Ich stelle vor: Rio !

  • Guten Tag Ihr Lieben,


    ich war ja einige Tage nun nicht online, das hat natürlich mit dem Einzug des Welpen zu tun gehabt. Es ist spannend :-) und anstrengend. Die Zusammenführung mit den beiden Katzen zieht sich etwas, aber dazu später. Ich möchte nun ein paar Bilder hochladen und habe einige Fragen. Rio war von Anfang an überhaupt nicht ängstlich. Er ist mutig überall hin und hat direkt gespielt und war sehr aufgeweckt. Der Tagesablauf sieht gerade so aus: Nachts 3-4 Mal raus. Er ist in seiner Gitterbox, schläft darin wenn ich daneben bleibe (steht neben dem Bett) und ich stelle den Wecker, aber eigentlich meldet er sich fiepend wenn er mal muss. Das klappt hervorragend. Im Garten macht er auch meistens sein Geschäft und wir loben ihn ausgiebig. Es ist auch schon ein paar Mal drinnen passiert und das wird einfach weggewischt. Ich muss mich erst daran gewöhnen, unterscheiden zu können, ob er grade nur am rumspacken ist, oder ob er mal muss.


    Nun auch zum eigentlichen Thema: Er ist wahnsinnig überdreht.

    Sagt mir einfach, ob das hier normal ist, dann komme ich natürlich klar damit und frage Euch um Ratschläge, aber ich habe das Gefühl, ich sollte mal fragen:


    Er rennt immerzu hin und her und beisst in nahezu ALLES. Im Garten beisst er in alle Pflanzen, Rosenbüsche, Gras (ok), er frisst Erde (??), hebt kleine Steinchen auf und versucht sie zu essen, nagt überall rum. Ja, ich gebe ihm dann sofort sein Spielzeug und lenke ihn ab, unterbinde das mit einem "Aus" oder "Nein". Das interessiert ihn absolut gar nicht.

    Er springt dann hin und her und jault auch sehr laut.


    Das ist das nächste Thema. Er jault und bellt teilweise schon, fiept und meckert. Immerzu. Alles, das ihm nicht passt, wird bejault. Lauthals. Ist das normal? Sollte ich das einfach passieren lassen? Er macht das z.B. auch, wenn er in seine Box geht, oder im Garten in der Wiese schläft. Da legt er sich hin, jault laut, fiept, legt sich wieder hin.. bis zu 10x, dann kann es sein, er schläft mal ein. Mit Zuneigung habe ich es versucht, also nicht alleine lassen, das klappt auch, aber nicht immer.


    Das spielen ist natürlich lustig, aber ich frage mich hier auch schon, ob wir es zu viel oder falsch machen. Das Beisswurst-Spiel (bissl zerren lassen, dann geben, dann wegnehmen) mache ich so 3x am Tag, aber ansonsten hat er auch noch Spielzeug, dass wir mit ihm benutzen. Er würde nie aufhören zu spielen.


    Das fressen ist auch noch ein Thema: Er bekommt mit, wenn ich die Schüssel bereit mache und rastet aus. Er jault, hüpft, fällt hin - wie ein Flummi- wie soll ich ihn füttern? Ich habe einmal versucht, zu warten, bis er ruhin wurde - das geht nicht. Es sei denn, ihr sagt mir, ich muss das ne Stunde machen, dann wäre er vermutlich aber ohnmächtig vor Anstrengung.


    Bin ich zu ungeduldig? Sollte ich noch vieles duchgehen lassen weil er ein Welpe ist? Ich müsste ihm halt recht schnell beibringen, den Katzen nicht hinterher zu jagen, das versteht er auch absolut nicht. Und die rennen vor ihm weg. Das wird sicher, sobald ich ihm beibringen kann, das nicht mehr zu tun, aber er reagiert quasi auf gar nichts und dreht sich nur und jault.


    Es wäre toll, wenn ihr mir Tips geben könntet, ich bin etwas unsicher und möchte nichts falsch machen.

    <3Behandle dein Haustier so, daß du im nächsten Leben ohne Probleme mit vertauschten Rollen klar kommst.<3

  • Hier ein paar Welpen-Schnappschüsse:

    Dateien

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  • Was für ein süßer Kerl :love:


    Willkommen in der Welt des Welpenwahnsinns :D


    Dass Rio alles ins Maul nimmt, ist normal. Hat Crazy z. B. auch gemacht und mich manchmal zum Wahnsinn getrieben (Taschentücher waren auch sehr beliebt...). Bei Steinen muss man natürlich aufpassen, aber diese Phase wird bald vorbei sein.


