Warum dann beide raus? Aus welchem Grund wenn der andere doch intakt und gesund ist?
Einfach nur weil der Hund eh schon eine Narkose hat oder was?
Das muss doch ein Tierarzt begründen nicht der oder die Halterin.
Warum dann beide raus? Aus welchem Grund wenn der andere doch intakt und gesund ist?
Einfach nur weil der Hund eh schon eine Narkose hat oder was?
Das muss doch ein Tierarzt begründen nicht der oder die Halterin.
Also Romeos Hoden der sich ja normal gesenkt hat, hat eine normale Grösse, auch beim Abtasten konnte die TÄ nichts aussergewöhnliches feststellen, der Hoden ist auch nicht übermässig klein etc. Ich sehe halt nicht ein, wieso ich dermassen in Romeos Hormonhaushalt eingreifen soll, wenns medizinisch nicht zwingend nötig ist. Meine TÄ hat auch gesagt, dass es nicht nötig wäre, man dies aber einfach generell so macht, auch zwecks Vermehren etc. Nein. Kommt für mich nicht in Frage. Romeo ist abgesehen vom Hoden im Bauchraum, den wir entfernen lassen werden, absolut gesund. Er hat ein gesundes Sozialverhalten und tut für sein Leben gerne was, benötigt aber niemals so viel Auslastung wie teilweise andere Schäfis.
Würde mir ein Spezialist anraten, ihn zu Kastrieren weil es gesundheitlich nötig ist, würde ich dies auch tun. Ansonsten kommt für mich eine Kastration nicht in Frage. Zudem möchte ich erst dass Romeo sein erstes Lebensjahr erreicht hat denn der Schnitt im Bauchraum verläuft genau dort, wo bereits die Narbe ist von der OP im Darm. Romeo hatte im Bereich der Narbe die meisten Verklebungen, was zwar durchaus normal ist, es aber schlussendlich mehrere Sitzungen beim Osteopathen benötigt hat, bis wir diese lösen konnten. Gerade jetzt in der Phase seiner Pubertät, will ich zuwarten. Die TÄ hat gesagt wir könnten rein theoretisch mit der OP warten bis er 2 Jahre alt ist. Ich werds aber so machen dass ich Romeo Hauptröntgen lasse und dann direkt noch der Hoden entfernt wird im Bauchraum.
Anbei noch ein Bild der Narbe, die er hatte nach der Darmverschluss OP. Romeo ist im Bauchbereich nach wie vor sehr empfindlich bei Berührung, besonders im Bereich der Narbe. Er hat sich damals überigens immer auf meine Knie gelegt mit dem Kopf und blieb solange so, bis ich die Narbe gepflegt und kontrolliert hatte. Romeo ist wirklich super und wenn er nicht gerade eine Pubertätsphase hat, ist er die Ruhe selbst. Eine Kastration würde ihn unter Umständen ruhiger werden lassen, was ich auf gar keinen fall will, er ist ja schon so ein ruhiger Rüde.
ich finde deine Entscheidung genau richtig und ich finde der arme Kerl war jetz schon genug bestraft und trotzdem so absolut Zucker dieser Hund. Und das gilt es zu bewahren meiner Meinung nach.
Der Romeo würde aber nur „ruhiger“ werden, wenn er durch die Hormone stark unruhig ist. Am generellen Aktivitätslevel ändert das selten was (spontane Aktivität wie Aufstehen und alles abschnüffeln zb lässt nach, aber das ist was anderes als die normale Aktivität), das hat ja nichts mit den Hormonen zu tun, aber sportlich geführte Hunde können durch den Testosteronmangel, wenn beide Hoden entfernt werden, durchaus Probleme bekommen, was die Leistungsfähigkeit angeht, auch weil ja die Muskeln zurückgehen und es viel mehr Arbeit braucht, um die wieder aufzubauen.
Es ändert auch keine Erziehungsprobleme oder pubertären Erscheinungen - man nimmt nur einen Trieb weg, den Sexualtrieb, mehr nicht. Erwachsen müssen sie danach trotzdem werden.
Bei Brummi merkt man zb ganz klar den Unterschied, ob der grade pubertär hohl dreht oder hormonell hohl dreht. 😁 Da verhält der sich ganz anders.
