5 Dinge, die Hundebesitzer endlich lassen sollten

    • Hilfreich

    Wir kennen sie alle: Hundebesitzer, die einfach nicht richtig mit ihrem Tier umgehen können und dadurch nicht nur ihren vierbeinigen Freund und Gefährten, sondern auch sich selbst und anderen Menschen das Leben unnötig anstrengend machen. Manchmal kann es sogar richtig gefährlich werden. Hier eine Liste mit 5 Dingen, die Hundebesitzer endlich lassen sollten.


    1. Er tut nix. Er will nur Spielen.

    Wie oft haben wir das schon gehört? Und in den meisten Fällen stimmt es wirklich. Trotzdem sollten sich Hundebesitzer diesen Satz sparen, denn nicht jeder mag es, wenn ein fremder Hund sich offenkundig für uns interessiert. Denken Sie immer daran: Andere Menschen kennen das Tier nicht und wissen daher auch nicht, wie sie mit ihm umgehen sollen.


    2. Achtung! Freilaufender Hund

    Hundebesitzer, die ihren Vierbeiner lieben, lassen ihn von der Leine oder gehen direkt ohne Leine spazieren. Das mag bei einigen Hunden in Ordnung sein, da sie sofort aufs Wort hören und absolut zuverlässig reagieren. Natürlich besteht auch bei gut erzogenen Hunden ein Restrisiko, dass etwas Unerwartetes und Unerwünschtes passiert, doch die Gefahr ist gering im Vergleich zu Hunden, die einfach nicht oder nur mit Verzögerung auf den Besitzer hören wollen. In diesem Fall sollten Sie das Tier stets an die Leine nehmen, um dadurch sich, ihren Hund und andere Menschen vor Problemen zu schützen. Sie wissen nicht wie andere Tiere oder andere Menschen reagieren. Vor allem Kinder handeln oft falsch oder tun Dinge, die ihr Tier dazu bringen, falsch – aber seiner Natur entsprechend – zu reagieren. Trotz aller Tierliebe dürfen Sie den Jagdinstinkt Ihres Tieres nie vergessen.


    3. Den Hundekot einfach liegen lassen

    Lass liegen. Das denkt sich nicht nur Rapper und Sänger Alligatoah mit seinem Album "Musik ist keine Lösung". Nein, auch zahlreiche Hundebesitzer sehen es einfach nicht ein, warum sie den Hundekot weg machen sollen. Sie zahlen ja schließlich Hundesteuer. Da diese aber nicht explizit die Beseitigung des Hundekots abdeckt, müssen die Hinterlassenschaften vom Halter selbst beseitigt werden. Die Hundesteuer wurde übrigens unter anderem deshalb eingeführt, um die, als Luxus geltende, private Hundehaltung einzugrenzen. Für Nutzhunde wie Blinden- oder Rettungshunde zahlen die Halter in der Regel keine Hundesteuer.


    Andere Hundebesitzer fragen sich, warum es nur eine Steuer für Hunde gibt und nicht für andere Haustiere. In manchen Gemeinden gibt es auch eine Pferdesteuer. Und warum gibt es keine Katzensteuer? Das liegt daran, dass Katzen deutlich seltener in der Öffentlichkeit auftreten und sie ihr Geschäft nicht an öffentlichen Plätzen wie Gehwegen verrichten. Außerdem werden Katzen – vor allem in ländlichen Gebieten – auch als Nutztiere angesehen, da sie zum Beispiel die Mäuse fangen.


    4. Schriftliche Drohungen

    Hundebesitzer sind in der Regel Stolz auf ihren Hund und darauf, was er kann. Er kann zum Beispiel Passanten erschrecken oder auch mal angreifen, wenn es nötig sein sollte. Manche Hundehalter machen daraus keinen Hehl, dass sie das Tier als Waffe einsetzen. Das fängt mit ganz harmlosen Schildern am Gartentor an. Auf denen stehen Dinge wie "Ich brauche 3 Sekunden. Wie lange brauchst du?" oder "Wenn Hund kommt, auf den Boden legen und auf Hilfe warten. Wenn keine Hilfe kommt, viel Glück!" Natürlich dient das nur zur Verteidigung vor bösen Einbrechern. Vielleicht schreckt es den ein oder anderen wirklich ab, schließlich haben sogar schon Nicht-Hundehalter solche Schilder an ihrem Zaun.

