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Größe und Gewicht eurer Schäferhunde

  • FlatHeart1256
  • 17. September 2019 um 21:12
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    StubenWölfchen
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    • 5. Februar 2022 um 19:34
    • #871
    Zitat von Yuki

    Hat sich das irgendwann "verwachsen" mit dem Aufgeregtsein und den Verdauungsproblemen? Ich schiebe es ja schon auch noch ein bisschen auf das Alter.

    Also Akani ist erst 17 Monate, bisher hat sich das noch nicht gelegt aber ich hoffe bei ihm auch ein bisschen auf das Alter, vielleicht muss ich mich aber auch einfach damit abfinden, ich versuche auf jeden Fall weiter ihm Sachen zu geben das es besser wird und wenn ich irgendwann mal ein Großes Gefrierfach haben sollte wird auch auf jeden fall zu Barf gewechselt. Aber wie gesagt mein Rüde hat auch nur eine leichte Unverträglichkeit, das ist gar nicht gleich zu setzen mit dem was du mit Yuki durchmachen musst.

    Akani (Weißer Schäferhund) 14.08.2020

    Mephisto (Chihuahua) 21.10.2021

    Hazel (Terrier-Mix) 23.10.2023

    <3 Auf der anderen Seite der Brücke <3

    Xena (Terrier-Mix) 02.04.2015 - 02.06.2024

    Davo (AHH/DSH) 24.06.2020 - 29.12.2020

    Janusz (Malinois-Mix) 2007 - 2018

  • FlatSnow1639
    Gast
    • 5. Februar 2022 um 19:35
    • #872

    Darf ich kurz einwerfen, dass „hypoallergenes“ und auch „sensitiv“ Futter nur Marketing-Witze sind? Würde ich das Brummi geben, würde der sich ins Koma sch… äh… häufeln. Bzw denkt man, die Inhaltsstoffe seien schon korrekt so und kein Thema und dann wird man doch überrascht, dass es nicht so ist und das Phänomen scheint es offenbar gerne bei Nassfutter zu geben. Vermutlich auch aufgrund irgendwelcher Konservierungsstoffe.

    Da ist nämlich insbesondere bzw auch quasi überall Getreide drin in Form von Reis, Weizen, Kartoffen o.ä. Und Hunde - selbst wenn sie durch die domestikation mehr davon verdauen können bzw besser damit umgehen können als Wölfe, sind einfach nicht dafür gemacht.

    Die Erkenntnis hatte ich grade gestern, als ich erst einen Schwall Hundekotze aufwischte, der schön in Ritzen lief und danach auf dem Weg ins Feld, den wir galoppiert sind, drei mal fast angeschossen wurde mit Sprühsch*ss, bevor er im Feld gut fünf Minuten in der Häufchenposition verharrte…

    Davor hatte er einen harten Bauch, jaulte so schlimm, dass ich ihn fast in die Tierklinik gefahren hätte und verweigerte das Abendessen.

    Als dann einmal das ganze System „durchgeputzt“ war und alles draußen, war der Bauch wieder weich und der Hund völlig entspannt und hungrig - also kein Infekt. Arme Wurst. :( Heute zum Frühstück gab es dann Barf und kein Häufchen beim gassi (und damit auch kein Durchfall) und seither geht es ihm wieder blendend.

    Also da würde ich aufpassen, insbesondere wenn sie trotz solchem Futter Probleme hat - hatten wir nämlich auch beim Rinti singlefleisch, obwohl er die gleichen Zutaten beim Barf (GrafBarf, Lebensmittelqualität) einwandfrei verträgt. Also müssen da Dinge drin sein, die sie nicht deklarieren.

  • Boss
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    • 5. Februar 2022 um 19:38
    • #873

    Yuki

    Was für eine Odyssee, tut mir echt leid für dich und deine Maus. Und auch mit deiner Joy😢

    War es denn schon mal besser bei Yuki, kann man da ein Muster erkennen, wo es sich verschlimmert(außer in den emotionalen Lagen?

