Alles anzeigenIch lehne mich jetzt aus dem Fenster und behaupte einfach, dass es im Leben eines jeden Schäfi-Halters Momente gab in denen man den Hund am liebsten in einer Hundeklappe abgegeben hätte
Die einen drücken's dann so aus, die anderen so wenn sie frustriert sind. Wer ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein
Ja meine Wortwahl ist vermutlich auch nicht immer optimal.
Ich bin leider auch ein sehr theatralischer und dramatischer Mensch.
Wenn etwas schlimm ist, dann so richtig, wenn etwas toll ist, dann ist es das Beste was es jemals überhaupt gegeben hat.
Irgendwie sind mein Hund und ich uns sogar sehr ähnlich fällt mir auf.
Er neigt auch zu Extremen, wenn er glücklich ist, dann wie ein Welpe und wenn er sauer ist, dann rastet er so richtig aus.
Irgendwie passen wir wohl zusammen.. bzw. im Umkehrschluss, um mehr Ausgeglichenheit in ihn zu bekommen, muss ich auch erst mal ausgeglichener werden.
Was das von der Leine lassen im Allgemeinen angeht, ist mein Credo immer, dass ein Hund der nicht zuverlässig auf den Rückruf hört, an die Leine gehört. Meine Hündin ist jetzt knapp 8 Monate und der Rückruf klappt sehr gut. Aber manchmal fragt sie halt doch ob sie eigentlich WIRKLICH immer kommen muss und dann hab ich sie halt wieder ein paar Tage an der Schleppleine.
Du hast Recht, die Schleppleine wird wieder ausgepackt.
Wir haben echt viel am Rückruf gearbeitet als das Wetter so schlecht war und man kaum Hunden oder Menschen begegnet ist. Mein Vermieter hat sogar angemerkt "immer wenn es regnet, seid ihr unterwegs".
Ohne starke Reize klappt der Rückruf auch ganz gut, aber jetzt kommen natürlich wieder viel mehr Eindrücke und Ablenkungen ins Spiel, weil es nicht mehr so kalt/regnerisch ist und mehr Leute unterwegs sind.
Das Thema Scheisse fressen hatten (haben) wir auch. Das war z.B. was, wo ich sie an der Krawatte gepackt hab (am Nackenfell) und es ein Donnerwetter gab. Inzwischen reicht ein "lass!", aber man muss schon mitkriegen, dass der Hund da was fressen will - von alleine lässt sie's noch nicht immer sein.
Ich weiß auch gar nicht wieso mich das Kot fressen so dermaßen stresst.
Vermutlich weil die ganze Durchfallgeschichte so leidig war und ich so froh bin, dass es endlich alles klappt mir der Verdauung. Und jeder Kothaufen ist die nächste potenzielle Giardienquelle.
Wenn ich rechtzeitig "Nein" sage lässt er es auch sein. Aber vorallem abends reagiere ich in der Dunkelheit oft zu spät.
Maulkorb mit Fressschutz, wie vorgeschlagen wurde, hilft uns hoffentlich zumindest diesen einen Stress zu reduzieren.
Vielleicht magst Du noch ein bisschen mehr zu Deiner aktuellen Trainerin schreiben?
Leider hatten wir bisher nur Stunden zuhause und sind noch nicht bis nach draußen gekommen.
Direkt nach der ersten Stunde hatte ich Corona, zwei Wochen später eine Mandelentzündung.
Sobald wie die erste Stunde Training draußen hatten erzähle ich gerne mehr.
Bitteschön, da sind wir wieder bei "man bekommt den Hund den man braucht"
Ich bin ein ähnlicher Typ wie Du, der Hund schadet mir definitiv nicht
Ja, Reize und Ablenkung sind jetzt das nächste Level. Da lieber einmal öfter die Schleppleine drauf als einmal weniger. Du musst die ja nicht permanent in der Hand halten, Du siehst ja wenn was kommt, das ablenken kann. Und ohne Ablenkung immer weiter üben, das schadet auf keinen Fall.
Wir hatten auch mit Giardien zu tun und mich stresst das Kacke fressen genau deshalb genauso. Inzwischen lässt sie es aber zum Glück in den allermeisten fällen oder lässt sich wegscheuchen. Man sieht es halt - gerade im Dunkeln - einfach nicht immer, daher ist das echt schwierig. Da kann ich Dir jetzt auch keinen schlauen Rat geben - wenn ich die Wunderheilung gegen Kackefressen ohne Maulkorb gefunden hab, geb ich Bescheid ![]()
Das klingt doch alles nicht so schlecht bei euch - mach Dir nicht zu viel Druck. Eins nach dem anderen. Das Wichtigste zuerst und dann kommt das nächste.