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Ich hasse meinen Hund oder doch eher mich?

  • vanilla coke
  • 23. Februar 2024 um 14:36
  • IcyMouse1927
    Gast
    • 26. Februar 2024 um 19:07
    • #46
    Zitat von vanilla coke
    Zitat von GeierWally

    Ich lehne mich jetzt aus dem Fenster und behaupte einfach, dass es im Leben eines jeden Schäfi-Halters Momente gab in denen man den Hund am liebsten in einer Hundeklappe abgegeben hätte :D Die einen drücken's dann so aus, die anderen so wenn sie frustriert sind. Wer ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein :saint:

    Ja meine Wortwahl ist vermutlich auch nicht immer optimal.

    Ich bin leider auch ein sehr theatralischer und dramatischer Mensch.

    Wenn etwas schlimm ist, dann so richtig, wenn etwas toll ist, dann ist es das Beste was es jemals überhaupt gegeben hat.

    Irgendwie sind mein Hund und ich uns sogar sehr ähnlich fällt mir auf.

    Er neigt auch zu Extremen, wenn er glücklich ist, dann wie ein Welpe und wenn er sauer ist, dann rastet er so richtig aus.

    Irgendwie passen wir wohl zusammen.. bzw. im Umkehrschluss, um mehr Ausgeglichenheit in ihn zu bekommen, muss ich auch erst mal ausgeglichener werden.

    Zitat von GeierWally

    Was das von der Leine lassen im Allgemeinen angeht, ist mein Credo immer, dass ein Hund der nicht zuverlässig auf den Rückruf hört, an die Leine gehört. Meine Hündin ist jetzt knapp 8 Monate und der Rückruf klappt sehr gut. Aber manchmal fragt sie halt doch ob sie eigentlich WIRKLICH immer kommen muss und dann hab ich sie halt wieder ein paar Tage an der Schleppleine.

    Du hast Recht, die Schleppleine wird wieder ausgepackt.

    Wir haben echt viel am Rückruf gearbeitet als das Wetter so schlecht war und man kaum Hunden oder Menschen begegnet ist. Mein Vermieter hat sogar angemerkt "immer wenn es regnet, seid ihr unterwegs".

    Ohne starke Reize klappt der Rückruf auch ganz gut, aber jetzt kommen natürlich wieder viel mehr Eindrücke und Ablenkungen ins Spiel, weil es nicht mehr so kalt/regnerisch ist und mehr Leute unterwegs sind.

    Zitat von GeierWally

    Das Thema Scheisse fressen hatten (haben) wir auch. Das war z.B. was, wo ich sie an der Krawatte gepackt hab (am Nackenfell) und es ein Donnerwetter gab. Inzwischen reicht ein "lass!", aber man muss schon mitkriegen, dass der Hund da was fressen will - von alleine lässt sie's noch nicht immer sein.

    Ich weiß auch gar nicht wieso mich das Kot fressen so dermaßen stresst.

    Vermutlich weil die ganze Durchfallgeschichte so leidig war und ich so froh bin, dass es endlich alles klappt mir der Verdauung. Und jeder Kothaufen ist die nächste potenzielle Giardienquelle.

    Wenn ich rechtzeitig "Nein" sage lässt er es auch sein. Aber vorallem abends reagiere ich in der Dunkelheit oft zu spät.

    Maulkorb mit Fressschutz, wie vorgeschlagen wurde, hilft uns hoffentlich zumindest diesen einen Stress zu reduzieren.

    Zitat von GeierWally

    Vielleicht magst Du noch ein bisschen mehr zu Deiner aktuellen Trainerin schreiben?

    Leider hatten wir bisher nur Stunden zuhause und sind noch nicht bis nach draußen gekommen.

    Direkt nach der ersten Stunde hatte ich Corona, zwei Wochen später eine Mandelentzündung.

    Sobald wie die erste Stunde Training draußen hatten erzähle ich gerne mehr.