    Aber was du nicht möchtest, solltest du ihm jetzt schon klarmachen. Nicht erst durchgehen lassen, denn wenn du es irgendwann verbietest, ist es ihm gegenüber nicht fair. Bleib einfach konsequent, du musst den längeren Atem haben. Auch wenn es länger dauert. Hast du ihm die Bedeutung von "Nein" richtig beigebracht?


    Jagt er die Katzen, mach ihm deutlich klar, dass du das nicht willst. Richtig deutlich!


    Wenn er überdreht ist, kannst du ihm auch ruhig eine Auszeit in der Box anbieten bzw. ihn reinsetzen. Auch wenn er erst einmal meckert. Bei Crazy hat das sehr gut funktioniert. Sie war ja vor allem total aufgedreht, wenn sie übermüdet war (ist wie bei kleinen Kindern). Ich habe sie dann in die Box gesetzt und sie kam wieder runter.


    Auch heute ist sie ab und an über den Punkt. Dann kommt sie kurz vor die Tür und dann geht es wieder :-)


    Macht er Theater beim Futterzubereiten, warte, bis er sich beruhigt hat. Hier kommt es auf dein Timing an. In dem Moment, wo er ruhig ist und sich z. B. hinsetzt, Futterschüssel sofort hinstellen. Die ersten Male kann das schon länger dauern (zumal er ja, wie ich das lese, mit seiner Jabbelei schon Erfolg hatte). Aber wenn er es kapiert hat, das er sich z. B. Hinsetzen muss, um das Futter zu bekommen, geht das recht schnell, dass er ruhiger wird.


    Ansonsten mach dich nicht verrückt. Ein Welpe ist anstrengend. Aber die Welpenzeit geht so schnell vorbei, genieße sie trotzdem :)

  • Hi,


    herrlich, die Welpenzeit! Ich freu mich schon auf den Herbst:)


    Wenig Zeit, daher jetzt kurz, später ausführlicher: Alles normal, was dieses supersüße, kleine Ding anstellt! Kein Grund zur Sorge!


    Cinja hat ja schon viel Wichtiges gesagt. Eins möchte ich nochmal betonen: Vom ersten Tag an gelten die Regeln!!!

    Natürlich müssen sie liebevoll und konsequent durchgesetzt werden.


    Zum Einüben des Abbruchs: Nimm etwas, das er gerne hat und leg es auf den Boden. Immer, wenn er Anstalten macht, es zu nehmen, gehst Du zwischen das Objekt der Begierde und den Hund und machst ihm körpersprachlich klar, dass er das nicht nehmen darf. Da reicht meist ein Schritt und ein bisschen "posen". Nutze in diesem Moment auch dein verbales Abbruchsignal. Entscheide dich für ein Signal (also "Aus" oder "Nein"): Akzeptiert er (zB durch Abwenden vom Objekt) deinen Anspruch darauf, gib ihn frei (sehr gut, um auch gleich diesen Befehl zu üben - wir nehmen da "frei"), so dass er sich seine "Beute" schnappen kann. So übst Du gleich mehrere Dinge: Status, Abbruchsignal und Freigabesignal.:)


    Viel Spaß mit diesem wunderschönen DSH-Welpen:)


    Liebe Grüße

    Lupus

  • Ja, er ist echt mega süß, ich bin ganz verliebt. Ich habe jetzt auch kein Mitleid oder so, ich will nur vorher wissen, wie ich es am besten mache, damit ich nicht zu hart bin zu ihm. Überall steht ja immer "er ist ein Baby, das und das versteht er noch nicht.


    Das "Nein" versuche ich beizubringen, in dem ich es laut sage in dem Moment wo er etwas falsches macht und dann weggehe aus der Situation, sofern es geht. Ist das richtig?


    Etwas richtig deutlich machen ist so ne Sache.. ich tue ihn weg, ich sage laut nein und setze ihn weg oder schiebe ihn weg. Er kommt dann nur stärker wieder und bellt und jault und kämpft. Ich kann ihm ja nicht weh tun.


    Die Auszeit in der Box ist auch eine Frage. Ich lese, ich darf ihn nicht einsperren, er soll was positives mit der Box verbinden, das tut er dann aber nicht mehr. Und er schreit tatsächlich einfach durch. Jaul-Schreien ist das. Trotzdem machen?