  • Verbena
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    • 5. Februar 2022 um 19:41
    • #874
    Zitat von Azemba

    Also müssen da Dinge drin sein, die sie nicht deklarieren.

    ... oder eben "schönschummeln".

    Armer Brummi ... kuschel ihn mal ganz fest von mir. Ein Glück ist er jetzt wieder fit. Aber wir haben ja auch Beide festgestellt, dass die Hunde vom Pro Cani-Barf gerne mal Durchfall bekommen und das hat nichts mit der Fleischsorte zu tun, denn Kaninchen und Hase vertragen meine Mädels sonst sehr gut - mit Pro Cani gabs davon Flitzekacke bei Beiden.

    Liebe Grüsse von der Kräuterbine mit den Langhaarmädels Verbena und Chia und Elysia (11.05.2021 - 07.09.2021) für immer im Herzen

    Geh Wege, die noch niemand ging, damit du Spuren hinterlässt und nicht nur Staub.

    (Antoine de Saint-Exupéry)

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    StubenWölfchen
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    • 5. Februar 2022 um 19:44
    • #875

    @Azemba Ansich ja das stimmt an sich schon auch aber irgendwas muss wohl trotzdem anders sein weil ich mit Akani fünf verschiedene Futtersorten ausprobiert habe aber das Sensitive wirklich gut wirkt bei ihm. Der hat damit wirklich immer schöne Haufen solange er nicht aufgeregt ist, aber ich finde sowieso am besten ist immer noch das wo nichts zusätzlich drinnen ist bzw halt selber Kochen/Barfen aber dafür muss man halt leider die Kapazität und das Geld haben. :(

    Aber das tut mir wirklich leid für dich mit Aslan, oh man, aber ist gut wenn es dem armen Kecks jetzt wieder besser geht. Drück den Brummi mal gut!

    Akani (Weißer Schäferhund) 14.08.2020

    Mephisto (Chihuahua) 21.10.2021

    Hazel (Terrier-Mix) 23.10.2023

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  • Verbena
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    • 5. Februar 2022 um 19:56
    • #876
    Zitat von Yuki

    Verbena Oje da hast du mit deinem Joe auch eine Odyssee erlebt.

    Wir hatten Yuki auch schon Apoquel gegen den schlimmen Juckreiz gegeben.

    Wie man so schön sagt, "man kann auch Flöhe und Läuse haben" - also Yuki hatte eine Nahrungsmittelunverträglichkeit UND Grasmilben.

    Ich bin auch schon bei 1000 CHF TA-Kosten insgesamt bei Yuki und noch keinen Rappen von der Versicherung erhalten, das ist mühsam.

    Die Darmflora haben wir auch immer versucht zu stärken - das waren wir ja von Joy gewöhnt, die einen ganzen Cocktail an Medikamenten einnehmen musste.

    Was hast du gemacht zur Darmsanierung?

    Es gibt Trockenbarf? - Ich glaube, ich muss mich da wirklich mal in die Thematik einlesen.

    Sägespäne :huh: - da muss ich doch gleich mal nachschauen, ob da bei meinem Futter was von Lignin steht.

    Alles anzeigen

    Grasmilben sind für viele Hunde ein Problem. Vor allem, weil man sie auf dem Hund nicht findet, weil sie mit ihrem Speichel die Hautzellen lösen (was den Juckreiz verursacht), die Hautzellen dann "einschlürfen" und sich anschließend wieder ins Gras fallen lassen, während Grabmilben (Sarkoptes und Demodex) sich in der Unterhaut oder den Haarbälgen einnisten und mit einer Stanzprobe erkennbar werden.

    Was aber auffällig ist, ist dass diese gartigen Viecher eben am liebsten Hunde mit geringer Abwehrkraft befallen und das Immunsystem wird zu 60% im Darm gebildet - Gesunder Darm kann also gesunder Hund bedeuten.