    Alles anzeigen

    Bitteschön, da sind wir wieder bei "man bekommt den Hund den man braucht" :) Ich bin ein ähnlicher Typ wie Du, der Hund schadet mir definitiv nicht :)

    Ja, Reize und Ablenkung sind jetzt das nächste Level. Da lieber einmal öfter die Schleppleine drauf als einmal weniger. Du musst die ja nicht permanent in der Hand halten, Du siehst ja wenn was kommt, das ablenken kann. Und ohne Ablenkung immer weiter üben, das schadet auf keinen Fall.

    Wir hatten auch mit Giardien zu tun und mich stresst das Kacke fressen genau deshalb genauso. Inzwischen lässt sie es aber zum Glück in den allermeisten fällen oder lässt sich wegscheuchen. Man sieht es halt - gerade im Dunkeln - einfach nicht immer, daher ist das echt schwierig. Da kann ich Dir jetzt auch keinen schlauen Rat geben - wenn ich die Wunderheilung gegen Kackefressen ohne Maulkorb gefunden hab, geb ich Bescheid :D

    Das klingt doch alles nicht so schlecht bei euch - mach Dir nicht zu viel Druck. Eins nach dem anderen. Das Wichtigste zuerst und dann kommt das nächste.

  • vanilla coke
    Beiträge
    32
    • 26. Februar 2024 um 19:10
    • #47
    Zitat von schaffiebrig

    Denke an Dich selbst! Ich schätze Dich nach Deinen Postings hier als nicht geeignet für DIESEN Hund ein. Behältst Du ihn trotz aller Schwierigkeiten, kannst Du Dich darauf einrichten, dass es jahrelang so weitergehen wird. Vermutlich wird es schlimmer, denn wenn Du nicht auf die Vorschläge der aktuellen Trainierin einsteigen kannst/magst/willst, hat das alles absolut keinen Zweck. Es ist dann auch egal, was andere sagen - Du bist nur Dir selbst Rechenschaft schuldig.


    Verstehe meine deutlichen Worte bitte als den Versuch, Dich aus Deinem Alptraum wachzurütteln.

    Danke für diese direkten und ehrlichen Worte :thumbup: .

    Wenn ich die Abgabe so konkret vor Augen bekomme merke ich, dass sich in mir doch etwas sehr dagegen wehrt.

    Und das ist nicht nur Verantwortungsgefühl oder Pflicht. Ich hänge sehr an diesem Hund, auch wenn ich es zu oft selbst nicht mehr erkennen kann. Ich liebe ihn sogar, vermutlich "hasse" ich ihn gerade deswegen auch.

    Wie du sagst, kann es aber so auch nicht mehr ewig weitergehen.

    Ich denke ich setze mir bzw. uns beiden eine verbindliche Deadline.

    Entweder ich bekomme es auf die Reihe und lasse mich auf das Training mit meiner aktuellen Trainerin ein, oder ich ziehe zum Wohle aller einen Schlussstrich und bemühe mich ihn in gute Hände zu vermitteln.

    Im Juni oder Juli wird er drei Jahre alt, vielleicht ist das eine gute Deadline.

  • IcyMouse1927
    Gast
    • 26. Februar 2024 um 19:17
    • #48

    WENN Dir so eine "Deadline" hilft am Ball zu bleiben, kannst Du das machen. Aber mach Dir nicht zu viel Druck, das hilft keinem. Der wird im Sommer kein perfekter Hund sein, der immer hört und nie was falsch macht. Aber bis dahin kannst Du Erfolge sehen und sehen ob es in die richtige Richtung geht oder nicht.

  • Kimba2001
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    • 26. Februar 2024 um 20:32
    • #49

    Da geb ich @GeierWally Recht, mach euch keinen zu großen Druck.

    Weder der Hund noch Du werdet euch in 4 Monaten komplett verändert haben.

    Und zum Thema Maulkorb , ich weiß gerade nicht woher Du kommst, aber ein Mitglied hier hat zuletzt ne Firma in Österreich erwähnt, die Kettenhalsbänder farbig machen.

    Die machen auch Maulkörbe bunt.