    Es gibt beim Futter leider keinen einzigen Moment, in dem er ruhig wäre. Er springt ud jault ununterbrochen und rennt rum, da kann ich ihn nicht zur Ruhe bringen. Ich habe mich schon neben ihn gesetzt und ihn aus der Hand gefüttert immer nach und nach, ich habe das Gefühl, das macht ihn noch ungeduldiger und rasender. Ich schaue mal, wie es wird, vielleicht beruhigt es sich ja wieder.


    Ich geniesse total viel, gar keine Frage, ich freue mich auch sehr. Aber ich will wissen, wie "hart " oder "Weich" ich in den Situationen am besten reagiere, damit er mir später nicht auf der Nase rumtanzt.

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  • Hallo,

    ja, es ist der Wahnsinn und mit total viel Spass und Freude verbunden. Ich feiere Nachts drei Mal Party, wenn er auf Knopfdruck draussen sein Geschäft macht, da wird er immer total durchgeknuddelt weil ich so stolz bin wie er es macht.. und in den anderen Situationen ....


    DANKE für den Tip mit dem Spielzeug & ich freue mich auf noch mehr Infos. Ich tu immer alle Spielsachen wieder weg nach dem Spiel, nur seinen Knochen bekommt er dauerhaft bei sich, zum runterkommen... Das mit dem wegnehmen funktioniert sehr gut, ich habe das Gefühl er schaut mich dann immer gleich an um heraus zu finden, was nun passieren soll. Potential hat er ja, der spinnt nur einfach absolut rum.


    Oh im Moment hat er mir eine riesen Kackwurst neben den Schreibtisch gemacht.

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  • Oh, noch mehr Fragen, bevor ich es wieder vergesse:


    Er hechtelt teilweise extrem stark. Ist das normal? Er trinkt viel und hat überall ein schattiges Plätzchen, aber abends in der Box z.B fängt er während dem schlafen zwischendurch an arg zu hecheln.


    Und: Findet ihr es ok, wenn ich ihn mit in das Zimmer mehr und immer die Türe schliesse nach uns? Ich muss ihn einfach noch von den Katzen fernhalten, die sollen wenig Stress haben und er rennt einfach überall hin jagt und beisst. Er spinnt dann immer 3-4 Minuten rum, und gibt dann auf und legt sich hin. Ist das ok? Er ist ja so immer bei mir, nur halt begrenzt...

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  • Das hört sich so an, als hätte er Stress mit der Box. Muss bei Euch so eine Box sein oder ginge es auch ohne?

    Um in der Eingewöhnungszeit die Katzen und Hunde voneinander getrennt zu halten, haben wir hier immer Türgitter verwendet, wie man sie auch für Kleinkinder hat. Dadurch, daß sich alle Beteiligten weiterhin sehen und riechen konnten, hat das sehr viel besser geklappt als Türen zu.

  • So ein süßes Kerlchen dein Rio. Und mit dem unschuldigen Blick, kann er doch gar nichts anstellen.;)

    Lupus hat das mit dem Abbruchkommando sehr gut erklärt, damit lernt er erstens den Abbruch und zweitens eine gewisse Frustrationstoleranz. Sehe es genauso, dass es keinen Sinn macht jetzt etwas durchgehen zu lassen, das du später nicht haben willst.


    Ich würde nach deiner Beschreibung schon eine Box verwenden. Aber nicht einfach den Hund drin einsperren, sondern ihm lernen dort zu Ruhe zu kommen. Das hat sogar bei meinem durchgeknallten Arik funktioniert.:)

    Am besten fängst du an, wenn er müde ist. Bring ihn mit einem kleinen Kauknochen, Knorpelstück oder ähnlichem in die Box. Lass die Tür offen und setz dich wenn möglich mit etwas zum Lesen so davor, dass du ihn am rauskommen blockierst und kannst ihn am Anfang auch etwas streicheln wenn das hilft. Ich habe mich bei Arik immer so halb rein gesetzt, so konnte er die Box als einen Wohlfühlort kennen lernen, erst wenn er drin vollkommen zur Ruhe gekommen ist, würde ich kurz die Tür zumachen.

    Ich wünsche dir ganz viel Spaß mit ihm, das wird schon werden.

    Viele Grüße aus Bayern
    Silvia mit Hank (*2008)+ Arik (*2015)
    (Jacky +29.12.2015, Cora 30.07.2001-04.08.2016, Rusty 2000-09.04.2019)
    Man kann ohne Hunde leben, abe es lohnt sich nicht (Zitat: Heinz Rühmann)

  • erst mal gott is der bollig xD

    Und hört sich nach dem typischen welpen wahnsinn an ^^

    Mach dir keinen stress. Lieber ab und an nen kaffee machen füße hoch und tief durch atmen.

