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  1. Das Schäferhund Forum
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Vorbereitung zur Begleithundeprüfung...

  • Micha369
  • 15. Mai 2021 um 20:06
  • Micha369
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    • 8. August 2021 um 19:57
    • #301

    Ich bin ja genau Deiner Meinung, Cinja . Ich übe ja auch immer etwas.

    Aber eigentlich, kann Witus für die BH alles wenn er in Stimmung ist. Nur macht er es eben nicht schön wenn wir auf dem Hundeplatz sind.

    Dann hängt er jedoch schnell trieblos hinterher.

    Ich muss wohl mal mit dem Üben beginnen, wenn Witus gerade nicht darauf von selbst eingestellt ist.

  • FlatSnow1639
    Gast
    • 8. August 2021 um 21:56
    • #302
    Zitat von Micha369

    Aber eigentlich, kann Witus für die BH alles wenn er in Stimmung ist. Nur macht er es eben nicht schön wenn wir auf dem Hundeplatz sind.

    Würde es dir denn reichen, die BH "nur zu bestehen", oder soll er da 1a Leistung zeigen? Weil, also ich weiß nicht, für mich wärs halt völlig bumms, grade bei der BH, ob er da jetzt die allerbesten Bewertungen und die lautesten Klatscher bekommt, Hauptsache der Kumpel besteht :D Es kommt halt drauf an, was dein Anspruch an dich und den Hund und die Leute um euch rum ist und wo deine größte Priorität liegt.

    IGP ist ja wieder was anderes, aber bis dahin hast du das "Problem" sicherlich auch gelöst mit der Trägheit/Trieblosigkeit. Und ja, ich würde nur noch üben, wenn ich das will, bzw. in dem Falle du, nicht wenn Witus ständig ankommt und du machst dann mit, weil:

    Das sagte auch der Trainer zu uns, dass wir den zuhause ignorieren sollen, weil wenn der Hund immer bestimmt, wann was gemacht wird, bekommt man einerseits irgendwann das Problem, dass man evtl nicht mehr so ernst genommen wird, aber viel mehr eben auch, dass man einfach langweilig ist. Die Menschen müssen motiviert werden, die Menschen müssen aufgefordert werden, die Menschen machen nix, wenn der Hund nicht agiert... Es ist dann nur noch etwas interessant, wenn der Hund von sich aus startet, aber nicht, wenn der Mensch das macht.

    Seit ich völlig aus dem Nichts den Brummi motiviere, ein Spiel anfange und das auch auf der Straße mit dem Schnulli mache, indem ich ihn wegnehme und dann urplötzlich ein Spiel starte, während der die Nase grade tief im Gras hängen hat und eigentlich gedanklich ganz wo anders ist, ist das für den ultra spannend und meine "Wertigkeit" ist dadurch deutlich gestiegen. Manchmal rufe ich ihn auch, wenn er irgendwo rumliegt und übe mit ihm Fuß oder ein paar Tricks und nicht mehr, wenn er vor mir sitzt und mich mit seinen Kulleraugen anstarrt, so dass ich dahin schmelze und mit dem Kerl was mache, weil er mich dazu "genötigt" hat ^^

    Aber die Frage aller Fragen, wenn du ganz tief in dich gehst und in dich hinein fühlst: hast du selbst Lust, auf dem Hundeplatz mit Witus zu arbeiten? Denn wenn nein und auch wenn es nur ein "eigentlich ja schon, aber..." ist, überträgt sich das auf Witus. Das Problem hab ich grade auch, weswegen ich einige Wochen mit dem Hundeplatz pausiere, bis unser Training "draußen" richtig gut sitzt und wieder motiviert bin und sicher bin, dass Brummi das auch auf dem Platz gut schaffen kann. :)

  • Micha369
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    • 8. August 2021 um 22:55
    • #303

    Danke für diese Worte @Azemba

    Ich glaube da ist sehr viel wahres dran.

    Ich werde das jetzt auch mal so probieren, ganz eisern.

    :thumbup:  :)

  • Schafring
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    • 9. August 2021 um 08:23
    • #304
    Zitat von Micha369

    Hier trainieren sie auch nur einmal und zu Hause machen sie nichts

    Glaub doch die Dinge nicht oder du bist in einem Verein gelandet in dem lauter altgediente Spezialisten mit lauter 100 Punkte Hunden von ihren vergangene Heldentaten faseln - so was gibt es!

    Nun aber im Ernst, der gravierende Unterschied zwischen deinem Witus und meiner Hera, die ja auch eher zu der gemütlichen Sorte zählt, scheint mir der zu sein das Dein Witus verinnerlicht hat das er es ist der dich zum Interagieren auffordert und bei meiner Hera ist es so dass sie schon dadurch dass sie auf unserem Grundstück einen eigenen Zwinger in der Zwingeranlage hat stets in großer Erwartungshaltung ist wenn ich in den Garten komme, kommt er jetzt zu mir, macht er jetzt was mit mir oder bin ich noch nicht dran, dann wird schon mal heftig dagegen geschimpft,auf worauf ich natürlich nicht eingehe, und wenn sie dann dran ist ist sie natürlich sehr motiviert, egal ob wir jetzt zur Fährte laufen, Fahrrad fahren, eine UO-Spieleinheit durchziehen , vorm Haus die Autotür aufsteht weil wir mit ihr wegfahren wollen oder nur ein simpler Schnüffelspaziergang ums Dorf angesagt ist, die Erwartungshaltung ist einfach größer als wenn der Hund die ganze Zeit um mich rumwuseln würde.

