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Cauda Equina Syndrom

  • Axman
  • 15. Juli 2024 um 14:39
  • Maline
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    23
    • 8. August 2024 um 13:39
    • #76

    Also an der Zweitmeinung und Physio bist du schon mal dran, sehr gut.

    Ich kann jetzt nur von mir als Mensch mit einem gebrochenen Bein berichten, dass die Meinungen von Ärzten und Physiotherapeuten sehr stark auseinander gehen. In meinem Fall habe ich tatsächlich eher auf die Physiotherapeuten gehört, sofort nach der von Ärzten erlaubten Grundschonung ging es zu Hause los und auch um die anschließende Reha (lt. Arzt nicht nötig) habe ich mich gekümmert. Natürlich ist das jetzt nur bedingt vergleichbar, aber ich glaube nicht, dass ich mich sonst so komplett erholt hätte.

  • _Thyra_
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    • 8. August 2024 um 14:24
    • #77
    Zitat von Axman

    Ich war heute beim TA zur detaillierteren Besprechung von Axels Zustand.

    Er hat die Dinge bestätigt, die ich schon herausgefunden hatte.

    Axel soll jetzt erstmal noch deutlicher als ich es bisher getan habe, seine Bewegung einschränken. Er soll möglichst nur an der Leine rausgehen in den Garten. So belassen wir es noch bis Anfang September.

    Axel hat ausserdem Medikamente verschrieben bekommen. Habe das Rezept im Auto liegen lassen, muss gucken wie das Zeug heisst.

    Der TA sagte ganz klar, dass Axel nie mehr physisch anstrengendes mehr machen darf, auch kein neben dem Fahrrad herlaufen. Er darf maximal noch im Garten herumlaufen und das ohne zu rennen oder zu springen.

    Es besteht die Möglichkeit, dass jederzeit eine spontane Verschlechterung eintritt, die bis zur kompletten Hinterhandlähmung führen kann.

    Wenn sich Axels Zustand durch die Ruhepause nicht bessert, kann man Epidural Cortison spritzen und dadurch eine mögliche Verbesserung erreichen.

    Wie ich es verstanden habe, ist es wahrscheinlich, dass Axels Zustand sich mit der Zeit verschlechtert, man kann nur nicht wissen über welchen Zeitraum. Definitiv sind jedoch 2 seiner Bandscheiben degeneriert und werden sich nicht wieder erholen.

    Man kann operativ was machen. Das Dach des Wirbelkanals öffnen um den Nerven Platz zu geben etc. Das wäre evtl. eine Option in der Zukunft.

    Ich bin im Moment in einem Zustand, wo ich nicht weiss wo ich bin. Ich darf nicht an all die Dinge denken, die Axel und ich zusammen gemacht haben und wir jetzt nicht mehr zusammen machen dürfen. Ich kann mir noch nicht vorstellen, dass er jetzt wirklich nie mehr mit mir in die Berge rauf fahren darf, Schwimmen gehen, überhaupt, all die Sachen die ihm so Spass machen. Scheisse echt einfach Scheisse Scheisse Scheisse

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    Ach Mensch das tut mir unfassbar leid für euch :(

  • Ruebchen
    Moderator
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    • 8. August 2024 um 15:36
    • #78

    Axman ok, na dann ist das ja eine klare Sache und ihr braucht eine Zweitmeinung.

    Schweiz ist natürlich ganz heftig, erstens wegen den Preisen, da tieht's dir halt echt die Schuhe aus, und zweitens auch wegen der extrem weiten Fahrt (Belastung, Zeit, Benzingeld, Übernachtung).

    Es muss doch in Spanien auch wirklich kompetente Kliniken geben.. :/

    Ich meine, jetzt nur so als Beispiel, der amtierende WUSV Weltmeister lebt, trainiert und züchtet in Spanien, solche Leute haben ihre wertvollen Hunde doch sicher nicht bei einem Pappnasen-TA dem "LÜW" kein Begriff ist. =O

    Liebe Grüße,

    Nina mit A.J. & Ero 

  • OldFrog2056
    Gast
    • 8. August 2024 um 16:19
    • #79
    Zitat von Axman

    Ah, fast vergessen:

    Der TA hat GABAPENTIN verschrieben. Nach kurzem Nachlesen darüber erscheint es mir eine gute Wahl, weil es ausser der Wirkung auf Nervenschmerzen eine beruhigende Wirkung hat, das ist sicherlich positiv für Axel, wenn er ausserdem etwas ruhiger ist.

    400mg alle 12 Stunden.

    Bei starken Rückenschmerzen wäre auch Tramal 50 mg denkbar.

    ortodon löst Verspannungen könnte auch evtl. helfen.

    Ansonsten nur beim Menschen, sagt man Bewegung und noch mal Bewegung nach einem Bandscheibenvorfall.

    Ruhe verschreibt bei einem Menschen kein Arzt mehr.

    Evtl. als Diskussionsvorlage für den Arzt.