    Ich finde ein Schäferhund mit Rainbow Maulkorb, sieht schon harmloser aus.

    Außerdem kann der Hund damit alles machen, außer beißen und 💩 fressen.

    Alex mit

    Dina 08.03.2017 & Basko 27.07.2019

    :love:

    <3Aiko 2008-2019, Kimba 2005-2017, Kira 2000-2005, Irko 1996-2007,Varko 1994-1996, Aki 1985-1994, , Hasso II & Hasso I 1975-1986 <3

    <3🐱Tinka 2014-2025, Mietzi 2007-2026<3

  • IcyMouse1927
    Gast
    • 26. Februar 2024 um 20:33
    • #50
    Zitat von Kimba2001

    Da geb ich @GeierWally Recht, mach euch keinen zu großen Druck.

    Weder der Hund noch Du werdet euch in 4 Monaten komplett verändert haben.

    Und zum Thema Maulkorb , ich weiß gerade nicht woher Du kommst, aber ein Mitglied hier hat zuletzt ne Firma in Österreich erwähnt, die Kettenhalsbänder farbig machen.

    Die machen auch Maulkörbe bunt.

    Ich finde ein Schäferhund mit Rainbow Maulkorb, sieht schon harmloser aus.

    Außerdem kann der Hund damit alles machen, außer beißen und 💩 fressen.

    Alles anzeigen

    Allerdings halt auch keine Belohnungsleckerli fressen oder zergeln...

  • Kimba2001
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    • 26. Februar 2024 um 20:35
    • #51

    Wenn der Maulkorb richtig passt, geht Leckerli fressen schon

    Alex mit

    Dina 08.03.2017 & Basko 27.07.2019

    :love:

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    <3🐱Tinka 2014-2025, Mietzi 2007-2026<3

  • vanilla coke
    Beiträge
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    • 26. Februar 2024 um 20:45
    • #52
    Zitat von Floppy

    Konsequent sein: der Hund läuft im Haus nicht hinterher. Ggf anleinen am Tisch, wo auch immer. Der Hund geht immer, immer, immer nach dir aus der Tür. Kann einige Tage dauern, aber der Erfolg wird sich einstellen. Es wird aufs sprechen mit dem Hund verzichtet. Du kannst zeigen, was er gerade tun soll. Hunde sind da sehr gute Beobachter.

    Wir machen ja jetzt das Deckentraining, ehrlich gesagt nicht so konsequent wie wir sollten, aber immerhin.

    Trainerin meinte 15 bis 20 Minuten am Tag, da muss es auf seinem Platz bleiben, komme was wolle.

    Zur Tür gehe ich auch schon als erste raus, also decken wir schon einiges ab.

    Aber sprechen tue ich definitiv viel zu viel :saint: ...

  • GentleSea1964
    Gast
    • 26. Februar 2024 um 21:03
    • #53
    Zitat von nati
    Zitat von Oskar&Nika&Liberty
    Zitat von Ruebchen

    @Oskar&Nika&Liberty ich kenne es tatsächlich bis auf eine einzige Ausnahme NUR so. Nicht nur mehrfach im Bekanntenkreis und im Verein miterlebt, sondern vor Jahren auch am eigenen Leib erfahren.

    Das heimische TH setzt dir jedenfalls nicht nach dem ersten Gassi einen (unpassenden) Hund ins Auto.

    Trotzdem kann man deswegen nicht auf alle schließen.

    Ich z.B. habe das ganz anders bei mir und auch Freunden/ Bekannten erlebt. Mittlerweile führe ich ehrenamtlich selbst Kontrollen durch. Da steckt von vielen Menschen so viel Engagement dahinter.

    Liebe Grüße

    Ich finde es dennoch berechtigt, den Tierschutz zu kritisieren und eben nicht auf eine Stufe des "selbstlosen Edelmuts" zu stellen.

    Garantiert sind da sehr viele sehr engagiert.

    Die Art und Weise des Engagements finde ich spielt hier aber eine wichtigere Rolle.