    „Wenn Du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Männer zusammen, um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre die Männer die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer. “

  • Pinguetta
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    • 9. August 2021 um 08:29
    • #305

    Meine Gedanken waren ähnlich wie die von Schafring, ICH bestimme wann, ob und was Harras und ich zusammen machen. Er fordert mich auch zum Spielen oder Kuscheln auf. Wenn es mir passt / gefällt, gehe ich drauf ein, sonst nicht.

    Harras *10.12.2015 / gest. 04.10.2024
    Mit einem kurzen Schwanzwedeln kann ein Hund mehr Gefühle ausdrücken, als mancher Mensch mit
    stundenlangem Gerede.”
    (Louis Armstrong)

  • Ruebchen
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    • 9. August 2021 um 08:47
    • #306

    Micha369 ich habe dir im Februar schon gesagt, dass du aufhören musst, mit dem Hund immer dann zu Arbeiten, wenn ER grade mal Lust hat und dich animiert. ;)

    Der Lernt, wie alle anderen hier schon richtig geschrieben haben, dass UO gemacht wird, wenn er will, und nicht wenn du willst. Blöderweise will er anscheinend nie zu "normalen" Tageszeiten, und da stehst du jetzt immerwieder an.

    Liebe Grüße,

    Nina mit A.J. & Ero 

  • SteffieY
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    • 9. August 2021 um 12:24
    • #307

    Lieber Micha369,

    höre auf Dein Gefühl. Du willst im Garten, im Wald oder wo auch immer üben? Dann mach das! Ich übe immer und über all, da ich möchte, dass die Hunde generalisieren. Ablenkungen und Dauer der Übungen werden natürlich gesteigert und auch immer der jeweiligen Tagesform angepasst, sowohl von mir als auch vom Hund.

    Höre auf Dein Bauchgefühl und das sowohl in der Unterordnung als auch bei der Fährte.

    Das ist Dein Leben und Dein Hund, also Deine Regeln.

    Lauf, Micha, lauf

    ... und Witus natürlich.

    <3 Menta vom Eichbaum *08.04.2021 <3

  • Schafring
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    • 9. August 2021 um 23:05
    • #308

    ja SteffieY richtig, ich wollte heute Abend runter in unseren Wiesengrund laufen um noch was UO zu trainieren, hab dann aber gesehen das am Bushäuschen neben unserem Garten, so 50m weg, 5 Nachbarn mit 2 Kindern waren und geratscht haben.

    Also Plan ändern, UO-Spiel im Garten, kein Zaun dazwischen und am Schluß dann die Nachbarn noch zur Gruppe "benutzt"

    Fazit:Planänderung geklappt, Hera war nicht abgelenkt nur Gruppe müssen wir noch mehr üben!

    „Wenn Du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Männer zusammen, um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre die Männer die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer. “

  • Cinja
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    • 10. August 2021 um 08:06
    • #309

    Was das "Wie" bestehen der BH angeht, würde ich es davon abhängig machen, ob du anschließend weitermachen möchtest oder ob dir die BH reicht.

    Im ersten Fall würde ich schon jetzt auf eine korrekte Ausführung hinarbeiten, im zweiten Fall reicht dir wahrscheinlich ein "irgendwie bestehen".

    Bedenken sollte man, dass am Prüfungstag noch mal eine andere Atmosphäre herrscht und man damit rechnen kann, dass nicht alles so klappt, wie es im Training geklappt hat. Und wenn man dann auf "irgendwie bestehen" hingearbeitet hat, kann es auch passieren, dass man nicht besteht.

    Ich wollte mit Crazy ursprünglich auch ein halbes Jahr eher die BH machen. Aber das wäre auf "irgendwie bestehen" hinausgelaufen. Da ich mit ihr aber weitermachen möchte, habe ich lieber weiter trainiert und die BH dann später gemacht. Und auch da haben wir nicht das abrufen können, was im Training geklappt hat. Andere Atmosphäre, mehr Leute, eigene Aufregung, das alles spielt dann mit rein.

    Deshalb würde ich lieber etwas länger üben und dann eine ordentliche BH ablegen.

    Crazy vom Special Highlight *03.05.2018

    Phaja von der Ellerbachbrücke *15.04.2006 - † 08.02.2018

  • Schafring
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    • 21. August 2021 um 13:51
    • #310

    und mit gewissen Rückschlägen ist beim UO Training auch zu rechnen:

    Ich war mir 100% sicher das Abrufen aus dem Platz klappt heute auch , wie schon oft vorher.

