Übliche halt. Es gibt auch welche von der Sorte, die schlagen sich gleich samt Hund in die Büsche und kommen erst wieder raus, wenn wir ein Stück weg sind. Ich nehme allerdings an, daß das die Leute mit den völlig unerzogenen Hunden sind.Liebe Grüße aus dem Elbtal
SheWolf
Hi,
ist aus der Ferne natürlich schwierig, das zu beruteilen. Aber wenn ich mal die vier Aspekte nehme: "Umdrehen", "Stock", "Zangskastration" und die Tatsache, dass sie eingreift und nicht euch dazu anhält, das zu tun - such dir eine andere Trainerin! Denn diese scheint ja selbst im Umgang mit Hunden alles andere als sicher zu sein.
Ist nur meine Ansicht. Aber wenn ich das unserer Trainerin erzählen würde, die selbst 5 super gut erzogene DSH hat - die würd wohl rein vor Wut bei der Dame vorstellig werden....Soll keine Rede für dieses reine "rosarot - ich mach alles mit Leckerli"- Ideal sein, aber ich find, deine Trainerin ist da entweder tief im 20. Jahrhundert hängen geblieben, oder eben selbst hilflos, weshalb sie zu solchen Mitteln und Methoden greift. Tschuldige, dass ich das so direkt sage, aber noch ist dein Hund ja jung - und Hundetrainer gibt es viele! Auch gute!
Àpropos jung: Gaius wird 5 Tage nach Lupo 11 Monate alt!

Liebe Grüße
Lupus
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@Lupus... ich bin ganz deiner Meinung.
Unsere Trainerin greift nur selber ein wenn es eskaliert, da alle Hunde den größten Respekt vor ihr haben. Im allerschlimmsten Fall gibt es Wasser über die Kämpfer.
SheWolf ... wie sieht denn das eingreifen mit dem Stock aus? Wie muss man sich das vorstellen?
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Hallo Ihr,
tut mir leid, hab ne Weile gebraucht... Ich möchte jetzt aber noch mal auf Eure Posts eingehen.
Es ist halt immer ein zweischneidiges Schwert. Meine Hundetrainerin hat schon was drauf, eine der wenigen hier mit offizieller Zulassung, Hundepsychologin ist sie auch. Ich habe da mit meinem alten SH ganz andere Erfahrungen in puncto Hundeschule machen müssen... alte DDR-Diensthundeausbilder, die zur "Not" den Hunden mit Springerstiefeln auf die Pfoten sind.... etc.

Ich habe leider nun auch den Eindruck, daß ein Rudel von über 25 Hunden, vor allem, wenn die Chemie nicht stimmt, nicht das Gelbe vom Ei ist. Jeder, der mit seinem/n Hund/en mitgeht, ist auch für diese selbst zuständig. Von der Trainerin gibt es dann und wann Tipps. Mir gefällt es halt auch nicht, daß Lupo von einigen alten und dazu noch kastrierten Rüden "angemacht" wird und er sich nicht verteidigen kann - weil Maulkorb seit zwei Wochen. In letzter Zeit ist immer eine gewisse Unruhe und Eigendynamik im Rudel, je nach Zusammensetzung.
Mit dem Stock wird übrigens nur im Notfall dazwischen gegangen, um die Hunde zu trennen. Sie werden nicht mit dem Stock geschlagen. Aber letzten Mittwoch bin ich dann doch vorzeitig vom Rudeln weg. Insgesamt war alles unruhig und disharmonisch. Von Anfang an Balgereien und schließlich war eine ganze Meute weg, weil sie Jogger gesehen hatten. Das war mir total unangenehm, Lupo war auch dabei, hatte aber zum Glück den MK um. Die Hunde waren so mit sich beschäftigt, daß sie nicht mehr abrufbar waren. Sie kamen dann von allein zurück, es war auch nichts passiert. Aber ich hatte keinen Bock mehr und bin mit Lupo zum Auto zurück. Nach 100 Metern kam dann ein anderer Rüde hinterher, der Lupo attackierte. Ich hatte ihm schon den MK abgenommen und nun alle Hände voll zu tun, daß sie sich nicht beißen oder gar mich. Der andere Hund - Terrier - war wie wild, ließ sich vom Herrchen nicht abrufen. Horror... Ich habe mir nun vom Rudeln erst mal eine Auszeit genommen. Will auch erst mal warten, bis Lupo aus seiner neuen Sturm- und Drang-Phase raus ist.
Heute waren wir z.B. in der örtlichen Försterei zur Wildweihnacht. Es waren auch andere Hunde da. Lupo hat uns nicht enttäuscht, obwohl ich mir nicht ganz sicher war. Mit Leckerlis konnte ich ihn bei Laune halten. Im Gegenteil, ich wurde von einigen Leuten wegen meines Hundes angesprochen, im positiven Sinne.
Ich mache jetzt erst mal eine Pause mit dem Rudeln.
Euch allen samt Vierbeinern einen schönen dritten Advent.
LG von SheWolf
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uuhhhh.. mit wäre das auch zu viel mit dem rudeln. Hört sich doch sehr chaotisch an.
Ich glaube fest daran das deine Entscheidung die richtige ist und du dich so viel mehr auf deinen Hund konzentrieren kannst.
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Bei uns gibt von der Hundeschule eine Alltags-Trainingsgruppe. Da treffen sich mehrere Hundehalter mit ihren Hunden und einer Trainerin und dann geht die Gruppe z.B. in eine Shopping-Mall, oder in Parks, in die City oder ähnliches. Aber die Gruppe besteht immer aus höchstens 10 Hunden mit ihren Haltern.
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Ganz ehrlich nach deiner Schilderung vom "Rudeln" würde ich da niemals wieder hingehen

