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Vorbereitung zur Begleithundeprüfung...

  • Micha369
  • 15. Mai 2021 um 20:06
  • Axman
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    • 30. April 2024 um 14:55
    • #526

    ..... und alles Üben und variieren nützt nichts, wenn der Hund die Kommandos nicht versteht.

    <3 :)

    LG Angie

    Axel geb 2019

    Ioshy geb 2025

  • Mona
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    • 30. April 2024 um 15:39
    • #527
    Zitat von Axman

    ..... und alles Üben und variieren nützt nichts, wenn der Hund die Kommandos nicht versteht.

    <3 :)

    Das ist natürlich die Grundlage, die Positionen müssen sicher sein, unabhängig vom Bild. Das kann man parallel ganz viel auf der Stelle üben.

  • Kathy
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    • 30. April 2024 um 15:42
    • #528
    Zitat von Axman

    ..... und alles Üben und variieren nützt nichts, wenn der Hund die Kommandos nicht versteht.

    <3 :)

    Das sie sie gar nicht versteht würde ich nicht sagen.

    Ich glaube Secans hats auf den Punkt gebracht!

    Zitat von Secans

    Mein Bild ist, dass der Hund einfach sehr gerne die technischen Übungen macht, lieber als die Fußarbeit und noch nicht das klarste Bild darüber hat, wann die Übungen dran kommen.

    Mit austricksen meinte ich, dass sie ja schon in Erwartung ist, wenn die Leine abgemacht wird. Heißt aber für mich im Umkehrschluss, hab ich eine Schleppleine dran, um den Hund daran zu hindern sich zu früh hinzusetzen, ist sie ja an der Leine. Weißt du was ich meine?

    Andererseits geht es ja schon los, wenn ich angehe, sie verhaut ja schon die Entwicklung, in dem sie zögerlich mit geht und auf das Kommando wartet.

  • Online
    Secans
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    • 30. April 2024 um 15:50
    • #529
    Zitat von Kathy

    Mit austricksen meinte ich, dass sie ja schon in Erwartung ist, wenn die Leine abgemacht wird. Heißt aber für mich im Umkehrschluss, hab ich eine Schleppleine dran, um den Hund daran zu hindern sich zu früh hinzusetzen, ist sie ja an der Leine. Weißt du was ich meine?

    Andererseits geht es ja schon los, wenn ich angehe, sie verhaut ja schon die Entwicklung, in dem sie zögerlich mit geht und auf das Kommando wartet.

    Also, es wären zwei Leinen am Hund. Eine Leine für die Hilfsperson, eine Leine für dich.

    Wenn sie schon zögerlich mitgeht, würde ich die Hilfsleine ans Hetzhalsband machen und dann die Leine normal über den Rücken, Hilfsperson 2-3 Meter hinterm Hund. Und wenn sie zögerlich wird, würde ich sie von der Hilfsperson blockieren lassen und du läufst ihr weg, drehst dich um und frustest sie mit der Belohnung und gehst dann wieder mit ihr los und belohnst sie direkt nach 2-3 guten Schritten.

  • Kathy
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    • 30. April 2024 um 15:51
    • #530
    Zitat von Mona

    Ich würde viel die Entwicklung zu den Übungen bestätigen, also quasi immer kurz bevor sie das unerwünschte Verhalten zeigt, dann verschiebst du die Erwartung wieder mehr ins Fuß. Wenn du dann doch mal zu spät bist und sie nachhängt oder sich setzt/hinlegt würde ich als negative Strafe schnell nach rechts weglaufen und sie dabei mit dem Futter bzw. Spielzeug, was du zum bestätigen nimmst, ärgern. Das ganze nicht ernst sondern lustig, damit die Stimmung nicht kippt. Wenn sie dir vorgreift macht sie das ja weil sie es richtig machen möchte und nicht um dich zu ärgern. Bei einem sensiblen Hund bekommst du sonst schnell ein Problem, wenn du da schimpfst, weil sie nicht versteht warum.

    Den Ansatz finde ich toll.

    Ich füttere momentan beim Fuß gehen recht viel, hat auch die Fußarbeit schon viel gebracht, sie geht enger und aufmerksamer mit. Aber das mach ich natürlich auch bei der Entwicklung zu den Übungen. Heißt also ich bestätige ja die Fußarbeit vor der Übung schon. Aber ich muss mal genau aufpassen, ob das nicht wieder so ein unbewusster Fehler von mir ist und ich bestätige da eben nicht so viel wie sonst, weil ich ja gedanklich schon beim Absitzen zb bin. Da werde ich jetzt mal verstärkt ein Auge drauf haben!

    Mit dem weglaufen hab ich etwas bedenken das sie das nicht als "Strafe" ansieht, sondern eher als Lustiges Bestätigungsspiel. :/

    Aber vielleicht liege ich mit dieser Annahme auch falsch.