Wenn der Bauch aber eh auf gemacht wird, können Verwachsungen gelöst werden und das würde ich auch machen lassen, bzw dass geschaut wird, ob da welche sind, die machen nämlich sonst gerne mal Bauchweh etc.
@Azemba Doch, es kann ruhige Rüden eben noch ruhiger werden lassen, durch den Testosteronmangel nehmen die Rüden dann auch mehr zu, zudem ist ja genau der Trieb dass, was man sich im Training zu seinem Vorteil machen kann, was bei Romeo super funktioniert. Nicht nur der Sexualtrieb kann sich verändern, ich kenne einige Rüden die zwar nach wie vor Leistungsfähig sind aber die ansonsten richtige "Schlaftabletten" geworden sind. Jeder Hund reagiert anders und ich möchte definitiv nicht mit dem Feuer spielen. Romeo hatte zudem auch im Darm selber Verklebungen und eine neue Narbe bedeutet auch neue Verklebungen. Ich geh ja nicht umsonst regelmässig mit Romeo zum Osteopathen und nach der OP waren einige Sitzungen nötig, um diese zu lösen. Er hat teilweise gejault vor Schmerzen, weil beim Lösen einiges an Druck notwendig ist.
Klar muss der Hoden raus aber eine Kastration kommt für mich auf gar keinen fall in Frage.
@Ellionore Danke😊Ich möchte wirklich nicht in seinen Hormonhaushalt eingreifen und da stehe ich gerne dazu.
Dimi27 Genau das beschrieb ich eigentlich 😁👍
Der Hund meiner Schwester damals war auch kastriert und immer sehr schlank und sehr fit und aktiv. Mir würde es in die Karten spielen, wenn Brummi eher noch etwas ruhiger wird und etwas zunimmt, aber eine Garantie darauf hab ich leider nicht… ![]()
Würde er mit seinen Hormonen klar kommen, wäre ich aber genau den gleichen Weg gegangen wie du. Dieses pauschale Entfernen des gesunden Hodens verstehe ich nämlich auch nicht und hab da ziemlich entrüstet reagiert, als die Tierärztin das vorschlug, als er grade mal 8-9 Wochen alt war. Ich bin nicht abergläubig, aber vielleicht war das eine selbsterfüllende Prophezeihung von ihr?
ein jeder der vor dieser entscheidung steht, wird selbst seinen hund am besten kennen, sich entsprechend beim ta informieren und seine eigene entscheidung dann treffen. Man kann darüber natürlich diskutieren und in einem forum wird es immer verschiedene meinungen geben, aber eben nur meinungen und die sind ja bekanntlich nicht unumstösslich.
Ich bin absolut auch kein Fan der Kastration, wenn sie nicht die Lebensqualität und/ oder die Gesundheit des Hundes so beeinflusst, dass es auch notwendig sein kann, sie durchzuführen.
Ein Risiko geht definitiv nur vom krytrochiden Hoden aus, der eben Zellentartungen fördert und Hormone ausschüttet, die sich auf das Wesen des Hundes auswirken können. Aber - und ich schrieb es schon: Auch da sollte zwischen dem im Leisten steckengebliebenen und dem gar nicht abgestiegenen Hoden unterscheiden.
Dass eine Kastration den Wegfall der im Hoden produzierten Hormone nach sich zieht, ist nicht wegzudiskutieren. Inwiefern das das Wesen oder die Optik des Hundes verändert, kann von Hund zu Hund verschieden sein. Ein Hund mit extremem Trieb wird vielleicht ruhiger, aber das wird dann vermutlich als Vorteil empfunden, wenn man kein Hundesportler ist. Dass die Hormone nicht nur die Fruchtbarkeit beeinflussen, ist auch Fakt. Das Fellwachstum, der Stoffwechsel und das damit verbundene Muskelwachstum können sich verändern. Aber wenn der Hund dauergestresst ist, weil ihn die Hormone dazu antreiben, dann kann ihn das auf Dauer krank machen und auf die Organe schlagen und hier gilt es immer, das Risiko abzuwägen, ob man dem Hund mit der Kastration zu mehr Lebensqualität verhilft, wenn man ihn mit einer Kastration aus dem hormonchaos holt.
