Kennt jemand die Blutlinie dieser Hündin?

  • Meiner wäre z.B. dort durchgedreht 8| ... ich sollte das dringend trainieren. Auch Leineziehen ist immer noch ein Thema. Derzeit wieder vermehrt, da offensichtlich heiße Hündinnen unterwegs. Wir haben (noch) keinen tippitoppi erzogenen Schäferhund :(

  • Meiner wäre z.B. dort durchgedreht 8| ... ich sollte das dringend trainieren. Auch Leineziehen ist immer noch ein Thema. Derzeit wieder vermehrt, da offensichtlich heiße Hündinnen unterwegs. Wir haben (noch) keinen tippitoppi erzogenen Schäferhund :(

    Muss nicht sein. Solche Veranstaltungen sind oft "erschlagend" für viele Hunde. Sie werden quasi überflutet mit Reizen, weshalb es oft total gut klappt. Meine Hündin ist auch eher reizoffen und neigt eigentlich zum hochfahren. Deshalb nehme ich sowas auch eher nicht als Maßstab für den Alltag. Zu mal das bei uns kein Alltag ist und die Jagerei-Bestrebungen wesentlich anstrengender sind ^^ Da ist bei uns aktuell im Herbst die simple Flur wieder ein Thema. Wildreize sind halt einfach viel aufregender als Pommesgeruch :D

  • Die Regeln in unserer Gesellschaft sind ja für alle Hunde gleich.

    In der Natur darf nicht gejagt werden, andere Menschen wie Jogger, Radfahrer, spielende Kinder haben immer das Recht, unbehelligt ihr Ding machen zu können.
    Da gilt wie im Straßenverkehr, das auf den schwächeren immer Rücksicht genommen werden muss.

    Für mich ist da nix subjektiv.

    Wenn mein Hund also nicht so "funktioniert", das er von sich aus diese Regeln einhält, bedarf es Erziehung und/oder Zwang. Am Ende hat der Mensch immer Priorität.

    So hab ich es zumindest bislang verstanden.

    Bedeutet im Umkehrschluss: Je besser mein Hund erzogen ist und in der Gesellschaft funktioniert, um so mehr Freiheiten kann ich ihm geben und um so mehr Spaß hat er. :)

  • Ohhh, dazu mag ich Klugscheißern.

    Ritualisieren gibt es zum Beispiel auch in der Brunft beim Rotwild. Diese Kämpfe sind ebenfalls stark ritualisiert, Verletzungen kommen dabei in Folge von Unfällen vor, nicht, weil die sich verletzen wollen.

    Und Unfälle können leider passieren. Ich bin auch beim Kampfsport schon falsch abgerollt oder ungünstig vom Pferd gefallen. Da bringen solche Sportarten einfach mehr Verletzungsgefahr mit sich als Schachspielen ^^

    Unser SD-Helfer ist u.A. mein Partner. Mit dem liegen die Hunde abends auf dem Sofa und wir hatten daheim noch nie eine blöde Situation, obwohl wir SD sogar im Garten machen.


    Ich möchte dich nicht überzeugen! Fand das aber mit dem Rotwild einfach so Interessant bei einem Vortrag am Wochenende, das ich es erwähnen musste :)

  • Meiner wäre z.B. dort durchgedreht 8| ... ich sollte das dringend trainieren. Auch Leineziehen ist immer noch ein Thema. Derzeit wieder vermehrt, da offensichtlich heiße Hündinnen unterwegs. Wir haben (noch) keinen tippitoppi erzogenen Schäferhund :(

    Was ist denn durchdrehen?

    und sorry aber wenn ein Hund beispielsweise äußert, du Herrchen mir wird es zu viel. Ist der dann nicht erzogen?

    Zu deiner Frage Filler, mein Hund ist alles aber nicht perfekt und schon gar nicht tippi toppi.

    Der fand von Haus aus seit dem er klein war alle Menschen Scheiße. Und trotzdem kann ich ihn überall mit hinnehmen. Er findet Menschen immer noch blöd, aber er bellt oder springt sie nicht an. Um nur mal ein Beispiel zu nennen. Leine ziehen ist ein Thema, ja es nervt mich, aber als Problem seh ich es nicht an. Meine subjektive Sicht. Die darf jeder anders sehen und handhaben. Und das meiste was du genannt hast, trainiere ich nicht extra. Was ich trainiere ist kein pöbeln/Rückruf und lockere Leine. Mehr nicht.

