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  3. Welpen & Junghunde

Ich stelle vor: Rio !

  • Paw
  • 5. Juni 2019 um 09:44
  • Muriel
    Beiträge
    539
    • 9. Juni 2019 um 23:30
    • #46
    Zitat von Lupus

    Wenn der Hund sich also zB in die Couchdecke verbeißt, muss er doch lernen, dass das nicht geht. Und das natürlich vom ersten Tag an (Hunde denken nicht in Zeitkategorien). Wenn man ihn daran hindert und er geht dann zum Tischbein, um das zu bearbeiten, so muss man ihm auch hier zeigen, dass das nicht geht. Und, denke, dass ich selbstverständlich: Jede Korrektur muss liebevoll sein, nicht bösartig oder gar schmerzhaft!!!

    Du hast doch Kinder.

    Wenn ein Kind - bevor es sprechen kann - immer wieder die teure Vase ansteuert um damit zu spielen, dann stellt man die Vase doch weg oder nicht? Kannst du einem 1-jährigen Kind mit Verboten kommen? Nein, das gibt höchstens Geschrei.

    Ist das Kind dann 2-3 Jahre alt, kann es Verbote schon verstehen.

    Beim Welpen bedeutet das, alles Wichtige wegräumen und wenn er am Tischbein knabbert, lenkt man sein Interesse auf etwas anderes.

    Man kann doch nicht ganzen Tag "nein" und "aus" sagen, der versteht doch die Welt nicht mehr.
    Er lernt erst nach und nach, was erlaubt ist und was nicht.

    Zitat von Lupus

    Ich habe ja keine Welpen, die ich beobachten kann. Aber Hunde untereinander. Und da ist es nunmal so, dass die sich sehr klar die Grenzen aufzeigen, wenn Grenzen überschritten werden.

    Hundemütter sind unendlich geduldig mit ihren Welpen. Wenn sie Grenzen aufzeigen, sind es ihre EIGENEN Grenzen.

    Meistens gehen sie einfach weg, wenn die Welpen sie zu sehr belagern.

  • Cinja
    Beiträge
    6.183
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    50
    • 10. Juni 2019 um 09:12
    • #47

    Muriel, ich gehe jetzt nicht auf alles ein, was du von mir zitiert hast.

    Natürlich ist das ein Baby, der erst einmal alles kennen lernen muss. Aber ich tue dem Welpen keinen Gefallen, wenn ich erst alles durchgehen lasse und erst in ein paar Wochen oder Monaten anfange, plötzlich Sachen zu verbieten. Der kleine Kerl versteht doch dann die Welt nicht mehr. Voraussetzung ist natürlich, dass er z. B. ein Nein auch vermittelt bekommt, damit er versteht, was es bedeutet.

    Und wenn ich von deutlich schreibe, meine ich ganz sicher keine brutalen Aktionen, sondern liebevolle Konsequenz. Was bei einem Welpen selbstverständlich sein sollte. Ich finde schon, dass man z. B. das Katzen jagen unterbinden sollte, wenn das Zusammenleben stressfrei für alle klappen soll. Eine Ohrfeige von einer Katze kann einem Hund schon mal das Augenlicht kosten.

    Crazy vom Special Highlight *03.05.2018

    Phaja von der Ellerbachbrücke *15.04.2006 - † 08.02.2018

  • Paw
    Beiträge
    424
    • 10. Juni 2019 um 09:42
    • #48
    Zitat von Asnea

    bei uns hat eine Auszeit in einem anderen Zimmer bei geschlossener Tür immer wunderbar funktioniert wenn der Herr meinte er muss bockig und wild sein.

    Als Bsp wenn ich auf dem Sofa lag und es Ruhezeit sein sollte Der Herr Welpe aber anderes im Kopf hatte und ständig an mir dran war samt bellen quietschen usw. Jegliche Handlung von mir im Sinne von aus oder wegdrücken hat ihn noch mehr angestachelt den kleinen Teufel ^^

    ich hab ihn dann einfach kommentarlos gepackt und aus dem Zimmer befördert.

    Er hat sich dann immer schnell beruhigt und durfte dann auch direkt wieder zu mir. Manchmal ging es dann wieder los mit Theater dann kam er nochmal vor die Tür.

