5moony wo lebst Du denn in BW?
DSH: Leistungslinie und Alltagstauglichkeit – passt das zusammen?
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Wir haben anfangs unseren Schäferhund auch überall mit hin genommen. Auf den Wochenmarkt, ins Restaurant, zum Stadtbummel.
Auf dem Markt ist ihm dann mal jemand unachtsam und aus Versehen auf den Schwanz getreten als wir ihn an der Seite haben absitzen lassen und hat sich dann mokiert, dass der Hund reagiert hat, d.h. er hat gebellt. Andere Leute haben große Bögen um uns geschlagen um dem "Untier" auf jeden Fall nicht zu nahe zu kommen.
Beim Essen in unserem Lieblingsrestaurant ist die Bedienung, als sie gesehen hat, dass da ein großer Hund unterm Tisch liegt, vor Schreck aus dem Stand einen Meter rückwärts gesprungen.
Dann habe ich angefangen, die Welt etwas mehr aus der Sicht meines Hundes zu betrachten. Die Geräusche und Gerüche im Restaurant sind für seine Ohren und Nase wie ich vermute schon sehr reichhaltig. Und wie gesagt, nicht alle Menschen haben sich in seiner Anwesenheit wohl gefühlt. Daher haben wir Harras dann, wenn wir mal zum Essen außer Haus waren, für diese 2 bis 3 Stunden lieber Zuhause gelassen.
Auch zum Einkaufen auf dem Wochenmarkt oder Bummel in der Stadt bleib er dann zuhause. Es war sicherlich entspannter für ihn und auch für uns. Vor allem wenn wir mit der ganzen fünfköpfigen Familie unterwegs waren, z.B. Stadtbummel, war es für Harras Stress pur, dass sich immer wieder jemand von der Familie entfernte, in einen Laden ging oder zurück blieb um etwas anzuschauen. Für Harras war es optimal, wenn immer alle schön beieinander blieben.
Den Hund im Notfall in Fremdbetreuung geben war möglich. Allerdings war er einmal bei einer Dame, die Dackel züchtete und keine Ahnung von den Bedürfnissen eines Schäferhundes hatte. Dort hat er das einzige Mal in seinem Leben aus Langeweile seine Kissen zerstört.
Es kann einfach eine Diskrepanz geben zwischen dem, was man sich wünscht und vorstellt, dem, was die Umwelt daraus macht und dem, was tatsächlich machbar ist.
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Es kann einfach eine Diskrepanz geben zwischen dem, was man sich wünscht und vorstellt, dem, was die Umwelt daraus macht und dem, was tatsächlich machbar ist.
Dieser Satz fasst eigentlich alles richtig zusammen

