• Heute, am dritten Tag, hat Basco zum ersten Mal den Rabauken raushängen lassen.


    Beim spazieren gehen ist ihm erstmalig ein fremder Hund über den Weg gelaufen, und die Begegnung verlief positiv. Hinterher beim Tierarzt waren allerdings mehrere Hunde im Wartezimmer, alle natürlich angeleint. Und hier fing Basco plötzlich an, den Platzhirsch zu spielen. Obwohl die anderen ihn ignorierten, hat er sie fortwährend angebellt (wusste gar nicht, dass er schon bellen konnte) und ließ sich kaum beruhigen. Ich bin dann zwischendurch noch mal mit ihm gelaufen und zurückgekommen, als das Wartezimmer leerer war.


    Später, zuhause hat er sich in meiner Jeans verbissen und wollte auch auf mehrfachen Zuruf nicht loslassen. Ich musste ihm mit aller Kraft die Schnauze öffnen.


    Auf der anderen Seite ist er sehr liebevoll, liegt dauernd bei mir und lässt mich kaum aus den Augen. Wahrscheinlich betrachtet er mich schon als sein zu bewachendes Objekt. :)


    Zwar hatte ich in der Vergangenheit schon eine Husky-Hündin vom Welpenalter an aufgezogen, aber die war ein scheues Reh im Vergleich zu Basco. Ist ein solches Verhalten für einen 8 Wochen alten Schäferhundrüden normal? Ich weiß, dass man Welpen mit Liebe, Geduld und Konsequenz erzieht, wobei ich mir hinsichtlich des Anteils an Konsequenz bei Basco etwas unsicher bin. Einerseits will ich nicht zu streng mit dem kleinen Knuddel sein, andererseits aber auch nicht nächstes Jahr einen ausgewachsenen Rüden haben, mit dem ich über alles täglich neu verhandeln muss.

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  • Einerseits will ich nicht zu streng mit dem kleinen Knuddel sein, andererseits aber auch nicht nächstes Jahr einen ausgewachsenen Rüden haben, mit dem ich über alles täglich neu verhandeln muss.

    wehret den anfängen ... oder so


    ruhe und gelassenheit und jede menge geduld, aber auf alle fälle einen längeren atem als der welpi sollte man haben :thumbup:


    und eventuell sollte man sich genau definieren was man unter konsequenz und was unter strenge versteht

    man kann ja auch liebevoll konsequent sein :-)

  • Schweigen ist Silber, Reden ist Gold. :)


    Meine bisherige Hundeerfahrung beschränkt sich auf Beagle, Dackel und Husky. Einen DSH hatte ich noch nicht. Muss man mit dem vielleicht etwas strenger sein?

  • Zitat

    und eventuell sollte man sich genau definieren was man unter konsequenz und was unter strenge versteht

    Nichts durchgehen zu lassen, auch wenn man es niedlich findet. Wie das Öffnen der Schnürsenkel. Und mit der Stimme lauter zu werden, falls er nicht loslässt.


    Andererseits will ich ihn natürlich nicht verschrecken. Er ist ja sooo winzig.

  • Er bleibt das aber nicht:D


    Du brauchst normalerweise nicht laut zu werden, aber schon zeigen dass es dir ernst ist.

    Ohne grob zu werden, einfach streng und konsequent.

  • Es wäre nicht normal, würde er das nicht machen :-D


    Kleine Schäferhunde sind kleine Rabauken, ich finde, das muss so sein ;-) Dabei darf man natürlich nicht vergessen, dass man trotzdem konsequent sein muss. Liebevoll konsequent.

    Sie testen halt aus, was geht und was nicht geht.


    Schnürsenkel hatte Crazy auch mit Vorliebe aufgemacht. Da konnte man manchmal gar nicht so schnell gucken und reagieren, da waren sie schon auf.

  • Ganz klar von Anfang an ihm klar zeigen wo die Grenzen sind was er darf und was nicht.

    Und mir klar meine ich nicht besonders Streng sondern klar im Sinne von was er heute nicht darf ist auch morgen nicht erlaubt.