    Nach 2 bis 3 mal war dann aber immer Ruhe und das hat super gehalten :)

    Also, das er dann alleine im Zimmer ist? Das habe ich mich bisher nicht getraut. Aber so eine "Ruhezeit" gibt es bei uns nicht. Nur, wenn er schlafen muss/will, weil er nicht mehr kann. Oder ich gebe ihm was zum kauen, aber das ist nie von langer Dauer.

    <3Behandle dein Haustier so, daß du im nächsten Leben ohne Probleme mit vertauschten Rollen klar kommst.<3

  • Paw
    Beiträge
    424
    • 10. Juni 2019 um 09:51
    • #49
    Zitat von Muriel
    Zitat von Paw

    Ich müsste ihm halt recht schnell beibringen, den Katzen nicht hinterher zu jagen, das versteht er auch absolut nicht. Und die rennen vor ihm weg. Das wird sicher, sobald ich ihm beibringen kann, das nicht mehr zu tun, aber er reagiert quasi auf gar nichts und dreht sich nur und jault.

    Je länger du Welpen und Katzen trennst, umso schwieriger wird es.

    Ein Welpe kann eine Katze nicht ernsthaft verletzen, weil seine Beißkraft noch gar nicht reicht.

    Ich habe einen neuen Welpen immer sofort mit den Katzen zusammengelassen.

    Katzen sind nicht dumm und begreifen schnell, dass sie es mit einem Baby zu tun haben.

    Ich würde Welpe und Katzen zusammenführen, wenn der Welpe vom Spielen müde ist und ruhiger ist.

    Die Katzen sollten keine Fluchtmöglichkeit haben beim Zusammenführen. Sie sollen den Welpen kennenlernen.

    Ich konnte meine Welpen immer ermahnen, mit den Katzen vorsichtig zu sein.

    Ein leises "pssst - vorsichtig" hat sie aufhorchen lassen und vorsichtiger sein lassen.

    Ein langsames Annähern habe ich gelobt.

    Die Katzen wehren sich auch mal mit einer Ohrfeige, wenn der Welpe zu ungestüm ist.

    Genauso habe ich Welpen an meine anderen Tiere wie Hühner, Kaninchen usw. herangeführt.

    Bei mir liefen alle Tiere frei auf dem Grundstück und die Welpen haben innerhalb von 2-3 Tagen gelernt, sich richtig zu verhalten.

    Draußen ist natürlich der Nachlaufimpuls größer, aber den habe ich sofort unterbrochen mit einem lauten "hey".

    Man muss halt ein paar Tage jedes Jagen verhindern, damit Katzen, Hühner usw. nicht ständig Fluchtverhalten zeigen, wenn der Welpe auftaucht. Das ist für ihn dann ein lustiges Spiel.



    Alles anzeigen

    DANKE für die vielen Antworten und Meinungen. Ich antworte nacher direkt noch auf alle Sachen einzeln, es ist echt sehr interessant für mich. Eines muss ich jetzt aber noch sagen, bevor ich wieder zu Rio gehe - dass Welpen Katzen nicht verletzen können ist quatsch. Nicht mit Absicht natürlich, aber sie haben spitze Zähne, das muss ich Euch nicht sagen. 'Und Rio ist vorsichtig zu Holly (Katze) hin, ichhabe ihn gelobt, weil er recht ruhig war (unsere Katzen sind auch nicht getrennt von ihm!) Aber er hat spielen wollen und ihr einfach fett in den Kopf gebissen und sie hat nun eine Wunde unter dem Ohr und hat geblutet. Meine Katzen sind sehr freundliche Tiere und hauen selten mit den Krallen zu. Sie fauchen und hauen auch, aber das beedindruckt Rio überhaupt nicht. Und wenn er sowas dann macht, dann rennt meine Katze eben weg. Das findet Rio widerrum großartig...

    Es wird aber wirklich langsam besser habei ich das Gefühl. Wenn er schläft oder müde ist, gehen sie beide ihn und schauen ihn an. Sie wissen genau, wann sie zu ihm können, und wann nicht...

    <3Behandle dein Haustier so, daß du im nächsten Leben ohne Probleme mit vertauschten Rollen klar kommst.<3

  • Asnea
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    • 10. Juni 2019 um 11:26
    • #50

    eine feste Ruhezeit gab es bei uns auch nicht. Aber er muss lernen das es nicht durchgehend Action gibt.

