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  1. Das Schäferhund Forum
  2. Themen rund um den Hund
  3. Überlegungen vor dem Kauf

Fragen zum Züchter/ Kaufvertrag/ inwiefern seriös

  • Nancy
  • 11. April 2020 um 13:05
  • Waschbär
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    • 29. April 2020 um 14:03
    • #121
    Zitat von Ellionore

    naja man könnte schon früh Reha Massnahmen machen, die Belastungen anpassen und noch andere Dinge.

    Was würdest Du denn bei einem Welpen, der lt. PennHip-Auswertung lockere Hüftgelenke hat, anders machen als wenn Du darüber keine Kenntnisse hättest? Ich würde bei so einem Welpen genau das selbe machen wie bei jedem anderen... Bewegungstechnisch, futtertechnisch, haltungstechnisch... Der Hund hat auch noch andere Gelenke als nur die Hüfte! Selbst wenn lt. PennHip in so frühem Alter alles unverdächtig ausschaut darf ich einen Welpen/Junghund immer nur angemessen körperlich fordern. Was nützt Dir eine Top-Hüfte wenn der Hund vorne kaputt ist oder im Rücken?

    Sorry, ich halte ein derartige frühes Röntgen, egal ob nach FCI-Standard oder PennHip-Standard, für Geldmacherei. Vergleichende Röntgenbefunde im späteren Alter haben mich persönlich nun mal nicht überzeugt. In den USA werden die Hunde nach PennHip geröngt/ausgewertet. Aber frühstens im Alter von 24 Monaten! Wenn ein Hund ganz früh Auffälligkeiten im Gangwerk zeigen sollte, dann stellt das PennHip-Verfahren vielleicht eine Alternative bei einem sehr jungen Hund dar. Aber einen phänotypisch unauffälligen Junghund würde ich nicht so früh röntgen lassen. Mitten in der Zahnung lass ich den schön in Ruhe, mit seinem Immunsystem was dann eh gerade in die Knie geht, und schleife den nicht völlig unnötig in irgend eine Tierarztpraxis oder Tierklinink ( = Ansteckungsgefahr hoch 10) um seinem Organismus dort Sedierungsmittel zu verpassen und mittels Stressröntgen die Gelenke zu überstrecken.

  • Pinguetta
    Moderator
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    • 29. April 2020 um 14:17
    • #122

    Ich glaube, dass mit den frühen REHA-Maßnahmen war auf meinen Beitrag HD beim Menschen (meiner Tochter) gemünzt.

    Harras *10.12.2015 / gest. 04.10.2024
    Mit einem kurzen Schwanzwedeln kann ein Hund mehr Gefühle ausdrücken, als mancher Mensch mit
    stundenlangem Gerede.”
    (Louis Armstrong)

  • FlatHeart1256
    Gast
    • 29. April 2020 um 14:40
    • #123
    Zitat von Pinguetta

    Ich glaube, dass mit den frühen REHA-Maßnahmen war auf meinen Beitrag HD beim Menschen (meiner Tochter) gemünzt.

    jep war auf den Beitrag von Pinguetta gemünzt.

  • Kimba2001
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    • 29. April 2020 um 17:17
    • #124

    Ich hab als Kind wöchentlich Krankengymnastik bekommen und bis heute so gut wie keine Probleme mit meiner HD

    Alex mit

    Dina 08.03.2017 & Basko 27.07.2019

    :love:

    <3Aiko 2008-2019, Kimba 2005-2017, Kira 2000-2005, Irko 1996-2007,Varko 1994-1996, Aki 1985-1994, , Hasso II & Hasso I 1975-1986 <3

    <3🐱Tinka 2014-2025, Mietzi 2007-2026<3

  • Waschbär
    Moderator
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    • 29. April 2020 um 19:00
    • #125

    Hier geht es aber um Hunde. Und die bei Babys üblichen HD-Behandlungen sind nicht auf Junghunde übertragbar.

  • ostholstein
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    • 29. April 2020 um 20:36
    • #126
    Zitat von Waschbär

    Sorry, ich halte ein derartige frühes Röntgen, egal ob nach FCI-Standard oder PennHip-Standard, für Geldmacherei.

