Junghund, Nahrungsergänzung geben, zu schnell gewachsen?

  • Hallo zusammen,

    mein Attila ist jetzt fast 6,5 Monate alt und letzte Woche waren wir das erste mal mit ihm in der Hundeschule.

    Der Trainer meinte, er wäre zu schnell gewachsen und würde die Vorderpfoten nach aussen drehen. Er scheint keine Schmerzen zu haben, spielt und tobt, ist aber sehr schlank und schlaksig, wobei die Hinterhand sich mittlerweile echt gut stabilisiert hat.

    Er wiegt jetzt 29,5 Kilo und hat eine Schulterhöhe von 64 cm . Ich füttere ihm schon seit 1 Monat kein Juniorfutter mehr sondern adult (Josera) und trotzdem hat er wieder so einen Schuss gekriegt. Auch füttere ich bereits weniger, als auf dem Sack angegeben.

    Der Vater von ihm ist auch schon sehr groß, daher möchte ich ihm jetzt zur Unterstützung von Sehnen und Gelenken Grünlippmuschelpulver dazu füttern, was haltet ihr davon, oder habt ihr andere Tipps für mich?

  • Hast du mal die Zutaten und Prozentwerte bei deinem Futter gecheckt?

    Da gibt es leider große Unterschiede.


    Ansonsten finde ich nur Grünlippmuschel zuwenig, wenn man was zufüttern möchte.

    Wir haben Zusätze von Dogoteka gefüttert (Junior,...).

    Da ist noch eins extra für große Rassen, weiß nur grad nicht wie das heißt.

  • Naja, Trainer sagen oft viel, wenn der Tag lang ist. Da würde ich lieber Züchter und Tierarzt um Rat fragen. Vergiss nicht, dass weniger Füttern unter Umständen an anderen Stellen zu Mangelerscheinungen führen kann.


    Alles Gute für den Riesen-Zwerg! ;)

  • Welches Futter bekommt er denn von Josera bzw. wie ist da die Zusammensetzung? Ich gebe meinen jungen Hunden gerne Canosan als Zusatz. Das mit der Pfotenstellung nach außen kann sich auch vererben und muss nichts mit einem zu schnellen Wachstum oder Schmerzen zu tun haben. Ansonsten würde ich mich auch lieber an den Züchter wenden, er sollte seine Nachzucht am Besten kennen. Ein mancher Hundetrainer nimmt sich - meiner Meinung nach - manchmal zu wichtig in gewissen Dingen ohne jedoch entsprechendes Hintergrundwissen zu haben.

  • Ansonsten würde ich mich auch lieber an den Züchter wenden, er sollte seine Nachzucht am Besten kennen. Ein mancher Hundetrainer nimmt sich - meiner Meinung nach - manchmal zu wichtig in gewissen Dingen ohne jedoch entsprechendes Hintergrundwissen zu haben.

    Er stammt aus keiner Zucht. Ich habe ihn damals aus ganz schlechter Haltung geholt. Er hatte Untergewicht und war ein keinem guten Zustand. Mag sein, dass der Hundetrainer übertreibt, möchte aber nun trotzdem gerne was beifüttern für Gelenke und Bänder

  • Naja, Trainer sagen oft viel, wenn der Tag lang ist. Da würde ich lieber Züchter und Tierarzt um Rat fragen. Vergiss nicht, dass weniger Füttern unter Umständen an anderen Stellen zu Mangelerscheinungen führen kann.


    Alles Gute für den Riesen-Zwerg! ;)

    Wir waren ja gestern beim Tierarzt und der sagte, das würde sich alles raus wachsen, ich soll Grünlippmuschel beifüttern und noch nicht zuviel machen mit Attila. Er sagt, er wird halt ein ganz Großer und schätzte, das er locker auf 45 Kilo Endgewicht kommt

  • Aber 64cm mit 6,5 Monaten ist halt schon echt einfach zu groß.

    Und dieses "ja der Vater ist halt groß" was man immer hört, ist Quatsch. Trotzdem muss der Sohn (wenn er überhaupt so groß wie der Vater wird), nicht mit 7 oder 8 monaten gleich groß wie der Alte sein.


    Mein Rüde hat selber Übergröße, und der hatte mit 6,5 Monaten 61cm und 24,5 kg.


    Das Problem ist, wenn man dem Hund am Anfang der Hauptwachstunsphase zu viel Futter gibt, fängt der an so massiv schnell in die Höhe zu wachsen... wenn man das zu spät bemerkt und dann erst Futter reduziert, wird der einfach nurnoch dünn... aber mit aber mit 6,5 Monaten bei der Größe wird man da nichtmehr schnell viel Höhenwachstum ausbremsen können, weil viel kommt da eher nichtmehr.