  • WitheredTruth2095
    Gast
    • 8. August 2024 um 16:21
    • #80

    @Harz2024 Stimmt früher haben Menschen bei so etwas ja sogar Bettruhe verschrieben bekommen was bei vielen doch damit geendet hat das die Muskulatur völlig weg war und schon gehen eine hohe Körperliche Anstrengung dargestellt hat und Heute wird ja sogar gezielt Reha verschrieben.

  • Waschbär
    Moderator
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    • 8. August 2024 um 16:28
    • #81
    Zitat von Axman

    Man kann operativ was machen. Das Dach des Wirbelkanals öffnen um den Nerven Platz zu geben etc. Das wäre evtl. eine Option in der Zukunft.

    Wenn Du das machen lassen möchtest, dann lasse es gleich machen !!! Je länger die Nervenbahnen komprimiert werden desto länger dauert es bis sie sich wieder regenerieren. Und ab einem bestimmten Schädigungsgrad ist das nicht mehr reversibel.

    Ich kannte einen Hund der nach genau dieser OP im IGP-Sport Weltmeister geworden ist. Dito zwei Diensthunde, die nach dieser OP plus anschließender Physiotherapie wieder ganz normal ihren Job erledigen konnten.

  • Fiasko
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    • 8. August 2024 um 18:18
    • #82

    Axman ... drück Axel mal vorsichtig von mir.

    Ich hoffe sehr, dass ihr einen Weg findet die Lebensqualität zu erhalten. <3

  • Luna
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    • 8. August 2024 um 18:44
    • #83

    Eine zweite Meinung, möglichst bald und von einem Spezialisten, wäre da m.M.n. schon angesagt. Wenn es so ist wie Waschbär schreibt, vergeht jetzt evtl. kostbare Zeit.

    Es muss doch auch in Spanien spezialisierte TÄ geben,

    weil wenn Du bis in die Schweiz oder auch nach BRD fahren würdest, das wäre für seinen Rücken doch bestimmt nicht das beste, solange im Auto liegen zu müssen.

  • Axman
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    • 8. August 2024 um 18:46
    • #84
    Zitat von Ruebchen

    Axman ok, na dann ist das ja eine klare Sache und ihr braucht eine Zweitmeinung.

    Schweiz ist natürlich ganz heftig, erstens wegen den Preisen, da tieht's dir halt echt die Schuhe aus, und zweitens auch wegen der extrem weiten Fahrt (Belastung, Zeit, Benzingeld, Übernachtung).

    Es muss doch in Spanien auch wirklich kompetente Kliniken geben.. :/

    Ich meine, jetzt nur so als Beispiel, der amtierende WUSV Weltmeister lebt, trainiert und züchtet in Spanien, solche Leute haben ihre wertvollen Hunde doch sicher nicht bei einem Pappnasen-TA dem "LÜW" kein Begriff ist. =O

    :D :D Muss erstmal kichern über den Pappnasen-TA

    Der WUSV Weltmeister hat natürlich auch super connections in die Schweiz, über seine Freundin aber ja, prinzipiell gibt es hier schon auch vernünftige (Tier)ärzte.

    Der TA, der das nicht wusste, vielleicht war ich einfach unfair, als ich davon ausging, dass alle Tierärzte über alle Rassebestimmungen Bescheid wissen sollten. Meine Reaktion kam auch aus dem Frust über Axels Situation. Ich habe mal bei CEPPA (span. SV) geschaut und klar, denen ist LÜW auf jeden Fall ein Begriff, so wie beim SV.

    Heute hatte ich ja einen Physio Termin für Axel und als wir ankamen, nahm uns Nacho in Empfang, den kennen wir schon lange, der ist Pferdetierarzt und Physiotherapeut. Er erklärte mir direkt, dass Axel derzeit keine Physio machen soll, da er ja Ruhe halten soll, das beinhalte auch Bewegungen im Rahmen von Physiotherapie.

    Super fand ich von Nacho, dass er trotzdem wir keine Physio machten, er mich gefragt hat, wie es denn um den Axel stünde und am Ende hat er mich besser aufgeklärt, als der andere TA am Mittwoch. Am Ende war es dann auch noch gratis.

    Er hat mir erklärt, dass eine Operation eigentlich nur vorgenommen wird, wenn schon eine Lähmung vorliegt. Ansonsten macht man immer eine konservative Therapie mit ruhigstellen und Medikamenten. In den allermeisten Fällen erholen sich die Hunde damit sehr gut.

    Natürlich war meine Frage "was ist gemeint mit erholen sich sehr gut". Mir reicht es nicht, dass Axel gehen kann, bzw. es reicht Axel nicht. Er ist nur 5 Jahre alt und ein hochenergischer Hund. Er MUSS wenigstens zu einem bestimmten Grad aktiv sein können.

    Nacho war auch dieser Meinung, hat das sofort aufgegriffen und spricht mit dem dortigen Fachtierarzt (bei dem ich als allererstes war) ob eine OP für Axel eine Verbesserung bringen kann, in welchem Umfang und zu welchem Zeitpunkt. Die würden dann auch mit dem derzeitigen behandelnden TA Kontakt aufnehmen (kennen sich gut) und die beste Vorgehensweise abstimmen.