    Wirklich problematisch wird es, wenn in Foren und sozialen Netzwerken mit dem Tier gedroht wird und diese Drohung nicht aus Verteidigungsgründen sondern zum Beispiel aus Rache ausgesprochen wird.


    5. Das Tier anbrüllen

    Hundehalter, die nicht wissen, wie sie mit kläffenden Hunden umgehen sollen, machen oft den Fehler, ihnen (oft mehrmals) ein lautes "Aus" zuzurufen. Das Tier versteht das jedoch nicht als Aufforderung zum Aufhören, sondern als Ansporn beziehungsweise als Zeichen dafür, dass der Besitzer gerne mitmachen möchte. Wenn Sie "Aus" sagen, dann immer ruhig und in normaler Lautstärke. Es ist nicht nötig zu brüllen und bringt weder Sie noch Ihren Hund irgendwie weiter.

  • HI,


    stimme allem zu. Außer dem Punkt mit dem Kotbeutel. Es ist unverantwortlich, diese zu nutzen. Überall wird über ein Plastikverbot nachgedacht und wir verpacken Hundekot darin???

    Ein Hundehaufen ist nach vier Wochen weg, eine Platiktüte bleibt ewig erhalten, nur eben nicht als Tüte. Die Verbrennerei ändert an dem Grundporblem nichts.


    Hunde sollten auch kein Luxus sein, sondern all denen möglich, die in der Lage sind, einen Hund zu halten. Diese Steuer entbehrt also einer vernünftigen Grundlage. Also entweder die Gemeinden machen ihren Job und helfen dabei, die Hinterlassenschaften zu beseitigen (wie sie es bei anderen Dingen ja auch tun), oder sie tun das halt nicht und müssen entsprechend mit der "Verschmutzung" leben. Das heißt ja nicht, dass man seinen Hund überall hinmachen lassen sollte. Und auch nicht, dass man, hat man diesbezüglich keine Wahl, den Haufen einfach liegen lassen sollte.
    Aber allein der Verweis auf die Plastiktüten verschärft das Problem, anstatt es zu lösen. Daher sollten wir als Hundebesitzer auf die Gemeinden einwirken, aber nicht aus einem kleinen Problem ein immer größeres werden lassen...


    Eins noch zu den Drohungen: Die Rechtsprechung geht inzwischen sogar soweit, dass man vor Schildern wie "Achtung, gefährlicher Hund" Abstand nehmen sollte. Die Begründung: Wenn Sie wissen, dass Ihr Hund gefährlich ist, lassen sie ihn nicht frei auf dem Grundstück umherlaufen! Es könnten schließich auch Personen, die das Schild gar nicht lesen können, das Grundstück betreten!".


    Liebe Grüße

    Lupus

  • Zu Punkt 2: Bei mir steht "Achtung Gefährliche Hunde - Betreten des Grundstücks nur nach Aufforderung!"


    Und das hat Gründe, so wie ich wohne... Muss dazu sagen dass meine private Grundstückggrenze nirgendwo an öffentliches Gelände grenzt. Man kommt nur über Privatgelände zu meinem privaten eingezäunten Bereich.

  • Keine Hundebeutel? Bei uns auf den Wiesen vor den Häusern spielen Kinder. Ich dürfte keinen erwischen, der seine Sch.... dort liegen lässt. Mir reicht es, dass dies welche tun, und ich auch schon welche am Schuh hatte.

    Hi,


    keine Hundebeutel (aus Plastik)! Schei am Schuh ist besser als Mikroplastik überall. Aber beides ist nicht die Lösung. Daher sagte ich ja, dass Gemeinden sich da bei einer ihrer ureigensten Aufgaben nicht einfach "dünn machen" können.



    Liebe Grüße

    Lupus

  • Zu Punkt 2: Bei mir steht "Achtung Gefährliche Hunde - Betreten des Grundstücks nur nach Aufforderung!"


    Und das hat Gründe, so wie ich wohne... Muss dazu sagen dass meine private Grundstückggrenze nirgendwo an öffentliches Gelände grenzt. Man kommt nur über Privatgelände zu meinem privaten eingezäunten Bereich.