    Ein Tier um jeden Preis zu vermitteln hat nichts mit Tierschutz zu tun.

    So hörte ich mal von folgendem Fall:

    Eine Mehrgenerationenfamilie hielt einen großen Hund (Rasse weiß ich nicht mehr) wo dieser an der Kette auf dem Hof gehalten wurde, wo er u.a. von Kinder schikaniert worden ist, bis er dann mal nach der alten, gebrechlichen Oma schnappte, die ihn da nur füttern wollte, aber anschließend mit leichten bis mittelschweren Verletzungen im Krankenhaus landete.

    Der besagte Hund wurde dann an einen ehemaligen Polizisten vermittelt, der selber dienstlich Hunde geführt hatte.

    Nachdem der Hund dort im Garten ALLE Kaninchen trotz Käfig geschreddert hatte, kam er in eine Art Zwinger, von wo dieser ausbrach und im Ort auf einer Weide Schafe riss.

    Der Polizist wurde also auch nicht Herr der Lage und der Hund landete wieder im Tierschutz.

    Von wo aus der gleiche Hund dann als familientauglich und KINDERFREUNDLICH betitelt, weiter zu vermitteln versucht wurde - trotz Kenntnis um seine Historie... Das solche schwarzen Schafe ("Tierschützer") dafür sorgen, dass die ganze Branche in Verruf gerät, ist natürlich traurig.

    Trauriger finde ich aber, wenn gutmütige Menschen, die sich für einen Hund aus Tierschutz entscheiden, dann die Leidträger dessen sind, dass manche Menschen die Wahrheit verschleiern, um einem Tier wie dem o.g. die GRÖßTmögliche statt BESTmögliche Chance auf ein "besseres Leben" geben zu wollen...

    Das heißt nicht gleich, dass alle so sind, aber es SEHR gute Gründe dafür gibt, auch den Tierschützern mit einer ordentlichen Portion Vorsicht zu begegnen.

    Alles anzeigen

    Klar kann man kritisieren- aber eben nicht ALLE. Es ging um die Verallgemeinerung. LG

  • vanilla coke
    Beiträge
    32
    • 26. Februar 2024 um 21:30
    • #54

    Hallo nette,

    Zitat von nette

    Hallo Julia,


    herzlich willkommen hier im Forum.

    Vielen Dank! Ich bin so emotionsgeladen reingeschneit und habe mich noch nicht mal im entsprechenden Bereich vorgestellt. Das muss ich auf jeden Fall noch nachholen.

    Zitat von nette

    Warum schreib ich das? Mir hat es damals tatsächlich geholfen diese innere Entscheidung "für" den Hund zu treffen. Damit wurde es nicht einfacher, aber meine innere Belastung und Überforderung haben sich irgendwie verändert gehabt. Zu akzeptieren das dieser Hund ist wie er ist und mir mir zusammen eben das ergibt was es war, hat eben auch ein Teil des Drucks raus genommen. Zu akzeptieren das er kein "Mitläuferhund" ist, hat mir geholfen mich von meiner doch sehr naiven Vorstellung des Zusammenlebens mit Hund zu verabschieden und ich konnte mich nochmal besser auf ihn und die Situation einlassen.

    Danke für deine Geschichte. Ich glaube auch, dass ich zu viele und zu große Erwartungen an meinen Hund habe.

    Wenn ich zudem Kommentare wie "typisch Schäferhund" höre, möchte ich der Welt erst Recht beweisen, dass die Vorurteile gegenüber Schäferhunden totaler Quatsch sind und dann erfülle ich aber jedes schlechte Klischee.

    Ich muss mich viel mehr auf uns beide konzentieren und weniger darauf, was andere Menschen von uns denken.

    Das hat bisher einen viel zu großen Stellenwert eingenommen.