    Nun waren neue Leute mit neuem Hund auf der Terrasse des HuPla,und 2x ist Hera aus dem Platz an mir vorbeigesaust um zu schauen wer da nun jetzt wohl dort ist.

    Und vorher die Ablage und das Fußlaufen und Sitz hat wunderbar geklappt.

    Aber damit wird man wohl leben müssen beim Hundetraining.

    „Wenn Du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Männer zusammen, um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre die Männer die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer. “

  • Ruebchen
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    • 21. August 2021 um 14:37
    • #311

    Das passiert immer mal wieder Schafring

    Der erste Teil der Ausbildung besteht darin, dem Hund alle Übungen zu zeigen und abrufen zu können.

    Dann hat man aber erste die halbe Miete, der zweite große Teil besteht darin, den Hund noch mit allen Wassern zu waschen. ^^

    Wie alt ist deine Hera eigentlich?

    Liebe Grüße,

    Nina mit A.J. & Ero 

  • Schafring
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    • 21. August 2021 um 14:47
    • #312

    sie ist jetzt 2 Jahre und 2 Monate

    „Wenn Du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Männer zusammen, um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre die Männer die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer. “

  • Ruebchen
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    • 21. August 2021 um 14:55
    • #313

    Ja, mei die ist ja noch so jung... das ist genau das Wasch-Alter ^^ :thumbup:

    Liebe Grüße,

    Nina mit A.J. & Ero 

  • Micha369
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    • 5. September 2021 um 19:23
    • #314

    Eine Frage zum "Platz"-Kommando.

    Witus kann ein schönes, schnelles Platz wenn es um etwas geht für ihn, also wenn ich einen Ball in der Hand halte oder wenn er gerade schön aufmerksam und triebvoll neben mir Fuss läuft und erwartet, dass der Ball (oder das Leckerchen) gleich kommen wird.

    In anderen Situationen, z.B. wenn er ahnt, dass er jetzt eh nichts kriegt oder wenn er nicht ganz bei der Sache ist und lieber gucken will was hier sonst noch so auf dem Platz los ist dann macht er schon mal ein recht behäbiges "Platz".

    Das gefällt uns natürlich nicht. Ich kann ja nun nicht ständig mit einem Ball herumrennen. Und man ist ohnehin der Meinung, dass der Hund mehr für seinen Hundeführer alles schön machen sollte als für einen Ball oder Leckerchen. Ich glaube jedoch, dass Leckerchen oder Ball unbedingt erforderlich ist. Weil Hunde machen wohl nichts für umsonst oder nur mir zu liebe. Das wäre mir zu viel Vermenschlichung.

    Ich glaube auch hier, dass die Meinung "Der Hund soll es für mich schön machen" auch aus Zeiten kommt in denen wenig mit dem Hund geübt wurde und dann viel mit Zwang, oder liege ich da falsch?

    Irgendwo sah ich mal ein Video (Glaube von CaniKult) dass man eigentlich den Hund immer etwas für seine Arbeit geben muss, sein ganzes Leben lang. Hier vertritt man die Meinung, dass es doch ausreichen sollte, den Hund schön langsam und ruhig zu streicheln und mit Worten zu loben. Aber trifft das zu (zumal Witus ja noch relativ jung ist mit seinen 16 Monaten)? Ich glaube, ich darf nie vergessen, den Hund genügend oft mit seinem Ball zu belohnen ansonsten riskiere ich, dass er mit der Zeit lustloser und langsamer wird. Und mit Leinenrucks und Klapse zwischen die Ohren, will ich eigentlich überhaupt nicht versuchen den Hund wieder schneller zu machen.

    Jetzt wurde mir jedoch gesagt, dass mein Hund sich nicht schön ins Platz legt (bei der BH-Vorbereitung).

    Helfe ich ihn jedoch über Körperhilfen oder mit Bällchen dann ist es auch wieder nicht richtig.

    Es ist total schwierig die Hilfen abzubauen und den Hund dennoch hochmotiviert zu halten für ein schnelles "Platz". Viele geben dem Hund einfach einen Klaps, welchen der Hund beim nächsten Mal vermeiden will und sich dann mal schneller ins Gras wirft. Finde ich aber eigentlich nicht so schön. Ich hatte ja versucht, alles vom Welpenalter an mit positiver Verstärkung aufzubauen.

  • FlatSnow1639
    Gast
    • 5. September 2021 um 20:04
    • #315

    Solche Hilfen baut man ja auch nicht in zwei Wochen ab, das kann Monate dauern.

    Wenn Brummi ein Kommando nicht befolgt, dann weil er wegen irgendwas abgelenkt ist, sonst macht der alles, selbst wenn’s keine Belohnung gibt und er das mehr als genau weiß. 🤔

    Also befolgt Witus deine Kommandos auch ohne Ablenkung nicht, weil er weiß, es wartet keine Belohnung? Was man dann macht weiß ich ehrlich gesagt nicht. Aber ich vermute, dass der Hund einen dann nicht all zu ernst nimmt und nein, mit Kopfschlägen wird er einen nicht ernster nehmen, sondern für unberechenbar halten.

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