AUS!.....oder nicht?!

  • Also bei Aiko funktionierte das überhaupt nicht , wenn man dem die Lefzen auf die Zähne drückte. Der hielt trotzdem fest :rolleyes:

    Die meisten drücken die Lefzen seitlich an die Zähne, das bringt oft nichts.

    Die Lefze umklappen und von unten gegen den Zahn drückten. Da lässt jeder irgendwann los, glaube mir.


    Ich will aber nochmal betonen, dass sowas nicht der Weg sein soll wie man dem Hund das Kommando beibringt, sondern nur wie man klaren Ungehorsam abstellt und sich mit dem Kommando kurz und bündig durchsetzt.

  • Also bei Aiko funktionierte das überhaupt nicht , wenn man dem die Lefzen auf die Zähne drückte. Der hielt trotzdem fest :rolleyes:

    Die meisten drücken die Lefzen seitlich an die Zähne, das bringt oft nichts.

    Die Lefze umklappen und von unten gegen den Zahn drückten. Da lässt jeder irgendwann los, glaube mir.

    Glaub mir, das haben wir gemacht!

    Schließlich hatte das bei Sturkopf Varko immer geklappt.

    Aber Aiko war in der Hinsicht (obwohl sonst einfach zu lieb, halt Schaf im Wolfspelz) noch viel sturer.

    Machte er aber auch nur bei seinem Lieblingsball und dann auch nur wenn Kimba (oder später Dina) in der nähe waren.

  • Ist mir auch gerade eingefallen:



    Also beidseitig Lefzen "einklappen" fällt bei uns defintiv aus. Auf dem Foto ist auch der Daumen auf der Rückseite nicht annähernd in Zahn-Nähe. ^^


    Muss es eben einseitig gehen. ;)

  • Also entweder Hund zu groß oder Patschehändchen zu klein 😄

  • "Aus!" bedeutet hier "Lass sofort fallen was du in der Schnauze hast!". Und das funktioniert in der Regel auch zuverlässig.

  • Pepper ich hab Kinderhände.

    Mir ist auch Handschuhgröße 6 noch zu groß. Wenn ich da was passendes haben will, muss ich in die Kinderabteilung gehen, was bei so Sachen wie Arbeitshandschuhen, die gewisse Sicherheitsklassen erfüllen müssen (und meistens für Männerhände produziert werden) tendenziell ETWAS schwierig ist. ;)

  • Ah, vergessen:

    Als ich das aufgebaut habe mit Axel, habe ich NIE am Ende das Spieli weggenommen, sondern er hat es nach Hause (oder ins Auto) tragen dürfen, bis dahin war der Trieb nicht mehr so heiss und er hat es dann leicht(er) gegen was Leckeres oder das Abendessen getauscht.


    Wenn man so etwas draussen, oder mit einem Junghund übt, sollte er AN DER LEINE sein, damit er nicht versehentlich mit irgendeiner Beute abhauen kann, dann ist man am A.......... das sollte nicht passieren!

    Ich finde es auch problematisch, beim AUS körperlich zu werden. Beim Schutzdienst , wenn der Hundeführer zu seinem Hund kommt gerät der Hund in Konflikt. (Da kommt der Alte, der will mir die Beute streitig machen), so, oder ähnlich.Man sieht es dann, wenn sich der Hund immer wieder zum Hundeführer umschaut, anstatt den Helfer in der Bewachungsphase im Auge zu behalten. Auch Dildei hat es schon erkannt und rät so lange zu warten, auch wenn es eine gefühlte Ewigkeit dauert, bis der Hund von selber von der Beute ablässt. Tote Beute wird uninteressant. Ansonsten finde ich auch einen Tausch (Lekkerchen ect. ) viel besser. Das hat selbst bei meinem, momentanen Chaoten, super hingehauen. Zur Zeit mach ich aber auch fast täglich Übungen mit Beute, Kommando AUS, dann PACK, oder AUS, FUß und dann PACK usw.

  • FrankT. Ist vermutlich auch sehr davon abhängig, wie selbstbewusst der Hund ist.

    Wobei Hunde, die im SD gearbeitet werden ja vermutlich grundsätzlich zu einer anderen Kategorie gehören, als unser Pepper.

    Also von wegen Konflikt wegen "Beute streitig machen" kommt bei uns praktisch nicht vor.

    Pepper bringt alles und gibt es auch her.

    Er knurrt auch nie. Im Gegenteil...

  • FrankT. Es geht der TE aber um ein funktionierendes Freizeit-Aus.

    Tja, Schätzchen. Hol's dir doch!". Da fühl ich mich dann ehrlich verar***t von ihm.

    Und wie sich diese Zeilen von KleineMama oben lesen, fühlt sie sich nicht nur vera***t , sondern wird vera***t von ihrem Hund.


    In diesem Fall, bin ich komplett bei Ruebchen 's Meinung. Dann zwiebelts hat mal.


    Was wäre denn dein Ansatz?

  • Ich bin nicht sicher, ob eigentlich ein Unterschied besteht, zwischen Freizeit AUS und Sport AUS. :/ Unterschied besteht zwischen WAS der Hund ins Maul nimmt. Irgendetwas Gefundenes auf der Strasse im Maul ist sicherlich eine komplett andere Übung, als "lass das Spieli los".


    Was halt passieren kann, ist dass der Hund entweder dicht macht und festhält bis zum Sankt Nimmerleinstag oder gar mit der Beute abhaut, bzw. sich aus dem physischen Einwirkungsbereich des HF heraushält, nach dem Motto "fang mich wenn du kannst".


    FrankT. hat schon recht, wenn er vor physischen Lösungen warnt. Stelle dir mal vor, der Hund macht einen Rückruf, bekommt sein Spieli zur Belohnung, lässt nicht los und bekommt dann dafür einen physischen Eingriff. Es kommt auf den Hund an, ob er das Beutepacken, von so grossem Wert sieht, dass er dann ein körperlich durchgesetztes AUS in Kauf nimmt. Das kann man vorher nicht wissen. Falls es nicht der Fall ist, wirkt sich das Ganze dann auf den Rückruf aus.


    Es ist ein Spiel mit dem Feuer, man muss seinen Hund genau einschätzen können, wo und wie man physische Einwirkung anwendet ohne bei einem entsprechenden Hund dann u.U. nachfolgende Probleme zu kreieren.

  • Ja da gebe ich dir recht Axman , ich würde es auch nicht in einer Situation wie due beschreiben (Rückruf) machen!

    Sondern ganz gezielt trainieren.

    Ich möchte mit ihm "Aus" üben und fange ein Zerrspiel an. Klappt ein, zwei, drei Mal gut, dann weiß er "Ohoh, die alte hat es jetzt schon x-Mal gesagt, demnächst kommt ein letztes AUS und dann ist hier der Spaß vorbei

    Z.B genau in dieser von KleineMama beschriebenen Situation. Leine dran und los.

    Zergel - Aus - weiter zergeln - Aus...

    Es ist ja auch kein sunnloses drauhauen.

    Aber genau hier fängt der ungehorsam an.

    Wenn keine körperliche Einwirkung erfolgt, MUSS eine andere Korrektur her.


    Was wäre das dann?

    Wenn der Hund doch klaren ungehorsam zeigt.