  • Meiner wäre z.B. dort durchgedreht 8| ... ich sollte das dringend trainieren. Auch Leineziehen ist immer noch ein Thema. Derzeit wieder vermehrt, da offensichtlich heiße Hündinnen unterwegs. Wir haben (noch) keinen tippitoppi erzogenen Schäferhund :(

    Muss nicht sein. Solche Veranstaltungen sind oft "erschlagend" für viele Hunde. Sie werden quasi überflutet mit Reizen, weshalb es oft total gut klappt. Meine Hündin ist auch eher reizoffen und neigt eigentlich zum hochfahren. Deshalb nehme ich sowas auch eher nicht als Maßstab für den Alltag. Zu mal das bei uns kein Alltag ist und die Jagerei-Bestrebungen wesentlich anstrengender sind ^^ Da ist bei uns aktuell im Herbst die simple Flur wieder ein Thema. Wildreize sind halt einfach viel aufregender als Pommesgeruch :D

    Wie geht man mit diesen Reizen um, bzw. wie trainiert man es das ein eher reizoffener Hund ruhig und kontrollierbar bleibt?

    Bei Pepper haben wir es über das Spiel und "wir sind geiler als der Hase" gelöst.
    Pepper ist aber auch echt ein ruhiger Hund mit niedriger ...ich weiß gar nicht wie man das nennen soll...naja, er macht halt was wir wollen. :D

  • Die Hundeverordnungen werden da ja auch immer strenger. Auch ein freundliches anspringen kann zu einer Einstufung führen, weil ein angesprungener Mensch stürzen kann. Auch eine freundliche Absicht kann gefährlich sein.

    Ein Radfahrer darf aber natürlich nicht einfach meinen Hund anfahren, nur, weil ich nicht schnell genug angeleint habe. Wir haben alle Rücksicht zu nehmen. Genauso müssen Eltern wiederum auf ihre Kinder achten und können uU eine Mitschuld bekommen, wenn etwas passiert.

  • Für mich bleibt auch, wenn Sportschiessen ein Sport ist die Waffe eine Waffe und ist auch nie mit einem Handball gleichzusetzen.

    O.K., hier bin ich jetzt raus, wenn derartige Vergleiche gezogen werden. Weil da ist jeglicher Austausch nutzlos und somit Zeitverschwendung. Die investiere ich dann lieber in nette Gespräche mit Freunden und Bekannten, die ihre auf den Menschen scharf gemachten Sporthunde 8) als Schulhunde täglich mit in ihre Klassen nehmen (in einem Fall sogar in eine Schule für Kinder mit geistigen und körperlichen Behinderungen) bzw. in einen Ausbildungsbetrieb für schwer integrierbare Jugendliche oder eine Wohngruppen für geistig behinderte Erwachsene. Vielleicht gibt es ja irgendwelche Neuigkeiten über irgend ein Blutbad...

  • Für mich bleibt auch, wenn Sportschiessen ein Sport ist die Waffe eine Waffe und ist auch nie mit einem Handball gleichzusetzen.

    O.K., hier bin ich jetzt raus, wenn derartige Vergleiche gezogen werden. Weil da ist jeglicher Austausch nutzlos und somit Zeitverschwendung. Die investiere ich dann lieber in nette Gespräche mit Freunden und Bekannten, die ihre auf den Menschen scharf gemachten Sporthunde 8) als Schulhunde täglich mit in ihre Klassen nehmen (in einem Fall sogar in eine Schule für Kinder mit geistigen und körperlichen Behinderungen) bzw. in einen Ausbildungsbetrieb für schwer integrierbare Jugendliche oder eine Wohngruppen für geistig behinderte Erwachsene. Vielleicht gibt es ja irgendwelche Neuigkeiten über irgend ein Blutbad...

    Waschbär
    Das war immer noch die Begründung für meine Formulierung, das ich das Risiko für mich nicht eingehen möchte.

    Wenn es aus Deiner Sicht kein Risiko gibt, ist das doch ok und das akzeptiere ich doch auch.

    Der Austausch würde z.B. darin bestehen, das man sich den Bedenken seines Diskussionspartners öffnet und sich ihnen nicht entzieht.
    Das der Schutzdienst "als Sport" in der Vergangenheit Verruf geraten ist und jetzt z.B. öffentlichkeitswirksam in Vielseitigkeitssport umfirmiert wurde, ist dann vermutlich nur zufällig passiert.
    Das es Risiken gibt, wenn im Verein nicht penibel auf Eignung von Hund & Halter geachtet wird, ist vermutlich auch meiner laienhaften Phantasie entsprungen.

    Ich wiederhole mich: Nicht jeder ausgebildete Hund ist ein Killer und wird vermutlich nie jemandem etwas tun.

    Meine Vergleich waren getriggert durch Unverständnis bez. des Kernargumentes.

    Wir können es aber dabei belassen wenn Du möchtest.


    Nebenbei: Ich bin nett! ;) Ja, ich bin kritisch und hinterfrage in alle Richtungen. Ich habe einen Schäferhund und muss mich jeden Tag beim Gassigehen kritischen Fragen stellen.