    Zitat von nette

    jeder Hund wird im Laufe seines Lebens mal krank, einige mehr andere weniger - aber das ist total normal - wie bei Menschen auch - daher kann ich nicht so ganz nachvollziehen, wie das in die "Aufsummierung" im ersten Post mit reinspielt

    Natürlich kann er nichts dafür, dass er Parasiten hatte und zudem Futter bekam, das er nicht vertragen hat. Aber diese gesundheitlichen Probleme haben uns zusätzlich zu den Verhaltensproblemen einen sehr schwierigen Start bereitet.

    Ständig der Durchfall, nachts raus, man weiß nicht was man tun soll, Tierarzt hin und her, die erste Tierärztin war auch noch sehr unfreundlich und wollte ihn gar nicht behandeln (Zitat "kommen sie wieder, wenn sie ihren Hund ordentlich führen können"), dann erst mal der Schock, dass er nicht mal richtig durchgeimpft ist, Ausschlussdiät, Ernährungswahnsinn (Trockenfutter, Nassfutter, BARF, was ist Gift und was ist gut für den Hund). Das war einfach sehr viel auf einmal und hat zu dem Gefühl beigetragen, dass man innerhalb von 11 Monaten Probleme von mehreren Jahren durchlaufen hat.

    Zitat von nette

    " der Hund ruiniert dein Leben" - mh kann ich ehrlich gesagt jetzt aus Deinem Post nicht ganz rauslesen warum? Weil er Erziehung und Training braucht? Weil er kein einfacher Mitläufer ist, sondern Anforderungen ans Zusammenleben stellt? Das wird mir aus Deinen Post noch nicht ganz klar.

    Ich glaube das ist dem geschuldet, dass ich mich angefangen habe stark mit ihm zurückzuziehen und zu isolieren.

    Einfach mal mit Freunden treffen und den Hund mitnehmen geht halt mit ihm nicht (obwohl ich es ehrlich gesagt auch nicht wirklich versucht habe). Alleine zuhause lassen will ich ihn auch nicht immer, obwohl er wirklich gut alleine bleiben kann. Meine Lösung war, wenn ich ihn nicht mitnehmen kann, bleibe ich zuhause. In meinem Freundeskreis haben auch viele die ersten Kinder bekommen, da möchte ich natürlich auch nichts riskieren und dann bis zum Lebensende nicht mehr glücklich werden.

    Dazu kommt, dass weder in meiner Verwandschaft, noch in meinem Freundeskreis Hunde gehalten werden. Die Vorstellung davon wie Hunde zu sein haben sind also sehr idealistisch und da passt er überhaupt nicht rein.

    Mein Leben besteht zur Zeit aus Arbeit und Hund und zwar ausschließlich. Und dann eben der Dauerstress durch die Verhaltensprobleme die er hat. Daher hat meine Familie den Eindruck, er würde mein Leben ruinieren. Was natürlich auch Blödsinn ist, wenn jemand mein Leben ruiniert, dann ich selber.

    Zitat von nette

    Mir hat auch folgendes in der Zeit viel zum nachdenken beschert: Du hast genau den Hund bekommen den Du brauchst und man bekommt immer so viele Päckchen wie man tragen kann.

    Eventuell gibt Dir die Aufgabe, vor die Dich dieser Hund stellt, genau die Aufgabe die Du für Deine eigene Entwicklung brauchst. Warum z.B. bist Du bei jeder seiner "Kleinigkeiten" sofort auf 180?

    Oder das hier: "mein Großer war der einzige, der Krawall gemacht hat und wir mussten immer abseits von den anderen trainieren, was sich auch mies angefühlt hat."

    Du siehst eventuell nicht was der Hund braucht, sondern Du stellst Dich in den Mittelpunkt - könnte auch eine Lernaufgabe sein ;)

    Ich denke da ist was Wahres dran. Mir ist vorhin schon aufgefallen, dass er und ich gar nicht mal so verschieden sind.

    Also irgendwie haben wir viel gemeinsam, zumindest was unseren Hang zu Extremen angeht.

    Die Trainerin hat auch gemeint, dass mehr Führungsqualitäten meiner Persönlichkeit nicht schaden werden :D , ja die Frau hat mich ganz schön gedisst kann man sagen.