    Ich bin THP und habe meine Kräutermischungen, die ich selbst zusammenstelle, aber es gibt die Synbiotic Kapseln https://www.vetena.de/Nahrungsergaen…nbiotic-DC.html die ich nach Benes OP und dem Zwingerhusten gegeben habe, weil sie danach auch immer wieder breiigen Kot hatte, nachdem sie länger Antibiotika bekam.

    Effektive Mikroorganismen oder Bokashi kann auch helfen, die Darmflora wieder zu stabilisieren und zur Entgiftung kann Zeolith sinnvoll sein (25 Tage lang geben, dann 5 Tage Pause und dann nochmal 25 Tage geben).

    Wichtig ist, dass Du in der Zeit aber keine Medikamente oder synthetisch hergestellte Supplemente gibst, denn die werden mit ausgeleitet.

    Und Trockenbarf ist für mich praktisch, weil ich es morgens auf dem ersten Gassigang als Leckerchen geben kann ... das Gematsche mit Fleischstücken war auf Dauer nicht so lecker. Ich füttere das von Fresco.

    Der Vorteil ist - das ist auch für mich bei Chia wichtig - mit 350 g hätte mein Hund alles, was er braucht. Sie bekommt morgens ca, 150 g und der Rest ist dann Frostbarf und Rohfleischknochen.

    Liebe Grüsse von der Kräuterbine mit den Langhaarmädels Verbena und Chia und Elysia (11.05.2021 - 07.09.2021) für immer im Herzen

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  • Yuki
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    • 5. Februar 2022 um 22:12
    • #877

    @Azemba Der Arme, gut dass es ihm wieder besser geht.

    Letztlich weiss ich nicht, was bezüglich Ernährung richtig oder falsch ist.

    Ich weiss nur, dass sie jetzt endlich seit Ende November / Anfang Dezember 2021 relativ stabil ist. Davor hatte sie (bei unterschiedlichen Futtersorten bis September) fast durchgehend täglich dreimal matschigen Kot abgesetzt. Zuvor hatte sie ständig richtigen Durchfall (deshalb auch anfangs der Verdacht auf Pankreasinsuffizienz) und das konnte so auf Dauer nicht bleiben, weshalb auf das hypoallergene Futter umgestellt wurde. Jetzt hat sie das höchstens noch einmal am Tag und dann auch nicht mehr täglich - das ist ein Erfolg.

    Boss Danke für deine Worte. Ich bin noch nicht darüber hinweg, dass Joy gehen musste, ich schaffe es nicht einmal, ihre übrig gebliebenen Medikamente zum TA zurückzubringen. Ich habe das Gefühl zu ersticken, wenn ich auch nur die Dosette in die Hand nehme.

    Verschlimmert hat sich die Verdauungsproblematik auch, wenn der Juckreiz wieder schlimmer war. Als sie die starke allergische Reaktion auf einen Insektenstich hatte. Im Prinzip alle körperlichen Beschwerden warfen sie zusätzlich verdauungstechnisch zurück.

    Und dann natürlich jede emotionale Aufregung, ob nun schlechter Hundekontakt oder guter Hundekontakt, Besuch, usw.

    Zitat von Verbena

    Was aber auffällig ist, ist dass diese gartigen Viecher eben am liebsten Hunde mit geringer Abwehrkraft befallen und das Immunsystem wird zu 60% im Darm gebildet - Gesunder Darm kann also gesunder Hund bedeuten.

    Ja das kann ich bestätigen - ein Teufelskreis, Verdauungsprobleme, dann kommt der Juckreiz (Grasmilbe) dazu und die Verdauung spielt noch mehr verrückt und schwächt das angeschlagene Immunsystem noch mehr.

    Wir hatten für die Darmflora immer Sivomixx bekommen, hat nicht so gut gewirkt. Joy hatte immer FortiFlora, das hat bei ihr ausgereicht.