    Hi,


    mir war diese Urteilsbegründung auch neu. Aber irgendwie ergibt sie schon Sinn, grad in Bezug auf Kinder. Vielleicht wäre es am besten, zumindest für Menschen, die so wohnen, dass jemand aufs Grundstück kommen kann, wenn sie ein Bild vom Hund (der kann ja grimmig aussehen) an mehreren Stellen aufhängen und ein "Betreten verboten!" dazu hängen. Das trifft aber das Hauptargument des Urteils auch nicht, das sich ja darauf bezieht, dass man, wenn man wisse, dass der Hund gefährlich ist, diesen eben nicht frei auf dem Grundstück laufen lassen sollte.


    Liebe Grüße

    Lupus

  • Ich finde es auch wichtig, dass der Kot beseitigt wird. Wir sind Vorbilder. Ich finde es zum kotzen, dass viele ihre Minipfiffis eben auf die Grünfläche vor das Haus schicken.

    Zum Thema Beutel wen die stören muss halt eine Schaufel nehmen oder so gehen, dass der Hund im Wald oder Feld sich entleert.


  • Was bitte schön haben die Gemeinden damit zu tun`?

    Es ist deine Aufgabe als Hundehalter dafür zu sorgen, dass du die Hinterlassenschaften deines Hundes wegräumst, ob mit Plastik oder Papier ist dir überlassen.

    Und wer meint, es sei nicht weiter wild es liegen zu lassen, löst sich ja schnell auf, den lade ich gern im Sommer hier mal auf die typischen Gassistrecken ein... das ist einfach nur widerlich.

    Liebe Grüße

    Raphaela mit Mr Ekko, Cardassia & Azog

  • War schon

    mal ein Thema hier ,ich räume den Kot von Benny auch immer weg .Es ist so eklig wenn überall Hundekot liegt , ich möchte nicht im Kot stehen und Benny auch nicht .Und mit dem Auflösen nach ein paar Tage stimmt auch nicht ,ich sehe die 💩Wochenlang liegen .Und wer gegen Plastikbeutel ist nimmt Papier oder eine Schaufel und macht ein Loch Haufen rein und zu .Einfacher ist natürlich liegen lassen !

    Grüße aus Xanten

    Benny 3 Jahre und 5 Monate .Leider wissen wir nicht genau den Tag

  • Eins noch zu den Drohungen: Die Rechtsprechung geht inzwischen sogar soweit, dass man vor Schildern wie "Achtung, gefährlicher Hund" Abstand nehmen sollte. Die Begründung: Wenn Sie wissen, dass Ihr Hund gefährlich ist, lassen sie ihn nicht frei auf dem Grundstück umherlaufen! Es könnten schließich auch Personen, die das Schild gar nicht lesen können, das Grundstück betreten!".


    Liebe Grüße

    Lupus


    Deswegen haben wir ein Schild in 5 Sprachen ^^


    Und da steht nur "Vorsicht vor dem Hund" den du hast recht Schilder mit Bissiger Hund usw können wirklich vom nachteil sein :)


    Ich mache Haufen nur weg auf öffentlichen Anlagen, Futterwiesen usw und wenn es geht packe ich sie und schmeiss sie ins Gebüsch.

    Hunde sind Engel, die zu uns kommen um uns zu zeigen was wahre Liebe ist!

  • Hi,


    Abfallentsorgung ist grundsätzlich kommnale Aufgabe. Aber, nochmal: Ich sage nicht, dass die Gemeinden das alleine machen sollen. Jeder muss mitmachen im Rahmen seiner Möglichkeiten. Das einzige, was eben nicht geht, ist, dass jeder die Häufchen in Plastiktüten pakt. Das wären dann allein in Deutschland ca. 15 Millionen! Tüten pro Tag. Der neueste Trend ist wohl, dass man den Kot einpackt und ihn dann mitsamt Tüte einfach in der Natur "entsorgt"...


    https://www.sueddeutsche.de/pa…undekotbeutel-1.3489244-2


    Liebe Grüße

    Lupus

  • mich stören die Plastikbeutel auch, aus dem genau dem gleichen Grund wie Lupus! Es geht nicht ums wegräumen, oder Rücksicht nehmen, sondern um Umweltverschmutzung! Daher finde ich den Ansatz von Lupus sehr gut, das hier auch die Gemeinden, Kommunen eine Lösung mit den Hundebesitzern finden sollten. Grundsätzlich biste als Hundehalter nämlich erst mal der "Arsch", aber bezahlen sollst fleißig ...