Schon alleine das Wort und dan so wie du es beschreibst Horror!
Und die Trainerin würde ich genauso in den Wind schießen die so was veranstaltet.
Unglaublich ich bin echt bissl sprachlos. Tu deinem Hund den gefallen und meide so was zukünftig
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Das mit dem "Umdrehen"kann ganz schwer nach hinten losgehen !
Bloß weg davon !
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Ein einziger Trainer kann nie im Leben 20-25 Hunde betreuen. Da meine ich in einer kontrollierten, eingezäunten Umgebung wie eine Hundeschule! Geschweige den im Freilauf außerhalb

Bei uns, wo alle Hunde an der Leine sind und alles sehr kontrolliert abläuft ist 10 Hunde das Maximum was ich betreuen kann als Kursleiter. Alles andere ist ein Märchen!
Wenn wir Welpen spielen lassen dann ist eine durchdachte Gruppe von max 8 Welpen am spielen aufgeteilt. Ich kann wirklich sonst nicht alles im Blick haben.
Ja 20 Hunde wären NOCH denkbar wenn ALLE HH extrem gut alles lesen können, sich prima auskennen, und ALLE Hunde super hören. Das hat man aber nicht.
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Ich habe das heute unserer Trainerin erzählt. Sie bietet solche Gänge nicht an da sie der Meinung ist das Hunde und Halter in den meisten Fällen nur Stress haben. Auch ist das laufen in einer so großen Gruppe für die Hunde nichts natürliches.
Was sie dagegen gut findet und uns da auch unterstützt sind Spaziergänge die wir privat mit unseren Hunden aus der huschu -Gruppe machen.
Die Hunde kennen sich und bilden ja in der huschu ein kleines "Rudel".
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Hallo in die Runde,
hat mal wieder gedauert bei mir. Vielen Dank für Eure Beiträge. Ja, ich bin erst mal aus dem Rudeln raus.
Eigentlich hat es Lupo Spaß gemacht. Es ist halt wie bei uns Menschen. Die einen freunden sich an, mit anderen geht es nicht.
Seit er aber pubertiert, gibt es das Problem mit den älteren und kastrierten Rüden.
Meine Hundetrainerin hat schon Ahnung. Ich denke aber, daß es mittlerweile zu viele Hunde sind. Sie bringt so 7-8 Hunde mit, ihre Mitarbeiterin noch mal 4-5. Der "Rest" kommt mit Frauchen oder Herrchen mit. Wir Besitzer passen auf unsere eigenen Hunde auf, haben aber auch ein Auge auf die anderen. Aber wie gesagt, mit ist das in letzter Zeit zu chaotisch geworden, weil auch immer mal ein, zwei Hunde auf Solopfaden wandelten und wir ewig suchen mußten. Es sind halt auch ehemalige Straßenhunde aus Spanien bzw. dem Ostblock dabei. Die kümmern sich halt.
Ist aber egal, Lupo muß eh eine Zwangspause machen, weil er sich eine Zehe aufgeschnitten hat. Das kann dauern... Heute habe ich ihm Schuhe gekauft, damit er wenigstens Gassi gehen kann. Nach drei Tagen im Haus und nur mal kurz in den Garten, kann ich ihn nicht mehr bändigen. Zwar findet er die Schuhe nicht gerade genial, aber die erste Runde ging, kann sogar damit rennen

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Argos hatte sich ja auch grade den Ballen aufgeschnitten... eine tolle Beschäftigung für zuhause war ein großes Bettlaken mit ganz vielen Knoten und darin Leckerlis verstecken. Das hat ihm so viel Spaß gemacht, das er mir das mitterweile total zerfetzte Laken ständig vor die Füße legt ind mich anstiert damit ich es wieder fülle ?
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Mensch Argos, das ist mal eine tolle Idee!!! Muß ich gleich mal ausprobieren.
Sonst hat Lupo von Wolf so eine Kugel geerbt, in die man Futter gibt und er dann kullern muß, bis es raus fällt. Die liebt er, macht sich aber im Wohnzimmer nicht so gut, vor allem, wenn morgen der Baum rein kommt.
Vielen Dank für den Tip!
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Hey, find ich auch gut! Mir gehen im Haus die Verstecke aus...

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