    Und wenn Frauchen nicht spielen mag weil man schon ewig lange getobt hat muss er das Lernen ;)

    Die meisten Welpen werden sowieso von alleine müde wenn sie getobt haben :)

    Hunde sind Engel, die zu uns kommen um uns zu zeigen was wahre Liebe ist!

  • Oscar2018
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    • 10. Juni 2019 um 12:45
    • #51

    Hi, unser Oscar ist nun mittlerweile schon 8 Monate...als ich in dieses Forum kam, war ich wie du....voller Fragen ?...unser Schatz hat am 2. ten Tag nen Socken gegessen...da war dann nach 2 Tagen die erste OP notwendig ?..Er Findet es heute noch lustig neugekauftes Toilettenpapier auseinander zunehmen....alles was er findet wird zerstückelt...

    Wir haben ein großes Grundstück wo er jederzeit rein und raus darf... Nachts schläft er im Körbchen neben uns...ich persönlich mag diese Boxen nicht und wenn er Mal überdreht ist, wird er an die Frische Luft gesetzt...da liegt er dann entweder im Körbchen oder unterm Trampolin...er war auch nach 1 Woche komplett stubenrein...was wir auch super fanden...

    Wir sind seit einigen Wochen bei der Hundeschule und die hat uns sehr viel geholfen...da geht es nicht darum Befehle zu geben, sondern darum, eine Beziehung aufzubauen...und du befehlst nicht, sofern bittest deinen Partner etwas für dich zu tun..und zwar ohne Leckerli...er macht es, weil er es für uns machen möchte...wir sind so stolz auf das was wir mit Oscar aufgebaut haben...und die vielen Ratschläge die ich hier bekommen habe, waren auch immer sehr hilfreich ?...wegen der Wärme....also wie spritzen Oscar mit dem Gartenschlauch ab...er ist total heiß darauf...und danach ist das hecheln weg...

    Ich wünsche dir noch viele Freude mit deinem Süßen... Und höre auf dich selbst, auf dein Gefühl... damit fährst du am besten ....und viel kuscheln ?..

    Achja zum Thema Essen ..auch bei uns ist er umhergehüpft...mit konsequent und Geduld bleibt er jetzt sitzen...auch wenn der Napf auf dem Boden steht...er bekommt einen knutsch auf die Nase und dann darf er essen ?..und darauf wartet er dann auch...

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    Einmal editiert, zuletzt von Oscar2018 (10. Juni 2019 um 12:55)

  • Asnea
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    • 10. Juni 2019 um 13:03
    • #52

    Meiner liebt es auch mit dem Gartenschlauch zu spielen oder den ganzen Tag den Rasensprenger zu jagen, da dreht er völlig durch ^^

    Hübsch ist Oscar :thumbup:

    Hunde sind Engel, die zu uns kommen um uns zu zeigen was wahre Liebe ist!

  • Paw
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    • 10. Juni 2019 um 13:14
    • #53
    Zitat von Muriel
    Zitat von Paw

    Ich füttere noch 3x täglich. Morgens um 07:30 ca, 60g Wolfsblut-Futter mit wasser angeweicht und Rinderhack / mal ein Eigelb, mal etwas Karottensaft mit Öl. Mittags und abends das selbe.

    Bist du sicher, dass dein Welpe satt wird?

    Mit 180 g liegt du im unteren Bereich der Empfehlung. Ich würde in dem Alter auch noch 4 mal am Tag füttern und vor allem würde ich KEIN Trockenfutter geben.

    In dem Alter kann ein Welpe die Kohlenhydrate noch gar nicht verwerten, weil ihm noch die Enzyme fehlen.

    Dadurch wird er dann nicht satt.

    Außerdem enthält Trockenfutter zu wenig hochwertiges Protein. Das besteht beim Wolfsblutfutter zu einem großen Teil aus Kartoffelprotein und Protein aus Hülsenfrüchten.

    Alles anzeigen

    Ich bin sicher, dass er satt wird, ja. Bis ich mich in das Thema eingelesen habe und bis er hier richtig angekommen ist und größer, halte ich mich an den Futterplan meiner Züchterin, sie macht es seit 30 Jahren so und hat sehr gesunde Hunde.

