Alles anzeigenein super Beispiel habe ich heute.
Argos ist ja nun nicht unbedingt der Freund aller Rüden.
Allerdings habe ich wohl mehr schuld an seinem Verhalten als er selbst.
Vor ein paar Wochen waren wir mit dem Wohnmobil Richtung Hannover unterwegs und in der Nähe des Stellplatzes war eine Freilaufwiese.
Dort haben wir mit Argos gespielt und Suchspiele gemacht.
Dann kann ein Herr mit einem Hund und bevor ich fragen konnte ob Weiblein oder Männlein hatte er die Pforte auf und den Hund drin.
Es war ein Rüde und wie Argos 2 Jahre alt und unkastriert. In ersten Moment wollte ich vor Angst sterben aber ich hatte ja meinen Mann dabei und beruhigte mich wieder. Falls es schief gehen sollte wäre er durchaus in der Lage dazwischen zu gehen.
Und..... es passierte nichts. Es war kein entspanntes Spiel aber auch kein Kampf.
Heute war ich mit Argos auf der Wiese hier im Ort mit drei seiner "Freundinnen " verabredet. Herrlich entspannt schauten wir zu wie die 4 getobt haben.
Dann kam eine Frau mit einem unkastrierten Rüden und ich merkte schon wie mein Herzschlag immer doller wurde und meine Beine mich nicht mehr ganz sicher trugen.
Durch den Zaun hat der andere Rüde meinen auch noch angefletscht und angeknurrt, aber ich war noch zu weit weg um mit der Frau zu reden. Sie ließ ihren Hund rein und ich habe Argos zugerufen: lieb sein. Ich möchte mal bezweifeln das er das in irgendeiner Art und Weise verstanden hat, aber ganz plötzlich fühlte ich mich besser. Und siehe da.... die beiden kurz geschnüffelt und dann haben sie sich ignoriert und sind sich aus dem Weg gegangen.
Ganz alleine meine Angst sorgt dafür das er sich aufführt. Bleibe ich ruhig und gelassen ist er es auch.
Hi,
so sehe ich das auch: Sicher hat Argos nicht auf den Bedeutungsinhalt des Wortes "lieb sein" reagiert, sehr wohl aber auch deine Stimmung, die allein dadurch, dass Du dich besser gefühlt hast.
Ich mache mir ja auch so meine Gedanken: Gaius war bisher immer cool, egal, ob Rüde oder Hündin. Er will halt immer hin und "spielen", zeigt aber keinerlei Aggression, auch nicht an der Leine. Bisher habe ich ihn auch immer, wenn das gewünscht war und ich den Eindruck hatte, dass der fremde Hund auch cool ist, zusammen gelassen...
Aber was wird, wenn ich demnächst mit zwei unkastrierten Rüden unterwegs sein werde? Habe gelesen, da es da vorkommen kann, dass sie sich regelrecht "verabreden", einen anderen Hund zu "verprügeln". Da ist dann wohl Führungskompetenz 2.0 gefragt....
Daher finde ich es so spannend, dass hier viele sehr ähnliche Erfahrungen damit machen, wie sehr ihre Haltung die des Hundes beeinflusst. Denn dann spielt es eigentich auch keine Rolle, ob man mit einem Hund unterwegs ist oder mit nem Dutzend...
Also, berichtet weiter![]()
Liebe Grüße
Lupus