    Ich dacht in den ersten 3 wochen ich explodier mit dem fellknäuel.

    Aber es wird schnell besser :)))

    Und welpen - hunde können beim schlafen ihre atmung extrem beschleunigen des normal.

    Und mit dem weg sperren ich habs so gehandelt das ich mylo immer nur zum schlafen in die box hab und wenn er überdreht hat also seine spinnerten 5 minuten hatte in ein anderes zimmer mit ner laufstalltür wo er nix kaputt machen konnte. Dann bleibt die box entspannt.

    Und beim party machen abends wars bei mir so es mit viel lob aber eher ruhig zuhalten, sonst hat mylo wieder ewig gebraucht zum einschlafen wenn zuviel party war^^

    Daumen hoch wird schon !!!

    Hast da echt nen richtig hübschen kerl

  • Herzlichen Glückwunsch zu diesem süßen Familienzuwachs. Echt goldig dein Rio.

    Die anderen haben eigentlich schon alles wichtige toll erklärt. Ja, KONSEQUENZ ist das Zauberwort, und tatsächlich von Anfang an.


    Zum Hecheln: Stell du dir doch mal vor, dass du bei diesen Temperaturen mit einem dichten schwarzen Pelz durch die Gegend läufts, da würdest du auch schwitzen.

    Harras hechelt auch sehr viel, deswegen haben wir schon mal sein Herz mit Ultraschall untersuchen lassen. Es ist aber tatsächlich alles in Ordnung.

    Harras *10.12.2015 :thumbup:“Mit einem kurzen Schwanzwedeln kann ein Hund mehr Gefühle ausdrücken, als mancher Mensch mit stundenlangem Gerede.” :thumbup:(Louis Armstrong)

  • Ohhhh ist der niedlich :love:. Viel Spaß mit dem süßen kleinen Kerlchen.


    Tilli hechelt auch viel und sucht sich schattige Plätze. Wir waren deswegen auch beim Tierarzt mit ihr. Sie verträgt einfach die Hitze nicht besonders. Eindeutig mein Hund, mich kann man auch schon wieder in die Ecke stellen.


    Die sehen wirklich immer so aus als könnten sie kein Wässerchen trüben :D und haben es faustdick hinter den kleinen Öhrchen. Unser Wauzer hat mir während der Welpenzeit eindeutig klar gemacht, dass zusammenpassende Socken völlig überbewertet werden. Recht hat sie ja irgendwie, die ganze Sortiererei und die Frage (bis heute völlig ungeklärt, auch vor dem Hund) wo denn diese oder jene Socke geblieben ist. Völlig sinnlose Zeitverschwendung :thumbsup:


    LG Babsi & Tilli

  • ein süßer Fratz:love:


    jaja, die schöne irre Welpenzeit:D


    zu den Katzen: wie Knickohr schon schrieb, am besten die erste Zeit min. 1 Zimmer für die Katzen mit nem Gitter abtrennen, so das sie sich sehen aber nicht aneinander können.

    Der kleine muß erst kätzisch lernen.:)

    Alex mit

    Dina 08.03.2017 & Basko 27.07.2019

    :love:

    <3Aiko 2008-2019, Kimba 2005-2017, Kira 2000-2005, Irko 1996-2007,Varko 1994-1996, Aki 1985-1994, , Hasso II &Hasso I 1971-1986<3


  • Das hört sich so an, als hätte er Stress mit der Box. Muss bei Euch so eine Box sein oder ginge es auch ohne?

    Um in der Eingewöhnungszeit die Katzen und Hunde voneinander getrennt zu halten, haben wir hier immer Türgitter verwendet, wie man sie auch für Kleinkinder hat. Dadurch, daß sich alle Beteiligten weiterhin sehen und riechen konnten, hat das sehr viel besser geklappt als Türen zu.

