Sehr ausgeglichen, offen jedem gegenüber (andere Hunde, andere Menschen) bellt so gut wie nie, kann sie auf dem Radweg ohne Leine führen, ohne das sie Radfahrern oder Joggern hinterher will. Das einzige, was sie ab und zu macht ist, sie rennt Rehen für 200 - 300 Meter hinterher, ehe sie auf den Rückruf reagiert.
Wie gesagt: gegenüber dem Mali ein Zuckerschlecken.
Ich habe nun schon meinen zweiten Mali und immer war auch ein Deutscher Schäferhund mit dabei.
Meinen ersten Mali habe ich mit 8 Wochen bekommen. Er wurde nicht vom Züchter verrückt gemacht. Ich habe ihn mir so erzogen wie ich ihn haben wollte, nicht überdreht und auch nicht besonders aufgepuscht.
Mit diesem Mali habe ich im Obedience gearbeitet und war zeitweise jedes zweite Wochenende auf Turniere.
Mit diesem Mali war es auch ein Zuckerschlecken, genauso wie mit unserem DSH.
Mein zweiter Mali war 1 Jahr alt als ich ihn bekam. Die Vorbesitzer waren überfordert mit ihm und er war durchgeknallt bis zum geht nicht mehr.
Ich habe mehrere Jahre gebraucht, um mich mit diesen Hund im Alltag stressfrei zu bewegen und um auf den Hundeplatz überhaupt vernünftig arbeiten zu können.
Ich habe mich allerdings auch lange mit der Gewöhnung aufgehalten und über dem Gehorsam mit den entsprechenden Donnerwettern ging es dann auch ruckzuck.
Heute läuft mein Mali viel ohne Leine, egal ob in der Stadt oder in der Natur.
Heute habe ich einen Mali, mit dem auch alles Zuckerschlecken ist, genauso wie mit unserem DSH.
Man sollte nicht das Verhalten eines einzelnen Mali auf die ganze Rasse beziehen, vor allem wenn er durch die Vorbesitzer versaut wurde.
Der Mali ist eine vielseitige Rasse und vielseitig einsetzbar. Die Polizei und das Militär verwendet ihn sogar als Zugriffshund.
Aber auch als Mantrailer und bei der Flächensuche/ Fährtensuche wird er verwendet.
In jeder Hundesportart findet man den Mali, egal ob Ringsport, Schutzdienst, Agility, Obedience, THS, Dog Dancing usw.
Es kommt immer darauf an, was man aus seinem Mali macht.