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5moony wo lebst Du denn in BW?
In der nähe von Karlsruhe
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Nur das die gut sozialisierten Hunde meist nicht die sind, wofür man sucht. Aber egal.
Immer diese Schwarzmalerei 🙄
Es kommt dabei m.E. hauptsächlich darauf an "WO" man sucht.
"Ich persönlich" habe tatsächlich auch noch mit keinem der 9 DSH -egal ob HZ, Hybrid/Sportmix oder LZ- die Erfahrung gemacht, dass die nicht alltagstauglich wären oder sich fremdbetreuen ließen (teilweise mit kleinen Einschränkungen je nachdem wie genau man Alltagstauglichkeit nun genau definiert bzw unser derzeitiger LZ kann nicht von jedem Hinz und Kunz betreut werden, da braucht es schon Leute mit Rasseverstand)
Ich würde dir raten dich an euren LG-Vorstand zu wenden ... da es ein LZ werden soll noch am ehesten an eure LG-Ausbildungswartin und meine, dass es mit dem Teufel zugehen müsste, wenn sich hier kein passender Hund finden ließe.
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Nur das die gut sozialisierten Hunde meist nicht die sind, wofür man sucht. Aber egal.
Immer diese Schwarzmalerei 🙄
Es kommt dabei m.E. hauptsächlich darauf an "WO" man sucht.
"Ich persönlich" habe tatsächlich auch noch mit keinem der 9 DSH -egal ob HZ, Hybrid/Sportmix oder LZ- die Erfahrung gemacht, dass die nicht alltagstauglich wären oder sich fremdbetreuen ließen (teilweise mit kleinen Einschränkungen je nachdem wie genau man Alltagstauglichkeit nun genau definiert bzw unser derzeitiger LZ kann nicht von jedem Hinz und Kunz betreut werden, da braucht es schon Leute mit Rasseverstand)
Ich würde dir raten dich an euren LG-Vorstand zu wenden ... da es ein LZ werden soll noch am ehesten an eure LG-Ausbildungswartin und meine, dass es mit dem Teufel zugehen müsste, wenn sich hier kein passender Hund finden ließe.
Ich bezog mich lediglich auf das älteren gut sozialisierten Hund kaufen.
Ich habe nie gesagt, es gibt keine alltagstauglichen LZ.
Was ich gesagt habe, war lediglich, dass ich die Rassewahl mit Berufseinstieg, als Mitnahmehund als schwieriger ansehe.
Und wenn das jetzt Schwarzmalerei ist, dann ist dem halt so.
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aber nicht Golden-Retriever-typisch mit jedem wildfremden Menschen mitlaufen würde.
da muss ich dich leider auch enttäuschen..

ausserdem.. fremdeln und fremdbetreuung schließen sich dann aus..
und mit einem furchteinflößenden hund willst du dann ins restaurant?
gut, versuch es einfach..
es kann mit einem dsh gut gehen, du kannst aber auch mit einem goldi scheitern.. nimm nur nicht den erstbesten welpen, der auf dich zugelaufen kommt (schwierig,ich weiß
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Hi und herzlich willkommen hier im Forum.
Du wirkst mir sehr aufgeräumt und überdacht. Das ist erstmal sehr gut. Wenn man nicht weiß was auf einen zukommt, hilft überlegen nur recht wenig.
Lange Hundeerfahrung... mit welcher Rasse? Wenn du jetzt z.B Jagdterrier nennst, ist das ne andere Hausnummer als wie z.B wenn du Havaneser sagst. 
Was würde dir denn an Hundesport gefallen? Vielleicht könntest du, im Vorfeld schon schauen, was und wo du das dann betreiben möchtest. Dort findetst du vielleicht auch Menschen mit denen du ins Gespräch kommen kannst. Du schreibst:
Ich bin bereit, die notwendige Zeit für Training/Hundesport und anderweitige Beschäftigung aufzubringen, wünsche mir aber einen Hund, der nach entsprechender Erziehung
Eine Hund und "nach entsprechender Erziehung" passen meiner Meinung nach nicht zusammen. Ein Hund lernt ein leben lang, vergisst aber auch wieder schnell wenn Dinge, die nicht regelmäßig abgerufen werden.
Ich bin mir gerade nicht sicher ob die der Unterschied zwischen Erziehung und Hundesport klar ist. (Sorry, sind immer nur Wahrnehmungen, eigenen Interpretation des gelesenen Wortes) Erziehung passiert 24 Stunden Täglich, Hundesport ist eine ganz andere Sache. Eher mit eine Job für den Hund zu vergleichen (und natürlich Hobby für den Halter)
Unter Alltagstauglichkeit verstehe ich in erster Linie, dass der Hund mich im Alltag (Stadtbesuch, ÖPNV, Läden, Urlaube..) begleiten kann, ohne dabei nervlich total am Ende zu sein. Dazu gehört dann auch in der Öffentlichkeit runterfahren zu können und nicht reaktiv gegenüber Menschen und Hunden zu sein. Wäre auch toll, wenn er von anderen Hundebesitzern fremdbetreut werden könnte und mir nicht das Haus umgestalten wenn er ein paar Stunden alleine ist.
Deine Ansprüche sind, sagen wir mal, schon ziemlich hoch..
Du gleichzeitig fragst aber:
Würdest du sagen, dass das ziemlich sicher möglich ist, wenn der Züchter mir einen ausgeglichenen Welpen anvertraut?
Und das lässt in mir die Frage aufgekommen: Was machst du 5moony , wenn deine Wünsche, entweder in Teilen oder alle nicht möglich sein werden? Was machst du dann?Wenn du dafür auch eine gute Antwort hast, ("dann kommt der Hund wieder weg" gehört da nicht dazu) mach es...