    Angelika

  • sorry aber Hundesteuer ist je nach Kommune zwischen 49 und Hundert Euro im Jahr. Damit kann keine Gemeinde Leute bezahlen, die die Hundehaufen entsorgen. Anderes Beispiel warum sollten nicht Hundebesitzer dafür zahlen unseren Dreck wegmachen zu lassen.


    Über Plastik kann man streiten, aber wenn ich in Gegenden unterwegs bin z.B. Innenstadtbereiche, Spielplätze, Gehwege habe ich die Pflicht es zu beseitigen und ja mich nervt das auch, dass ich zur Not den Plastikbeutel 500 m bis zum nächsten Mülleimer tragen muss.


    Wer das nicht will sollte dann allerdings Alternativen aufzeigen.

  • Immer diese Argumentation mit dem Plastik ,dann nehmt Zeitungspapier mit und nehmt den Haufen mit .Fast jedes Baby bekommt Windel um sind auch mit Plastik und die wenigsten nehmen Windeln zum Waschen ( ist viel Arbeit ),da wird kein großes tata darum gemacht . Natürlich sollte man wissen daß der Beutel mit 💩 in den Müll gehört und nicht in die Natur .Und das mit Stöckchen in die Büsche befördern finde ich auch igit besonders wenn der Haufen weich ist 😱

    Benny 3 Jahre und 5 Monate .Leider wissen wir nicht genau den Tag

  • Also, zum einen sind Steuern selten zweckgebunden. Also lohnt es meiner Ansicht nach nicht, da ständig drüber zu lamentieren. Auch wenn ich selbst gerne mehr Mülltbehälter in den Parks vorfinden möchte und mehr offiziele eingezäunte Auslaufflächen für Hunde hätte. In Bremen gibt es mittlerweile zwei solche Auslaufflächen (der berühmte Tropfen auf dem heißen Stein). Ist so, können wir sowieso nicht ändern.


    Zum anderen gibt es mittlerweile auch kompostierbare Kunststofftüten. Vielleicht ist das ja für manche eine Alternative.

    Aber insgesamt halte ich es so: Haufen auf Stellen, auf die jemand treten könnten mache ich weg und nehme sie mit. Haufen, die mein Hund ins tiefe Gebüsch setzt, lasse ich dort. Wer da reinkrabbelt und den Kot am Schuh hat, hat selbst Schuld.

    Harras *10.12.2015 :thumbup:“Mit einem kurzen Schwanzwedeln kann ein Hund mehr Gefühle ausdrücken, als mancher Mensch mit stundenlangem Gerede.” :thumbup:(Louis Armstrong)

  • sorry aber Hundesteuer ist je nach Kommune zwischen 49 und Hundert Euro im Jahr. Damit kann keine Gemeinde Leute bezahlen, die die Hundehaufen entsorgen. Anderes Beispiel warum sollten nicht Hundebesitzer dafür zahlen unseren Dreck wegmachen zu lassen.


    Über Plastik kann man streiten, aber wenn ich in Gegenden unterwegs bin z.B. Innenstadtbereiche, Spielplätze, Gehwege habe ich die Pflicht es zu beseitigen und ja mich nervt das auch, dass ich zur Not den Plastikbeutel 500 m bis zum nächsten Mülleimer tragen muss.


    Wer das nicht will sollte dann allerdings Alternativen aufzeigen.

    Hi,


    packe das mal in eine Antwort, da wir das Thema ja auch erst hatten.


    Anscheinend ist die Notwendigkeit, auf Plastik zu verzichten, noch nicht überall so präsent. Das aber ändert nichts an den Tatasachen. Wie man konkret mit der Hundesteuer umgeht, darüber kann man ja reden. Man könnte zB konkret diese Steuer erhöhen, aber auch andere Abgaben. Bei Gemeinden, wie der Name schon sagt, geht es um Gemeinschaft. Und das bedeutet, dass man nicht nur für eigene Dinge verantwortlich ist. So zahle ich, zahlen wir alle ja auch mit für die Abfallentsorgung an Straßen, obwohl wir es sicher nicht sind, die Müll einfach aus dem Fenster werfen. Oder die Umweltverschmutzung durch den Verkehr, Fleischkonsum, usw.


    Über Plastik kann man nicht streiten, die Faktenlage ist eindeutig. Aber Du sprichst einen anderen wichtigen Punkt an, bei dem Gemeinden beginnen könnten, sich des Problems mal ernsthaft anzunehmen: Die Versorgung mit entsprechenden Mülleimern. Das würde zumindest das Problem, dass volle Beutel einfach irgendwo hingeschmissen werden, minimieren.