    Bezüglich schimpfen bin ich ganz bei dir, man überlegt halt so ein bißchen herum, aber ich glaube das ist gerade für einen Hund wie Kiara der falsche Weg.

  • Online
    Secans
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    • 30. April 2024 um 15:54
    • #531

    Es soll auch keine Strafe sein ihr wegzulaufen, sondern die Fußarbeit intensiver machen :)

    Und im weglaufen wird nicht bestätigt, sondern die Übung neu angesetzt.

  • Kathy
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    • 30. April 2024 um 16:00
    • #532
    Zitat von Secans
    Zitat von Kathy

    Mit austricksen meinte ich, dass sie ja schon in Erwartung ist, wenn die Leine abgemacht wird. Heißt aber für mich im Umkehrschluss, hab ich eine Schleppleine dran, um den Hund daran zu hindern sich zu früh hinzusetzen, ist sie ja an der Leine. Weißt du was ich meine?

    Andererseits geht es ja schon los, wenn ich angehe, sie verhaut ja schon die Entwicklung, in dem sie zögerlich mit geht und auf das Kommando wartet.

    Also, es wären zwei Leinen am Hund. Eine Leine für die Hilfsperson, eine Leine für dich.

    Wenn sie schon zögerlich mitgeht, würde ich die Hilfsleine ans Hetzhalsband machen und dann die Leine normal über den Rücken, Hilfsperson 2-3 Meter hinterm Hund. Und wenn sie zögerlich wird, würde ich sie von der Hilfsperson blockieren lassen und du läufst ihr weg, drehst dich um und frustest sie mit der Belohnung und gehst dann wieder mit ihr los und belohnst sie direkt nach 2-3 guten Schritten.

    Ah da ist ein wichtiger Hinweis verloren gegangen. Mit Leine ist das Thema nicht gegeben. Für Kiara heißt Leine ab = Positionen. Mit Leine läuft sie sauber mit.

    Daher steht auch auf meiner Liste in nächster Zeit immer wieder die Übungen mit Leine. Muss ja kein herein rufen ans Platz anschließen. Ich kann das nicht ab, wenn der Hund mit Leine dran herum läuft. Das ist eine Eigenart von mir und kommt noch aus Finas aktiven Zeiten. Die ist keine Schritt gelaufen wenn die Leine zwischen den Beinen rumflatterte. Oder maximal ganz schief und vorsichtig um ja nicht an die Leine zu kommen mit dem Hinterbeinen. Ist natürlich etwas hinderlich für ein freudiges heran kommen.

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    Secans
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    • 30. April 2024 um 16:04
    • #533

    Also, du machst deine Leine dann schon ab vorher, damit es so ist, wie der Fehler auftritt.

    Mit dem Abrufen würde ich das sowieso nicht verbinden, sondern an dem Punkt arbeiten, bei dem das Problem ist. Wenn sie so sehr auf die Übung drängt, würde ich die Übung selbst nicht schimpfen, ist doch schön dass sie so gerne Sitz zeigt.

    Ich würde wie gesagt die Fußarbeit intensiver machen und mit passiver Begrenzung arbeiten.

    Aber es führen natürlich viele Wege nach Rom, wobei das bestätigen der Entwicklung natürlich vor der Übung erfolgt.

  • Mona
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    251
    • 30. April 2024 um 16:30
    • #534
    Zitat von Secans
    Zitat von Kathy

    Mit austricksen meinte ich, dass sie ja schon in Erwartung ist, wenn die Leine abgemacht wird. Heißt aber für mich im Umkehrschluss, hab ich eine Schleppleine dran, um den Hund daran zu hindern sich zu früh hinzusetzen, ist sie ja an der Leine. Weißt du was ich meine?

    Andererseits geht es ja schon los, wenn ich angehe, sie verhaut ja schon die Entwicklung, in dem sie zögerlich mit geht und auf das Kommando wartet.

    Also, es wären zwei Leinen am Hund. Eine Leine für die Hilfsperson, eine Leine für dich.

    Wenn sie schon zögerlich mitgeht, würde ich die Hilfsleine ans Hetzhalsband machen und dann die Leine normal über den Rücken, Hilfsperson 2-3 Meter hinterm Hund. Und wenn sie zögerlich wird, würde ich sie von der Hilfsperson blockieren lassen und du läufst ihr weg, drehst dich um und frustest sie mit der Belohnung und gehst dann wieder mit ihr los und belohnst sie direkt nach 2-3 guten Schritten.

    Da wäre ich vorsichtig mit dem schnellen Bestätigen nach dem Fehler. Wenn du das zwei dreimal machst ist es wahrscheinlich kein Problem, aber so bekommst du auch ganz schnell eine Verhaltenskette, weil du den Fehler mit belohnst. Entweder du gehst dann wieder mindestens so lange Fuß wie vor dem Fehler bevor du bestätigst oder du fängst die Übung komplett neu an.

