jo nur musste ich einen steilen engen Abhang runter Azemba sie hätte hoch laufen können, denn ich hatte vor der Engstelle Platz geschaffen
Ja, aber so klatschen Vorstellungen und Erfahrungen eben aufeinander. Ist dann jemand noch überfordert oder ängstlich, fällt es schwer, rational zu denken. Im Nachhinein ist allen klar: die hat sich dämlich benommen. Aber für sie in der Situation war es vielleicht das bestmögliche, was sie leisten konnte. Das weiß man eben nicht.
Also wenn man psychisch nicht dazu in der Lage ist, eine Hundebegegnung zu managen, dann sollte man wirklich nicht vier Hunde haben, bzw. die alleine ausführen...
Man muss gar nicht psychisch „unfähig“ sein. Es reicht, dass man sich eben nicht so recht und sicher „vorbei traut“ und das kann wiederum auch x Gründe haben. Der eigene Hund pöbelt, mit der Rasse des Gegenübers hatte man mal eine schlimme Erfahrung, man ist am Fuß verletzt und nicht so standfest im Moment und deswegen etwas unsicherer als sonst…
Stichwort: Kontrolle. Kontrolle gibt Sicherheit. Wenn man etwas „kontrollieren“ kann, fühlt man sich sicherer. Wenn man dem Gegegnüber also sagt „hey, geh doch fix vorbei“ (und damit quasi die Kontrolle übernimmt), fühlt man sich dadurch viel sicherer, als wenn man sich da evtl. selbst vorbeischlängeln muss und die „Kontrolle“ beim Gegenüber liegt, dem man eh nicht so recht traut weil weiß der Geier was.
Weißt wie ich meine?
Wir sind alle nur Menschen mit unseren eigenen Erfahrungen. Dann dürfte niemand einen Hund führen, denn jeder hatte schon Situationen, in denen er sich nicht so ganz wohl und gut gefühlt hat - ohne psychisch unfähig zu sein. ![]()