    Alternativen sind, wie gesagt, ein stärkeres Engagement der Gemeinden und dass eben jeder einzelne das tut, was er in seiner Situaiton tun kann. Das hängt ja sehr von der konkreten Lebenssituation ab und lässt sich daher nicht verallgemeinern.


    Babywindeln sind ein anderer Fall, nicht nur, da es hier um Menschen geht, sondern auch, da es da an Alternativen mangelt (die Wascherei von Stoffwindeln ist ja auch nicht ohne). Auch liegen die ja nicht einfach überall rum...


    Ansonsten halte ich es wie Pinguetta: Ich achte darauf, dass Gaius Haufen niemanden stört, bin ich zB in der Stadt oder wie letztens im Zoo, haben wir natürlich auch einen Beutel dabei. Nur, und allein das ist mein Punkt: Das löst das Problem nicht. Und das eigentliche Problem ist eben nicht ein bisschen Schei am Schuh, sondern die weltweite Verschmutzung mit (Mikro)-Plastik.


    Wir können doch nicht ständig nach der Maxime "nach mir die Sintflut" leben und den nächsten Generationen Probleme aufbürden, für die diese nichts können, nur, weil wir es gern bequem haben...



    Liebe Grüße

    Lupus

  • Ich bin bei dir Lupus was Plastik betrifft, allerdings störe ich mich da eher an den Verpackungen von Hundefutter, als an dem evtl. einen Sack die Woche wenn ich Elly lange warten lassen muss.


    Ich habe 500 m zu einem Feld, dabei gehe ich an einer Kirche vorbei. Die hat ein kleines Beet. Was meinst du was da alles an Haufen drin landet. Ähnlich Grünflächen in der Stadt. In Hamburg wird jede kleine Grünfläche für Freilauf genutzt. Das mag im Herbst und Winter problemlos gehen aber im Sommer sonnen sich die Städter dort, Kinder toben und junge Männer grillen und Hunde erledigen dort ihre Haufen. Einfach mal nach Hohe Luft vom Kaifubad laufen. Das sorgt einfach für Ärger und Stress bei allen.

  • mir war diese Urteilsbegründung auch neu. Aber irgendwie ergibt sie schon Sinn, grad in Bezug auf Kinder. Vielleicht wäre es am besten, zumindest für Menschen, die so wohnen, dass jemand aufs Grundstück kommen kann, wenn sie ein Bild vom Hund (der kann ja grimmig aussehen) an mehreren Stellen aufhängen und ein "Betreten verboten!" dazu hängen. Das trifft aber das Hauptargument des Urteils auch nicht, das sich ja darauf bezieht, dass man, wenn man wisse, dass der Hund gefährlich ist, diesen eben nicht frei auf dem Grundstück laufen lassen sollte.

    Dass Kinder allein bei mir auf's Grundstück kommen können während meine Hunde dort frei laufen ist relativ unwahrscheinlich. Und wenn ich die Hunde nachts raus lasse weil Irgendwer um's Haus herum schleicht hat der a) einen Vorsprung, weil ich nach dem Anschlagen der Hund ja erst noch einen Moment brauche bis ich an der Türe bin (d.h. erst fangen im Haus vier Hunde an zu brüllen, dann geht das Licht an, und dann dauert es noch mehr oder weniger lang bis ich die Haus- oder Balkontüre offen habe; jeder normal denkende Einbrecher sollte sich bis dahin längst auf die Socken gemacht haben), und b) bin ich sowieso dran wenn dieser Irgendwer aufgrund des Angriffs meiner Hunde z.B. vom Balkon stürzt und sich dabei den Hals bricht. Egal ob da irgend ein Schild hängt oder nicht...