Ich betone aber noch einmal, dass ich ohne dass es dafür einen triftigen Grund gibt, auch nicht einfach den zweiten, abgestiegenen Hoden eines Rüden mit entfernen lassen würde. Viele Tierärzte raten zwar dazu, aber - und auch das schrieb ich schon - das liegt eher daran, dass es eben Tierärzte gibt, die der Meinung sind, dass ein Hund, der nicht züchterisch eingesetzt werden sollte oder darf, auch nicht zeugungsfähig sein muss. Darüber kann man diskutieren, aber der Entscheid liegt letztlich beim Hundebesitzer und ich respektiere jeden Entscheid, wenn darüber gründlich nachgedacht und das Für und Wider abgewogen wurde.
Ich finde auch dass es bei Hunden die wirklich betreffend gestörtem Hormonhaushalt und damit verbundenen, negativen Verhaltensweisen oder ständigem Stress absolut nicht verwerflich ist, eine Kastration durchführen zu lassen. Auch wenn es Gesundheitlich notwendig ist, finde ich dass eine Kastration durchgeführt werden sollte. Rüden aber nur zu Kastrieren weil man es einfach so macht, finde ich allerdings verwerflich.
Ich finde auch dass es bei Hunden die wirklich betreffend gestörtem Hormonhaushalt und damit verbundenen, negativen Verhaltensweisen oder ständigem Stress absolut nicht verwerflich ist, eine Kastration durchführen zu lassen. Auch wenn es Gesundheitlich notwendig ist, finde ich dass eine Kastration durchgeführt werden sollte. Rüden aber nur zu Kastrieren weil man es einfach so macht, finde ich allerdings verwerflich.
... und ich erweitere noch, dass auch bei Hündinnen aus meiner Sicht zu schnell der Entscheid zur Kastration getroffen wird. Natürlich genieße ich auch die Vorteile meiner kastrierten Bene, die nie Einschrtänkungen durch ihre Läufigkeit hat und auch nie in den Hormondepri verfällt, aber es ist auch ein endgültiger Eingriff in einen Stoffwechsel, der alle Hormone braucht, um seine Funktionen zu erfüllen.
Aber, um nun auch wieder auf Romeo zurück zu kommen: Wie geht es dem Süßen? ist er wieder ganz fit?
Verbena Da bin ich ganz deiner Meinung. Ich verstehe voll und ganz dass es auch einige Vorteile mit sich bringt wie z.B bei deiner Bene😊
Danke der Nachfrage😃Romeo geht es wieder prächtig, er frisst nun wieder sein Trofu und macht die Wiesen und Wälder unsicher. Ich arbeite diese Woche nur 2 1/2 Tage und somit haben wir gerade viel Zeit zusammen😃
In letzter Zeit fällt mir auf dass die Bindung von Romeo und meinem Partner extrem innig geworden ist, worüber ich mich sehr freue. Mein Partner geht ja nun auch alleine mit Romeo Spazieren, ich hatte ihm gezeigt wie er bei Begegnungen mit Romeo umgehen muss etc. Romeo hört nun auch zuverlässig auf meinen Partner, was mich wirklich sehr freut. Anbei ein paar Bilder vom heutigen Spaziergang, inklusive Stöckchen verbellen🤣
Das ist doch schön Dimi27, dass sich die beiden so gut verstehen und jetzt auch alleine ein paar Runden drehen können
.
Wenn ich die Bilder sehe, denke ich auch gleich an Sam, weil Romeo das auch so liebt wie Sam über die Felder zu galoppieren. Das hat einfach was und sie sind so glücklich dabei ![]()
Freut mich, dass es Romeo wieder besser geht. Und dass dein Partner so gut mit Romeo zurecht kommt. Das macht alles etwas einfacher, man kann sich die Aufgabe teilen und das tut allen gut. Ungeachtet dessen wissen wir ja, es kann ganz schnell passieren, dass man selbst nicht raus kann mit dem Hund und dann wird es mühsam.
Lauter gute Nachrichten. Super, dass es so gut läuft ![]()
Eins würde ich doch mal gern wissen.
Vermisst du bei Romeo einiges, was du bei Diamiro hattest? Also gerade in Bezug auf Unterschied HZ und LZ.