    Also nicht falsch verstehen, es ist nicht nur in der Box so... deswegen vermute ich, es ist auch das Wetter. Im Internet (ja, ich weiss...)steht, das Welpen öfter mal schneller atmen, das sei normal.. Es geht ihm sonst ja auch gut und er hört rasch wieder auf. Er ist vorhin direkt freiwillig mit mir hoch und in seine Box gelegen und hat dort geschlafen (Wasser hat er auch dort). Er fühlt sich da schon wohl meine ich. Und es geht leider nicht ohne - wegen den Katzen. Ansonsten würde ich es machen.. Diese Türgitter müssen jetzt warscheinlich auch noch her, aber da muss ich noch warten, bis er etwas größer ist. Sie müssen so sein, dass meine Katzen durch die Gitter passen, er aber nicht. (Eine der Katzen hat Gelenkprobleme und könnte zwar, will aber nicht mehr springen)

    <3Behandle dein Haustier so, daß du im nächsten Leben ohne Probleme mit vertauschten Rollen klar kommst.<3

  • Es ist im Moment aber auch extrem warm.


    Crazy ist letztes Jahr im Sommer zu mir gekommen, in meiner Wohnung waren es nachts um die 27 Grad, da hat sie auch gehechelt.

    Das stimmt. Er liegt am liebsten in der Wiese mit der Schnauze eingegraben und am allerbesten ist es, wenn ich die Wiese vorher abgespritzt habe :-) In unserem Schlafzimmer sind es auch 26 Grad nachts. Habe gestern extra mal geschaut und dann ein feuchtes Handtuch über die Box gehängt..

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  • Vielen Dank 8o Ja, er kann rein gar nichts falsch machen...


    Also das mit der Box klappt fast schon gut. Mir geht es mehr um all das andere Verhalten, dieses nichts hören und nichts verbieten lassen. Er ist vorhin gerne in seine Box gelegen, ich hatte die Türe dann auch offen, später etwas angelehnt, so dass er nicht immer gleich jammert, wenn mal zu ist. Das werde ich hinbekommen denke ich.


    Frustrationstoleranz ist ein guter Begriff, daran muss ich mit ihm arbeiten.

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  • Der ist echt ein ganz schöner Brocken, das stimmt !


    Yaaayyy, es klingt typisch, das freut mich ! Wir wertvoll es ist, wenn man verstanden wird :thumbup::thumbup::thumbup:


    Ich würde mir ja gerne n Kaffee machen, aber egal wo ich ihn solange absetze - er baut nur Scheisse :D:D:D. Naja, ab und zu schläft er auch, wie jetzt. Und selbst da renn ich dauernd hin und schaue, ob alles ok ist.


    Das mit der Laufstalltür und dem Zimmer in dem er nichts kaputt machen kann, ist gut. Das brauch ich auch. Obwohl ich es schaffen möchte, dass er auch so funktioniert. Zumindest, so gut es geht...


    Genau, zu viel Party ist auch nichts, da jault der und freut sich und rennt umher... ist zwar süß, aber kontraproduktiv...

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  • Was ich ungewöhnlich finde ist dass Dein Welpe nachts 3 bis 4 mal raus muss. Ich kenne es so dass sie, wenn überhaupt, 1 x nachts raus müssen. Nicht selten aber schlafen sie spätestens ab der 3. Nacht im neuen Zuhause aber durch. Wann und wie oft fütterst Du, und wie war das vorher beim Züchter?


    Zu allem anderen (Unruhe, Theater bei der Futterzubereitung) wäre es wichtig zu wissen wie der Welpe beim Züchter gelebt hat. Das Problem ist dass viele Züchter ihre Welpen diesbezüglich schlecht prägen. Wenn die Welpen irgendwo draussen leben und ihre Ruhezeiten nur im Welpenrudel verbringen, nicht in der Anwesenheit von Menschen, dann erhält der Mensch für sie eine Signalwirkung für Aktivität. Weil immer wenn der Mensch kommt werden sie munter und es wird gespielt, oder es geht auf einen Ausflug in die nähere Umgebung, oder aber es gibt Futter etc. Mir ist es bei der Aufzucht eines Wurfes immer wichtig dass ich oder andere Personen so häufig und lange bei den Welpen sind, dass diese auch dann ruhen/schlafen wenn Menschen kommen bzw. zwischen ihnen hindurch gehen. D.h ich muss, auch wenn länger niemand bei den Welpen war, auch mal in den Auslauf gehen können z.B. um die Wasserschüssel neu zu füllen, Häufchen zu entfernen oder mich nur auf einen Stuhl in die Sonne setzen können, ohne dass die Meute, obwohl sie mich sehr wohl bemerkt, aufspringt und zu mir stürmt. Ich vermute dass Dein Welpe zu denen gehört, die bereits verinnerlicht haben dass es jedesmal, wenn ein Mensch da ist, Action gibt, und er nie gelernt hat in Anwesenheit eines Menschen, der sich bewegt, wirklich ruhig schlafen zu können.