    LG aus der Schweiz

    Yuki *05.04.2020 und Joy unsere kleine Heldin *05.08.2017 - †28.12.2021 - für immer in unserem Herzen

  • Luna
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    • 5. Februar 2022 um 22:58
    • #878

    Yuki, nachdem wir auch eine odysse bzgl hundefutter über viele monate erlebt haben, ist bei uns auch sehr viel futter erstmal im keller gelandet. Aber ein anruf beim tierheim genügte und sie haben sich immer so sehr gefreut, als ich wieder futter abzugeben hatte.

    Übrigens sam verträgt ausschliesslich rind und das hat gedauert, bis wir da drauf gekommen sind.

  • Boss
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    • 5. Februar 2022 um 22:59
    • #879

    Ach Yuki, lass dich mal lieb drücken❣️ Es tut einfach weh, wenn man loslassen muss und man wird sich noch oft fragen, war es wirklich richtig so? Hätte man doch noch helfen können, gab es keine andere Möglichkeit mehr? Diese Fragen geistern mir auch heute noch bei meinem Max durch den Kopf.

    Nach so einem schlimmen Verlust ist vieles nicht mehr so, wie es vorher war. Da läuft man neben der Spur, was auch verständlich ist. Das alles spürt Yuki auch und so kommt vermutlich noch eine Hürde dazu, die die ohnehin schwierige Situation noch mehr „belastet“.

    Andererseits wäre es kaum vorstellbar, dass deine Joy dein Leben nicht mit dir geteilt hätte. Sie in einer anderen Familie gewesen wäre und du sie nie kennengelernt hättest. So aber war sie Teil deiner Familie und deines Lebens und das bewahre in deinem Herzen. Die Freude und Dankbarkeit über Joy. Vielleicht hilft es dir auch, deine Gedanken in einem anderen Faden niederzuschreiben. Ich kann dir den Link dazu nicht einstellen, weiß nicht wie das geht😖

    Aber unter Ältere Hunde & Senioren findest du

    „ Für immer in unseren Herzen“.

    Schreib dir alles, was dich bedrückt von der Seele. Oder worüber du dich gefreut oder auch mal herzlich lachen konntest. Es hilft, seine Gedanken zu sortieren, Erinnerungen aufleben

    zu lassen.

  • Yuki
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    • 5. Februar 2022 um 23:09
    • #880

    Danke Boss du hast auf jeden Fall Recht, Yuki spürt die Traurigkeit, ich muss mich wirklich sehr zusammenreissen, wenn sie bei mir ist und ich gerade mal wieder mit den Tränen kämpfe, weil irgendeine Erinnerung mich plötzlich erwischt hat. Sie kann das nicht einordnen, spürt, dass ich innerlich aufgewühlt bin und wird dadurch selbst unruhig. Da muss ich wirklich aufpassen.

    Den Bereich Ältere Hunde & Senioren habe ich gesehen, also nur den Titel des Kapitels. Ich habe dort noch nicht reingelesen. Aber Joy war erst knapp 4.5 Jahre, das Seniorenalter hatte sie nicht erreicht, weshalb ich dort nicht schreiben wollte. Ausserdem war sie ja keine Schäferhündin, weshalb ich ihr auch keinen eigenen Thread widmen wollte.

    LG aus der Schweiz

    Yuki *05.04.2020 und Joy unsere kleine Heldin *05.08.2017 - †28.12.2021 - für immer in unserem Herzen

  • FlatSnow1639
    Gast
    • 5. Februar 2022 um 23:51
    • #881
    Zitat von StubenWölfchen

    aber dafür muss man halt leider die Kapazität und das Geld haben. :(

    Ich hab einen günstigen Gefrierschrank auf eBay Kleinanzeigen für 25€ ergaunert und Barf pur würde uns im Monat ca. 90€ kosten (GrafBarf), so viel auch wie hochwertiges TroFu (Wolfsblut), hochwertiges Nassfutter hingegen ist recht teuer mit 130 bis 180€ (Real Nature). Von allen anderen gefallen mir die Inhaltsstoffe nicht, es gibt Durchfall oder es ist voller Kohlenhydrate und für Kohlenhydrate, die im Feld landen, ist mir mein Geld auch zu schade.