    Bei einem frühen Rönten besteht aber noch die Möglichkeit einer Behandlung mit der Symphysiodese.

    Es wird doch nicht nur das späte Röntgen beim SV kritisiert sondern auch die hohe Fehlerquote beim herkömmlichen Röntgenverfahren.

    Ich zitiere mal aus der Seite des Tiergesundheitszentrum:

    So zeigt eine Studie aus dem Jahr 2010, dass von ca. 400 anläßlich dieser Studie kontrollierten und nach der herkömmlichen Methode untersuchten Hunde, die dabei von Gutachtern als HD-frei eingestuft wurden, tatsächlich bis zu 80% falsch beurteilt waren, d.h. eine zu große Laxität des Hüftgelenkes aufwiesen und somit prädisponiert für die Entwicklung von Osteoarthritis und Arthrose waren.

    VG
    Klaus und die Bea

  • Waschbär
    Moderator
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    • 29. April 2020 um 21:22
    • #127
    Zitat von ostholstein
    Zitat von Waschbär

    Ich zitiere mal aus der Seite des Tiergesundheitszentrum:

    So zeigt eine Studie aus dem Jahr 2010, dass von ca. 400 anläßlich dieser Studie kontrollierten und nach der herkömmlichen Methode untersuchten Hunde, die dabei von Gutachtern als HD-frei eingestuft wurden, tatsächlich bis zu 80% falsch beurteilt waren, d.h. eine zu große Laxität des Hüftgelenkes aufwiesen und somit prädisponiert für die Entwicklung von Osteoarthritis und Arthrose waren.

    Gib mal lieber die Quellenangabe in Bezug auf diese Studie. Wenn dieses "Tiergesundheitszentrum" halbwegs seriös ist, dann ist die ja dort angegeben.

  • ostholstein
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    • 29. April 2020 um 21:29
    • #128

    Lese mal lieber die von mir verlinkten Seiten genauer durch.

    Ich habe erst gestern die Seite verlinkt und dann heute eben noch mal.

    https://www.dr-horch.de/leistungen/penn-hip-roentgen/

    VG
    Klaus und die Bea

  • Waschbär
    Moderator
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    • 30. April 2020 um 12:09
    • #129

    Lieber Klaus, ich weiß was PennHip-Röntgen ist. Und zwar schon länger als es hier in Deutschland angeboten wird... Alleine schon dadurch dass Hunde von mir, die hier im Alter von einem Jahr "FCI-geröngt" wurden, dann im Alter von zwei Jahren für ihre Zuchtzuassung in den USA "PennHip-geröngt" wurden. Ich habe mich mit einigen Hunden/Würfen auch an diversen HD-Röntgenstudien der Uni Gießen und TiHO Hannover beteiligt, in denen u.a. auch die Lockerheit der Hüftgelenke bei den Welpen und später dann bei den erwachsenen Hunden beurteilt wurde.

    Mich interessiert explizit diese Studie, auf die Du hingewiesen hast. Wenn die Homepage, von der Du das kopiert hast, halbwegs seriös ist, dann befindet sich dort eine Quellenangabe! Die hätte ich gerne. Mich interessiert die Population, in welcher diese Studie durchgeführt wurde.

  • ostholstein
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    • 30. April 2020 um 22:58
    • #130

    Lieber Waschbär, daß dort keine Quellenangabe steht, hast du sicher selber schon gesehen.

    Für besonders seriös halte ich die Aussagen auf der Homepage des Tiergesundheitszentrums auch nicht mehr, nachdem ich mich noch mal einwenig informiert habe.

    Diese beiden Links sind garantiert seriös:

    https://www.gkf-bonn.de/tl_files/gkf_d…b-penhip-hd.pdf

    http://geb.uni-giessen.de/geb/volltexte/…-2003-04-29.pdf

    VG
    Klaus und die Bea

  • Waschbär
    Moderator
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    • 1. Mai 2020 um 11:13
    • #131

    Da ich gar nicht nach der Seite gesucht habe, von der Du diesen Passus kopiert hast, weiß ich nicht ob dort eine Quellenangabe steht. Wenn dort keine steht, dann sagt das schon mal sehr viel aus...