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    Secans
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    • 30. April 2024 um 16:55
    • #535
    Zitat von Mona

    Da wäre ich vorsichtig mit dem schnellen Bestätigen nach dem Fehler. Wenn du das zwei dreimal machst ist es wahrscheinlich kein Problem, aber so bekommst du auch ganz schnell eine Verhaltenskette, weil du den Fehler mit belohnst. Entweder du gehst dann wieder mindestens so lange Fuß wie vor dem Fehler bevor du bestätigst oder du fängst die Übung komplett neu an.

    Ich scheine mich falsch auszudrücken, man setzt die Übung danach natürlich neu an. Ich würde dann aber keine 10 Schritte Entwicklung gehen, sondern den Hund dann bestätigen, wenn er es auch gut macht. Also nach 2-3 Schritten Entwicklung.

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    • 30. April 2024 um 17:00
    • #536

    Wobei es dabei jetzt nicht darum geht, dass der Hund einen Fehler macht, sondern man damit eher ein nachhängen oder eine zögerliche Fußarbeit arbeitet. Hier sind wir ja gar nicht mehr beim vorgreifenden Sitz. Damit muss man natürlich dosiert umgehen, ähnlich wie mit einer Peitsche oder dem bellen lassen, was man ja auch nicht im Dauerbetrieb verwendet.

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    • 30. April 2024 um 17:01
    • #537

    Viel mehr sollte der Hund hierfür seine Position auch wirklich verstanden haben, weil sich diese Position verstärken wird. Ein Hund der bedrängt, bedrängt damit noch mehr. Die vorarbeit muss sauber sein.

  • Kathy
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    • 30. April 2024 um 17:11
    • #538
    Zitat von Secans

    Also, du machst deine Leine dann schon ab vorher, damit es so ist, wie der Fehler auftritt.

    Ja genau, mit Leine macht sie eine schöne Fußarbeit, absitzen und ablegen - wenn wir es den mit Leine machen - auch gut.

    Aber Trainingsdefizite zeigen sich halt besonders in Prüfungen (dann weiß man zumindest woran man arbeiten muss) und da hat sie die Freifolge eben teilweise in den Sand gesetzt, weil sie nach dem ableinen der Meinung war jetzt kommen die Positionen und hat sich nach ein paar Schritten mal hingesetzt. Ich sie mir wieder mit Fuß heran geholt, weiter gelaufen. Hund denkt, ok Sitz war nicht gewollt, aber vielleicht Platz! Setzt nach ein paar Schritten wieder an, da war ich aber schon auf der Hut und hab gleich wieder ran geholt. Den Rest der Freifolge war dann wieder toll, da hat sie dann kapiert wie machen jetzt keine Positionen. Platz nach dem Sitz war wieder selbstständig vom Hund, da wusste sie ja nach dem Sitz kommt Platz! Und diesen Teufelskreis gilt es zu durch brechen.

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    Secans
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    • 30. April 2024 um 17:16
    • #539

    Das Prüfungsproblem kenne ich, meine Hündin würde gerne das Umwechseln vorgreifen in Prüfungen.

    Da gibt es eben verschiedene Ansätze, passt ja zu jedem was anderes. Ich mag es die Positionen mit der Leine zu verstärken, sobald ich weiß, dass der Hund es grundsätzlich gut kann.

    Natürlich variiere ich genauso mit Belohnungen, es ist bloß ein weiteres Werkzeug damit der Hund noch mehr Verständnis entwickelt und hat sich bei uns sehr gut bewährt um diese Problematik zu arbeiten.

    Bei anderen Hunden klappt natürlich wieder anderes :)

  • Axman
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    • 30. April 2024 um 18:41
    • #540
    Zitat von Kathy

    Das sie sie gar nicht versteht würde ich nicht sagen.

    Ich neige dazu bei solchen Problemen eher nicht am offensichtlichen Problem, sprich, der kompletten Übung zu arbeiten sondern einen (oder drei) Schritt zur Basis zurückzugehen. Meistens liegt es bei sowas eher an den Basics und es überrascht immer wieder wie weit man manchmal zurückgehen muss. Deshalb schrieb ich von den Trockenübungen.

    Es hört sich fies an, wenn jemand sagt "dein Hund versteht das Stimmkommando für Sitz oder Platz nicht" aber es ist kein Witz. Ein Stimmkommando gilt als verstanden, wenn der Hund es komplett unabhängig von der Position des HF (auch ausser Sicht) und unabhängig von der Position des Hundes oder des Ortes zweifelsfrei ausführen kann. Wenn er Sitz auch nicht auf Wörter wie Blitz oder Schnitz oder Fritz macht.

    Ich mach ne Challenge 8)

    LG Angie

    Axel geb 2019

    Ioshy geb 2025

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