Was sagt die Größe der Pfoten über die zu erwartende Größe des Welpen aus?

  • Bevor wir Pradas Tagebuch nun weiter entweihen (und ja, daran bin ich schuld), dachte ich, dass wir und besser in einem eigenen Fred weiter austauschen ;)


    Ich war ja bei Chia ein bisschen verunsichert, weil sie eigentlich - aus meiner Sicht - als Welpe ziemlich kleine Pfötchen hatte und ich bis dato an die Regel glaubte, dass die Größe der Pfoten verraten, wie groß der Hund mal wird.


    Inzwischen habe ich aber so viele Texte gelesen, aus denen hervorgeht, dass die Pfotengröße des Welpen nichts über die zu erwartende Größe des erwachsenen Hundes aussagt.


    Ich habe mir dann so meine Gedanken gemacht und festgestellt, dass Chia trotz ihrer "Katzenpfötchen" eine normale Hündinnengröße von 60 cm Schulterhöhe erreichte, während Benes Pfoten auch die eines Leonbergers mit 85 cm Schulterhöhe sein könnten.


    Ich schrieb es an anderer Stelle schon: Als ich mal nach einem Regenschauer, der den Sandboden ziemlich aufgeweicht hatte, mit einer Gassifreundin unterwegs war und Benes Pfoten tiefe und große Eindrücke im Geläuf hinterließen, meine die Gassifreundin: "Wenn hier jemand langläuft, der Benes Spuren sieht, informiert der das Forstamt, dass hier im Wald ein Braunbär wohnt!"


    Bene ist 64 cm hoch, aber wie ich schon schrieb: Sie lebt auf sehr großen Pfoten ;)

    Ihr Berner-Sennen-Aussi-Mix-Freund Lemmy ist noch etwas größer als Bene und hat deutlich kleinere Pfoten:



    Meine Leoline Bommeline hatte auch eher kleine Pfoten und wer an die Pfotentheorie glaubte und sie als Welpe kannte, zweifelte auch, dass sie größer als 65 cm wird ... sie wurde 74 cm hoch - mit zwei Jahren und Körmaß gemessen:


    Bommeline mit 15 Wochen:


    ... und Chias Katzenpfötchen mit auch ca. 15 Wochen:

  • eine Tendenz gibt es sicher: Große Pfoten als Welpe heißt, dass er sicherlich nicht untermaßig wird.


    Aber bei kleinen Pfoten kann ja immer noch ein hochgewachsener, sehr schlanker Hund herauskommen (wenn wir jetzt Deine Frage mal rasseübergreifend auffassen).


    Bei der Rasse DSH ist die Welpenpfotengröße noch aussagekräftiger, denke ich.

  • Ich hab hier Brummis Pfoten mit ca. 3-4 Monaten:






    Als Baby hatte er kleine Pommesstampferchen:

    (Einmal 7 Wochen und einmal 8 Wochen)



    Ich finde, dass er jetzt recht kleine Füße hat und er ist definitiv etwas größer als 65cm.




    Ich denke, dass ein schwerer Hund grundsätzlich größere Pfoten hat als ein leichterer, glaube aber nicht, dass das arg davon abhängig ist, Menschen haben ja auch die unterschiedlichsten Füße, egal wie groß oder klein die jetzt sind. Es gibt Tendenzen, ja, aber nichts festgeschriebenes, denke ich.

  • Micha369

    eine Tendenz gibt es sicher: Große Pfoten als Welpe heißt, dass er sicherlich nicht untermaßig wird.


    Bei der Rasse DSH ist die Welpenpfotengröße noch aussagekräftiger, denke ich.

    Genau der These wird von Fachleuten widersprochen.

    Das kann gern sein, ich bin ja auch kein Fachmann. :)



    Azemba

    Es scheint als ob Brummi damals sehr große Pfoten hatte, die wirkten gegen Deine zierliche Hand ja wie Tatzen. :D Sag mal, ist Brummi für einen DSH untermaßig? ;)


    Und sag mal, auf dem letzten Bild sieht man an der linken Hinterhand so eine Kralle abstehen. Das sieht komisch aus. :huh:

  • Sag mal, ist Brummi für einen DSH untermaßig? ;)

    Was meinst du mit untermaßig?


    Und sag mal, auf dem letzten Bild sieht man an der linken Hinterhand so eine Kralle abstehen. Das sieht komisch aus. :huh:

    Ja, er hat Afterkrallen und zu allem Übel sind die nicht mal verknöchert. 😩 Die kannste einmal um den ganzen Fuß rumbiegen und nein, das tut ihm nicht weh.

    Gehen wir dann irgendwann joggen/wandern, bekommt er Bandagen an, damit er nicht hängen bleibt, sonst kann es sein, dass das komplette Dings mangels Knochen abreißt.


  • Würde überlegen, die mit entfernen zu lassen, wenn er kastriert wird. Gerade weil sie nicht verknöchert sind und doch Verletzungspotential haben. Nur so ein Gedanke… 🙂

    Einmal editiert, zuletzt von Cinja ()

  • Also bei unseren Hunden hat das mit den Pfoten bisher immer gestimmt. :/

    Irko und Aiko hatten als Welpe sehr große Pfoten, beide waren über 70cm.

    Bei Aki wissen wir daß nicht, weil er ja schon 14 Monate war als er zu uns kam.

  • Würde überlegen, die mit entfernen zu lassen, wenn er kastriert wird. Gerade weil sie nicht verknöchert sind und doch Verletzungspotential haben. Nur so ein Gedanke… 🙂

    Nee, Bauch-OP und Hoden hinten raus sind schon genug Schmerzen beim laufen. Wenn dann noch die Füße weh tun… 😩 Er liegt ja so schon eine ganze Weile in Narkose, da mag ich das nicht noch weiter ausdehnen. Hatte aber auch mehrmals drüber nachgedacht, bevor ich mich dann doch dagegen entschied. Sie stören ihn auch nicht, nur wenn wir dann wirklich Sport machen, kommen Bandagen drüber. :)


    Ich glaube, so lange die nicht verletzt sind, werden die sowieso nicht entfernt. Ist genau so „illegal“ wie Kastration ohne Grund. 🤔

  • M. W. ist die Amputation der Daumenkralle verboten. Afterkralle meine ich nicht.


    Wenn sie keine Probleme macht, ist es ja gut. Aber manche Hunde bleiben ja ständig damit hängen und verletzen sich.

  • Ich schneide und feile die auch. Mit wurde mal gesagt, dass man die bei neugeborenen Welpen wohl bis zum 3. Lebenstagen einfach abschneiden darf, denn auf dem Hundeplatz wurde ich gefragt, aus welcher Zucht er käme, dass der die noch hätte, das würde man einfach abschneiden, täte auch gar nicht weh und würde nicht bluten. Ehm, nein danke. 😳


    Afterkralle ist aber auch verboten, wenn es keine Indikation gibt, zählt auch als Körperteil.

  • Nelli hat auch so eine Kralle, natürlich rasseentsprechend viel kleiner, aber die entzündet sich manchmal auch, aber das kam erst im Laufe der letzten Jahre. Ich würde sie auch wegmachen lassen Azemba. Sie haben immer das Potential sich zu entzünden und da mach mal einen Verband drauf, dass der hält oder Aslan dann nicht immer wieder einen Trichter braucht, bis die wieder verheilt sind. Da braucht es halt nicht viel, weil sie schnell mal nach oben oder seitlich gebogen sind und schon hat man den Salat.