    Wie andere schon geschrieben haben, da vesteht dann glatt die Gefahr einer Unterversorgung.


    Soweit ich weiß gibt's keinen gescheiten Züchter, ich glaube mich zu erinnern, dass der als du ihn bekommen hast, Untergewicht hatte? Vielleicht hast du es etwas zu gut gemeint mit päppeln.


    Deshalb würde ich da man mit dem TA sprechen. Solche "Latschepfoten" können Fütterungsbedingt auftreten, aber auch genetisch bedingt sein.


    EDIT: vielleicht einen TA aufsuchen der deine bedenken ernst nimmt, uns nicht mit derselben dummen "ja, der wird halt riesig"-Ausrede um die Ecke kommt. X/

  • Manchmal schauen beim Junghund die Pfoten nach aussen weil der Brustkorb noch so schmal ist. Wenn die Hunde dann breiter werden und die Ellenbogen nach aussen gedrückt werden, bekommen auch die Pfoten wieder eine bessere Richtung.


    Wenn man die Vorderseite des Beines anguckt (nur das Bein unabhängig vom Körper) und da sich eine gerade Linie durchziehen liesse, sind die Gelenke gerade und die Pfoten stehen nur nach aussen, wegen schmaler Brust, wie oben beschrieben.


    Wenn die Linie irgendwo einen Knick macht, dann ist es tatsächlich eine Pfoten-Aussenstellung aus dem Karpalgelenk

  • Ruebchen Hatten wir die Wachstums-Gdwicht Diskussion nicht schon und es wurde gesagt, das man die Wachstumsgeschwindigkeit eh nicht mit Futter beeinflussen kann, weil das genetisch bedingt ist?

    Man soll nur dafür sorgen, das der Hund nicht zu schnell zu schwer wird...?

    Pepper war exakt so schwer wie Dein Rüde in dem Alter (24,5KG). Die Größe weiß ich leider nicht.

    Aber ich kenne hier auch Schäfis, die viel mächtiger sind als Pepper. Die werden in dem Alter vermutlich auch ein paar Kilos mehr gehabt haben, oder?

  • Ruebchen Hatten wir die Wachstums-Gdwicht Diskussion nicht schon und es wurde gesagt, das man die Wachstumsgeschwindigkeit eh nicht mit Futter beeinflussen kann, weil das genetisch bedingt ist?

    Man soll nur dafür sorgen, das der Hund nicht zu schnell zu schwer wird...?

    Das sagte mein Tierarzt auch. Auch wenn Attila schnell gewachsen ist, so ist er doch sehr gleichmässig gewachsen. Kenne das noch von meinem Ben, der sah teilweise total krumm aus, mal vorne höher, mal hinten höher, das war bisher bei Attila nie der Fall. Mich hat halt nur die Aussage von dem Hundetrainer verstört, selber hatte ich bei seinen Vorderläufen nie den Eindruck, dass da was nicht stimmt, eine Zeit lang eher bei der Hinterhand. Das hat sich aber alles wieder eingependelt. Er ist auch trotz seiner 29,5 Kilo sehr schlank und schlacksig. Werde jetzt auf jeden Fall mal was für die Sehnen und Gelenke beifüttern .

  • Ich glaube das mit der Genetik war für die Endgrösse des Hundes.


    Wachstumsgeschwindigkeit würde mich interessieren, ob es wirklich durch Futter beeinflussbar ist. Gibt es dazu Studien oder ist es nur "überliefert"?


    Wenn ich an Menschen denke, würde ich behaupten, dass die Wachstumsgeschwindigkeit allenfalls durch extreme Unterernährung beeinflussbar ist aber nicht durch "Überernährung"


    Meine Kinder sind erst mit 16 richtig in die Höhe geschossen, vorher waren sie immer von den Kleineren, heute sind sie die grössten ^^ Ich habe sie aber nicht hungern lassen bis 16, ich schwörs!

  • Wachstumsgeschwindigkeit eh nicht mit Futter beeinflussen kann, weil das genetisch bedingt ist?

    Das verwechselst du grade.

    Man kann die EndGRÖßE nicht durch die Fütterung beeinflussen, denn die ist genetisch festgelegt.


    Die Wachstumsgeschwindigkeit kann man sehrwohl beeinflussen.

    Dazu gibt's auch Studien Axman