    Die von Dir verlinkte Studie bzw. die Doktorarbeit von Matthias Gutmann kenne ich. Matthias hat seine Doktorarbeit unter Dr. Telllhelm in Gießen gemacht und hat daher damals den einen oder anderen Hund von mir im Rahmen diverser Studien geröngt. Heute praktiziert er Luftlinie in ca.3-4 km Entfernung von meinem Wohnort, und ist sehe ihn auch ansonsten öfters da seine Frau und einer seiner Söhne bei uns im Verein aktiv trainieren.

    Allen Unkenrufen zum Trotz ist der SV gerade in Sachen Hüftgesundheit ein Vorreiter im VDH. Er war der erste Zuchtverband, der in den 60er Jahren das HD-Röntgen als Pflichtuntersuchung für die Zuchtzulassung eingeführt hat. Daraufhin hat sich die HD-Situation innerhalb der SV-Population erst mal stetig verbessert. Ende der 80er/Anfang der 90er stagnierte diese Entwickung dann, so dass ab Anfang/Mitte der 90er nach zusätzlichen Maßnahmen zur Verbesserung der HD-Situation gesucht wurde. Das Resultat ist die HD-Zuchtwertschätzung. Zusätzlich hat sich der SV darüber hinaus aktiv und finanziell in diverse Studien der GkF eingebracht, z.B. auch in die von Dir verlinkte münchner Studie, in eine weitere HD-Studie der Uni Gießen und in die große Studie zum Genomischen Zuchtwert von Prof. Distl an der TiHo Hannover. Zudem wurde innerhalb des SVs eine große Gelenkstudie durchgeführt, bei der pro Wurf jeweils zwei Welpen ausgewählt wurden, und diese beiden Hunde wurden intensiv bis zum Hauptröntgen wissenschaftlich begleitet. Wie auch bei den Studien zum Cauda equina-Syndrom arbeitet der SV aktiv an eine praktische Umsetzung der in den Studien gewonnenen Erkenntnisse. Z.B. wurde im SV nicht der Genomische Zuchtwert eingeführt, weil das für jeden einzelnen Hund verhältnismäßig teuer geworden wäre, im Verhältnis zu seiner zusätzlichen Aussagekraft. In Zusammenarbeit u.a. mit Prof. Distl und Dr. Tellhelm konnten für die Praxis aber andere wichtige Erkenntnisse aus diesen Studien umgesetzt werden, so dass die Selektion in Bezug auf die Hüftgesundheit weiterhin verbessert werden kann durch vergleichsweise kostengünstigere Maßnahmen.

    Man darf bei all dem nicht vergessen dass es in der Zucht auch noch andere Faktoren gibt außer dem Hüftgelenk. Und dass unter'm Strich alles bezahlbar bleiben muss. Hüfte, Ellenbogen, Wirbelsäule, Kreuzbein... Schon heute liegen die Kosten für das Hauptröntgen vielerorts so hoch dass sie nicht selten mehr als die Hälfte des Welpenkaufpreises aus machen. Würde die noch weiter steigen, dann würden noch weniger Hundehalter ohne Zuchtambitionen ihre Hunde röntgen/auswerten lassen. Und das kann ja nicht das Ziel sein in der Bekämpfung von HD und anderen Skeletterkrankungen.

  • Waschbär
    Moderator
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    1
    • 1. Mai 2020 um 11:48
    • #132

    Hier mal ein paar Zahlen für diejenigen, die immer behaupten die HD-Situation beim im SV-gezüchteten Schäferhund würden sich stetig verschlechtern:

    1968 haben 9,88% der hauptgeröntgen Hunde den HD-Befund "normal" erhalten. Im Vergleich zu den Welpeneintragungszahlen des Vorjahres sind 6,81% des Jahrgangs hauptgeröngt worden. Von da an hat sich sowohl die prozentuale Anzahl der mit "normal" ausgewerteten Hüften wie auch der Anteil der hauptgeröngten Hunde eines jeden Jahrgangs stetig erhöht. Ich greife jetzt nur mal ein paar Ergebnisse heraus...