    <3Behandle dein Haustier so, daß du im nächsten Leben ohne Probleme mit vertauschten Rollen klar kommst.<3

  • Paw
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    424
    • 10. Juni 2019 um 13:15
    • #54
    Zitat von Asnea

    Meiner liebt es auch mit dem Gartenschlauch zu spielen oder den ganzen Tag den Rasensprenger zu jagen, da dreht er völlig durch ^^

    Hübsch ist Oscar :thumbup:

    Wir haben einen Hundepool gekauft, damit spielen wir dauernd, ebenso mit dem Gartenschlauch, da ist er schon sehr mutig - und das ist total süß, weil ich dem Strahl noch gar nicht so richtig folgen kann :)

    <3Behandle dein Haustier so, daß du im nächsten Leben ohne Probleme mit vertauschten Rollen klar kommst.<3

  • Paw
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    424
    • 10. Juni 2019 um 13:17
    • #55
    Zitat von Oscar2018

    Hi, unser Oscar ist nun mittlerweile schon 8 Monate...als ich in dieses Forum kam, war ich wie du....voller Fragen ?...unser Schatz hat am 2. ten Tag nen Socken gegessen...da war dann nach 2 Tagen die erste OP notwendig ?..Er Findet es heute noch lustig neugekauftes Toilettenpapier auseinander zunehmen....alles was er findet wird zerstückelt...

    Wir haben ein großes Grundstück wo er jederzeit rein und raus darf... Nachts schläft er im Körbchen neben uns...ich persönlich mag diese Boxen nicht und wenn er Mal überdreht ist, wird er an die Frische Luft gesetzt...da liegt er dann entweder im Körbchen oder unterm Trampolin...er war auch nach 1 Woche komplett stubenrein...was wir auch super fanden...

    Wir sind seit einigen Wochen bei der Hundeschule und die hat uns sehr viel geholfen...da geht es nicht darum Befehle zu geben, sondern darum, eine Beziehung aufzubauen...und du befehlst nicht, sofern bittest deinen Partner etwas für dich zu tun..und zwar ohne Leckerli...er macht es, weil er es für uns machen möchte...wir sind so stolz auf das was wir mit Oscar aufgebaut haben...und die vielen Ratschläge die ich hier bekommen habe, waren auch immer sehr hilfreich ?...wegen der Wärme....also wie spritzen Oscar mit dem Gartenschlauch ab...er ist total heiß darauf...und danach ist das hecheln weg...

    Ich wünsche dir noch viele Freude mit deinem Süßen... Und höre auf dich selbst, auf dein Gefühl... damit fährst du am besten ....und viel kuscheln ?..

    Achja zum Thema Essen ..auch bei uns ist er umhergehüpft...mit konsequent und Geduld bleibt er jetzt sitzen...auch wenn der Napf auf dem Boden steht...er bekommt einen knutsch auf die Nase und dann darf er essen ?..und darauf wartet er dann auch...

    Oh nein, Socken.. ich habe hier sowas gar nicht rumliegen, weil ich die Geschichten auch schon gehört habe ?(

    Es klappt mit dem Essen jetzt total gut. Ich lasse ihn ja auch nicht 5 Minuten Sitz machen und quäle ihn. Wenn ich jetzt mit der Schüssel komme, setzt er sich sofort hin & bekommt dann auch sofort sein Essen.

    Ich möchte auch in die Hundeschule mit ihm. Wie alt war Oscar beim ersten Besuch?

    <3Behandle dein Haustier so, daß du im nächsten Leben ohne Probleme mit vertauschten Rollen klar kommst.<3

  • Paw
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    424
    • 10. Juni 2019 um 13:18
    • #56
    Zitat von Asnea

    eine feste Ruhezeit gab es bei uns auch nicht. Aber er muss lernen das es nicht durchgehend Action gibt.

    Und wenn Frauchen nicht spielen mag weil man schon ewig lange getobt hat muss er das Lernen ;)

    Die meisten Welpen werden sowieso von alleine müde wenn sie getobt haben :)

    Er spielt, schläft, spielt, und das in den ungefähr gleichen Abständen. Eigentlich schläft er immer etwas länger, als er spielt und es kommt auf die Art an. Im Wald 10 Minuten umher laufen reicht - dann ist er bis zu 2h am pennen danach 8)8)8)

    <3Behandle dein Haustier so, daß du im nächsten Leben ohne Probleme mit vertauschten Rollen klar kommst.<3

  • Paw
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    • 10. Juni 2019 um 13:25
    • #57
    Zitat von Muriel

    Wie kann man mit einem Welpen eine halbe Stunde kämpfen um einen Krümel Katzenfutter?