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Was für Hunde habt ihr eigentlich, dass die so kompliziert sind?
Ja, ein Schäferhund braucht Führung und Beschäftigung ( wobei letzteres nicht zwingend IGP sein muss).
Aber: das sind auch Polizeihunde. Die sollten überall halbwegs klar kommen, ob Gewühl, Weihnachtsmarkt usw.
Die sollten auch Familientauglich sein. Der Züchter meines Bassam lässt jedenfalls die Enkel ohne Vorsichtsnahme zu seinen Hunden.
Bassam könnte ebenfalls jedes Kind betatschen.
Das macht dem nichts aus.
Wichtig ist, dass 5mooney mit dem Hund was unternimmt. Gebraucht werden wollen sie schon.
Aber grad ein Polizeihund muss von Rolltreppe über Hooligans bis zum hilflosen Grossmütterchen alles durchblicken. Genau das ist Schäferhunde- Gen.
Sofern 5mooney mit dem Hund was macht und ihn beschäftigt, wo ist das Problem?
Meiner ist zwar erst 14 Monate, aber zu Schulkindern lassen oder alleine lassen ist doch selbstverständlich.
Den kann ich doch auch mal jemandem übergeben, der hat ja jetzt schon eine Grundausbildung.
Hoffentlich auch. Ich würd mich ja zu Tode schämen, wenn der unnett oder ungebührlich zu anderen Menschen wäre. Und natuerlich könnte ich den auch mal ein paar Tage zu jemand anderem geben. Er ist wohlerzogen und jagt nicht.
Das istdas mindestens, was ich ihm in dem Alter mitgeben kann. Das war meine Pflicht. Für alles andere würd ich mich schämen.
Und bevor sich jemand betroffen fühlt: das war ein Welpe aus guter Blutlinie und Zucht. Wenn ich das versaubeutelt hätte, läge es an mir.
Schäferhunde sind eigentlich nicht kompliziert. Jagdtrieb ist moderat, brauchen natürlich Bewegung und konsequente Erziehung. Aber jenseits davon unkompliziert und herzlich
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Wir sind halt nicht so Profis wie Du, Bass23

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Darum geht es nicht. Aber der Schäferhund ist ein Gebrauchshund von aktiver Familie bis Polizei.
Ich empfinde ihn, bei aktivem Einsatz ( das kann auch nur 2 h Spaziergang pro Tag sein) als sehr, sehr unkompliziert. Jagdtrieb ist im Vergleich zu anderen Rassen wirklich moderat.
Konsequenz und genug Beschäftigung, für den modernen Menschen beides schwierig. Aber wer das bringt, no problem
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Ja klar, die Halter sind halt blöde, drum haben die alle so komplizierte Hunde. Der DSH LZ ist ja quasi der geborene Familienhund. Stündchen Gassi, fertig ist die Laube

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2h ohne Sport

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achso! Na ich sag ja - sind halt nicht alles so Profis wie Du.
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Geierwally: ich musste wirklich nicht viel efforts setzen, damit der Kleine funktioniert. Ich bin von Hundeprofi weit entfernt. Eine Mia Skogster, Scherks sowieso, ein Jany Böhm würden über mich zu Recht nur lachen.
Ich bin ein normaler Durchschnittshalter. Vielleicht eher alte Schule mit viel Lob. Aber kein IGP Profi.
Aber Schäferhunde sind prinzipiell eher unkompliziert. Genug Beschäftigung und Konsequenz. Nicht derart schwer
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