    Ein pauschales richtig oder falsch gibt es nicht, was Futter angeht, aber eins ist sicher: richtig ist, was Hund bekommt und ihn gesund erhält und falsch ist, was dem Hund nicht bekommt und ihn ggf. krank macht.

    Ansonsten danke ich euch für die lieben Worte an Brummi ❤️

  • Boss
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    • 6. Februar 2022 um 08:20
    • #882
    Zitat von Yuki

    Danke Boss du hast auf jeden Fall Recht, Yuki spürt die Traurigkeit, ich muss mich wirklich sehr zusammenreissen, wenn sie bei mir ist und ich gerade mal wieder mit den Tränen kämpfe, weil irgendeine Erinnerung mich plötzlich erwischt hat. Sie kann das nicht einordnen, spürt, dass ich innerlich aufgewühlt bin und wird dadurch selbst unruhig. Da muss ich wirklich aufpassen.

    Den Bereich Ältere Hunde & Senioren habe ich gesehen, also nur den Titel des Kapitels. Ich habe dort noch nicht reingelesen. Aber Joy war erst knapp 4.5 Jahre, das Seniorenalter hatte sie nicht erreicht, weshalb ich dort nicht schreiben wollte. Ausserdem war sie ja keine Schäferhündin, weshalb ich ihr auch keinen eigenen Thread widmen wollte.

    Das ist ein guter Denkanstoß. Man sollte dieses Thema getrennt von dem Alter der Hunde behandeln. Leider müssen Hunde jeder Altersgruppe den Weg über die Regenbogenbrücke gehen.

    Pinguetta oder Ruebchen, ist das möglich?

  • Pinguetta
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    • 6. Februar 2022 um 08:56
    • #883

    Boss, was genau soll in ein neues Thema verschoben werden? Die einzelnen Beiträge sind thematisch so durchmischt, dass es schlecht zu trennen geht m.M.n.

    Harras *10.12.2015 / gest. 04.10.2024
    Mit einem kurzen Schwanzwedeln kann ein Hund mehr Gefühle ausdrücken, als mancher Mensch mit
    stundenlangem Gerede.”
    (Louis Armstrong)

  • Verbena
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    • 6. Februar 2022 um 09:09
    • #884
    Zitat von Yuki

    Danke Boss du hast auf jeden Fall Recht, Yuki spürt die Traurigkeit, ich muss mich wirklich sehr zusammenreissen, wenn sie bei mir ist und ich gerade mal wieder mit den Tränen kämpfe, weil irgendeine Erinnerung mich plötzlich erwischt hat. Sie kann das nicht einordnen, spürt, dass ich innerlich aufgewühlt bin und wird dadurch selbst unruhig. Da muss ich wirklich aufpassen.

    Den Bereich Ältere Hunde & Senioren habe ich gesehen, also nur den Titel des Kapitels. Ich habe dort noch nicht reingelesen. Aber Joy war erst knapp 4.5 Jahre, das Seniorenalter hatte sie nicht erreicht, weshalb ich dort nicht schreiben wollte. Ausserdem war sie ja keine Schäferhündin, weshalb ich ihr auch keinen eigenen Thread widmen wollte.

    Ich denke, dass manche das mit den Kategorien nicht so eng sehen. Man beginnt beispielsweise ein Thema bei den Welpen oder den Überlegungen zu Kauf und irgendwann ist der Welpe gekauft und bereits 3 Jahre alt, aber seine Geschichten werden weiter in der Welpen-Kategorie erzählt.