    1980 haben 32,54% der hauptgeröntgen Hunde den HD-Befund "normal" erhalten. Im Vergleich zu den Welpeneintragungszahlen des Vorjahres sind 35,65% des Jahrgangs hauptgeröngt worden. Zwischen Ende der 70er Jahre bis ca. Mitte der 2000er schwankte die Röntgenquote (immer in Bezug auf die Welpeneintragungszahl des vorherigen Jahres) immer so zwischen 31 bis 42%. Die Anteil der mit "normal" ausgewerteten Hüften ist in diesem Zeitraum aber relativ kontinuierlich bis auf um die 74% angestiegen.

    2016 bis 2019 lag der prozentuale Anteil an den mit "normal" ausgewerteten Hüften bei 78.02%, 76.78%, 78.21% und 75.49%. Der Anteil an hauptgeröntgen Hunden (wieder im Vergleich zu den Welpeneintragungszahlen des Vorjahres) lag 2018 bei 54.60% und in 2019 bei 51.11%.

    Um diese Entwicklungen als negativ darzustellen bedarf es schon einer sehr großen Phantasie. Zumal man noch mit einbeziehen muss dass die Kriterien des FCI-Auswertunsgsverfahren in diesem langen Zeitraum dreimal angepasst (= "verschärft") wurden. Zusätzlich kommt hinzu dass die HD-Auswertung innerhalb des SVs nach dem Tod von Prof. Brass vollständig auf Dr. Tellhelm über gegangen ist, welcher immer der kritischere der beiden SV-Gutachter war. Von daher sind einzelne Schwankungen zwischen den Auswertungsergebissen einzelner Jahrgänge nicht immer der Morphologie der Hüftgelenke geschuldet.

  • HuehnerHalter
    Gast
    • 1. Mai 2020 um 11:59
    • #133

    Ihr seid ja die hier die Spezialisten. Wie soll ich sagen, ich verstehe das nicht: Röntgen ist doch auch nicht "ganz ohne" Nebenwirkungen. Die Strahlung, Narkose, der Stress für das Tier... Wenn das wirklich notwendig ist, dann stimmt doch mit der ganzen Züchterei etwas nicht.

    Ich habe Gert Haucke im Gedächtnis, der meinte, ein Hund sollte so von der Statur her noch eine gewisse Ähnlichkeit mit seinen Vorfahren haben. Nun habe ich mir so etwas geholt von jemandem, der mit sehr vielen Tieren zu tun hat - und das Kerlchen hat Ticks im Kopf...

    https://www.google.com/search?client=…=utf-8&oe=utf-8

  • Odin
    Beiträge
    415
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    9
    • 1. Mai 2020 um 12:17
    • #134
    Zitat von HuehnerHalter

    Ihr seid ja die hier die Spezialisten. Wie soll ich sagen, ich verstehe das nicht: Röntgen ist doch auch nicht "ganz ohne" Nebenwirkungen. Die Strahlung, Narkose, der Stress für das Tier... Wenn das wirklich notwendig ist, dann stimmt doch mit der ganzen Züchterei etwas nicht.

    Ich habe Gert Haucke im Gedächtnis, der meinte, ein Hund sollte so von der Statur her noch eine gewisse Ähnlichkeit mit seinen Vorfahren haben. Nun habe ich mir so etwas geholt von jemandem, der mit sehr vielen Tieren zu tun hat - und das Kerlchen hat Ticks im Kopf...

    https://www.google.com/search?client=…=utf-8&oe=utf-8

    Evtl hättest du besser zuvor deine Kenntnisse manifestiert .................. nichts für ungut ;)

    https://pdgm.pitapata.com/RuhEp2.png;)

  • HuehnerHalter
    Gast
    • 1. Mai 2020 um 12:29
    • #135

    Den ersten Hund hatten wir angebunden im Wald gefunden, der zweite kam über das Internet aus einem TH und den dritten habe ich nach nicht zu großer Entfernung auch im Internet gesucht und gedacht: "Hat bisher geklappt, wird schon gut gehen." ;)

    https://www.deine-tierwelt.de/kleinanzeigen/…s-c84224/?so=51

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