Luna Ja genau, Sam tobt ja auch so gerne durch die Wiesen. Ich finds zudem enorm gut für den gesamten Körper, die freie Bewegung gönne ich Romeo gerne. Deinem Sam hilfts ja auch sehr betreffend HD ne?. Hab auch immer den Eindruck dass Romeo da wahnsinnig zufrieden ist und schaue gerne zu![]()
Boss Danke dir, freue mich ebenso dass es bei euch läuft und hoffe dass dein Bub bald wieder ganz gesund ist und die Läufigkeit deiner Maus vorbei geht, du hast ja aber einen laaaaaangen Atem und wie ich dich einschätze somit auch eine Engelsgeduld😊Ja ich lag nach der zweiten Coronaimpfung 2 Tage lang flach und hatte hohes Fieber, was war ich froh dass mein Partner dann mit Romeo rausgehen konnte.
Cinja Interessante Frage. Die stelle ich mir selbst auch zwischendurch wieder. Diamiro war natürlich ein Powerpaket. Ich habs geliebt mit ihm was zu tun, diese extreme Motivation, die vermisse ich bei Romeo. Diamiro war allzeit bereit dazu etwas zu üben, war immer 100% bei der Sache. Romeo hat da deutlich weniger Ausdauer und auch Bedarf. Hingegen war Diamiro auch sehr Explosiv im Alltag, ich wusste nie genau wie er reagiert, er konnte von jetzt auf gleich an der Leine explodieren. Romeo ist da deutlich ausgeglichener, er guckt zwar alles an aber ist sehr Wesensfest, was mir den Alltag natürlich extrem erleichtert.
Da ich Romeo zu 95% im Alltag führe, lege ich somit mehr Wert auf solche Eigenschaften. Diamiro war da meist doch etwas Dünnhäutig, besonders wenn er nicht voll ausgelastet war. Diamiro waren aber andere Personen z.B egal, Romeo hingegen möchte am liebsten allen freudig entgegen laufen und hallo sagen, wenn er denn könnte.
Diamiro hat z.B auch weniger Ruhezeiten gefordert. So nach 2 bis 3 Stunden pennen Tagsüber, wollte der wieder etwas Action oder wartete zumindest darauf, dass wir aufbrechen zum Spaziergang. Romeo ist da total anders, wenn ich Mittags mit ihm lange Draussen war, pennt der bis am Abend um 18:00 und ist aber dann wieder topfit für die Abendrunde. Romeo übt liebend gerne, er ist da voller Motivation, braucht jedoch weniger lange Einheiten als z.B Diamiro, bis er ausgelastet ist und kann locker auch mal nur 3 bis 4 Tage lang einfach Spazieren gehen und ist trotzdem ausgelastet und zufrieden.
Ein Fazit habe ich aber definitiv. Sucht man einen Hund der in der Freizeit auch mal verzichten kann auf Arbeit und dabei trotzdem ausgeglichen ist und man keine grossen Sportlichen Ambitionen hat, definitiv HZ.
Hat man genügend Zeit und will sich sportlich Engagieren, definitiv LZ. Ich weiss es sind nicht alle gleich aber bei Romeo habe ich nicht mal 1/4 der Energie und Nerven benötigt wie es bei Diamiro der Fall war im Welpen sowie Junghundealter. Diamiro hat glasklare Linien benötigt sowie adäquate Führung und viel, sehr viel Konsequenz. Romeo korrigiere ich genau 1 mal und er lässts sein, er hat seine halbe Welpenzeit regelrecht verpennt und ist nach wie vor ein ruhiger Hund, der aber natürlich auch seine Phasen hat, in denen er aufdreht und Action benötigt.
Vielleicht auch gerade durch die hohe Investition in die Arbeit habe ich das Gefühl dass ich zu Diamiro eine tiefere Bindung hatte. Romeo ist nicht ein Hund der sich extrem auf eine Person fixiert. Klar ist er sehr auf mich bezogen aber ist auch Happy wenn jemand anders mit ihm Draussen ist. Romeo liebt alle Menschen abgöttisch, er will jedem und allem Hallo sagen und da spiele ich dann die zweite Geige. Für Diamiro hingegen gabs nur mich. Mit Diamiro hatte ich das Gefühl: Wir gegen den Rest der Welt. Bei Romeo eher: Du und ich, zusammen durch den Alltag.
Ich würde Romeo nie wieder hergeben, er ist wirklich alles für mich. Ich wüsste nicht was ich tun sollte wenn er nicht mehr da wäre. Meine gesamte Tagesfreizeit investiere ich in ihn und ich schätze ganz besonders jeden Moment, in dem er gesund und freudig über die Wiesen rennt denn dies, hätte ich Diamiro auch gewünscht.