    Das ist für die Neumitglieder vermutlich manchmal schwierig, sich da durchzusuchen, wenn Beiträge nicht so richtig zur Kategorie passen, aber ich glaube, dass in diesem Forum überall Raum für Trauer ist und wir das Vermissen an jeder Stelle teilen können.

    Füpr mich war es zuerst unsagbar schwer, über Lyssi zu schreiben und ich hätte ihren Fred auch nicht mehr fortführen können, weil es einfach zu schmerzhaft war, an sie zu denken oder gar ein paar Beiträge weiter oben zu lesen, wie vorbildlich sie sich auf dem Hundeplatz benahm oder gar Bilder von ihr mit Chia und Bene zu sehen, die ich wenige Tage vor ihrem Tod noch machte.

    Es wird irgendwann leichter ... aber das Vermissen hört nicht auf. Die Zeit heilt die Wunden nicht, denn das hieße ja, dass nichts zurückbleibt, an das man sich erinnern kann. Aber die Zeit klebt Pflaster über die Wunden, damit die Narbe nicht unser Leben bestimmt.

    Es ist richtig und wichtig, der Trauer einen Raum zu geben. Aber es ist genauso wichtig loszulassen ... und das ist der schwerste und schmerzhafteste Liebesdienst, den wir unseren Regenbogentieren erweisen können, weil wir nicht unseren Schmerz, sondern ihr Wohlbefinden in den Vordergrund stellen, damit sie frei sind, dahin zu reisen, wo sie sich ausruhen und vielleicht auch irgendwann ein neues, gesundes Körperkleid überstreifen dürfen, um zu uns zurück zu kehren.

    Stell Dir vor, Deine Hündin steht an einem Bahnhof und da kommt der Zug, in den sie eigentlich einsteigen sollte, um "nach Hause" zu reisen ... und dann sieht sie, dass sie nicht einsteigen kann, denn das hieße, Dich alleine zu lassen und das kann sie nicht, weil sie Dich liebt und weiß, dass sie es ist, der Dich so unsagbar traurig macht. Darum bleibt sie in der Zwischenwelt, wo sie versucht Dich zu trösten und bei Dir zu bleiben, bis Du ihr Lebewohl sagen kannst, ohne dass dabei Tränen in Deinen Augen stehen.

    Man mag an ein leben danach glauben oder nicht oder man kann die Tierkommunikation ernst nehmen oder für Hokuspokus halten. Mir hat Beides sehr geholfen, Lyssi gehen zu lassen und sie einzuladen, zu mir zurück zu kehren, wenn sie soweit ist.

    Oder um es mit meiner Lieblingsmetapher zu umschrteiben: Ich habe für sie gelächelt, damit aus meinem Lächeln Federn wachsen ... prächtige Federn für Lyssis Flügel, die sie hinauf zum Himmel tragen konnten.

    ... und wann immer mir doch noch einmal die Tränen in die Augen steigen, weiß ich, dass jede Träne sie eine Feder kosten würde ... und dann wünsche ich mir nichts mehr, als dass Lyssi die prächtigsten, schillerndsten und farbenprächtigsten Federn wachsen, die je einen Hund in den Himmel trugen.

    Fühl Dich von mir umarmt, Yuki

    Liebe Grüsse von der Kräuterbine mit den Langhaarmädels Verbena und Chia und Elysia (11.05.2021 - 07.09.2021) für immer im Herzen

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    (Antoine de Saint-Exupéry)

  • Boss
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    • 6. Februar 2022 um 09:10
    • #885
    Zitat von Pinguetta

    Boss, was genau soll in ein neues Thema verschoben werden? Die einzelnen Beiträge sind thematisch so durchmischt, dass es schlecht zu trennen geht m.M.n.

    Ich meine das Thema Abschied nehmen. Zum Beispiel den Thread

    Für immer in unseren Herzen.

    Es betrifft ja kein spezielles Alter.

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