    Ich zitiere mal PAW:

    Ich habe „Aus“ gesagt (ignoriert er
    völlig) und stürzt sich auf das Futter. Ich halte ihn ab, bringe ihn weg von
    dort an seinen Platz und setze mich davor, weil ich nicht will dass er dort hin
    stürmt. Und er: ist ausser sich.

    Das ist ein Welpe (ein Baby)!!!!!

    Ein Welpe ist nicht euer Feind, der die Weltherrschaft an sich reißen will.

    Wenn der Welpe das Futter nicht fressen soll, stellt man es weg und fertig.

    Das Wort "aus" ist doch für ihn noch ohne Bedeutung.

    Alles anzeigen

    Ich weiss nicht, was Du unter kämpfen verstehst, oder denkst, dass ich tue und ich weiss auch, dass

    er nicht mein Feind ist (herrjeh !) Aber wenn er etwas nicht darf und ich schaue, dass er es nicht tut,

    dann erzeugt es eben diese Situation. Es wird auch weiter gespielt, auch mit anderen Sachen, die er hat,

    aber er darf diese eine Sache eben nicht. Vielleicht ist es besser zu erklären, wenn ich das Beispiel durch

    eins ersetze was sein muss. (Katzenfutter soll er auch nicht essen im übrigen):

    Er will durch ein Geländer hüpfen oder er versucht, etwas giftiges zu fressen. Ich kann hier nicht sagen

    "Das ist ein Welpe, er muss spielen und probieren" Und ich kann auch den kompletten Wald nicht Welpensicher machen. Dann muss ich "Aus" sagen, hingehen und ihm das Teil wegnehmen, dass er im Maul hat und runterschlucken will.

    Danach geht es ganz normal weiter.

    <3Behandle dein Haustier so, daß du im nächsten Leben ohne Probleme mit vertauschten Rollen klar kommst.<3

  • Paw
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    • 10. Juni 2019 um 13:28
    • #58
    Zitat von Muriel
    Zitat von Paw

    Ich würde mir ja gerne n Kaffee machen, aber egal wo ich ihn solange absetze - er baut nur Scheisse :D:D:D . Naja, ab und zu schläft er auch, wie jetzt. Und selbst da renn ich dauernd hin und schaue, ob alles ok ist.


    Das mit der Laufstalltür und dem Zimmer in dem er nichts kaputt machen kann, ist gut.

    Warum machst du zu Hause nicht alles welpensicher?

    Ich habe schon viele Welpen aufgezogen völlig ohne Box, Türgitter und Laufstall.

    Es ist alles soweit Welpensicher, wie es geht. Ich kann meinen Schrank nicht abbauen, weil ein Welpe eingezogen ist. Er knabbert und beisst in die Schranktüre und sie geht kaputt. Wie sieht das bei Dir aus? Darf der Welpe Dir alles zerkauen? Ich lenke ihn natürlich auch ab und zeige ein anderes Spielzeug, aber er macht eben immer wieder andere Knabberproben, und da hilft mittlerweile immer öfter ein "aus" und er dreht sich weg und sucht sich etwas anderes.

    <3Behandle dein Haustier so, daß du im nächsten Leben ohne Probleme mit vertauschten Rollen klar kommst.<3

  • Paw
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    424
    • 10. Juni 2019 um 13:44
    • #59

    Hier noch ein kleines Update:

    es wird langsam immer besser meine ich. Also er hat bestimmte Dinge schon sein lassen, die er noch vor 2 Tagen dauernd gemacht hat, anderes lernt er nach und nach. Wir haben ja oft seine Tante hier, vom selben Züchter, sie ist zwar eine ältere Hundedame, zeigt ihm aber sehr liebevoll alles und lässt sich im übrigen auch nicht nach 1000 h Geduld mal zu einem knurren hinreissen sondern recht schnell und das akzeptiert er dann auch. Wir waren zusammen im Wald spazieren ohne Leine mit beiden Hunden und es war toll. Nachts stehen wir einmal auf und bringen ihn dann zurück in seine Box die bei mir am Bett steht, da legt er sich sofort wieder hin und schläft weiter bis zum Frühstück.