    Dito dann auch das Problem beim Füttern: Dein Welpe bestitz diesbezüglich noch keinerlei Frustrationstoleranz. Das kannst Du nur in ganz kleinen Schritten trainieren.


    Wenn's meiner wäre... : Ich würde ihn Nachts nicht in dern Box schlafen lassen, sondern ganz dicht an meinem Körper. Dafür würde ich mir in der Wohnung irgendwo ein Eck so abteilen dass der Lütte da nicht raus kommt. Die Bodenfläche ist nur so groß dass man dort halbwegs bequem schlafen kann und der Boden mit einer Matratze oder anderweitigen Unterlage vollflächig bedeckt ist. Der Kleine sollte lernen in Deiner Anwesenheit wirklich fest zu schlafen, und wenn er das bisher nicht lernen konnte wird das einige Zeit dauern. Dafür braucht er den Körperkontakt während Du schläfst. Normalerweise wird sich Dein Welpe, wenn der Züchter diesbezüglich nicht alles falsch gemacht hat, genau so zuverlässig melden wie wenn er in der Box ist.


    Zum Füttern: Setz Dich auf den Boden und halte Futter in ganz kleinen Stückchen für den Welpen bereit, aber so dass er da nicht heran kommt, Du das Futter aber bequem erreichen kannst. Dann lässt Du ihn machen was er will. Sobald er sich setzt gibst Du ihm ein Stückchen Futter. Bleibt er sitzen fütterst Du ihn weiter, immer Stückchen für Stückchen. Nach jedem Stückchen geht Deine Hand vom Hund weg und anschließend, wenn er weiter sitzen bleibt, wieder hin. Sollte er aufstehen verschwindet Deine Hand mit dem Futter. Bis er sich irgendwann wieder setzt. Das alles passiert ganz ruhig, ohen Stimme oder den Welpen anderweitig zu beeinflussen. Das kann am Anfang lange dauern bis es "klick" macht bei ihm. Aber auf diesem Weg wird er lernen dass er für's Sitzen etwas bekommt, und man kann die Dauer zwischen den Bröckchen, wenn er dann sitzen bleibt, immer weiter erhöhen. Aber wirklich nur Sekundenweise.


    Wenn man das täglich mehrmals wiederholt lernt er mit der Zeit dass ihn Ruhe zum Erfolg bringt. Beim Züchter hat er vermutlich bei jeder Fütterung mehr und mehr verinnerlicht dass Herumzappeln und Bellen zum Erfolg führt. Und von Fütterung zu Fütterung hat sich diesey Verhalten dann gefestigt. Dass es nun anders herum ist, und sich ruhig zu verhalten zum Erfolg führt, muss er erst einmal verstehen. Das kann er aber nur "im Kleinen", also mit der Bröckchen-Methode. Der Futternapf, wenn er hungrig ist, zu Anfang eine zu große Versuchung für ihn. Erst wenn es mit den Bröckchen zuverlässig klappt dass er sich von allein hinsetzt, und auch später ein paar Sekunden sitzen bleibt, kannst Du versuchen das auch mit dem gefüllten Futternapf zu probieren. Da muss man dann aber wieder zurück zu den Anfängen gehen und sofort das kleinste bisschen des ruhig verhaltens bestätigen durch sofort iges Hinstellen des Napfes. Dann erst kann man auch da die Zeit nach und nach sekundenweise steigern.


    Prägung beim Züchter sitzt tief! Es dauert immer eine ganze Weile bis man dagegen steuern kann.

  • Herzlichen Glückwunsch zu diesem süßen Familienzuwachs. Echt goldig dein Rio.

    Die anderen haben eigentlich schon alles wichtige toll erklärt. Ja, KONSEQUENZ ist das Zauberwort, und tatsächlich von Anfang an.


    Zum Hecheln: Stell du dir doch mal vor, dass du bei diesen Temperaturen mit einem dichten schwarzen Pelz durch die Gegend läufts, da würdest du auch schwitzen.

    Harras hechelt auch sehr viel, deswegen haben wir schon mal sein Herz mit Ultraschall untersuchen lassen. Es ist aber tatsächlich alles in Ordnung.

    Dankeschön, Konsequenz mache ich dann nun so weiter, ich wollte nur wissen ob ich nicht zu hart bin und zu viel verlange.. denn das was ich am wenigsten möchte, ist ihn total zu überfordern und noch was falsches zu machen... Danke für den Tip mit dem hecheln.. gut, wenn man das vom TA auch bestätigt bekommt :-)

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