    Und weißt was ich mache? Ich zeige Verständnis für Unwissenheit, Erfahrungsmangel und/oder einfach Interesse.
    Der Tenor ist immer gleich: "Ach, der ist aber lieb. Ich bin ja mal von nem Schäferhund gebissen worden...! Aber der ist ja lieb."

    Mehr kann ich nicht tun, nämlich das Image des Schäfis in meinem Wirkungskreis versuchen zu reparieren.
    Das geht nur nicht, wenn man sich persönlich angepisst fühlt.

    Also, wenn es so ist wie Du sagst, das alle Sportschäfis mit Vielseitigkeitsausbildung praktisch Therapiehunde sind, dann hast Du Recht und ich habe hier nichts kritisch zu hinterfragen...

  • es gibt extra Therapiehunde Ausbildungen und das hat nix aber auch absolut gar nix mit Hundesport am Hut. Und das man einen Sporthund nicht mit auf die Arbeit nehmen kann hat auch keiner hier gesagt. Wobei ich glaube, dass es da Linien gibt mit denen man das besser bleiben lassen sollte.

    Einmal editiert, zuletzt von Ellionore ()

  • es gibt extra Therapiehunde Ausbildungen und das hat nix aber auch absolut gar nix mit Hundesport am Hut. Und das man einen Sporthund mit auf die Arbeit nehmen kann hat auch keiner hier gesagt. Wobei ich glaube, dass es da Linien gibt mit denen man das besser bleiben lassen sollte.

    Machst Du das an der "Linie" fest ? Django ist kein "einfacher" Hund - und sicher noch nicht tippitoppi ausgebildet, aber er kommt trotzdem mit ins Büro und weiß sich hier (meistens) zu benehmen ;)

  • es gibt extra Therapiehunde Ausbildungen und das hat nix aber auch absolut gar nix mit Hundesport am Hut. Und das man einen Sporthund mit auf die Arbeit nehmen kann hat auch keiner hier gesagt. Wobei ich glaube, dass es da Linien gibt mit denen man das besser bleiben lassen sollte.

    Machst Du das an der "Linie" fest ? Django ist kein "einfacher" Hund - und sicher noch nicht tippitoppi ausgebildet, aber er kommt trotzdem mit ins Büro und weiß sich hier (meistens) zu benehmen ;)

    Naja ich würd schon zwischen Büro und einer Wohngruppe für Menschen mit Handycap unterscheiden. Ich sage ja auch nicht blos nicht mit LZ versuchen, aber ich denke es gibt einfach dafür bessere Alternativen. Und wenn würde ich eher was gemässigtes nehmen. Da stecke ich aber nicht drin, bzw. bin ich nicht im Thema so drin. Aber würde dann wohl eher nach Hunden bzw. Züchtern schauen die wie Kleine Mama Rettungsarbeit machen.

  • Für mich bleibt auch, wenn Sportschiessen ein Sport ist die Waffe eine Waffe und ist auch nie mit einem Handball gleichzusetzen.

    O.K., hier bin ich jetzt raus, wenn derartige Vergleiche gezogen werden. Weil da ist jeglicher Austausch nutzlos und somit Zeitverschwendung. Die investiere ich dann lieber in nette Gespräche mit Freunden und Bekannten, die ihre auf den Menschen scharf gemachten Sporthunde 8) als Schulhunde täglich mit in ihre Klassen nehmen (in einem Fall sogar in eine Schule für Kinder mit geistigen und körperlichen Behinderungen) bzw. in einen Ausbildungsbetrieb für schwer integrierbare Jugendliche oder eine Wohngruppen für geistig behinderte Erwachsene. Vielleicht gibt es ja irgendwelche Neuigkeiten über irgend ein Blutbad...

    Ach und noch etwas, in über 20 Jahren arbeiten im sozialen Bereich, gab es nie Therapiehunde oder Besuchshunde aus der dsh Ecke. Weder in der Behindertenhilfe noch im Pflegeheim und schon gar nicht in der Schule.

  • Ich bin mit Rae jeden Sonntag im Pflegeheim. :thumbup:

    Sie ist zwar kein ausgebildeter Therapiehund, aber (lt. Pflegepersonal und Heimleitung) benimmt sie sich so.

    Für die Alten und Pflegebedürftigen ist sie eine tolle Abwechslung und es ist kaum zu glauben wie viele von denen einen Schäferhund für einen tollen Hund halten. Sie zaubert selbst manchem Demenzerkrankten ein Lächeln ins Gesicht.

    In der Grundschule hier in der Nähe waren wir auch schon mehrfach zu Gast.


    LG Terrortöle