    Und zum "einseitigen" spielen und zu den Erfahrungen, die er macht:

    Ich mache Klickertraining mit ihm, da ist er sehr konzentriert und gut, es gibt das Beisswurst-Spiel, er fängt an, Dinge zu apportieren und hinterher zu rennen, er buddelt im Sand auf unserem Grundstück, er sucht Leckerlies, die ich in einem Handtuch verstecke. Er versteckt sich irgendwo und bellt vor Freude, wenn ich ihn gefunden habe und jagt mir nach. Er hat einen Pool, in das wir ein Blatt legen und er fischt es raus. Er spielt mit dem Schlauch. Wir gehen spazieren, sitzen an einer viel befahrenen Straße und lernen nun schon den 5. fremden Hund kennen. Wir gehen in den Wald. Er hat eine Gitterbox im Auto hinten und fährt dort nach einer Futtersession zum positiv gewöhnen, recht gerne mit. Ich hoffe, das ist alles nicht zu einseitig, aber wenn es noch weitere Vorschläge gibt, gerne sagen.

    Anbei noch ein paar Fotos, er wiegt nun 8 Kilo, ist ganz schön propper und darf bis Ende nächster Woche 9 bis 10 Kilo haben laut meinem Plan.

    Dateien

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    <3Behandle dein Haustier so, daß du im nächsten Leben ohne Probleme mit vertauschten Rollen klar kommst.<3

  • Lupus
    Gast
    • 10. Juni 2019 um 13:46
    • #60
    Zitat von Muriel
    Zitat von Lupus

    Wenn der Hund sich also zB in die Couchdecke verbeißt, muss er doch lernen, dass das nicht geht. Und das natürlich vom ersten Tag an (Hunde denken nicht in Zeitkategorien). Wenn man ihn daran hindert und er geht dann zum Tischbein, um das zu bearbeiten, so muss man ihm auch hier zeigen, dass das nicht geht. Und, denke, dass ich selbstverständlich: Jede Korrektur muss liebevoll sein, nicht bösartig oder gar schmerzhaft!!!

    Du hast doch Kinder.

    Wenn ein Kind - bevor es sprechen kann - immer wieder die teure Vase ansteuert um damit zu spielen, dann stellt man die Vase doch weg oder nicht? Kannst du einem 1-jährigen Kind mit Verboten kommen? Nein, das gibt höchstens Geschrei.

    Ist das Kind dann 2-3 Jahre alt, kann es Verbote schon verstehen.

    Beim Welpen bedeutet das, alles Wichtige wegräumen und wenn er am Tischbein knabbert, lenkt man sein Interesse auf etwas anderes.

    Man kann doch nicht ganzen Tag "nein" und "aus" sagen, der versteht doch die Welt nicht mehr.
    Er lernt erst nach und nach, was erlaubt ist und was nicht.

    Zitat von Lupus

    Ich habe ja keine Welpen, die ich beobachten kann. Aber Hunde untereinander. Und da ist es nunmal so, dass die sich sehr klar die Grenzen aufzeigen, wenn Grenzen überschritten werden.

    Hundemütter sind unendlich geduldig mit ihren Welpen. Wenn sie Grenzen aufzeigen, sind es ihre EIGENEN Grenzen.

    Meistens gehen sie einfach weg, wenn die Welpen sie zu sehr belagern.



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    Hi,

    wie gesagt, Welpensicherheit der Wohnung ist ja unabdinglich, grad weil der Kleine ja noch nicht weiß, was er darf und was nicht. Und Du hast schon recht: Welpen verstehen nicht sofort, was sie dürfen und was nicht, weil sie noch so klein sind. Ich verstehe nur nicht, was falsch daran sein soll, es dem Kleinen zu lehren vom ersten Tag an. Vielleicht hatten wir auch einfach Glück mir Gaius, aber bei uns war das kein "Nein" und "Aus" den ganzen Tag lang, da er sehr schnell verstanden hat. Beispiel Küchentabu. Nach wenigen Tagen saß das. Und natürlich vergisst das ein Welpe mal und geht doch rein. Na und? Dann zeigt man ihm eben immer wieder liebevoll aber bestimmt, dass er das nicht darf. Meine Erfahrung ist, dass selbst Welpen das alles sehr schnell lernen. Aber, ich habe eben wenig Erfahrung mit Welpen und kann das daher nicht verallgemeinern.

    Und wenn ein Hund beißt und kratzt, also genau die persönlichen Grenzen, von denen Du sprichst, ignoriert - auch das muss er doch lernen vom ersten Tag an. Warum auch nicht???

    Das alles schließt doch Geduld und mE damit Konsequenz nicht aus....

    Liebe Grüße

    Lupus

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