    :)

    LG Angie

    Axel geb 2019

    Ioshy geb 2025

  • WitheredTruth2095
    Gast
    • 8. August 2024 um 18:51
    • #85

    CES tritt aber nicht beim DSH alleine auf sondern bei allen Rassen der DSH ist im Durschnitt halt Größer und Schwerer als andere Rassen und wird häufiger als andere Rassen im Sport oder Dienst geführt und bei vielen Familienhunderassen wird halt erst geröngt wenn der Hund schon sichtbar lahmt, das ist zwar nur meine Meinung aber ich würde einem TA der nicht weiß was LÜW ist nicht vertrauen.

  • Axman
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    • 8. August 2024 um 19:19
    • #86
    Zitat von Harz2024

    Ansonsten nur beim Menschen, sagt man Bewegung und noch mal Bewegung nach einem Bandscheibenvorfall.

    Ja, das sage ich mir auch immer wieder. Ich weiss noch, bei meiner Mutter vor 20 Jahren, hat man gesagt, sie soll gehen, gehen, gehen......

    Und tatsächlich ging es weg, musste nie operiert werden.

    Zitat von Waschbär

    Wenn Du das machen lassen möchtest, dann lasse es gleich machen !!! Je länger die Nervenbahnen komprimiert werden desto länger dauert es bis sie sich wieder regenerieren. Und ab einem bestimmten Schädigungsgrad ist das nicht mehr reversibel.


    Ich kannte einen Hund der nach genau dieser OP im IGP-Sport Weltmeister geworden ist. Dito zwei Diensthunde, die nach dieser OP plus anschließender Physiotherapie wieder ganz normal ihren Job erledigen konnten.

    Danke, das ist natürlich ultramotivierend.

    Ich las, dass sich die irreversible Schädigung vor allem darauf bezieht, wenn schon Lähmungen vorliegen. Bei Lähmung ist es tatsächlich ein Notfall und muss binnen 24 Stunden operiert werden.

    Ich hoffe, dass das für Axel auch gilt, dass er danach (noch Weltmeister werden kann...haha) wieder springen und rennen kann. Ich gehe mal davon aus, dass es auf den Einzelfall ankommt. Aber Hoffnung ist da.

    Zitat von Luna

    Eine zweite Meinung, möglichst bald und von einem Spezialisten, wäre da m.M.n. schon angesagt. Wenn es so ist wie Waschbär schreibt, vergeht jetzt evtl. kostbare Zeit.


    Es muss doch auch in Spanien spezialisierte TÄ geben,

    weil wenn Du bis in die Schweiz oder auch nach BRD fahren würdest, das wäre für seinen Rücken doch bestimmt nicht das beste, solange im Auto liegen zu müssen.

    Wahrscheinlich kann ich das Thema Schweiz tatsächlich knicken. Das war ein Wunschdenken.

    LG Angie

    Axel geb 2019

    Ioshy geb 2025

  • OldFrog2056
    Gast
    • 8. August 2024 um 19:32
    • #87

    Was ist mit Frankreich, gäbe es da nix kompetentes?

  • Axman
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    • 8. August 2024 um 19:40
    • #88
    Zitat von gsdcanine

    CES tritt aber nicht beim DSH alleine auf sondern bei allen Rassen der DSH ist im Durschnitt halt Größer und Schwerer als andere Rassen und wird häufiger als andere Rassen im Sport oder Dienst geführt und bei vielen Familienhunderassen wird halt erst geröngt wenn der Hund schon sichtbar lahmt, das ist zwar nur meine Meinung aber ich würde einem TA der nicht weiß was LÜW ist nicht vertrauen.

    Naja, er wusste medizinisch/technisch natürlich schon was LÜW ist nur nicht, dass es vom SV so genannt wird und dass es vom Rasserverband eine offizielle Einstufung gibt.

    Meine Nachforschungen haben ergeben, dass die meisten Hunde mit Bandscheibenvorfällen, kleine Hunderassen sind, zumeist die von Chondrodysplasie betroffenen Rassen.

    LG Angie

    Axel geb 2019

    Ioshy geb 2025

  • WitheredTruth2095
    Gast
    • 8. August 2024 um 19:43
    • #89

    Ach so, ja dass mit den kleinen Hunden kann ich aus meinem Persönlichen Umfeld bestätigen und viele Halter von Kleinhunderassen sehen ein Lahmen irgendwie erst wenn der Hund auf 3 Beinen läuft.

  • Waschbär
    Moderator
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    • 8. August 2024 um 21:26
    • #90
    Zitat von Harz2024

    Was ist mit Frankreich, gäbe es da nix kompetentes?

    Ich kenne einige französische Tierhalter die relativ weite Strecken fahren um ihre Tier von nicht-französischen Tierärzten behandeln/operieren zu lassen. Bzw. z.B. deutsche Tierärzte zu ihren Pferden nach Frankreich kommen lassen. Gerade die Behandlung von Heimtieren wie Hunden und Katzen hat in Frankreich bei den Tierärzten keine besonders große Priorität. Ausgerechnet dort einen CES-Spezialisten für Hunde zu finden dürfte schwierig werden.

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