    Und es stimmt auch, ich bin eher konfliktscheu, will immer gefallen und lasse mich im Leben gerne rumschubsen.

    Andererseits finde ich es auch ungerecht, dass mein Hund solange unter meiner Inkompetenz leiden muss, bis ich mich mal zusammenreiße und an der Herausfordederung wachse.

    Dafür ist er ja nicht da.

  • Axman
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    18
    • 26. Februar 2024 um 23:03
    • #55

    Also, nachdem jetzt alles geklärt ist ;) darf ich fragen, wie du zum Beispiel die Übung "ich gehe vor dem Hund aus der Tür" durchführst :love: :love: pretty please? :)

    LG Angie

    Axel geb 2019

    Ioshy geb 2025

  • WanderingMud2048
    Gast
    • 2. März 2024 um 20:00
    • #56

    das leinenzuehrn hatte meiner als junghubd auch jahrelang gemacht und konnte kein nein akzeptieren.

    ich hab dann mal angefangen ihm die schnauze runterzudruecken und oder den hund im nacken in den platz position gedrueckt wenn er ganz frech war.

    irgendwann hat er mich akzeptiert und dann waren wir beste freude.

    gegen das ziehen hat so ein erziehungsgeschirr geholfen, sofort. name HALTI

    viel erfolg! gruss anne

  • WanderingMud2048
    Gast
    • 2. März 2024 um 20:02
    • #57

    du koenntest ihn auch kastrieren lassen, erstmal chemisch das geht auch (Spritze) mit voruebergehender wirkung. wenn er aelter wird wirds einfacher

  • Wuesti
    Beiträge
    1.455
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    • 2. März 2024 um 20:43
    • #58
    Zitat von anne2501

    du koenntest ihn auch kastrieren lassen, erstmal chemisch das geht auch (Spritze) mit voruebergehender wirkung. wenn er aelter wird wirds einfacher

    Es ist auch nicht zu unterschätzen, dass eine Kastration auch negative Auswirkungen auf einen Hund haben kann.

    So ist das Testosteron z.B daran beteiligt eine gute Muskulatur, stabile Bänder etc. aufzubauen, was gerade dem älteren, großen Hund auch zu Gute kommen kann.

    Versteh mich nicht falsch, ich bin kein genereller Kastrationsgegner, manches Mal ist es ja nun wirklich unumgänglich.

    Aber ich denke das sollte im Einzelfall immer genauestens abgewogen werden.

    vanilla coke : gibt's schon Neuigkeiten oder Fortschritte?

    Einmal editiert, zuletzt von Wuesti (2. März 2024 um 21:19)

  • WanderingMud2048
    Gast
    • 3. März 2024 um 07:37
    • #59

    stimmt, deshalb hatte ich meinen hund ja nicht kastrieren lassen. ich hatte auch mal gehört dass kastrierte rüden im alter inkontinent werden. ich habe aber die chemische variante mal ausprobiert, er wurde davon ruhiger. und die wirkung war ja nur einige monate, weiss ich nicht mehr genau. könnte man aber mal ausprobieren in diesem sonderfall.

  • WanderingMud2048
    Gast
    • 3. März 2024 um 07:42
    • #60

    ich hatte nach meinem ersten hund, husky, der 14 jahre alt geworden ist, auch so einen problemhund, einen grossen jagdhund aus dem tierheim.

    der war ziemlich genauso wie deiner: hat reingepinkelt und wände zerfetzt wenn ich ihn allein gelassen habe, hat vor meinen schreibtisch gepinkelt (also da wo ich immer gesessen habe), hat jeden kot gefressen, den er finden konnte, hat in zürich einen jogger in den bauch gebissen und in konstanz einen müllmann in den hintern. ich hatte zweimal eine anzeige wegen dem biss, mit schadenersatz, er hat alles gejagt was beine hatte und auch katzen getötet, er hat meinen behinderten mitarbeiter aufs korn genommen, und dann habe ich ihn nach etwa 1 jahr wieder in das tierheim zurückgebracht.

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