    Zu den Kotbeuteln: Die Tüten mit Inhalt gehören in den Restmüll! Bei der Verbrennung von diesem gibt es inzwischen das Problem dass darin heutzutage aufgrund der Wertstoffsammlung oft zu wenig Platikanteil enthalten ist. Dadurch werden in den Verbrennungsanlagen nicht die notwendigen Temperaturen erzeugt, was dann zu Umweltproblemen (Schadstoffbelastung der Luft) führen würde. Deswegen wird manchmal ein Teil der getrennt gesammelten Plastikverpackungen in den Verbrennungsanlagen dem Restmüll wieder zugefügt, damit die Anlagen aufgrund höherer Verbrennungstemperaturen möglichst wenig Schadstoffe produzieren. Ein geringer Plastikanteil im Restmüll schadet also in diesem Hinblick nicht. Zudem landet eine Plastiktüte, die im Restmüll verbrannt wird, nicht als Ganzes im Meer (und damit in den Mägen größerer Meereslebewesen) und auch nicht als Mikroplastik in der Umwelt. Wer seine Kotbeutel also brav im Restmüll entsorgt, darf folglich trotzdem noch mit ruhigem Gewissen schlafen.


    Zudem gibt es inzwischen auch Kotbeutel aus nachwachsenden Rohstoffen (z.B. Maisstärke). Diese werden oft als "biologisch abbaubar" und damit "kompostierbar" angepriesen, was natürlich Quatsch ist. Denn Hundekot gehört nicht in die Kompostierungsanlage, egal ob verpackt oder unverpackt (viele Menschen düngen ihr Obst und Gemüse mit dem von dort vermarkteten Kompost). Zudem ist die Dauer, die so eine Kacktüte braucht damit sie verrottet, für den Ablauf in einer Kompostierungsanlage viel zu lang. Trotzdem ist es natürlich sinnvoll Tüten aus nachwachsenden Rohstoffen zu verwenden, und nicht aus Erdöl, auch wenn man diese über den Restmüll entsorgt.

  • Zu den Kotbeuteln: Die Tüten mit Inhalt gehören in den Restmüll! Bei der Verbrennung von diesem gibt es inzwischen das Problem dass darin heutzutage aufgrund der Wertstoffsammlung oft zu wenig Platikanteil enthalten ist. Dadurch werden in den Verbrennungsanlagen nicht die notwendigen Temperaturen erzeugt, was dann zu Umweltproblemen (Schadstoffbelastung der Luft) führen würde. Deswegen wird manchmal ein Teil der getrennt gesammelten Plastikverpackungen in den Verbrennungsanlagen dem Restmüll wieder zugefügt, damit die Anlagen aufgrund höherer Verbrennungstemperaturen möglichst wenig Schadstoffe produzieren. Ein geringer Plastikanteil im Restmüll schadet also in diesem Hinblick nicht. Zudem landet eine Plastiktüte, die im Restmüll verbrannt wird, nicht als Ganzes im Meer (und damit in den Mägen größerer Meereslebewesen) und auch nicht als Mikroplastik in der Umwelt. Wer seine Kotbeutel also brav im Restmüll entsorgt, darf folglich trotzdem noch mit ruhigem Gewissen schlafen.

    Hi,


    Gewissen ist so ne Sache. Ruhig im Sinne von "kein Problem" ist die Nutzung von Plastikbeuteln nicht. Zuerst müssen die Dinger nämlich hergestellt werden, wobei ebenfalls Umweltbelastungen auftrefen. Das wird oft vergessen, weil wir immer nur an die Entsorgung denken.

    Zudem wird ja nicht der gesamte Restmüll verbrannt, sondern landet auch auf Deponien. Hinzu kommt, dass auch bei der Verbrennung giftige Stoffe (ua Schlacken) entstehen. Die Beutel also einfach im Restmüll zu entsorgen, löst das Problem auch nicht.


    Warum wird sich so vehement gegen den Vorschlag gewehrt, dass die Gemeinden da mehr machen? Verstehe ich nicht. Könnt ich mir ne Welt backen, in der wir in tatsächlichen Gemeinschaften leben, wäre es so, dass die Hundehalter das selbst regeln, weil sie sich ihrer Verantwortung bewusst sind. aber soweit sind wir eben noch nicht. Und dann ist es nicht falsch, wenn das von einer Institution (Gemeinde) angepackt wird.



    Liebe Grüße

    Lupus

  • Wenn sich jeder um seine Angelegenheiten kümmern würde, wie er es sich auch von anderen wünscht, dann wäre auch jedem geholfen.

    Leider kümmern sich aber viele nicht um sich und meckern dafür umso mehr über die anderen. Und gucken dann noch den ganzen Tag sog. Reality TV.

    Harras *10.12.2015 :thumbup:“Mit einem kurzen Schwanzwedeln kann ein Hund mehr Gefühle ausdrücken, als mancher Mensch mit stundenlangem Gerede.” :thumbup:(Louis Armstrong)