Wasch-Bär - Begegnung

  • neulich hab ich schonmal von der Ferne ein seltsames Tier gesehen - ich vermutete einen Waschbär

    Heute morgen vor 6 Uhr: ein seltsames Geräusch von einer kleinen Baumgruppe - ich rufe Roopa zu Fuß und suche mit der Taschenlampe den Weg ab - ca 20m entfernt wieder dieses Tier, welches den Weg zu uns kommt - ich halte den Lichtstrahl voll auf ihn - und nehme Roopa fester ans Halsband - alles ganz still - jetzt ist mir klar: es ist ein Waschbär, der uns nicht erkennt oder geblendet ist und immer näher kommt - hat ganz schön große Krallen ! - der Weg ist 2m breit und wir rechts - als er auf unserer Höhe war hat er wohl doch etwas wahrgenommen, hat gefaucht und geknurrt und ist weiter gelaufen -

  • Ne ähnliche Begegnung hatte ich neulich auch. Anscheinend machen die sich jetzt auch bei uns breit.

    Hoffe, d !@#$%^&* ich daas immer früh genug mitkriege, damit ich meine Luna zurückhalten kann. Wenn man die Krallen sieht, kann das sonst mal schmerhaft enden.

    Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten;);)

  • Wir haben vor einiger Zeit einen (leider) verendeten Waschbären gefunden. Stimmt, das sind wahre Klauen! 8|


    Askja hat leider ihre jagdliche Begeisterung für Nutria entdeckt. Wir sind ja morgens immer am See unterwegs. Da hab ich auch immer Schiss - die haben elend lange Zähne!

    Askja vom Haus Fuchsgraben

    * 18.06.2014

    Banja vom Wogenfeld - mein Mädchen im Herzen

    * 12.04.2002 - gegangen am 08.09.2014

  • In und um Göttingen sind die leider schon Standard, wurde ja auch damals in Nordhessen am Edersee ausgewildert/eingeschleppt. In ganz Südniedersachsen sind die ne Plage geworden . Was das jagen angeht Elli würde wohl auch einen Luchs zum fressen toll finden. Zu ihrem Glück und meinem Pech sind die sehr selten und scheu.

    Elli für immer in meinem Herzen * 31.05 2019

  • Das sind keine "Klauen", sondern "Pfötchen". Die sie fast so gut benutzen können wie wir unsere Hände. Daher stammt auch ihr englischer Name. Aus dem indianischen "aroughun" ( = "Kratzpfötchen") der Powhatan machten die angelsächsischen Einwanderer das Wort "a raccoon" und dann letztendlich "raccoon".


    Scheucht sie weg wenn Ihr einen seht. Und bloß nicht füttern! Die Bärchen haben es hier bei uns inzwischen schwer genug, und jeder zutrauliche Bär zahlt das eher früher als später mit seinem Leben. Nun wollen sie sie sogar wieder in der Brut- und Setzzeit jagen (auf dass Welpen in ihren Bauen dann jämmerlich verhungern, sollte die Mutter getötet werden).

  • lange Krallen und lange Zähne

    aber vielleicht sind die Krallen einer Katze gefährlicher ....)

    mich hat ja gewundert, daß Roopa so still war - immerhin lief er 1m an uns vorbei (und Roopa war auf seiner Seite)


    2.jpg

  • Die Krallen einer Katze sind länger und gefährlicher. Im Gegensatz zur Katze siehst Du beim Waschbären ja die ganze Kralle, weil er sie, wie der Hund, nicht einziehen kann. Demzufolge sind sie auch nicht so scharf wie Katzenkrallen. Und ich habe es noch nie erlebt dass ein Waschbär seine Vorderpfoten in angreifender Weise eingesetzt hat (dem DSH damals waren die Hinterpfoten zur Verhängnis geworden; wäre ihm erspart geblieben wenn er den Waschbären nicht hätte töten wollen).


    Und ja, der Waschbär hat ein Raubtiergebiss. Aber "normal" halt, von seinen Dimensionen nicht extrem stark entwickelt.


    Wären diese Bärchen extrem gefährlich, hätten wir als Kinder sie damals nicht anfassen und auf den Schoß nehmen dürfen (wilde Bärchen, wohlgemerkt...).

  • Waschbär , kommt aus der Begegnung mit den kleinen Bärchen in Kindertagen vielleicht auch dein Name hier im Forum?:/

    Harras *10.12.2015 :thumbup:“Mit einem kurzen Schwanzwedeln kann ein Hund mehr Gefühle ausdrücken, als mancher Mensch mit stundenlangem Gerede.” :thumbup:(Louis Armstrong)

  • Hi,


    ich mag die auch - sehen sehr putzig aus. Ob sie eine Plage sind, weiß ich nicht. Aber das ist ja eh immer ne Standpunktfrage.


    Auch wenn sich das martialisch anhört: Aber ein DSH, der sich von einem Waschbär töten lässt, das ist ungefähr so wie die im Klo ertrinkende Katze - also irgendwie auch so ein Evolutionsding....

    Ich hab damals gesehen, wie unser erster Rotti eine Katze totbiss: Sie schlug zu, was ihn null interessierte, dann hat er sie im Rücken gepackt, zugebissen, geschüttelt und dann fallen lassen. Keiner schöner Anblick, aber einer, der mE die Kräfteverhältnisse bei einem entsprechenden Hund gut aufzegt. Und ähnlich wärs auch beim Waschbär, denke ich. Zumal der doch eh lange weg ist, bevor der Hund ihn kriegt, oder? Glaub also nicht, dass sie für uns oder unsere Hunde eine Gefahr darstellen.


    Hab ich schön erwähnt, dass ich die süß finde? Das muss Argument genug sein;)



    Liebe Grüße

    Lupus

  • Zumal der doch eh lange weg ist, bevor der Hund ihn kriegt, oder?

    ich weis jetzt nicht, wie schnell der Durchschnitts WB ist - aber bei unserem ersten Treffen hat Roopa den WB wohl auf der Wiese 10-15m entfernt gewittert und ist hin zu ihm und der WB ist dann ca. 20m ins Gebüsch - ging alles sehr schnell, aber Roopa war sofort bei ihm und hat ihn zum Gebäusch begleitet, hat aber nix gemacht und der WB hat Laute von sich gegeben

    Wie gesagt, alles stockdunkel (hab die Taschenlampe in der Tasche) und 30m enfernt und nur paar Sekunden

  • Der Waschbär damals hatte sich am Kopf des Hundes festgekrallt, von unten. Und mit den Hinterpfoten die Kehle des Hundes bearbeitet. Dabei muss er wohl ein oder vermutlich sogar mehrere größeres Blutgefäß verletzt haben. Letztendlich ist der Hund verblutet. Der Waschbär hat halt mit allen Mitteln, die ihm zur Verfügung standen, um sein Leben gekämoft.

  • Ich habe gerade heute im Radio von Waschbären gehört, die vermutlich an Staupe erkrankt sind. Da sollten die Hunde denen wohl besser nicht zu nahe kommen.

    Harras *10.12.2015 :thumbup:“Mit einem kurzen Schwanzwedeln kann ein Hund mehr Gefühle ausdrücken, als mancher Mensch mit stundenlangem Gerede.” :thumbup:(Louis Armstrong)